O Brother, Where Art Thou?

O Brother, Where Art Thou?

O Brother, Where Art Thou?

O Brother, Where Art Thou? Eine Mississippi-Odyssee – Originaltitel: O Brother, Where Art Thou? – Regie: Joel Coen – Drehbuch: Ethan Coen, Joel Coen, frei nach der "Odyssee" von Homer – Kamera: Roger Deakins – Schnitt: Joel und Ethan Coen alias Roderick Jaynes, Tricia Cooke – Musik: T-Bone Burnett – Darsteller: George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman, Holly Hunter, Chris Thomas King, Charles Durning, Michael Badalucco, Daniel von Bargen, Stephen Root u.a. – 2000; 100 Minuten

Inhaltsangabe

Der Strafgefangene Everett McGill überredet 1937 die beiden Mithäftlinge, deren Fußketten mit der seinen verbunden sind, zur Flucht. Es ist der Beginn einer Odyssee. Die Ausbrecher treffen auf einen blinden Seher, einen Höllenhund in Gestalt eines skrupellosen Sheriffs, einen Betrüger mit Augenklappe und Sirenen. Schließlich gesteht Everett, dass er keine Beute aus einem Bankraub vergraben hat, sondern floh, um seine geschiedene Frau Penny davon abzuhalten, einen Anderen zu heiraten ...
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Kritik

In ihrem Film "O Brother, Where Art Thou?" griffen Joel und Ethan Coen die "Odyssee" von Homer auf. Ihre Geschichte spielt jedoch 1937 in Mississippi, statt in der antiken Ägäis, und sie machten daraus eine schräge Komödie mit viel Musik und zahlreichen originellen Einfällen.
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Während eine Gruppe Strafgefangener 1937 in Mississippi mit Spitzhacken im Straßenbau arbeitet und dazu singt, flüchtet der listige Everett McGill (George Clooney) mit zwei anderen Häftlingen, deren Fußketten mit den seinen verkettet sind: Pete Hogwallop (John Turturro) und Delmar O’Donnell (Tim Blake Nelson). Nachdem sie sich durch ein Maisfeld gerobbt haben, versuchen sie auf einen langsam vorbeifahrenden Güterzug aufzuspringen. Everett gelingt es, aber den beiden anderen nicht, und da seine Ketten mit den ihren verbunden sind, zieht es ihn wieder aus den Waggon. Kurz darauf nähert sich ein blinder Greis (Lee Weaver) auf einer Draisine und nimmt sie mit. Er prophezeit den drei verketteten Männern, dass sie zwar Reichtum finden würden, aber nicht in der Art, die sie anstreben.

Everett sagte seinen etwas dümmlichen Mithäftlingen vor der Flucht, er sei wegen Bankraubs verurteilt worden und habe 1,2 Millionen Dollar aus der Beute vergraben. Weil die Stelle an einem Ort versteckt ist, der beim Bau des Arkabutla Stausees in vier Tagen geflutet werden soll, müssten sie sich beeilen.

Pete führt seine beiden Mithäftlinge zu seinem Vetter Wash Hogwallop (Frank Collison). Dessen kleiner Sohn (Quinn Gasaway) empfängt sie mit Warnschüssen aus einem Gewehr, aber als Wash seinen Verwandten erkennt, befreit er die drei Männer von ihren Ketten und gibt ihnen etwas zu essen. Everett, Pete und Delmar richten sich im Heuschober für die Nacht ein. Zur Ruhe kommen sie jedoch nicht: Sheriff Cooley (Daniel von Bargen) umstellt die Farm mit einem Polizeiaufgebot und fordert die drei Männer auf, mit erhobenen Händen herauszukommen. Wash Hogwallop hat seinen Vetter Pete und dessen Begleiter verraten, um die für sie ausgesetzte Belohnung zu kassieren. Die Polizei zündet den Heuschober an, um die geflohenen Häftlinge auszuräuchern. Einer von ihnen wirft jedoch eine brennende Fackel zurück, und sie setzt die trockene Grasfläche unter den Polizeifahrzeugen in Brand. Munition detoniert. Lastwagen explodieren. Washs Sohn rast mit einem Auto in den brennenden Heuschober und rettet Everett, Pete und Delmar, während die Polizei damit beschäftigt ist, den eigenen Schaden einzudämmen.

