Fred Vargas : Die schöne Diva von Saint-Jacques

Die schöne Diva von Saint-Jacques

Fred Vargas

Die schöne Diva von Saint-Jacques

Originalausgabe: Debout les morts Éditions Viviane Hamy, Paris 1995 Die schöne Diva von Saint-Jacques Übersetzung: Tobias Scheffel Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 1999 Süddeutsche Zeitung / KriminalbibliothekBand 10, München 2006, 222 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Im Garten der früheren Opernsängerin Sophia Simeonidis steht plötzlich eine Buche. Beunruhigt bittet sie ihre Nachbarn – drei Historiker und einen ehemaligen Kommissar – nachzuschauen, ob darunter etwas vergraben ist. Einige Tage später verschwindet Sophia. Was ist geschehen? Gibt es einen Zusammenhang mit dem Auftauchen des Baums? Die Nachbarn versuchen, das Rätsel zu lösen ...
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Kritik

"Die schöne Diva von Saint-Jacques" ist ein ebenso unterhaltsamer wie spannender Kriminalroman von Fred Vargas mit skurrilen Figuren und unerwarteten Wendungen.
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Sophia Simeonidis wohnt mit ihrem Ehemann Pierre Relivaux in einer Villa in der Rue Saint-Jacques in Paris. Die jetzt Fünfzigjährige sang bis vor sechs Jahren als lyrischer Sopran in der Oper und hat dabei sehr viel Geld verdient. Pierre ist in einem Ministerium beschäftigt und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Als Sophia ihm eines Morgens aufgeregt eine Buche im Garten zeigen möchte, die am Vorabend noch nicht dort stand, weigert er sich, aus dem Fenster zu sehen und liest stattdessen weiter in der Zeitung.

Kurz darauf ziehen in dem heruntergekommenen und leer stehenden Nachbarhaus vier Mieter ein. Drei von ihnen sind Mitte dreißig: der arbeitslose Prähistoriker Mathias Delamarre, der allen Ereignissen nach 10 000 vor Christus gleichgültig bis feindselig gegenüber steht, der Mediävist Marc Vandoosler, der bis vor zwei Jahren Heftchenromane geschrieben hatte, dessen Vertrag dann aber gekündigt wurde, weil er zu viele Korrekturen wollte, und Lucien Devernois, ein auf 1914 bis 1918 spezialisierter Weltkriegshistoriker, der eine Halbtagsstelle in einer kirchlichen Privatschule in Paris hat. Mathias übernimmt das Erdgeschoss, Marc den ersten Stock, Lucien die zweite Etage, und ganz oben richtet sich Marcs achtundsechzigjähriger Patenonkel Armand Vandoosler ein, der als Kommissar bei der Pariser Kriminalpolizei entlassen wurde, weil er einem Mordverdächtigen zur Flucht verholfen hatte.

Auf der anderen Seite des von den vier Männern bezogenen Hauses wohnt Juliette Gosselin mit ihrem jüngeren Bruder Georges. Die beiden sind um die vierzig. Juliette, die in ihrem Haus das Bistro „Tonneau“ betreibt, ist mit Sophia befreundet, versteht sich auch mit ihren neuen Nachbarn gut und stellt Mathias als Kellner ein.

Nach ein paar Wochen erzählt Sophia den drei Historikern von dem mysteriösen Baum und bittet sie nachzusehen, ob unter der Buche etwas versteckt wurde. Ihrem Mann gegenüber sollen sich Mathias, Marc und Lucien als städtische Arbeiter ausgeben und behaupten, elektrische Leitungen überprüfen zu müssen. Die Akademiker erfüllen Sophias Wunsch, finden jedoch nichts Verdächtiges.

