Dieter Wunderlich : AußerOrdentliche Frauen

AußerOrdentliche Frauen
Originalausgabe: Piper Verlag, München 2009 (8. Auflage: 2017) ISBN: 978-3-492-25459-5, 270 Seiten eBook: ISBN 978-3-492-96870-6
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Einige der in diesem Buch porträtierten außerOrdentlichen Frauen waren auch unordentlich. Bei der Auswahl ging es mir jedoch um etwas anderes: Ich suchte nach außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die gegen Rollenerwartungen in der jeweils gültigen Ordnung verstießen, sich also nicht »ordentlich« verhielten. Die eindrucksvollen Beispiele sollen Leserinnen – und Leser – ermutigen, eigene Wege zu gehen, statt sich unkritisch treiben zu lassen, denn eine demokratische Gesellschaft ist auf selbstbewusste Individuen mit eigenen Meinungen angewiesen.
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Kritik

Aus der Fülle des Materials kondensierte ich keine trockenen Beschreibungen, sondern bei aller Faktentreue eine unterhaltsam spannende Lektüre mit dem Zweck, die Leserinnen und Leser zu ermutigen, in ihrem Leben eigene Fußstapfen zu setzen.
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Kapitelübersicht:

  • Lola Montez (1821–1861): »Ich bin die Mätresse des Königs!«
  • Franziska zu Reventlow (1871–1918): »Ich will überhaupt lauter Unmögliches«
  • Rosa Luxemburg (1871–1919): »Herrlich eine Zeit, die gewaltige Probleme aufwirft«
  • Elsa von Freytag-Loringhoven (1874–1927): »Autos und Fahrräder haben Rücklichter. Warum nicht ich?«
  • Mata Hari (1876–1917): »Alles ist eine Illusion!«
  • Alma Mahler-Werfel (1879–1964): »Wenn ich die Steigbügel dieser Ritter des Lichts halten durfte, so war mein Dasein gerechtfertigt«
  • Karen (»Tania«) Blixen (1885–1962): »Es ist eine schwere Bürde, eine Farm allein auf seinen Schultern zu tragen«
  • Anita Berber (1899–1928): »Tänze des Lasters, des Grauens und der Ekstase«
  • Marieluise Fleißer (1901–1974): »Die Liebe haben wir ausgelassen«
  • Erika Mann (1905–1969): »Es wird an uns sein, die Köpfe und Herzen der Deutschen
    mit neuen Ideen, Hoffnungen zu füllen«
  • Elly Beinhorn (1907–2007): »Neuer Wind unter meinen Flügeln!«
  • Rosa Parks (1913–2005): »Ich wusste nur, dass ich es leid war, herumgestoßen zu werden«
  • Edith Piaf (1915–1963): »Non, je ne regrette rien«
  • Sophie Scholl (1921–1943): »Beweist durch die Tat, dass ihr anders denkt!«
  • Marilyn Monroe (1926–1962): »Der einzige Weg für mich, etwas zu sein, war der, dass ich jemand anderes war«
  • Janis Joplin (1943–1970): »Live Fast, Love Hard, Die Young«
  • Uschi Obermaier (* 1946): »Sex, Drugs & Rock’n’Roll«
  • Ayaan Hirsi Ali (* 1969): »Ich wollte ein Mensch sein, ein Individuum mit einem eigenen Leben«
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Von meinen Büchern über außergewöhnliche Frauen wurden bisher – alle Ausgaben zusammengenommen – 42 Auflagen gedruckt und fünf eBooks erstellt. Außerdem gibt es die Kapitel über Frida Kahlo und Coco Chanel als Hörbücher.

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Larissa Boehning - Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr
In dem Roman "Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr" von Larissa Boehning geht es vor dem Hintergrund der Illusionsmaschinerie der Werbung um Lüge und Wahrheit, Hoch­stapelei, Betrug und (Selbst-)Täuschung.

Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr

Larissa Boehning

Nichts davon stimmt, aber alles ist wahr

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