Süddeutsche Zeitung: Bibliothek

Angeregt durch das Beispiel der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“ bot die „Süddeutsche Zeitung“ von März 2004 bis Februar 2005 jeden Samstag einen Roman bzw. eine Novelle aus dem 20. Jahrhundert an – insgesamt 50 von der Feuilletonredaktion ausgewählte Bände. Davon wurden 11,3 Millionen Exemplare verkauft.

2005 folgten 50 Kinderbücher. 2006 ergänzte die „Süddeutsche Zeitung“ das Angebot um 50 Kriminalromane und 10 Hörbücher. 2007/08 setzte die Süddeutsche Zeitung die SZ-Bibliothek mit 50 weiteren Romanen fort. 2008 folgte die Edition „München erlesen“, 2010 die „Bibliothek der Metropolen“.


Die so genannten Patentexte, mit denen die 100 Titel der zwei Romanreihen der „Süddeutsche Zeitung Bibliothek“ zwischen dem 20. März 2004 und dem 26. Februar 2005 sowie dem 21. April 2007 und dem 29. März 2008 jeweils samstags in der Süddeutschen Zeitung vorgestellt wurden, sind in einem 2008 erschienenen Zusatzband versammelt: Thomas Steinfeld (Hg.): Hundert große Romane des 20. Jahrhunderts.

Michel Bergmann - Mameleben
Mit dem Roman "Mameleben. Oder das gestohlene Glück" erzählt Michel Bergmann in der Ich-Form schonungslos von seiner Mutter (1916 – 2001) und seiner Beziehung zu ihr. Es ist die Geschichte einer starken, eigenwilligen Frau voller Widersprüche, die der Sohn als egoistisch, erdrückend und übergriffig erlebt. Die Darstellung ist prägnant und eindrucksvoll, berührend und erschütternd.
Mameleben

 

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Mehr als zwei Jahrzehnte lang las ich rund zehn Romane pro Monat und stellte sie dann mit Inhaltsangaben und Kommentaren auf dieser Website vor. Aber zuletzt dauerte es schon zwei Monate, bis ich ein neues Buch ausgelesen hatte: Aus familiären Gründen habe ich das Lesen und die Kommunikation über Belletristik reduziert.