Rosemaries Baby

Rosemaries Baby

Rosemaries Baby

Rosemaries Baby - Originaltitel: Rosemary's Baby - Regie: Roman Polanski - Drehbuch: Roman Polanski, nach dem Roman "Rosemaries Baby" von Ira Levin - Kamera: William Fraker - Musik: Krzysztof Komeda - Darsteller: Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon, Sidney Blackmer, Maurice Evans, Ralph Bellamy, Angela Dorian, Patsy Kelly, Elisha Cook jr., Emmaline Henry, Miaranne Gordon, Philip Leeds, Charles Grodin, William Castle - 1967; 130 Minuten

Inhaltsangabe

Mit einem festlichen Essen beginnen Guy und Rosemarie einen Abend, an dem sie bewusst ein Kind zeugen wollen. Aber als Rosemarie von einer Mousse au chocolat isst, die ihre Nachbarin Minnie vorbeigebracht hat, wird ihr übel und sie verliert die Besinnung. Sie träumt, dass sie von Satan vergewaltigt wird ...
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Kritik

Die Zuschauer werden in "Rosemaries Baby", einer Satire auf den Okkultismus, immer wieder in die Irre geführt. Was ist Wahn und was ist Wirklichkeit?
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Ein jung verheiratetes Paar zieht in ein altes Mietshaus. Guy und Rosemarie Woodhouse (John Cassavetes, Mia Farrow) lernen ihre Nachbarn kennen: Minnie und Roman Castevet (Ruth Gordon, Sidney Blackmer) sind ein altes Ehepaar, zwar etwas aufdringlich, aber liebenswürdig.

Das junge Mädchen, das Minnie und Roman aufgenommen haben, stürzt sich aus dem Fenster und stirbt.

Mit einem festlichen Essen beginnen Guy und Rosemarie einen Abend, an dem sie bewusst ein Kind zeugen wollen. Aber als Rosemarie von einer Mousse au chocolat isst, die Minnie vorbeigebracht hat, wird ihr übel und sie verliert die Besinnung. Sie träumt, dass sie vor den Augen Guys, Minnies und Romans von Satan vergewaltigt wird. Am anderen Morgen sind ihre Schultern zerkratzt. Guy gesteht, dass er sie trotz ihrer Bewusstlosigkeit genommen hat. Bald darauf steht fest, dass sie schwanger ist. Obwohl sie unter heftigen Schmerzen leidet, rät ihr der von Minnie vermittelte Gynäkologe von Schmerzmitteln ab und bittet stattdessen Minnie, spezielle Kräutergetränke für Rosemary zuzubereiten. Ein Freund, der über Rosemaries Aussehen entsetzt ist und misstrauisch Nachforschungen über die Nachbarn anstellt, stirbt. Allmählich wächst in Rosemarie der Verdacht, dass sie einen Satanssohn gebären soll.

Nach einer Fehlgeburt liegt sie erschöpft im Bett. Eine Frau nimmt ihr die abgepumpte Milch weg. Ein Baby schreit. Rosemarie steht auf, nimmt ein Küchenmesser in die Hand und geht in die Nachbarwohnung: Guy, Minnie, Roman und der Gynäkologe, alle sind da. Sie schaut in einen Kinderwagen und fährt entsetzt zurück: Es ist ihr Sohn, der sie mit den feurigen Augen eines Teufels anblickt.

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Die Zuschauer werden in dieser Satire auf den Okkultismus immer wieder in die Irre geführt. Was ist Wahn und was ist Wirklichkeit? Mia Farrow verstärkt durch ihr nuancenreiches Spiel die faszinierende Mehrdeutigkeit der Filmszenen in „Rosemaries Baby“. Roman Polanski versteht es, uns immer wieder zu verunsichern und am Ende den Ausweg einer rationalen Erklärung zu verbauen. Als Rosemarie von der Totgeburt erfährt, bin ich mir sicher, dass sie sich die Verschwörung nur einbildet. Gleich darauf hört man das Schreien eines Säuglings und sieht, wie ihre abgepumpte Milch weggenommen wird. Also doch? Aber auch dafür gibt es eine plausible Erklärung. Da folgt die Schlussszene, die erneut alles in Frage stellt.

Die Romanvorlage stammt von dem amerikanischen Bestseller-Autor Ira Levin: „Rosemaries Baby“ (1967).

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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