Frédéric Beigbeder : Neununddreißigneunzig

Neununddreißigneunzig

Frédéric Beigbeder

Neununddreißigneunzig

Originalausgabe: 99 Francs Bernard Grasset, Paris 2000 39,90. Neununddreißigneunzig Übersetzung: Brigitte Große Rowohlt Verlag, Reinbek 2001 ISBN 3-498-00617-7, 272 Seiten, 20.40 € (D) Sonderausgabe: 2004 ISBN 3-499-23746-6, 272 Seiten, 6.99 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Octave Parango arbeitet als Texter für eine Werbeagentur in Paris. Er verabscheut die von der Werbeindustrie beherrschte Welt, in der jeder Mensch – auch Octave – käuflich ist. Am liebsten würde er seinen gut bezahlten Job hinwerfen, aber er legt es darauf an, gekündigt zu werden, um eine Abfindung erstreiten zu können. Mit Sex und Kokain hilft er sich über die Frustration hinweg, bis ein Kollege bei Dreharbeiten für einen Werbespot in Florida ausrastet ...
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Kritik

"39,90. Neununddreißigneunzig" ist eine grelle, hingeschluderte Farce von Frédéric Beigbeder, einem Epigonen von Michel Houellebecq. Für die Promotion des Romans, mit dem er vorgibt, die Diktatur der Werbung zu kritisieren, setzt er auf einen Skandal.
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Octave Parango arbeitet in Paris als Texter für die französische Tochtergesellschaft der 1947 in New York von Ed Rosserys und John Witchcraft gegründeten Werbeagentur Rosserys & Witchcraft. Seine Lebensgefährtin Sophie hat ihn gerade verlassen, und zwar wegen seiner garstigen Reaktion auf ihre Mitteilung, sie sei schwanger. Einige Zeit später schickt sie ihm eine Ultraschallaufnahme des Embyros und schreibt dazu:

„Das ist das erste und das letzte Mal, dass du deine Tochter siehst.“ (Seite 83)

Octave verabscheut die von der Werbeindustrie beherrschte Welt, in der Konsumzwang herrscht, alles von Wirtschaftsinteressen bestimmt wird und jeder Mensch – auch Octave – käuflich ist.

Früher brauchten Küken drei Monate, um aufzuwachsen, heute liegen zwischen dem Ei und dem abgepackten Huhn im Supermarkt 42 Tage unter grauenhaften Bedingungen. (Seite 70)

Alle Welt prostituiert sich. Bezahlen oder bezahlt werden, das ist die Frage. Grosso merdo wird man bis vierzig bezahlt; danach bezahlt man, so ist das – das Tribunal der leiblichen Schönheit lässt keinen Einspruch zu. Playboys mit Viertagebärten sehen sich um, ob sie gesehen werden, wir sehen, wie sie sich umsehen, ob sie gesehen werden, und sie sehen, dass wir sehen, wie sie sich umsehen, ob sie gesehen werden, es ist ein endloses Ballett, das an ein Spiegelkabinett erinnert, eine alte Jahrmarktsattraktion (Seite 168f)

Der Hedonismus ist kein Humanismus, sondern Cashflow. Devise: „Ich gebe Geld aus, also bin ich.“ Um Bedürfnisse zu schaffen, muss man Neid, Leid, Unzufriedenheit schüren – das ist meine Munition. Meine Zielscheibe sind Sie. (Seite 15)

Es ist die totale Magie: Leuten Lust zu machen auf etwas Neues, das sie sich nicht leisten können und zehn Minuten vorher auch noch nicht brauchten. (Seite 42)

Verkaufen Sie die Leute nicht für blöd, aber vergessen Sie nie, dass sie es sind. (Seite 33)

In seinem Job kommt Octave sich vor wie ein Journalist, der seine Artikel vor der Veröffentlichung von allen möglichen qualifizierten und unqualifizierten Leuten überprüfen lassen muss.