Nach ein paar Kilometern bleibt der Wagen liegen. Die Männer schicken den Jungen zu Fuß zurück. Während sie auf die Reparatur des Autos warten, schließen sie sich einem Zug singender Männer und Frauen an, die zum nahen Fluss wandern, um sich taufen zu lassen. Pete und Delmar laufen ebenfalls ins Wasser. Nachdem der Prediger sie untergetaucht hat, glauben sie, ihre Sünden seien ihnen vergeben und können es kaum fassen, als Everett ihnen erklärt, dass dies vor dem Gesetz nicht gilt und von der Polizei nicht anerkannt wird.

Bei der Weiterfahrt nehmen sie einen Anhalter mit. Der Afroamerikaner Tommy Johnson (Chris Thomas King) behauptet, er habe sich an dieser Straßenkreuzung um Mitternacht mit dem Teufel getroffen, ihm seine Seele verkauft und dafür die Fähigkeit erlangt, Gitarre zu spielen.

Tommy kennt einen Mann (Stephen Root), der Leute dafür bezahlt, dass sie in eine Blechdose singen. Zu dem fahren sie. Der Blinde, der eine Rundfunkstation betreibt, lässt die vier Besucher, die sich „The Soggy Bottom Boys“ nennen, vor einem Mikrofon den Hillbilly-Song „Man of Constant Sorrow“ anstimmen und nimmt davon eine Platte auf. Mit einer Handvoll Geld setzen sie ihren Weg fort.

Endlich kann Everett sich wieder eine Dose von der lang entbehrten Haarpomade der Marke Dapper Dan kaufen.

An einem Lagerfeuer werden sie erneut von der Polizei gestellt. Tommy hat sich bereits davongestohlen. Auch die drei entlaufenen Häftlinge entkommen, müssen allerdings Wash Hogwallops Wagen zurücklassen.

Ein Autofahrer nimmt sie mit. Er heißt George Nelson (Michael Badalucco) und wird ebenfalls von der Polizei verfolgt, weil er ein Bankräuber ist. Dass Banknoten nicht nur durchs Wageninnere, sondern auch aus den Seitenfenstern flattern, ist ihm gleich, denn es kommt ihm mehr auf den Spaß als auf das Geld an. George überlässt Everett vorübergehend das Lenkrad, um auf das Polizeifahrzeug schießen zu können, das hinter ihnen her rast. Das wird schließlich von einer Kuhherde aufgehalten.

Euphorisch verkündet George, er habe an diesem Tag bereits zwei Banken ausgeraubt. Die dritte Bank überfällt er mit seinen Mitfahrern. Als eine Kundin ihrem Mann zuflüstert, das sei Babyface Nelson, rastet der Gangster aus. Sein Name sei George Nelson, schärft er allen ein.

Am Abend schlagen die vier Männer ein Lager auf. George wird depressiv; er händigt den drei entlaufenen Häftlingen ihre Anteile an der Beute aus und geht schweigend weg.

Die Platte der „Soggy Bottom Boys“ wird ein landesweiter Hit, und die Musikproduzenten suchen nach ihnen, um weitere Songs mit ihnen aufnehmen zu können.

Everett, Pete und Delmar, die davon nichts ahnen, stehlen an einer Tankstelle ein Auto.

Während der Weiterfahrt hören sie betörenden Gesang und halten an. Am Flussufer entdecken sie drei beim Wäschewaschen singende schöne junge Frauen (Mia Tate, Musetta Vander, Christy Taylor). Die Männer nähern sich ihnen, und die Frauen sind nicht schüchtern. Sie machen Everett und Delmar betrunken. Als die beiden wieder zu sich kommen, ist Pete verschwunden. Nur seine Kleidung liegt noch da, und im Hemd pumpt es, als schlage dort noch sein Herz. Aber dann hüpft eine Kröte heraus. Überzeugt davon, dass die Frauen Pete in eine Kröte verwandelt haben, fängt Delmar das Tier und nimmt es in einer Schuhschachtel mit.

