Bram Stoker's Dracula

Bram Stoker’s Dracula

Bram Stoker's Dracula

Bram Stoker's Dracula - Originaltitel: Bram Stoker's Dracula - Regie: Francis Ford Coppola - Drehbuch: James V. Hart, nach dem Roman "Dracula" von Bram Stoker - Kamera: Michael Ballhaus - Schnitt: Anne Goursaud, Glen Scantlebury und Nicholas C. Smith - Musik: Wojciech Kilar - Darsteller: Gary Oldman, Winona Ryder, Keanu Reeves, Anthony Hopkins, Richard E. Grant, Cary Elwes, Tom Waits, Sadie Frost, Bill Campbell, Monica Bellucci - 1992; 115 Minuten

Inhaltsangabe

Als Fürst Dracula aus dem Krieg heimkehrt, erfährt er, dass seine Geliebte Elisabeth sich das Leben nahm, weil sie glaubte, er sei gefallen. Verzweifelt sagt er sich von Gott los und wird zum Vampir ...


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Kritik

Obwohl sich Francis Ford Coppola besonders eng an Bram Stokers Roman "Dracula" hielt, inszenierten er und sein Kameramann Michael Ballhaus keinen altmodischen Vampirfilm, sondern einen atemberaubenden Bilderrausch.
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Transsilvanien (Siebenbürgen) im 15. Jahrhundert. Fürst Vlad Dracula (Gary Oldman) kehrt aus dem Krieg heim und erfährt, dass seine große Liebe Elisabeth (Winona Ryder) sich das Leben nahm, weil sie glaubte, er sei gefallen. Verzweifelt sagt er sich von Gott los und wird zum Vampir.

1897 trägt Fürst Dracula sich mit der Absicht, ein Haus in London zu erwerben. Deshalb empfängt er in seinem Schloss in Transsilvanien den Londoner Immobilienmakler Jonathan Harker (Keanu Reeves). Als der Untote ein Porträt Minas (Winona Ryder), der Verlobten seines Besuchers, sieht, stellt er fest, dass sie seiner toten Geliebten zum Verwechseln gleicht. Da beschließt er, das zum Kauf stehende Anwesen in London zu erwerben, das neben dem Harpers liegt …

ausführliche Inhaltsangabe zur Romanvorlage


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Obwohl Francis Ford Coppola sich besonders eng an Bram Stokers Roman „Dracula“ aus dem Jahr 1897 hielt, inszenierten er und sein Kameramann Michael Ballhaus keinen altmodischen Vampirfilm, sondern einen atemberaubenden Bilderrausch. Im Vordergrund steht auch nicht der Horror, sondern die Lovestory. Coppolas Dracula leidet an seiner endlosen Einsamkeit – wie Nosferatu in Werner Herzogs „Nosferatu. Phantom der Nacht“ (1978), Viktor Frankensteins Kreatur in Kenneth Branaghs „Mary Shelley’s Frankenstein“ (1994) und Louis de Pointe du Lac in Neil Jordans „Interview mit einem Vampir“ (1994).

Für die Kostüme erhielt die japanische Designerin Eiko Ishioka einen „Oscar“.

Der Song „Love song for a vampire“ ist von Annie Lennox.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

Bram Stoker: Dracula

Werner Herzog: Nosferatu. Phantom einer Nacht
Neil Jordan: Interview mit einem Vampir
Friedrich Wilhelm Murnau: Nosferatu. Eine Symphonie des Grauens
Roman Polanski: Tanz der Vampire

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