T. C. Boyle : Talk Talk

Talk Talk

T. C. Boyle

Talk Talk

Originalausgabe: Talk Talk Viking, New York 2006 Talk Talk Übersetzung: Dirk van Gunsteren Carl Hanser Verlag, München / Wien 2006 ISBN: 978-3-446-20758-5, 397 Seiten, 21.50 € Taschenbuch. dtv, München 2008 ISBN: 978-3-423-21060-7, 456 Seiten, 9.95 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Die kalifornische Lehrerin Dana Halter ist seit ihrem 4. Lebensjahr taub. Nachdem sie ein Stoppschild missachtet hat, nimmt ein Polizist sie fest, denn angeblich liegen mehrere Haftbefehle gegen sie vor. Es dauert drei Tage, bis eine Richterin sie auf freien Fuß setzt. Offenbar ist Dana das Opfer einer Identitätsübernahme durch einen Kriminellen, der auf ihre Kosten lebt. Weil die Polizei nichts unternimmt, macht Dana sich zusammen mit ihrem Freund Bridger Martin auf die Suche nach dem Betrüger ...
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Kritik

Bei der Figurenzeichnung hat sich T. C. Boyle in "Talk Talk" keine Mühe gegeben, und die weitschweifig erzählte, abwechselnd aus verschiedenen Perspektiven entwickelte Handlung lässt sich nicht in allen Details nachvollziehen.

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Dana Halter ist seit ihrem vierten Lebensjahr taub. Eine Meningitis zerstörte ihre Gehörnerven. Inzwischen ist sie zweiunddreißig Jahre alt und unterrichtet an der Gehörlosenschule in San Roque, Kalifornien.

An einem Freitag missachtet sie auf dem Weg zum Zahnarzt ein Stoppschild. Ein Polizist hält sie an. Nachdem sie ihm ihren Führerschein und die Fahrzeugpapiere ausgehändigt hat, kehrt er damit zu seinem Streifenwagen zurück, um die Daten zu überprüfen. Es dauert eine Ewigkeit, bis er wieder aussteigt – und sie mit vorgehaltener Pistole aus drei Meter Sicherheitsabstand auffordert, ihr Auto zu verlassen. Vorsichtig legt er ihr Handschellen an und fordert sie auf, in den Fond des Streifenwagens zu steigen.

Auf der Polizeiwache erfährt Dana vom Gebärdendolmetscher Charles Iverson, dass mehrere Haftbefehle gegen sie vorliegen, unter anderem wegen Scheckbetrugs und Autodiebstahls. Es muss sich um einen Irrtum handeln, denn sie hat keines der ihr vorgeworfenen Vergehen begangen, nur ein Stoppschild missachtet.

Dana darf ein einziges Telefongespräch führen. Sie ruft ihren um einige Jahre jüngeren Freund Bridger Martin an, der vor sechs Jahren die Filmhochschule abschloss und in einem Unternehmen Special Effects am Computer bearbeitet. Sie kennen sich seit einem Jahr. Bridger nimmt sich sofort frei und fährt zur Polizeiwache von San Roque, um eine Kaution für Dana zu stellen. Die Beamten lassen ihn warten. Nach Stunden erfährt er, dass keine Freilassung gegen Kaution möglich ist und Dana inzwischen ins Bezirksgefängnis in Thomsonville überführt wurde.

Er ruft einen Rechtsanwalt an, mit dem er während des Studiums befreundet war, aber der ist nicht bereit, den Fall zu übernehmen, und andere Anwälte verlangen Vorschüsse in einer Höhe, die Bridger nicht aufbringen kann.

Am Montag sitzt er im Gerichtssaal und wartet, bis Dana endlich an der Reihe ist. Die Pflichtverteidigerin Marie Eustace erklärt der Richterin Kathleen McIntyre, dass ihre Mandantin keine der in den Haftbefehlen genannten Straftaten begangen habe und es sich offenbar um eine Identitätsübernahme durch einen Kriminellen handele. Dana wird freigesprochen, aber der Ordnung halber muss sie noch einmal ins Bezirksgefängnis gebracht werden, um dort ihre Häftlingskleidung abzugeben und ihre persönlichen Dinge in Empfang zu nehmen.