Wenn wir den Vergleich mit dem Journalisten fortsetzen, wäre das so, als würde sein Artikel erst vom stellvertretenden Chefredakteur, dann vom Chefredakteur und dann vom Textchef überarbeitet, danach von allen in seinem Artikel erwähnten Personen überprüft und geändert, anschließend einer repräsentativen Auswahl von Figaro-Käufern laut vorgelesen, dann müsste er ihn noch einmal umschreiben, und am Ende würde der Artikel mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht gedruckt. (Seite 41)

Der Marktforschungsfetischismus ist purer Konservatismus […] So wird jede Innovation, Originalität, Kreativität und Rebellion erstickt. (Seite 36)

Am liebsten würde Octave seinen gut bezahlten Job hinwerfen, aber er legt es darauf an, gekündigt zu werden, um eine Abfindung erstreiten zu können.

Ich würde am liebsten alles stehen lassen und verschwinden, mit dem heimlich Ersparten, dem Gift [Kokain] und den Nutten, auf eine blöde einsame Insel. (Dann könnte ich den ganzen Tag Soraya und Tamara auf die Finger schauen, wenn sie auf meiner Panflöte spielen.) Aber ich habe Schiss zu gehen. Deshalb schreibe ich dieses Buch. Wenn sie mir kündigen, kann ich dem goldenen Käfig entfliehen […] Sie schieben mir hundert Eier rüber und ich mach die Fliege. (Seite 18)

Bei einem Meeting über das Treatment einer geplanten Werbekampagne für den Null-Fett-Joghurt Maigrelette von Madone, einem der größten Nahrungsmittelkonzerne der Welt, schwirren Anglizismen über den Tisch des Konferenzraumes: Copy Strategy, Treatment, Storyboard, Consumer Benefit, Double Insight, Sound Branding … Die Bedenken des vorsichtigen Marketingdirektors Alfred Duler nerven Octave so, dass er in der Toilette Kokain schnupft, weil er es sonst nicht länger erträgt.

Gutes Kokain kostet 100 Euro pro Gramm. Der hohe Preis ist Absicht: Nur die Reichen sollen in Form bleiben, während die Armen weiter am Ricard verblöden. (Seite 89)

Von dem Kokain kriegt Octave jedoch Nasenbluten, und statt in den Konferenzraum zurückzukehren, schmiert er mit dem Blut das Wort „Pigs“ an die Wände. Selbstverständlich beschwert Duler sich darüber bei Philippe Enjevin, dem Chef der Agentur, aber der wirft Octave nicht hinaus, weil er dessen Arbeit schätzt.

Beim Pre-Production-Meeting (PPM, sprich: Pipiemm) funktioniert erst einmal der Recorder nicht, mit dem die Entwürfe für den Maigrelette-Werbespot vorgeführt werden sollen.

Natürlich funktioniert der Recorder nicht, wie immer bei solchen Veranstaltungen, und keiner kennt sich damit aus. Man muss einen Techniker rufen, weil die vierzehn anwesenden Personen, die es zusammen auf ein jährliches Einkommen von 6 720 000 Francs (das heißt: über eine Million Euro) bringen, nicht in der Lage sind, ein Gerät zu bedienen, das ein sechsjähriges Kind mit links und verbundenen Augen zum Laufen brächte. (Seite 93f)

Schließlich einigen sich Madone und Rosserys & Witchcraft auf das Konzept für einen Spot, der von Enrique Baducul in Florida gedreht werden soll. Als Model drückt Octave das von ihm bevorzugte Callgirl Tamara durch.

Inzwischen hat Octave siebzehn Kilogramm abgenommen (du ernährst dich praktisch nur noch nasal – Seite 102) und muss zur Entgiftung in eine Nervenheilanstalt in Meudon. Unmittelbar nach seiner Wiederherstellung fliegt er mit den Kollegen zu einem Seminar in den Senegal, wo er es im Savana Beach Resort mit der achtzehnjährigen, während seiner Abwesenheit eingestellten Praktikantin Odile treibt.