Gut zwei Wochen später ist Sophia verschwunden. Juliette erzählt den Historikern, dass Sophia sich vor rund zwanzig Jahren wegen Pierre von einem ebenso temperamentvollen wie eifersüchtigen Griechen namens Stelyos getrennt habe. Der sei damals aus Verzweiflung ins Wasser gegangen, aber gerettet worden. Sophia habe befürchtet, dass Stelyos sich eines Tages rächen werde. Pierre Relivaux verrät Armand Vandoosler, dass seine Frau kurz vor ihrem Verschwinden eine anonyme Karte mit einem Stern, dem Namen eines Hotels und einem Datum aus Lyon erhielt. Sophia vermutete, dass Stelyos sich mit ihr treffen wollte und nahm wohl den Zug nach Lyon. Ungerührt geht Pierre davon aus, dass seine Frau wieder zurückkommt.

Marc und Lucien beschatten Pierre Relivaux und finden heraus, dass er seit sechs Jahren eine Geliebte hat. Er ahnt allerdings nicht, dass Elizabeth – so heißt die junge Frau – es nur auf sein Geld und seine Geschenke abgesehen hat, um mit dem Mann, den sie wirklich liebt, gut leben zu können. Ihr Vater wurde vor zehn Jahren zu einer lebenslänglichen Haftstrafe verurteilt, weil er einen angeblichen Liebhaber seiner Frau erstochen hatte.

Armand Vandoosler schaltet seinen früheren Kollegen Leguennec ein, der inzwischen leitender Inspektor im für die Rue Saint-Jacques zuständigen Kommissariat des 13. Arrondissements ist. Die Polizei gräbt die mysteriöse Buche aus, findet jedoch keine Spur eines Verbrechens.

Eineinhalb Wochen nach Sophias Verschwinden lädt Juliette die vier Nachbarn ein, mit ihr ein verlängertes Wochenende in ihrem Haus „Le Mesnil“ in Verny-sur-Besle bei Bernay in der Normandie zu verbringen.

Als Mathias, Marc, Lucien und Marcs Patenonkel von dort zurückkommen, sitzt eine unbekannte Dreißigjährige mit ihrem Sohn trotz des Regens auf dem Mäuerchen des Grundstücks von Sophia Simeonidis und Pierre Relivaux. Die Männer holen die beiden in ihr Haus. Der Junge ist fünf und heißt Cyrille. Bei seiner Mutter Alexandra Haufman handelt es sich um eine Nichte Sophias. Alexandras Vater war Deutscher, ihre Mutter Griechin; sie wurde in Frankreich geboren und lebte bisher in Lyon. Ihr Mann Guillaume verließ sie nach fünf Jahren Ehe. Vor drei Wochen kündigte sie ihre Stelle in Lyon, denn sie wollte in Paris ein neues Leben anfangen. Sophia hatte ihr angeboten, sie bei sich aufzunehmen und Cyrille bereits an der örtlichen Schule angemeldet. Alexandra hält es für ausgeschlossen, dass Sophia mit Stelyos durchgebrannt ist, ohne sie zu verständigen.

Juliette nimmt Alexandra und Cyrille fürs Erste in ihrem Gartenhaus auf.

In einer der folgenden Nächte brennen in einer Gasse in Maisons-Alfort drei Personenwagen aus. In einem der Wracks findet die Polizei die verkohlten Überreste einer Leiche. Anhand eines Basaltsteins, eines Talismans, den Sophia seit achtundzwanzig Jahren stets bei sich trug, wird die Tote identifiziert.

Sophia hinterlässt ein beträchtliches Vermögen, von dem ihr Ehemann, ihre Schwester (also Alexandras Mutter) und ihr Vater je ein Drittel erben.

In der Nacht, als die Autos brannten, war Alexandra nicht in dem Gartenhaus. Sie gibt an, ziellos mit ihrem Wagen herumgefahren zu sein. Daraufhin schildert Inspektor Leguennec, wie sie ihre Tante ermordet haben könnte, um über ihre Mutter an das Geld zu kommen.