Dr. Koch, der Schulleiter, macht Dana für die Fehlzeiten verantwortlich, statt Mitgefühl und Verständnis zu zeigen. Unter einem Vorwand wird sie entlassen.

Als sie ihr von der Polizei abgeschlepptes Auto abholen will, hilft es ihr nichts, der Angestellten am Schalter die gerichtliche Bescheinigung über den Freispruch zu zeigen: Sie muss 487 Dollar bezahlen, um die Autoschlüssel zu bekommen.

Im Büro für Opferhilfe meint Helen Bart Hoffmeir, eine Klage auf Rückzahlung der Abschlepp- und Verwahrungsgebühren sei zwecklos.

Bridger hebt ab, als John J. J. Simmonds bei Dana anruft. Der Mitarbeiter einer Telefongesellschaft mahnt einen überfälligen Rechnungsbetrag für einen Handyvertrag über 822,22 Dollar an. Als Bridger nach der Nummer des Handys fragt, wundert Simmonds sich zwar darüber, dass er die nicht kennt, gibt sie ihm dann aber durch. Die Vorwahl lässt darauf schließen, dass der Benutzer im Marin County wohnt. Bridger ruft die Nummer an. Eine Männerstimme meldet sich, offenbar die des Kriminellen, der Dana die Identität gestohlen hat und auf ihre Kosten lebt. Bridger bricht das Gespräch gleich wieder ab.

Bei dem Betrüger handelt es sich um William Wilson. Der Vierunddreißigjährige stammt aus Peterskill, New York. Auf der Highschool nannte er sich Peck Wilson. In einer Pizzeria seines Heimatortes arbeitete er sich vom Laufburschen zum Verkäufer und schließlich zum Geschäftsführer hoch. Mit fünfundzwanzig fing er ein Verhältnis mit der fünf Jahre jüngeren Gina-Louise Marchetti an, der Tochter eines italienischen Einwanderers, der eine Pizzeria-Kette besaß und auf einer katholischen Hochzeit bestand, als sie schwanger wurde. Die Ehe scheiterte nach einigen Jahren: Gina verließ Wilson mit ihrer Tochter Sukie. Ihr neuer Freund hieß Stuart Yan. Nachdem Wilson ihn krankenhausreif geschlagen hatte, wurde er zu drei Jahren Haft verurteilt, die der Richter allerdings zur Bewährung aussetzte. Um sich an Gina zu rächen, meldete er ihr Handy ab, besorgte sich Kreditkarten auf ihren Namen, kaufte groß ein und ließ alles an ihre neue Adresse liefern. Außerdem übergoss er Stuart Yans Auto mit Salzsäure und zerschlug die Windschutzscheibe. Daraufhin verhaftete ihn die Polizei erneut. Als er drei Jahre später aus dem Gefängnis kam, kehrte er nach Peterskill zurück und besorgte sich einen gefälschten Führerschein auf den Namen eines Patienten, den er auf Krankenblättern im Müll eines Ärztehauses gefunden hatte. Nachdem er mit seinem Entlassungsgeld unter der falschen Identität ein Konto eröffnet hatte, kaufte er mit ungedeckten Schecks ein und stieß die Sachen gegen Bargeld sofort wieder ab. Außerdem beantragte er eine Kreditkarte, erwarb damit eine Harley-Davidson und verließ die Stadt. Inzwischen lebt er unter den Namen „Dana Halter“ mit der russischen Einwanderin Natalia und ihrer fünfjährigen Tochter Madison zusammen.

Wilson ruft die auf dem Display angezeigte Nummer zurück, wird mit der Mailbox von Bridger Martin verbunden und erfährt auf diese Weise den Namen des unbekannten Anrufers. Beim zweiten Versuch meldet sich Bridger und beschimpft ihn wegen des Betrugs zu Lasten seiner Freundin Dana.

Als Wilson begreift, dass ihm Dana Halter und ihr Freund auf den Fersen sind, beschließt er, Kalifornien zu verlassen und mit Natalia und Madison nach New York zu ziehen. Er gesteht seiner Lebensgefährtin, dass er nicht Dana Halter heißt. Aufgrund von geschäftlichen Problemen habe er sich einen falschen Namen zugelegt, behauptet er, sein richtiger Name sei Bridger Martin.

