Jörg Fauser : Der Schneemann

Der Schneemann

Jörg Fauser

Der Schneemann

Der Schneemann Originalausgabe: 1981 Süddeutsche Zeitung / KriminalbibliothekBand 50, München 2006, 185 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Als der glücklose Kleinkriminelle Siegfried Blum unverhofft an 2,5 kg Kokain gerät, träumt er davon, durch den Verkauf eine Menge Geld zu machen. In München, Frankfurt, Amsterdam und Ostende versucht der "Schneemann", den Stoff zu verhökern, aber immer wieder geht etwas schief, bevor das Geschäft abgeschlossen werden kann. Außerdem fühlt Blum sich schon bald von professionellen Drogenhändlern verfolgt ...
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Kritik

"Der Schneemann" ist ein unterkühlt wirkender, spannender und sehr unterhaltsamer Kriminalroman von Jörg Fauser, stilistisch eine Persiflage auf das hard boiled Genre, mit einem Unglücksraben als (Anti-)Helden, viel Situationskomik und einer Menge trockenem Humor bzw. Sarkasmus.
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Siegfried Blum wurde am 29. März 1940 in Butzbach geboren. Das 1961 in Berlin begonnene Studium der Kunstgeschichte und Volkswirtschaft brach er nach vier Semestern ab und eröffnete in Wiesbaden eine Galerie. Interpol verdächtigte ihn, während eines Aufenthalts 1969 in Istanbul zu einer Organisation gehört zu haben, die Altertümer im Wert von über 2 Millionen Dollar aus dem Archäologischen Museum in Izmir gestohlen hatte, aber Blum konnte nichts nachgewiesen werden und er leugnete seine Beteiligung an dem Kunstraub. Ohne einen festen Job schlug er sich weiter durch.

Im Frühjahr 1980 wird Blum auf Malta vorübergehend festgenommen und darauf hingewiesen, dass sein Touristenvisum in drei Tagen abläuft. Auf eine Verlängerung braucht er nicht zu hoffen, denn die Polizei weiß, dass er 1969 an dem Raub im Archäologischen Museum in Izmir beteiligt gewesen sein soll und verdächtigt ihn, auf Malta einen Kunstdiebstahl zu planen. Blum ist allerdings gar nicht hinter einem Gemälde her, sondern versucht, einen Koffer voll dänischer Pornohefte zu Geld zu machen.

Vergeblich bemüht er sich, sie dem Pakistani Hassan Abdul Haq anzudrehen. Statt die Pornohefte zu kaufen, meint Haq, er könne einen Mann wie Blum bei irgendeinem dubiosen Geschäft in Dschidda gebrauchen, aber daran ist Blum nicht interessiert.

„Haq“, verbesserte ihn der Pakistani, „Hassan Abdul Haq.“
„Natürlich, Mr Haq. Also, wie finden Sie die Dinger? Ich weiß nicht, ob Sie sich auskennen, aber gegen die alten Dänenpornos stinkt alles andre immer noch ab.“
Der Pakistani blätterte in den Heften […]
Mr Haq legte das Heft beiseite, sah Blum einigermaßen enttäuscht an und sagte: „Amerikanische Produkte scheinen mir – wie sagt man – realistischer?“
Blum drückte die halb gerauchte Zigarette aus. Im Innenhof fingen die Touristen zu singen an, und er hatte es eilig.
„Sie meinen brutal. Die Amerikaner sind brutaler. Das da ist aus einer Zeit, als die Leute noch Geschmack aneinander hatten, wenn Sie mich verstehen.“
Aber was erzählte er dem Mann denn? […] Überhaupt Wahnsinn, Asiaten Pornos zu verscheuern.
„Die Sache ist außerdem die, auf Malta gibt es keine anderen Produkte. Wenn Sie welche wollen, müssen Sie schon meine kaufen, Mr Faq. Und eins will ich Ihnen sagen – die Amerikaner lassen euch in der Scheiße sitzen, wenn der Russe über den Khaiber kommt.“
„Haq“, sagte der Pakistani ungerührt. „Hassan Abdul Haq. Waren Sie schon in meinem Land?“
Nein, Mr Blum war noch nicht dagewesen, und er wollte vorläufig auch nicht hin […]
„Vielleicht finden Afghanis an diesen Produkten Befriedigung, aber für meinen Geschmack sind sie künstlerisch wertlos.“
Womöglich fand Blum das auch, aber ein Pakistani durfte ihm nicht damit kommen. Er schnappte sich ein Heft und zeigte ihm die Rosinen.
„Das sind Klassiker, mein lieber Mann. Dänemark 1968, das ist so etwas wie ein Spitzenwein, verstehen Sie Spitzenwein? Ach so, ihr trinkt ja nicht […]“ (Seite 9f)