Nach dem Seminar hängt der Creative Director Marc Marronnier noch ein paar Urlaubstage an. Octave ahnt nicht, dass Sophie ihn mit Marc betrog und sich nun mit ihrem Liebhaber im Senegal trifft. Kurz darauf heißt es, Marc sei von einer unterseeischen Strömung erfasst und ins Meer gezogen worden. Die schockierten Kollegen glauben jedoch nicht an einen Unfall, sondern sie vermuten, dass Marc sich das Leben nahm. Und als sich herausstellt, dass Jean-François („Jef“) Parcot in der Zeit, als die anderen an dem Seminar teilnahmen, nach New York flog und in der Konzernzentrale durchsetzte, dass Philippe Enjevin auf den Posten eines Europa-Direktors weggelobt wird, damit er selbst die Leitung des französischen Tochterunternehmens übernehmen kann (der Wolf, der nach oben will und die Alten wegbeißt – Seite 173), fühlen sich die Skeptiker bestätigt: Der Creative Director brachte sich um, als er von Jefs Aufstieg erfuhr; er wusste, dass der neue Geschäftsführer ihn nicht leiden konnte und seine Karriere beendet gewesen wäre. Zu seiner großen Verwunderung erfährt Octave, dass er und Charlie Nagoud als Nachfolger Marcs zu Creative Directors ernannt werden sollen.

Zu diesem Zeitpunkt sind sie bereits mit Enrique und Tamara bei den Dreharbeiten für den Maigrelette-Spot am Strand von Miami.

Tamara wundert sich über Octave:

„Ich kenne viele Ekel, die auf nett machen, aber du bist ein seltener Vogel: ein Netter, der auf Ekel macht.“ (Seite 177)

Sie erzählt ihm, sie habe ihre kleine Tochter bei ihrer Mutter in Marokko gelassen, wolle jedoch von dem Maigrelette-Honorar ein Haus in Marokko kaufen und mit den beiden zusammenzuziehen. Sie rät Octave, sich mit Sophie zu versöhnen und sich ebenfalls um sein Kind zu kümmern, doch der will nichts davon hören:

„Scheiße, was habt ihr eigentlich alle? Kaum fühlt man sich wohl mit euch, müsst ihr von Babys reden. Statt die Frage nach dem Sinn des Lebens zu beantworten, reproduziert ihr lieber das Problem.“ (Seite 181)

Innerhalb von drei Drehtagen verpulvern die Film- und Werbeleute eine halbe Million Euro. Zum Abschluss drehen sie noch eine Trash-Version des Spot für Cannes: Tamara bekleckert ihre Brüste mit Maigrelette-Joghurt, wälzt sich im für die Filmaufnahmen gefärbten Gras, leckt einen Spritzer Joghurt auf und stöhnt:

„Mmmmmhh … Maigrelette. It’s so good when it comes in your mouth.“ (Seite 186)

Octave und Charlie ärgern sich über die amerikanischen Rentner in Miami, die von Pensionsfonds bezahlt werden, denen auf der ganzen Welt Firmen gehören, die im Interesse der alten Leute die Gewinne durch Massenentlassungen maximieren.

[…] mischen sich in Miami Rentner (Anleger bei Pensionsfonds, für die alle Angestellten der westlichen Welt das ganze Jahr über arbeiten) mit Militärangehörigen (die sie beschützen) und Kubanern (die sie mit Drogen versorgen). (Seite 166)

Um dagegen zu protestieren, dass anderswo Leute ihre Lebensgrundlage verlieren, damit in Miami höhere Renten gezahlt werden können, verschaffen Charlie, Octave und Tamara sich unter einem Vorwand Zugang zu einer willkürlich herausgegriffenen Villa.