Ein als Privatdetektiv tätiger Cousin von Bridgers Chef Radko Goric findet heraus, dass es sich bei dem Mann, der auf Danas Kosten lebt, um einen Kriminellen handelt, der vor ein paar Jahren unter den Namen Frank Calabrese festgenommen wurde, weil er sich beim Kauf eines teuren Fernsehgeräts auf Kredit als Julian Delhomme ausgegeben hatte. Die Polizei fand in seinen Sachen einen auf den Namen Dana Halter ausgestellten Führerschein. Offenbar benutzt der Betrüger ein Postfach in Mill Valley im Marin County.

Dana fährt in Begleitung Bridgers nach Mill Valley, weist sich aus und holt die Post ab. Dann sucht das Paar in Mill Valley eine der angegebenen Adressen auf. Ein vier- oder fünfjähriges Mädchen und dessen Mutter öffnen. Ein Dana Halter wohne hier nicht und sei ihr nicht bekannt, behauptet die Frau und schließt die Türe.

Als Wilson kurz darauf nach Hause kommt, teilt Natalia ihm mit, dass ein Paar nach Dana Halter fragte.

Einige Zeit später versuchen Dana und Bridgers es noch einmal. Diesmal fragen sie nach Frank Calabrese. Wilson wird nervös.

Er kauft einen Mercedes S 500 und verlässt zusammen mit Natalia und ihrer Tochter die Stadt. Dana und Bridgers folgen der bordeauxroten Limousine. Nach ein paar Kilometern leuchtet die Warnlampe der Tankanzeige auf. Bridgers wählt die Notrufnummer, um zu erreichen, dass die Polizei den Gauner verhaftet. Zunächst gerät er in die Warteschleife, dann meldet sich eine Polizistin. Er versucht ihr zu erklären, dass er einen Dieb verfolgt, aber als er erwähnt, dass ihm der Sprit ausgeht, weist sie ihn zurecht, weil sie annimmt, er habe nur aus diesem Grund die Notrufnummer gewählt. Ohne ihm weiter zuzuhören, legt sie auf.

Nachdem der Wagen aufgetankt ist, meint Dana, sie habe so ein Gefühl, dass der Betrüger zum Lake Tahoe gefahren sei. Dort steht tatsächlich der bordeauxrote Mercedes vor einem Restaurant.

Wilson entdeckt den schwarzen VW Jetta seiner Verfolger. Überstürzt fährt er weiter und hängt das langsamere Auto ab.

In Newburgh, New York, vierzig Kilometer von Wilsons Geburtsort Peterskill entfernt, unterschreibt er bei der Maklerin Janice Levy einen Zweijahres-Mietvertrag mit Kaufoption für die Villa eines älteren, nach West Palm Beach gezogenen Ehepaars und bezahlt für ein Jahr im Voraus.

Dana und Bridgers fahren nach Peterskill, denn sie wissen inzwischen, dass dort Frank Calabrese wohnt, einer der Geschädigten. Bridgers trifft sich mit ihm und erfährt nicht nur den richtigen Namen des Gauners, sondern auch die Adresse seines Elternhauses.

Wilson will Natalia seiner Mutter Lois vorstellen und bei dieser Gelegenheit seine Tochter nach drei Jahren erstmals wiedersehen. Lois Wilson, die hin und wieder auf Sukie aufpasst, bietet Gina an, das Mädchen für einen Tag zu nehmen, verrät ihr jedoch nichts von dem geplanten Besuch ihres Sohnes.