In der „Pegasus“-Bar des Hotels „Phoenicia“ lernt Blum einen Amerikaner Mitte sechzig kennen – Harry W. Hackensack –, der sich als „Consultant“ ausgibt und ihn einlädt, einmal in seiner Filiale in Frankfurt am Main vorbeizuschauen.

Ein Bekannter, der Australier Larry, der im Vietnam-Krieg einen Lungenflügel verlor, bringt Blum zu einem Italiener, von dem er annimmt, dass er an den Pornomagazinen interessiert ist. Rossi ist Anfang dreißig und residiert in der heruntergekommenen „Villa Autora“. Während die drei Männer verhandeln, sonnt sich im Garten eine splitternackte Blondine. Rossi ist bereit, für die Pornohefte 550 Dollar zu bezahlen und fordert Blum auf, den Koffer um 23 Uhr ins „Phoenicia“, Zimmer 523, zu bringen.

Auf dem Weg dorthin drückt ein kleiner Junge Blum ein Marienbild in die Hand und bettelt um Geld „for the Church“. Blum klemmt den Koffer zwischen die Füße und kramt in seiner Hosentasche nach Münzen. Plötzlich wird er von hinten gestoßen, und als er das Gleichgewicht wiedererlangt, ist der Koffer weg.

An der Tür von Zimmer 523 steckt der Schlüssel. Blum geht hinein. Die Einrichtung ist verwüstet. Das Zimmer wurde offenbar gründlich durchsucht: Man hat die Matratzen aufgeschlitzt, die Bilderrahmen zerschlagen und sogar das Telefon aufgeschraubt. Unter dem Bett entdeckt Blum Rossis Perücke und darin einen sechsfach gefalteten Gepäckaufbewahrungsschein vom Münchner Hauptbahnhof, ausgestellt am 2. Februar 1980. Blum nimmt ihn mit.

Er fliegt von Malta nach Frankfurt, fährt mit der Bahn nach München, nimmt sich ein Hotelzimmer in der Nähe des Hauptbahnhofes und bittet den Portier, ein Gepäckstück für ihn aus der Aufbewahrung zu holen. Es handelt sich um einen Karton mit 20 Dosen Rasierschaum der Marke „Old Spice“® von der Firma Shulton. In seinem Zimmer öffnet Blum eine der 300-ml-Dosen mit seinem Taschenmesser – und findet einen Beutel Kokain. Insgesamt handelt es sich offenbar um 2,5 kg „Schnee“. Jetzt braucht Blum nur noch die Ware zu verkaufen, dann ist er seine finanziellen Sorgen für eine Weile los.

Er wendet sich an einen gewissen Hermes, von dem er weiß, dass er im Drogengeschäft tätig ist. Ohne ihm zu verraten, wieviel Kokain er besitzt, bringt er ihm eine Probe. Hermes lässt sie von einem Fachmann untersuchen, der feststellt, dass es sich um unverschnittenen Peruvian Flake mit einem Reinheitsgrad von 96 Prozent handelt. Also beste Qualtät.