„Alles ist in sich stimmig“, wiederholte Alexandra. „Der alte Simeonidis hat Sophia nicht umgebracht, weil er sie liebte. Sein Stiefsohn hat Sophia nicht umgebracht, weil er ein Schlappschwanz ist. Seine Mutter nicht, weil sie eine dumme Kuh ist. Mama auch nicht, weil es Mama ist und weil sie sich in Lyon nicht von der Stelle gerührt hat. Bleibe also nur noch ich: Ich habe mich von der Stelle gerührt, ich habe meine Mutter angelogen, ich habe mein Auto verkauft, ich habe Tante Sophia seit zehn Jahren nicht mehr gesehen, ich bin verbittert, ich habe durch meine Ankunft die Ermittlungen ausgelöst, ich habe keine Arbeit mehr, ich habe das Auto von meiner Tante genommen, ich fahre ohne erklärten Grund in der Nacht umher. Jetzt bin ich reif. Ich saß ja sowieso schon in der Scheiße.“ (Seite 107)

Um seinen früheren Kollegen davon abzuhalten, Alexandra zu verhaften, nennt Armand Vandoosler ihm eine Reihe weiterer verdächtiger Personen.

Als Marc einen Fremden beobachtet, der vergeblich bei Pierre Relivaux klingelt, spricht er ihn an. Er heißt Christophe Dompierre, ist dreiundvierzig Jahre alt und kommt aus Genf. Dompierre hat offenbar seine eigene Meinung darüber, was mit Sophia geschehen ist und erhofft sich von Relivaux die Bestätigung seiner Vermutungen. Auch in einem Mordfall vor vierzehn, fünfzehn Jahren hatte er Zweifel geäußert, die von der Polizei allerdings nicht ernst genommen worden waren. Mehr will er Marc nicht sagen, solange er nicht sicher ist.

Am nächsten Morgen erfahren Marc, sein Patenonkel und seine Freunde aus den Nachrichten, dass Christophe Dompierre ermordet wurde. Jemand schlug ihn auf dem Parkplatz des Hotels du Danube mit einer Wasserflasche nieder und tötete ihn mit drei Messerstichen.

Dass Alexandra auch in dieser Nacht mit dem Wagen unterwegs war, findet Leguennec rasch heraus.

Marc und Lucien fahren zu Alexandras Großvater nach Dourdan. Sie wissen, dass der Einundachtzigjährige ein begeisterter Fan seiner Tochter Sophia war, keines ihrer Konzerte versäumt hatte und alle Fotos, Zeitungsausschnitte und andere Veröffentlichungen über sie aufbewahrt. Christophe Dompierre hatte Marc davon erzählt und durchblicken lassen, dass er in dem Archiv auf einen entscheidenden Hinweis gestoßen war. Jacqueline Simeonidis, die zweite Ehefrau des Greises, wird gerade von einem Polizisten vernommen, als die beiden Historiker eintreffen. Sie schauen in einen Karteikasten, der nicht so verstaubt wie die anderen ist und finden darin Zeitungsausschnitte, bei denen Rostspuren darauf schließen lassen, dass die Büroklammern neu aufgesteckt wurden. Es handelt sich um Verrisse einer „Elektra“-Aufführung am 17. Juni 1978 in der Pariser Oper. Eineinhalb Stunden vor ihrem Auftritt war Sophia in ihrer Garderobe überfallen worden. Ein maskierter Mann hatte versucht, die Diva zu vergewaltigen. Sie konnte sich zwar erfolgreich dagegen wehren, musste aber wegen des Schocks drei Tage lang im Krankenhaus liegen. In dieser Zeit stand an ihrer Stelle die Zweitbesetzung Nathalie Domesco auf der Bühne, über deren Gesang die beiden Kritiker Daniel Dompierre und René de Frémonville hämisch herzogen. Der Täter wurde übrigens unter den Komparsen der Aufführung vermutet, aber nie entlarvt. René de Frémonville erwähnte in seinem Artikel, dass er noch sieben Kriegstagebücher seines Vaters aus den Jahren 1914 bis 1918 besaß. Das interessiert den Weltkriegshistoriker Lucien mehr als die Aufklärung des aktuellen Verbrechens, aber er hat einen Scanner und einen Laptop mitgebracht, mit dem er und Marc sich eifrig an die Arbeit machen.