Nachdem Wilson und Natalia Madison in ein Tagescamp gebracht haben, fahren sie nach Peterskill. Zufällig treffen sie gleichzeitig mit Dana und Bridgers vor dem Haus von Lois Wilson ein, die mit ihrer Enkelin an der Hand aus der Tür kommt. Bridgers geht auf Wilson zu. Der schickt ihn mit einem Handkantenschlag auf den Kehlkopf zu Boden. Bridgers windet sich auf dem Rasen und umklammert seinen Hals, als wolle er sich selbst erwürgen. Wilson tritt ihm noch zweimal in die Rippen. Dann stürzt er sich auf Dana. Sie rennt los. Er verfolgt sie. In dem Augenblick, in dem er ihr Haar zu packen kriegt, prallen sie gegen ein fahrendes Auto.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Gaffer bleiben stehen. Ein Streifenwagen nähert sich. Dana versucht der Polizistin vergeblich zu erklären, dass es sich bei Wilson um einen Kriminellen handelt. Plötzlich merkt sie, dass Wilson verschwunden ist. Endlich trifft eine Gebärdendolmetscherin ein. Anders als die Polizistin hört Terri Alfano sich an, was Dana zu sagen hat. Und sie sorgt dafür, dass auch die Polizistin es zur Kenntnis nimmt. Dann fährt sie mit Dana zum Krankenhaus, wo die Ärzte Bridger operieren und einen Luftröhrenschnitt durchführen. Wegen der Kehlkopflähmung wird er zwei, drei Wochen nicht sprechen können. Außerdem sind zwei Rippen angebrochen.

Als Wilson seine Lebensgefährtin endlich telefonisch erreicht, beschimpft sie ihn als Lügner und beendet die Beziehung mit ihm. Der Mercedes wurde von der Polizei beschlagnahmt.

Er stellte fest, dass er wieder wütend wurde. Das Haus. Der Gedanke daran, dass er das Haus verlieren würde, war ihm ebenso zuwider wie der Gedanke, dass er Natalia verloren hatte. Das Haus und alles, was er angesammelt hatte. Den Wagen. Die Namen in dem Notizbuch, von denen jeder Gold wert war. Sein Geschäft. Und Sukie. Auch das war vorbei. Und auch daran dachte er: wie schnell sich alles gegen ihn gewendet hatte. Heute Morgen noch war er ein Gewinner gewesen. Er war in einem Haus erwacht, für das die Miete ein Jahr im Voraus bezahlt war und für das er ein Vorkaufsrecht besaß, er war in einen Mercedes S 500 gestiegen und mit seiner Verlobten zu seiner Mutter und seiner Tochter gefahren, die er seit drei Jahren nicht gesehen hatte.

Wilson fährt mit dem Zug nach Beacon und mietet dort einen Wagen, mit dem er am nächsten Morgen zurück nach Peterskill fährt und auf dem Parkplatz des Krankenhauses wartet, bis Dana mit einer ihm unbekannten Frau herauskommt. Er fährt ihnen nach. Terri Alfano bringt Dana zu dem schwarzen Jetta, den Wilson bereits kennt. Nachdem die beiden Frauen sich verabschiedet haben, folgt er Dana zum Bahnhof.

Sie holt ihre Mutter Vera Veit ab, die es sich nicht nehmen ließ, mit dem Zug aus New York zu kommen, nachdem sie erfuhr, was geschehen war.

Da war sie, drängte sich zwischen zwei Männern mit Koffern hindurch und kam auf sie zu […]
Ihre Mutter war nicht gekommen, um sie zu trösten, nicht mit diesem Gesicht, oder jedenfalls nicht, bevor sie nicht ihre Missbilligung, ihre Enttäuschung und Sorge zum Ausdruck gebracht hatte, denn ihre Tochter, ihre hochgebildete gehörlose Tochter, die sie zu Selbstständigkeit und Verantwortlichkeit erzogen hatte, war wieder mal in Schwierigkeiten […] Das sagte ihr Gesichtsausdruck, das war es, was Dana in dem Augenblick sah, in dem ihre Mutter sich zwischen den beiden an den Koffern zerrenden jungen Männern hindurch drängte […] Aber dann schlug etwas um – ihre Mutter riss den Mund auf und starrte sie an –, und Dana wurde von hinten angerempelt, eine Schulter stieß sie mit Wucht an, als wäre jemand gegen sie gestolpert. Es gelang ihr, das Gleichgewicht zu bewahren. Sie fuhr herum, und da war er.

Dana Halter und William Wilson starren sich an. Dann setzt er sich wieder in Bewegung und steigt in den Zug ein.