In einem Restaurant werden Everett und Delmar von einem Dicken mit einer Augenklappe angesprochen. Er stellt sich als Daniel („Big Dan“) Teague (John Goodman) vor und behauptet, er verkaufe Bibeln. Nachdem er seine Rechnung von Everett bezahlen ließ, überredet er ihn und Delmar zu einem Picknick. Unvermittelt steht er auf, bricht einen Ast ab, schlägt Everett und Delmar damit nieder und schaut in die Schuhschachtel, in der er etwas Wertvolles vermutet. Die Kröte, die er darin findet, zerquetscht er enttäuscht in der Hand. Dann raubt er Everett und Delmar das gestohlene Auto.

Die beiden sitzen auf der Ladefläche eines Lastwagens, als sie eine Gruppe Strafgefangener passieren, die am Wegrand arbeiten. Unter ihnen glaubt Everett Pete erkannt zu haben.

Bei einer Wahlkampfveranstaltung im Freien stößt Everett auf drei seiner sieben Töchter und gleich darauf auf seine geschiedene Frau Penny (Holly Hunter), die ihren Kindern sagte, ihr Vater sei von einem Zug überfahren worden und tot. Am folgenden Tag beabsichtigt sie, ihren Verlobten Vernon T. Waldrip (Ray McKinnon) zu heiraten, den Wahlkampfmanager von Homer Stokes (Wayne Duvall), der den amtierenden Gouverneur Menelaus („Pappy“) O’Daniel (Charles Durning) ablösen will. Diese Eheschließung will Everett verhindern.

In einer Woolworth-Filiale prügeln Vernon und Everett sich, bis der Manager (John McConnell) Everett hinauswirft.

Während Everett und Delmar in einem Kino sitzen, wird eine Gruppe Strafgefangener hereingeführt. Die Männer dürfen sich den Film anschauen. Unter ihnen ist Pete. Nachdem Everett ihn befreit hat, berichtet er, was ihm passierte. Die drei Wäscherinnen hatten ihn dazu gebracht, mit ihnen im Fluss zu baden, ihn dann aber gefesselt und der Polizei übergeben, um das Lösegeld zu kassieren. Das hatten sie auch mit Everett und Delmar vor, aber bevor sie zurückkamen, waren die beiden fort. Sheriff Cooley ließ Pete auspeitschen und ihm die Schlinge eines Galgenseils um den Hals legen. Da verriet er das Versteck der Millionenbeute. Nun schämt er sich für den Verrat und fühlt sich schuldig. Everett kann das nicht mit ansehen. Er gesteht deshalb, dass es gar keinen vergrabenen Schatz gibt. Er wurde nicht wegen Bankraubs verurteilt, sondern weil er ohne Lizenz als Rechtsanwalt gearbeitet hatte. Als er von den neuen Heiratsplänen seiner Frau Penny erfuhr, die sich während der Haft von ihm hatte scheiden lassen, nahm er sich vor, die Neuvermählung zu vereiteln. Dazu musste er ausbrechen, und weil er mit Pete und Delmar zusammengekettet war, blieb ihm nichts anderes übrig, als sie mit einer Lüge zur Flucht zu überreden.

Pete und Delmar beschimpfen ihn wütend und prügeln sich mit ihm. Dabei rollen sie einen Abhang hinunter und blicken unvermittelt auf eine große Ku-Klux-Klan-Versammlung vor einem brennenden Kreuz. Die Geheimbündler haben Tommy Johnson in ihrer Gewalt und wollen den Afroamerikaner erhängen. Everett, Pete und Delmar vergessen auf der Stelle ihren Streit. Unbemerkt von den anderen Teilnehmern der Versammlung überfällt jeder von ihnen einen Ku-Klux-Klan-Mann und zieht dessen Kutte an. In dieser Verkleidung mischen sie sich unter die Geheimbündler, um Tommy zu retten. Big Dan, der zum Ku Klux Klan gehört, erkennt sie und reißt ihnen die Kapuzen vom Kopf. Aber in dem dadurch ausgelösten Chaos entkommen Everett, Pete, Delmar und Tommy.