Nachdem Blum von einem Dealer in Frankfurt am Main erfahren hat, der an einer größeren Menge hochwertigen Kokains interessiert sein könnte, macht er sich auf den Weg. Im Speisewagen setzt sich ein früherer Staubsaugermechaniker zu ihm an den Tisch, der sich inzwischen auf die Teilnahme an Quizsendungen spezialisiert hat und sich von ihm über Krokodile abfragen lässt. Blum deponiert den Koffer, den er sich inzwischen für die Dosen besorgt hat, in einem Schließfach an der Hauptwache, ruft den Drogenhändler an und verabredet sich mit ihm auf dem Eisernen Steg. Sie einigen sich auf einen Preis von 100 000 D-Mark.

In einem Jazzkeller spricht ihn eine Frau an: Cora ist abgebrannt und sucht eine Übernachtungsmöglichkeit. Weil Blum befürchtet, dass sie auf ihn angesetzt wurde, bietet er ihr Geld für ein Hotelzimmer an, aber sie sieht nicht ein, warum sie nicht bei ihm schlafen soll, und er gibt nach.

Nachdem Beamte einer Sonderkommission des Bayerischen Landeskriminalamtes in einem Hotel am Münchner Hauptbahnhof einen achtundzwanzigjahrigen Italiener mit 1,6 kg Kokain in Kaffeedosen erwischt haben, springt der Frankfurter Dealer ab, denn er weiß, dass Blum von dort kommt

Blum geht zu der Adresse, die ihm der amerikanische „Consultant“ Harry W. Hackensack auf Malta gab, aber in der Villa, an deren Eingang mehr Firmenschilder hängen, als Räume vorhanden sind, trifft er nur eine Sekretärin an.

Cora vermittelt Blum einen Atomkraftgegner namens Detlev, der ihm in einer Toilette 2 Gramm Kokain abkauft. Blum ist frustriert, nicht nur über die entwürdigenden Umstände des Geschäfts, sondern auch, weil er nicht vorhat, seine zweieinhalb Kilo grammweise zu verkaufen. Er beschwert sich darüber bei Cora. Außerhalb Frankfurts kennt sie einen reichen Geschäftsmann, einen ehemaligen Modefotografen, von dem sie vermutet, dass er 50 oder vielleicht sogar 100 Gramm Kokain für sich und seine Freunde kaufen würde. Sie fahren hin. James – so heißt er potenzielle Abnehmer – erklärt sich bereit, für die 100 Gramm Kokain, die Blum bei sich hat, einen Scheck über 15 000 D-Mark auszustellen, aber Blum besteht auf Bargeld. Während er darauf wartet, belauscht er zufällig ein Gespräch zwischen Cora und ihrer Freundin Margot, der Lebensgefährtin von James. Aus dem, was Blum aufschnappt, zieht er den Schluss, dass Cora tatsächlich von jemandem auf ihn angesetzt wurde. Da lässt er das Geschäft sausen, läuft davon und kauft sich eine Zugfahrkarte nach Amsterdam.

Als er mit dem Drogenkoffer aus der Zugtoilette kommt, bemerkt er im nächsten Waggon einen Mann, den er schon einmal gesehen hat. Ohne sich damit aufzuhalten, seine Reisetasche aus dem Abteil zu holen, steigt er im nächsten Bahnhof aus. Es ist Wesel.

Zwei ältere Männer, die er in einer Kneipe kennen lernt, fahren ihn zur holländischen Grenze, die er zu Fuß überquert.

Von Amsterdam aus ruft er Hackensack in Frankfurt an, aber der „Consultant“ ist wieder nicht zu erreichen. Blum hinterlässt den Namen des Hotels, in dem er abgestiegen ist – „Roder Leeuw“ – und bittet um Hackensacks Rückruf.