Wie vermutet, waren Daniel und Christoph Dompierre Vater und Sohn.

In der Hoffnung, an die erwähnten Kriegstagebücher heranzukommen, fährt Lucien zu de Frémonville. Rachel de Frémonville öffnet ihm und klärt ihn darüber auf, dass ihr Mann im September 1979 zusammen mit seinem Kritikerkollegen Daniel Dompierre erschossen wurde. Weil René de Frémonville die Pariser Theaterszene mit Kokain versorgt hatte und man auch bei dem zweiten Toten Drogen fand, vermutete die Polizei, dass die Morde etwas mit Drogenhandel zu tun hatten, aber der Fall wurde nie aufgeklärt. Die Witwe erinnert sich zwar nicht mehr, wo die Kriegstagebücher ihres Schwiegervaters abgeblieben sind, aber sie weiß, dass ihr Mann sie ablichten ließ. Lucien sucht den Fotografen auf, und der ist nicht nur bereit, ihm Abzüge von den Negativen zu machen, sondern gibt ihm auch ein Foto mit, auf dem Sophia mit ihren Kollegen beim Schlussapplaus einer „Elektra“-Aufführung kurz vor dem 17. Juni 1978 zu sehen ist: Unter den Mitwirkenden befinden sich Julien Moreaux, Jacqueline Simeonidis Sohn aus erster Ehe, und Juliettes Bruder Georges. Beide gehörten damals zu den Statisten.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Als die Historiker Juliette mit dem Foto konfrontieren, tut sie zunächst so, als erkenne sie Georges nicht, aber als ihr klar wird, dass man sie durchschaut hat, gibt sie zu, dass ihr Bruder von 1974 bis 1978 als Statist an der Oper gearbeitet hatte. Er sei verrückt nach Sophia gewesen, behauptet sie, habe aber nie gewagt, es der Diva zu sagen. Nach dem Tod seines Großvaters vor zehn Jahren ermöglichte ihm die Erbschaft, ein Haus zu kaufen, und er wählte dieses hier in der Rue Saint-Jacques aus. Juliette will erst nach dem Einzug und der Eröffnung des Bistros gemerkt haben, dass die Opernsängerin in ihrer Nachbarschaft wohnte. Im Lauf der Zeit seien Sophia und sie jedoch Freundinnen geworden.

Drei Stunden später verständigt Marcs Patenonkel die Polizei. Leguennec will Georges festnehmen. Doch inzwischen ist er geflohen. Als der Inspektor sich darüber bei Armand Vandoosler beklagt, erwidert dieser:

„Man darf Entwicklungen nie blockieren. Das ist immer dein Fehler gewesen […] Man muss Mördern freie Hand lassen, damit sie einen Fehler begehen können.“ (Seite 195 / Seite 201)

Beim zuständigen Polizeirevier meldet sich ein Mann, der zur gleichen Zeit wie Christoph Dompierre im Hotel du Danube ein Zimmer hatte: Eric Masson, ein Geschäftsreisender aus Grenoble. Als er am Morgen nach der Tat losfuhr, bemerkte er den Toten nicht und erfuhr erst später, dass dieser unmittelbar rechts neben seinem Wagen gelegen hatte. Jetzt, drei Tage später, fiel ihm beim Tanken auf, dass der Sterbende offenbar noch etwas in den Staub auf der Beifahrertür geschrieben hatte. Die Buchstaben sind schwer zu entziffern, aber es soll wohl „Sofia Simeonidis“ heißen. Geht man davon aus, dass es sich um den Namen der Person handelt, die Dompierre ermordet hatte, muss Sophia ihren eigenen Tod inszeniert haben, denn offenbar lebt sie noch! Tatsächlich findet die Polizei heraus, dass eine Obdachlose seit einiger Zeit nicht mehr gesehen wurde.