Um mit seiner Ex-Frau noch einmal reden zu können, mischt Everett sich mit seinen Begleitern unter die Teilnehmer eines Musikwettbewerbs, bei dem Penny und Vernon im Publikum sitzen. Von der Bühne aus redet Everett auf Penny ein und versucht, sie von der geplanten Eheschließung abzubringen.

Währenddessen geht Pappy O’Daniel auf Vernon T. Waldrip zu, um ihn von seinem politischen Gegner abzuwerben und für sich als Wahlkampfmanager zu gewinnen. Homer Stokes tritt immer mit einem Zwergwüchsigen (Ed Gale) an seiner Seite auf, wenn er in seinen Reden verspricht, er werde vor allem für den „kleinen Mann“ sorgen. Diesem Einfall haben O’Daniel, sein Sohn (Del Pentecost) und die beiden Berater (J. R. Horne, Brian Reddy) nichts entgegenzusetzen.

Everett, Pete, Delmar und Tommy stimmen „Man of Constant Sorrow“ an, den Song, den sie vor ein paar Tagen in die „Blechdose“ sangen. Das Publikum erkennt „The Soggy Bottom Boys“ sofort und applaudiert begeistert.


Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.


Da betritt Homer Stokes den Saal. Er kommt geradewegs von der Ku-Klux-Klan-Versammlung, die er geleitet hatte und erkennt die Männer auf der Bühne, obwohl sie sich Bärte angeklebt haben. Stokes lässt sich ein Mikrofon geben, unterbricht die Musik und glaubt, die Zuschauer gegen den Afroamerikaner und seine drei Befreier aufwiegeln zu können. Aber das Publikum will die „Soggy Bottom Boys“ hören, bewirft den Kandidaten für das Amt des Gouverneurs mit Obst und trägt ihn dann gegen seinen Willen hinaus. Pappy O’Daniel nutzt die Chance: Er steigt auf die Bühne, bewegt sich trotz seiner Leibesfülle im Takt der Musik, schwimmt auf der Welle der Begeisterung und begnadigt die drei ausgebrochenen Häftlinge unter dem Jubel der Menge.

Nach diesem Auftritt dürfte Gouverneur Pappy O’Daniels Wiederwahl gesichert sein. Vernon hat als Wahlkampfmanager des unterlegenen Herausforderers keine berufliche Zukunftsperspektive mehr, und Penny ändert denn auch ihre Pläne: Statt Vernon will sie nun Everett ein zweites Mal heiraten. Allerdings besteht sie auf einem ganz bestimmten Trauring, den sie in einer Schublade in der früher von ihr und ihm bewohnten Hütte vermutet.

Auf der Straße wird George Nelson vorbeigeführt. Man hat ihn verhaftet, und er freut sich nun auf das Spektakel mit ihm funkensprühend auf dem elektrischen Stuhl.

Bei der Hütte werden Everett, Pete, Delmar und Tommy von Sheriff Cooley und seinen schwer bewaffneten Männern erwartet. Dass der Gouverneur die drei Ausbrecher begnadigte, interessiert ihn nicht. Er lässt Schlingen für sie knüpfen und Gräber für sie schaufeln. Da fällt der eigentlich ungläubige Everett in die Knie und fleht Gott um Hilfe an.

Im nächsten Augenblick bebt die Erde. Es dröhnt. Das Tal wird geflutet. Wassermassen reißen alles mit.

Everett gelingt es, eine Schublade des ebenfalls im Wasser treibenden Schranks aus seiner Hütte aufzuziehen und den darin liegenden Ring zu bergen.

Nun scheint alles gut zu werden. Penny werde sich von ihm ein zweites Mal von ihm zum Altar führen lassen, meint Everett. Aber es ist der falsche Ring! Sie habe doch gesagt, der gewünschte Ring liege in der Schublade, hält Everett ihr vor. Aber das lässt Penny ebenso wenig gelten wie Everetts verzweifelten Einwand, dass der andere Ring nun auf dem Grund eines riesigen Stausees liege.