Beim Abendessen in einem chinesischen Restaurant fällt ihm ein betont lässiger Gast Ende zwanzig auf, dem Dialekt nach ein Hamburger, der respektvoll begrüßt wird und dem Personal offenbar bekannt ist. Als der Fremde eine Prise Schnupftabak nimmt, zieht Blum das Röhrchen heraus, in das er ein paar Gramm Kokain abgefüllt hat, streut etwas davon auf den Handrücken und schnupft es. Da setzt sich der Hamburger zu ihm. Er heißt Ted und klärt Blum darüber auf, dass vor drei Wochen die israelische Mafia in diesem Restaurant auftauchte und den chinesischen Heroinhandel in Amsterdam mit einem Schlag zerstörte. Das Blut und die Hirnmasse sei genau hinter Blum an die Wand gespritzt. Ted nimmt Blum mit zu einem Hausboot. Dort trifft Blum nicht nur auf Teds Partner Tim, sondern auch auf – Cora, die so tut, als sei nichts gewesen. Ted und Tim sind an dem Kokain interessiert, aber nicht gegen Geld, sondern im Tausch gegen eine Ladung Guano, die in Kürze in Macao eintreffen wird. Blum müsste nur hinreisen und das Guano übernehmen. Darauf lässt Blum sich nicht ein.

Stattdessen verabredet er sich mit einem anderen Interessenten im Zoo. Weil es regnet, schlägt er vor, die Übergabe der Ware und des Geldes im Reptilienhaus vorzunehmen. Der andere ist misstrauisch und besteht darauf, sich erst einmal allein im Inneren des Reptilienhauses umzusehen. Als Blum ihm fünf Minuten später folgt, ist er nicht mehr da. Von einem anderen Zoobesucher erfährt Blum, dass jemand, der den Gestank nicht vertrug und sich deshalb übergab, weggebracht wurde.

Am Ausgang drückt jemand Blum einen Zettel in die Hand: Hackensack will ihn in der „Roxy“-Bar in Ostende treffen.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Bei der Bar handelt es sich um einen schäbigen Animierschuppen. Die Besitzerin überredet Blum, sich mit einem der Mädchen zu unterhalten, während er auf seinen Bekannten wartet. Und das Mädchen – Mona – bringt Blum dazu, sie in eines der so genannten Ruhezimmer zu begleiten.

„Saigon“, sagte sie und sah ihn herausfordernd an. „Mein Vater aber großer General in China, geht zurück nach Schanghai, um das Vaterland zu retten, nehmen ihn gefangen, immer im Gefängnis. Wenn ich viel Geld habe, ihn befreien.“
[…] Schließlich brauche sie das Geld nicht für sich selbst, sie lebte ja von Wasser und Brot, von Luft, wenn es sein musste; nein, sie brauchte es doch für ihren Vater, den General, der seit dreißig Jahren ganz allein in einem Gefängnis saß, von allen vergessen außer seiner Tochter, weil das Gefängnis so geheim war, niemand wusste, wo es lag, irgendwo am Ende der Welt; aber einmal hatte er einen Brief herausgeschmuggelt, einen Brief, den sie nach einem Jahr bekommen hatte. Und er hatte geschrieben, nichts sei verloren; er hatte sich im Gefängnishof eine Sonnenuhr gebaut, und Vögeln hatte er das Sprechen beigebracht, und Ratten brachten ihm Nahrung.“ (Seite 169f)

Als Blum schweißgebadet mit dem Kopf in ihrem nassen Schoss liegt, treten unerwartet zwei Männer ein. Einen der beiden kennt Blum aus Malta: Rossi. Der andere heißt Francesco. Die beiden haben ihn seit Amsterdam beschatten lassen und wissen, dass sich der Koffer mit dem Kokain in der Gepäckaufbewahrung am Bahnhof befindet. Sie zwingen Blum, mit ihnen hinzufahren. Sobald Blum den Koffer in der Hand hat, überschlagen sich die Ereignisse. Der Australier Larry taucht plötzlich auf. Francesco geht zu Boden. Rossi wird am Ausgang verhaftet. Ein Mann im Regenmantel schnappt sich den Koffer. Dann wird Blum von Larry und dem Mann im Regenmantel zu einem Auto eskortiert. Larry gehört zu den Bullen! Blum überlegt, wieviele Jahre er wohl absitzen muss. Aber sie fahren nicht zu einem Polizeirevier, sondern in ein finsteres Viertel. In einem Apartment werden sie von Hackensack erwartet. Auch der flämische Missionar Norman, der Blum während der Fahrt von Amsterdam nach Ostende im Zug angesprochen hatte, ist anwesend.