Nach seiner Genesung besucht Bridger Martin seine Lebensgefährtin bei deren Mutter in New York. Er kann es nicht fassen, dass Dana nicht die Notrufnummer anrief, als Wilson in den Zug stieg. Die Polizei hätte ihn im nächsten Bahnhof verhaften können. Aber Dana meint:

„Es ist vorbei. Lass uns Waffenstillstand schließen […]
Es ist vorbei. Lass ihn ziehen. Das ist es nicht wert. Ich meine, sieh dich an. Sieh dich doch an.“

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In dem Roman „Talk Talk“ von Tom Coraghessan Boyle geht es um den Albtraum eines jungen amerikanischen Paares, dem ein Krimineller nacheinander die Identitäten stiehlt, um auf ihre Kosten leben zu können. Im Zeitalter der elektronischen Nutzernamen, Passwörter und PINs ist dieses Thema aktuell und beunruhigend. T. C. Boyle prangert zugleich eine Konsumgesellschaft an, in der nur der finanzielle Erfolg und der materielle Besitz zählen. Auch Polizei und Justiz werden satirisch aufs Korn genommen. „Talk Talk“ ist eine Mischung aus den Genres Thriller, Roadstory und Gesellschaftsroman.

Der Titel bezieht sich auf die weibliche Hauptfigur Dana Halter, eine Gehörlose:

Wenn Gehörlose zusammen sind, reden und reden sie die ganze Zeit. Kommunikation, das universale Bedürfnis. Information. Zugang. Ein Ausweg aus dem Gefängnis der Stille. Talk Talk – reden, reden, reden.

Allerdings vermittelt uns Tom Coraghessan Boyle so gut wie nichts aus der Welt der Gehörlosen. Überhaupt wird Dana Halter nur sehr oberflächlich charakterisiert. Und Bridger Martin bleibt klischeehaft. Nur bei der Figurenzeichnung des Betrügers William Wilson gab T. C. Boyle sich mehr Mühe.

Er hat weit bessere Romane als „Talk Talk“ geschrieben. Die weitschweifig erzählte Handlung funktioniert nur durch Zufälle und lässt sich nicht in allen Einzelheiten nachvollziehen. T. C. Boyle entwickelt sie abwechselnd aus den Perspektiven von William Wilson, Dana Halter und Bridger Martin. Einige Szenen schildert er zunächst aus dem Blickwinkel der Opfer und dann noch einmal aus der Sicht des Betrügers oder umgekehrt. Das ist zwar literarisch interessant, aber nicht mehr neu.

Für den Gauner wählte Tom Coraghessan Boyle den Namen William Wilson. Dabei dachte er wohl an die 1839 von Edgar Allan Poe veröffentlichte Doppelgänger-Kurzgeschichte „William Wilson“, in der der Ich-Erzähler gesteht, sich diesen falschen Namen zugelegt zu haben, weil er seinen richtigen Namen aufgrund von Untaten nicht mehr verwenden wolle.

Den Roman „Talk talk“ von T. C. Boyle gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Jan Josef Liefers (Texteinrichtung: Katia Semprich, Regie: Ralf Becher, München 2006, 4 CDs, ISBN 978-3-89940-927-7).

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2011
Textauszüge: © Carl Hanser Verlag

Tom Coraghessan Boyle (kurze Biografie / Bibliografie)

Tom Coraghessan Boyle: Wassermusik
Tom Coraghessan Boyle: World’s End
Tom Coraghessan Boyle: Grün ist die Hoffnung
Tom Coraghessan Boyle: Willkommen in Wellville (Verfilmung)
Tom Coraghessan Boyle: América
Tom Coraghessan Boyle: Riven Rock
Tom Coraghessan Boyle: Schluss mit cool
Tom Coraghessan Boyle: Zähne und Klauen
Tom Coraghessan Boyle: Die Frauen
Tom Coraghessan Boyle: Das wilde Kind
Tom Coraghessan Boyle: Wenn das Schlachten vorbei ist
Tom Coraghessan Boyle: San Miguel
Tom Coraghessan Boyle: Hart auf hart
Tom Coraghessan Boyle: Die Terranauten

Paul Watzlawick - Anleitung zum Unglücklich-Sein
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