Die Tür geht auf, und wir stehen vor einer Mumie. Einem Wesen, das vor sehr sehr langer Zeit einmal eine Frau gewesen sein muss […] Nase, Mund, Augen, Stirn, Wangen sind vollgepumpt mit Collagen. Der Rest des Körpers gleicht einer schrumpeligen Kartoffel. (Seite 188)

Sie werfen die Greisin auf die Couch und knebeln sie, als sie um Hilfe schreien will. Charlie hält ihr einen Vortrag:

„Die Aktionäre der amerikanischen Pensionsfonds sollten sich im Klaren sein, dass sie nicht ungestraft das Leben Millionen Unschuldiger zerstören können […]
Die junge Dame hier heißt Tamara und wüsste gern, warum sie gezwungen ist, ihren Arsch zu verkaufen, um ihrer Tochter Geld schicken zu können. Der Kretin da neben mir heißt Octave und macht sich auch viele Gedanken, wie Sie an seinem Gesicht sehen können […] Er fragt sich, woher es kommt, dass die Welt so schlecht ist. Wer sind die Bösen? Die Serben? Die Russenmafia? Die islamischen Fanatiker? Die kolumbianischen Kartelle? Alles nur Prügelknaben! Wie die jüdisch-freimaurerische Verschwörung der Dreißigerjahre! […] Unser Sündenbock sind Sie.“ (Seite 189f)

Da deutet die alte Frau auf das Schwarz-Weiß-Foto eines amerikanischen Soldaten. „Mmfhghmfphh!!!“, zetert sie, und als Octave ihr den Knebel herauszieht, weist sie empört darauf hin, dass ihr Ehemann 1944 bei der Invasion in der Normandie gefallen sei. Charlie, dessen Vater sich nach seiner Entlassung das Leben nahm, dreht daraufhin durch. Er schlägt der Rentnerin das Gebiss heraus und prügelt blindwütig auf sie ein, bis sie tot ist.

Am nächsten Tag fliegen die Werbeleute nach Paris zurück.

Alfred Duler verlangt gravierende Änderungen des in Florida gedrehten Werbespots, bis am Ende kaum noch etwas von dem ursprünglichen Konzept übrig bleibt.

Ihr erkennt, dass Chefsein nicht vorm Buckeln schützt. Ein Creative Director ist wie ein Tischler, der von seinem Kunden den Auftrag bekommt, einen wackligen Tisch herzustellen. (Seite 209)

Das ist die große Kette der kommunikativen Verachtung: Der Regisseur verachtet die Agentur, die Agentur verachtet den Kunden, der Kunde verachtet sein Publikum, und das Publikum verachtet seinen Nächsten. (Seite 210)

In Cannes wird Rosserys & Witchcraft France für „Maigrelette. The Nymphomaniac“ prämiert.

Gegen Charlie, Octave und Tamara, die beim Verlassen der Villa in Miami von einer Überwachungskamera gefilmt wurden, liegt inzwischen ein internationaler Haftbefehl vor. Tamara verlässt Frankreich, bevor Charlie und Octave verhaftet werden. Statt die beiden Mörder den USA auszuliefern, verurteilt ein französisches Gericht sie wegen Mordes zu einer langen Freiheitsstrafe. Charlie schneidet sich in seiner Zelle mit einer Sardinenbüchse von Saupiquet die Pulsadern auf, während eine versteckte Webcam die letzten Bilder von ihm ins Netz überträgt.

Sophies Eltern besuchen Octave im Gefängnis und teilen ihm mit, dass Sophie sich offenbar zusammen mit Marc das Leben genommen habe. Weil sie sich ins Meer hinaustreiben ließen, wurden keine Leichen gefunden.

Tatsächlich rechnete Marc mit der Aufdeckung einer Unterschlagung. Um einer Verurteilung zu entgehen, bezahlten er und Sophie einem Amerikaner namens Mike, der früher für das Zeugenschutzprogramm des FBI zuständig gewesen war, eine Million dafür, dass er ihren Selbstmord vortäuschte, ihr Schwarzgeld aus der Schweiz in die USA transferierte, ihnen neue Identitäten als Patrick und Caroline Burnham verschaffte und sie nach Ghost Island brachte, eine Insel des Cayman-Archipels, ein Altersheim für Milliardäre, in dem auch Romy Schneider, Lady Diana, Dodi Al Fayed und andere untergetaucht sind.

Nach ein paar Monaten hat Marc alias Patrick allerdings „vom Totsein die Schnauze voll“ (Seite 263), und er lässt sich ins Meer hinaustreiben.