Der ehemalige CIA-Agent Hackensack, der Missionar Norman und Larry, Mitglied einer Spezialeinheit der australischen Armee, hatten sich als Vietcong-Gefangene im Vietnam-Krieg kennen gelernt. Sie waren schon lange hinter Rossi und den zweieinhalb Kilogramm Kokain her, und zwar nicht wegen des Geldes, sondern weil sie sich auf der Bahamas-Insel Abaco eine kleine Republik einrichten wollen, mit eigenen Briefmarken, Kasino und Freihafen. Hackensack erklärt Blum:

„In der Gegend, die wir uns ausgesucht haben, bedeuten fünf Pfund Kokain eine Menge Prestige, Mr Blum. Hier bekommen Sie bloß Geld dafür, aber dort verschafft uns das eine Basis für unseren Coup.“ (Seite 182)

Sie bieten Blum an, mitzukommen, aber er zieht es vor, sein eigener Herr zu bleiben. Was er denn machen wolle, fragt Larry.

Ja, was machte er jetzt? Er hatte wieder die Qual der Wahl. (Seite 185)

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„Der Schneemann“ ist ein unterkühlt wirkender, spannender und sehr unterhaltsamer Kriminalroman von Jörg Fauser, stilistisch eine Persiflage auf das hard boiled Genre, mit einem Unglücksraben als (Anti-)Helden, viel Situationskomik und einer Menge trockenem Humor bzw. Sarkasmus. Eine empfehlenswerte Lektüre.

Fauser porträtiert eine BRD im Leerlauf. Das Wirtschaftswunder besteht aus falschen Fassaden, Bahnhofsvierteln und stockfleckigen Hotelzimmern. Die Menschen sind aalglatt, halbseiden und blondiert. Hier herrschen stets ein paar Minusgrade, das Dasein riecht nach Frittenbude bei Geschäftsschluss. Wer sein Glück sucht, benötigt dafür mehr Zeit als wünschenswert, und das Ganze endet selten, wie man es sich vorgestellt hat. (Aris Fioretos, Süddeutsche Zeitung, 20. Dezember 2006)

Peter F. Bringmann verfilmte den Roman „Der Schneemann“ von Jörg Fauser.

Der Schneemann – Regie: Peter F. Bringmann – Drehbuch: Matthias Seelig, nach dem Roman „Der Schneemann“ von Jörg Fauser – Kamera: Helge Weindler – Schnitt: Annette Dorn – Musik: Paul Vincent Gunia – Darsteller: Tony Alleff, Donald Arthur, Polly Eltes, Riad Gholmie, Towje Kleiner, Oliver Lentz, Marius Müller-Westernhagen, Manuela Riva, Heinz Wanitschek, Susann B. Winter u. a. – 1985; 105 Minuten

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2006
Textauszüge: © Alexander Verlag

Kokain
Jörg Fauser (Kurzbiografie / Bibliografie)

Thomas Hürlimann - Das Gartenhaus
In der melancholischen Novelle "Das Gartenhaus" geht es um das Altern und den Tod, ein bitteres Thema, dem sich Thomas Hürlimann ohne falsche Sentimentalität nähert. Obwohl viele der Szenen komisch und grotesk sind, gibt er seine Protagonisten nie der Lächerlichkeit preis und zieht sich auch nicht in die Distanz eines Satirikers zurück.
Das Gartenhaus

Thomas Hürlimann

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