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In ihrem Film „O Brother, Where Art Thou? Eine Mississippi-Odyssee“ griffen Joel und Ethan Coen die „Odyssee“ von Homer auf. Ihre Geschichte spielt jedoch 1937 in Mississippi, statt in der antiken Ägäis, und sie machten daraus eine schräge Komödie mit vielen originellen Einfällen. Everett McGill ist ebenso listig wie Odysseus und wie dieser unterwegs, um seine Frau davon abzuhalten, einem anderen Freier ihr Ja-Wort zu geben. Homer nannte sie Penelope, im Film heißt sie Penny. Bei seiner Odyssee gerät auch Everett McGill an einen blinden Seher, einen Höllenhund (Sheriff Cooley), einen Zyklopen (Big Dan) und Sirenen.

Mit dem in Shakespeare-Englisch formulierten Titel „O Brother, Where Art Thou?“ erweisen Joel und Ethan Coen ihrem Kollegen Preston Sturges ihre Reverenz, in dessen Komödie „Sullivans Reisen“ ein Regisseur namens John L. Sullivan (Joel McCrea) einen sozialkritischen Film mit dem Arbeitstitel „O Brother, Where Art Thou?“ zu drehen beabsichtigt.

Sullivans Reisen – Originaltitel: Sullivan’s Travels – Regie: Preston Sturges – Drehbuch: Preston Sturges, Ernst Laemmle – Kamera: John F. Seitz – Schnitt: Stuart Gilmore – Musik: Charles Bradshaw, Leo Shuken – Darsteller: Joel McCrea, Veronica Lake, Robert Warwick, Porter Hall, William Demarest, Franklin Pangborn, Byron Foulger, Margaret Hayes, Torben Meyer, Robert Greig, Eric Blore, Esther Howard, Al Bridge, Georges Renavent, Jimmy Conlin, Jess Lee Brooks u.a. – 1941; 90 Minuten

Die Frage „Wo bist du?“ stammt aber auch aus der Bibel. Im Paradies ruft Gott nach Adam und Eva, die sich nach dem Genuss des verbotenen Apfels vom Baum der Erkenntnis vor ihm zu verbergen versuchen. Später fragt Gott den Mörder Kain, wo dessen Bruder Abel sei.

Bei der Figur des Gouverneurs Menelaus („Pappy“) O’Daniels dachten Joel und Ethan Coen vielleicht an Wilbert Lee O’Daniel (1890 – 1969) und James („Jimmie“) Houston Davis (1899 – 2000). O’Daniel war 1938 durch seine Radioauftritte so populär geworden, dass er die Wahl zum Gouverneur von Texas aus dem Stand heraus gewann. Davis war in den Vierziger- und in den Sechzigerjahren Gouverneur von Louisiana. Aber auch während seiner Amtszeiten schrieb er weiter Lieder. Der im Film zu hörende Song „You Are My Sunshine“ (1975) stammt von ihm.

Die Musik war Joel und Ethan Coen von Anfang an wichtig bei ihrem Filmprojekt „O Brother, Where Art Thou?“ Zu hören ist ein Querschnitt durch die Musik der Südstaaten in den Dreißigerjahren (Blues, Bluegrass, Country Music). George Clooney wird bei dem Song „Man of Constant Sorrow“ von dem Bluegrass-Sänger Dan Tyminski (* 1967) synchronisiert. Joseph Henry („T-Bone“) Burnett (* 1948) produzierte den Soundtrack, der sich mehr als fünf Millionen Mal verkaufte und mit drei Grammys ausgezeichnet wurde.

In zwei Kategorien wurde „O Brother, Where Art Thou? Eine Mississippi-Odyssee“ für einen „Oscar“ nominiert (bestes adaptiertes Drehbuch, beste Kamera), aber der Film ging am Ende leer aus.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2013

Joel und Ethan Coen (Kurzbiografie / Filmografie)

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Wenn es sich nicht um eine reale Biografie handeln würde, wäre das Buch "Mein Leben" von Marcel Reich-Ranicki ein exzellenter historischer Roman.
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