Graham Greene


Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhamsted, Hertfordshire, als Sohn eines anglikanischen Schulrektors geboren. Im Alter von zweiundzwanzig Jahren konvertierte er zur römisch-katholischen Kirche und heiratete eine gläubige Katholikin. (Die Ehe zerbrach später, wurde aber nie geschieden.) Nach dem Studium in Oxford betätigte Graham Greene sich einige Zeit als Journalist und schrieb Filmkritiken. Im Zweiten Weltkrieg arbeitete er für den britischen Auslandsgeheimdienst.

Seine Angst vor der Langeweile betäubte Graham Greene durch Reisen und Alkohol.

Für die triste Atmosphäre, die vor allem seine frühen Romanen prägt, kam die Bezeichnung „Greeneland“ auf. Viele seiner – häufig auch verfilmten – Romane handeln von Abenteuern, aber die nuanciert wiedergegebene Psychologie der Figuren, die straffe Handlungsführung, politische Hintergründe und kritische Untertöne heben sie von der Trivialliteratur ab. Für den Literatur-Nobelpreis wurde Graham Greene mehrmals vergeblich vorgeschlagen.

Am 3. April 1991 starb Graham Greene im Alter von sechsundachtzig Jhren in Vevey.

Graham Greene: Bibliografie (Auswahl)

  • Babbling April (1925)
  • The Man Within (1929; Zwiespalt der Seele, 1952)
  • The Name of Action (1930)
  • Rumour at Nightfall (1932)
  • Stamboul Train (1932; Orient-Express, 1950)
  • It’s a Battlefield (1934; Schlachtfeld des Lebens, 1952)
  • England Made Me (1935; Ein Sohn Englands, 1952)
  • A Gun for Sale (1936; Das Attentat)
  • Journey without Maps (1936; Der Weg nach Afrika, 1950)
  • Brighton Rock (1938; Am Abgrund des Lebens, 1950)
  • The Confidential Agent (1939; Jagd im Nebel, 1951)
  • The Lawless Roads (1939; Gesetzlose Straßen)
  • The Power and the Glory (1940; Die Kraft und die Herrlichkeit, 1948)
  • The Ministry of Fear (1943; Zentrum des Schreckens, 1952)
  • The Heart of the Matter (1948; Das Herz aller Dinge, 1949)
  • The Third Man (1950; Der dritte Mann, 1951)
  • The End of the Affair (1951; Das Ende einer Affäre)
  • Loser Takes All (1955; Heirate nie in Monte Carlo, 1955)
  • The Quiet American (1955; Der stille Amerikaner, 1958)
  • Our Man in Havana (1958; Unser Mann in Havanna, 1959)
  • A Burnt-Out Case (1960; Ein ausgebrannter Fall)
  • The Comedians (1966; Die Stunde der Komödianten, 1966)
  • Travels With My Aunt (1969; Reisen mit meiner Tante, 1970)
  • The Honorary Consul (1973; Der Honorarkonsul, 1973)
  • Lord Rochester’s Monkey (1974; Lord Rochesters Affe)
  • The Human Factor (1977; Der menschliche Faktor, 1978)
  • Doctor Fischer of Geneva or The Bomb Party (1980; Dr. Fischer aus Genf oder Die Bomben-Party, 1980)
  • Monsignor Quixote (1982; Monsignore Quijote)
  • Getting to Know the General (1984; Mein Freund, der General)
  • The Tenth Man (1985; Der zehnte Mann)
  • The Captain and the Enemy (1988)
  • The Last Word and other Stories (1990; Der Mann, der den Eiffelturm stahl, 1993)

© Dieter Wunderlich 2005

Graham Greene: Am Abgrund des Lebens (Verfilmung)
Graham Greene: Der dritte Mann (Verfilmung)
Graham Greene: Das Ende einer Affäre (Verfilmung)
Graham Greene: Der stille Amerikaner (Verfilmung)
Graham Greene: Unser Mann in Havanna
Graham Greene: Die Stunde der Komödianten (Verfilmung)
Graham Greene: Der Honorarkonsul (Verfilmung)
Graham Greene: Der Mann, der den Eiffelturm stahl

T. C. Boyle - Wenn das Schlachten vorbei ist
T. C. Boyle erzählt die Geschichte bruchstückhaft, zwischen Handlungssträngen und Zeitebenen hin und her springend. Weitschweifige, detailverliebte Beschreibungen retardieren ebenso wie Abschweifungen, Rückblenden und Nebenhandlungen.
Wenn das Schlachten vorbei ist

T. C. Boyle

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