Marc schaut nochmals die mysteriöse Buche im Nachbargarten an. Dabei fällt ihm auf, dass die Erde unter dem frisch angesäten Rasen dunkler ist als die früher ausgegrabene. Hat da noch einmal jemand gegraben, und zwar tiefer als zuvor? Außerdem grübelt Marc darüber nach, wieso ausgerechnet Christoph Dompierre, in dessen Vorname ein „ph“ vorkam, Sophia mit „f“ geschrieben haben könnte. Plötzlich durchschaut Marc die Zusammenhänge. Doch als er mit seinem Paten und seinen Freunden darüber reden will, ist nur Julien im Haus. Mathias hat einen Zettel hinterlassen: Er ist mit Juliette nach Dourdan unterwegs. Marc und Julien rasen los. Sophia besaß ein Anwesen in Dourdan, ganz in der Nähe ihres Vaters. Die beiden Männer klettern über die Mauer. Im Brunnen finden sie Mathias. Er ist ohnmächtig. Sie ziehen ihn heraus.

Juliette wird von der inzwischen eingetroffenen Polizei in einem nahen Gehölz gefunden und verhaftet. Marc rät Leguennec, die Buche im Garten von Pierre Relivaux noch einmal ausgraben zu lassen. Diesmal wird unter den Wurzeln Sophias Leiche gefunden.

Marc begriff, dass Christoph Dompierre nicht „Sofia“, sondern „Sosie Simeonidis“ geschrieben hatte. Mit diesem Spitznamen war die „Elektra“-Zweitbesetzung Nathalie Domesco von Daniel Dompierre und René de Frémonville 1978 verhöhnt worden, weil sie krampfhaft versucht hatte, Sophia Simeonidis nachzuahmen. Inzwischen nennt sich die Sängerin, deren Karriere damals abrupt zu Ende war, Juliette Gosselin. Sie hatte ihren Bruder Georges angestiftet, Sophia in der Garderobe zu überfallen, damit sie für die Diva einspringen konnte. Im September 1979 erschoss sie die beiden Kritiker. Danach ging es ihr nur noch darum, die überlegende Rivalin zu töten. Vor zehn Jahren zog sie in deren Nähe – aus eigenem Antrieb, nicht wegen Georges – und befreundete sich zum Schein mit Sophia, die weder sie noch Georges wiedererkannte. Um Sophia zu beunruhigen, pflanzte sie eines Nachts die Buche. Dann brachte sie die ehemalige Diva mit einer fingierten Karte dazu, nach Lyon reisen zu wollen, fing sie jedoch auf dem Weg zum Bahnhof ab, ermordete sie und lagerte die Leiche in einer Gefriertruhe. Nachdem die Polizei unter der Buche nachgesehen hatte, lud sie die vier neugierigen Nachbarn in die Normandie ein, fuhr nachts unbemerkt nach Paris zurück und vergrub ihr Opfer unter der Buche. Auf das unerwartete Auftauchen Alexandras und die Wiederaufnahme polizeilicher Ermittlungen reagierte Juliette, indem sie eine Obdachlose ermordete und es so aussehen ließ, als sei Sophia in einem Auto verbrannt.

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„Die schöne Diva von Saint-Jacques“ ist ein ebenso unterhaltsamer wie spannender Kriminalroman mit unerwarteten Wendungen. Fred Vargas (eigentlich: Frédérique Audoin-Rouzeau) erzählt aus wechselnden Perspektiven und legt vor allem den skurrilen Historikern und dem ehemaligen Kriminalkommissar pointierte Äußerungen in den Mund. Auch wenn die Aufklärung nicht in allen Einzelheiten überzeugt, ist „Die schöne Diva von Saint-Jacques“ lesenswert, nicht zuletzt, weil Fred Vargas unterschwellig lustig schreibt und umgangssprachliche Dialoge gekonnt formuliert.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2006 / 2009
Textauszüge: © Aufbau Verlag

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