Im Gefängnis besticht Octave die Wachleute, damit er eine Luxuszelle mit einem Fernsehgerät bekommt und sein Buch fertig schreiben kann.

Mein Buch ist fertig, es kostet DM 39,90. (Seite 260)

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„39,90. Neununddreißigneunzig“ ist ein grelles, sarkastisches Pamphlet von Frédéric Beigbeder (*1965) gegen eine von der Werbung geprägte Welt des menschenverachtenden Konsumzwangs, in der alles käuflich zu sein scheint. Sprüche wie „Grosso merdo wird man bis vierzig bezahlt; danach bezahlt man, so ist das – das Tribunal der leiblichen Schönheit lässt keinen Einspruch zu“ (Seite 168f) könnten von Michel Houellebecq sein, aber Frédéric Beigbeder ist nur ein Epigone des Skandalautors, der zur Promotion seines Buches wie sein Vorbild bewusst auf Provokationen setzt – nicht zuletzt durch absurde Obszönitäten und Perversionen wie „Aidophilie“ (Orgasmus beim heimlichen Beobachten von Frauen, die gerade erfahren, dass sie sich bei einem ungeschützten Geschlechtsverkehr mit Aids infizierten). Damit führt er allerdings sein angebliches Anliegen, eine kompromisslose Kritik der Gesellschaft, ad absurdum, denn er bedient sich selbst der angeprangerten Marketing-Tricks. „39,90. Neununddreißigneunzig“ enthält keine neuen Einsichten, sondern besteht aus nicht weiter durchdachten Stereotypien, und die eingebaute Mordgeschichte wirkt recht aufgesetzt. Als Erzähler lässt Frédéric Beigbeder den Protagonisten Octave Parango auftreten. Dabei stehen die einzelnen Kapitel in der Ich-, Du-, Er-, Wir-, Ihr-, Sie-Form und werden durch so etwas wie Werbepausen voneinander getrennt. Das sind stilistische Mätzchen; ansonsten wirkt „39,90. Neununddreißigneunzig“ hingeschludert. Literatur ist das nicht, auch wenn es sich um einen Bestseller handelt. Immerhin: Wer sich bei einer kurzen Bahnfahrt die Zeit vertreiben möchte, findet in „39,90. Neununddreißigneunzig“ eine Reihe von amüsanten Aphorismen speziell über die Welt der Werbung, in der Frédéric Beigbeder sich auskennt, denn er arbeitete zehn Jahre lang als Texter. Angeblich kündigte ihm Young & Rubicam wegen des vorliegenden Buches, aber bei dieser Behauptung handelt es sich vielleicht auch nur um einen Werbegag.

Jan Kounen verfilmte den Roman „39,90. Neununddreißigneunzig“ von Frédéric Beigbeder:

39,90 – Originaltitel: 99 Francs – Regie: Jan Kounen – Drehbuch: Jan Kounen, Nicolas & Bruno – Kamera: David Ungaro – Schnitt: Anny Danche – Musik: Jean-Jacques Hertz, Erin O’Hara, François Roy – Darsteller: Jean Dujardin, Jocelyn Quivrin, Patrick Mille, Vahina Giocante, Elisa Tovati, Nicolas Marié, Dominique Bettenfeld, Antoine Basler, Fosco Perinti, Cendrine Orcier, Dan Herzberg, Arsène Mosca, Niels Dubost, Aurélie Boquien, Mathis Jamet u.a. – 2007; 100 Minuten

Die als Abrechnung mit der Werbewelt gedachte Geschichte wiederholt nur Platitüden und Klischees, die man aus anderen Mediensatiren kennt […]
[„39,90“ ist] ein furchtbar öder, gnadenlos unkomischer Versuch einer Satire, bei dem allenfalls das Visuelle überzeugt. Doch wie soll ein Angriff auf oberflächliche Blenderei der Werbewelt funktionieren, wenn die blendende Oberfläche von 39,90 das einzig Erträgliche am Film ist? […]
(Nils Bothmann, Schnitt)

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007
Textauszüge: © Rowohlt Verlag

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