Feridun Zaimoglu : Liebesbrand

Liebesbrand

Feridun Zaimoglu

Liebesbrand

Liebesbrand Originalausgabe: Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008 ISBN: 978-3-462-03969-6, 375 Seiten, 19.95 € (D) Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M 2009 ISBN: 978-3-596-18350-0, 375 Seiten, 9.95 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Um einer Tante bei einer Erbstreitigkeit zu helfen, fährt der in Kiel lebende Deutschtürke David nach Ankara. Auf dem Rückweg zur Ägäis verunglückt der Bus. David glaubt zunächst, er sei tot, aber eine attraktive Deutsche gibt ihm Wasser zu trinken. Zurück in Deutschland, beginnt er nach der Frau zu suchen. Er findet sie in Nienburg und folgt ihr später nach Prag und Wien. Zweimal schläft sie mit ihm, aber meistens hält sie ihn auf Distanz ...
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Kritik

Wie ein orientalischer Geschichtenerzähler erlaubt Feridun Zaigmoglu sich in seinem romantischen und antirealistischen, ironischen und tragikomischen Roman "Liebesbrand" fortwährend Abschweifungen.
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Der achtunddreißigjährige Deutschtürke David hat als Börsenmakler so viel Geld verdient, dass er erst einmal nicht mehr zu arbeiten braucht. Als ihn eine Tante in der Türkei um Hilfe bittet, fährt er nach Ankara.

Ich hatte diese Busfahrt angetreten, um einen Familienstreit zu schlichten, meine Tante hatte, ganz gegen ihre Gepflogenheiten, eine schlichte Bitte geäußert, die Bitte, ihren wildgewordenen Stiefsohn zur Vernunft zu bringen, der wenige Monate nach dem Tod seines Vaters gegen die Tür meiner Tante gehämmert hatte und schließlich von ihr eingelassen worden war. Er kam gleich zur Sache, forderte seinen Anteil an der Wohnung, denn er, der Sohn aus erster Ehe, halte zwei Fünftel der Räume, in denen sie, seine angenommene und nicht leibliche Mutter, weiter zu leben gedachte. Er berief sich auf die Gesetze der Logik, einer alleinstehenden Frau stünde so viel Wohnfläche einfach nicht zu, und deshalb wäre es keinesfalls herzlos von ihm, ihren Auszug aus der Wohnung und den unverzüglichen Verkauf zu fordern, er hätte Schulden und könne die Eintreiber nicht auf bessere Tage vertrösten … (Seite 20f)

David lässt sich von dem Stiefsohn seiner Tante den Geldbetrag nennen, den dieser benötigt, ruft seine Bank in Deutschland an und bittet darum, einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Ersparnisse noch am selben Tag auf das Konto des jungen Türken zu überweisen. Entnervt nimmt er den Nachtbus, um sich vor der Rückreise nach Deutschland noch ein paar Tage lang an der Ägäis zu erholen.

Der Fahrer schläft ein und kracht mit dem Bus von hinten auf einen Fernlaster. Tote und Verletzte liegen herum. David kann sich durch das zerborstene Glasdach ins Freie retten. Dort bricht er zusammen. Zunächst glaubt er, es sei sein Ende, aber dann hält ihm eine attraktive Deutsche eine Plastikflasche an die Lippen und gibt ihm Wasser zu trinken. An ihrem rechten Zeigefinger fällt ihm ein silberner Ring mit einem hellblauen Emaille-Medaillon auf. Bevor er begreift, was passiert ist, steigt die Frau in ihren Wagen und fährt weg. David merkt sich den Anfang des deutschen Kennzeichens: NI.

Zum Glück ist er mit Rippenprellungen und Schnittwunden im Gesicht davongekommen. Nach ein paar Tagen kann er das Krankenhaus verlassen.

Zurück in seiner Wohnung in Kiel, stellt David fest, dass sich der Teppichboden von der Sockelleiste gelöst und Wellen geschlagen hat. Seine Freundin klingelt und beschwert sich darüber, dass sie mehrmals vergeblich versucht habe, ihn zu erreichen. Er sei weggewesen, erklärt David und entschuldigt sich, dass er nur Pulverkaffee anbieten kann.

Ich bin hier, sagte sie, weil ich dich fragen will, ob wir es dabei belassen. Wir sind zwar kein Paar mehr, aber wir können trotzdem miteinander schlafen. (Seite 61)

Sie schläft dann aber doch nicht mit ihm. David reagiert gelassen auf das Ende der Beziehung. Er denkt ohnehin an die Frau, die ihm nach dem Unfall in der Türkei zu trinken gab. NI steht für Nienburg an der Weser. Kurzerhand fährt er hin.

Er entdeckt sie in einem Café und setzt sich zu ihr an den Tisch. Sie erinnert sich an ihn und nennt ihm ihren Namen: Tyra. Außerdem erfährt David, dass sie Geschichte studiert. David reicht ihr die Spange, die ihr in der Türkei aus dem Haar fiel.

Ich will dein Geliebter sein, sagte ich und rechnete fest damit, dass sie mich wegen meiner dramatischen Worte in die Schranken wies. Sie wandte den Blick ab, sie spielte mit ihrem Silberring.
Du bist unverschämt, sagte sie.
Ich will dich nicht … beunruhigen, sagte ich.
Hör doch auf, sagte sie, ich habe einen Mann und zwei Kinder. Soll ich Ehebruch begehen? Erwartest du das von mir? (Seite 95)

Enttäuscht geht David zu seinem Wagen. Bevor er losfahren kann, klopft Tyra an die Seitenscheibe und steigt ein. Sie lotst ihn zu einem Hotel und schläft mit ihm. Am anderen Morgen findet er einen Zettel von ihr:

Ein Liebhaber kannst du mir nicht sein. Ich führe mein Leben. Du führst dein Leben. Ich will dich nicht näher kennenlernen. Es bleibt bei dieser Nacht. Werben ist zwecklos. Lebwohl. (Seite 108)

Die Rückfahrt nach Kiel unterbricht David in Hamburg und lässt sich von einer Straßenprostituierten, die sich Jacqueline nennt, mit ins Zimmer nehmen. Dort erklärt sie ihm, die vereinbarten 50 Euro seien nur für die Miete. Alles andere koste extra. Wütend wirft er ihr das Geld hin und geht.

Zu Hause findet er eine Einladung zum Beschneidungsfest des ältesten Sohnes eines Cousins vor. Obwohl er die Verbindungen zur Verwandtschaft nach dem Tod seiner Eltern vor zehn Jahren abgebrochen hatte, folgt er der Einladung zur Verwunderung des Gastgebers. Danach geht er zur Vernissage der Künstlerin Johanna, die großartige Kriegslandschaften malt. Während die Schöne von geilen Männern umlagert wird, flüstert sie David zu, für diese Nacht habe sie ihn ausgesucht. Aber sie weist ihn ausdrücklich darauf hin, dass es sich nur um einen One-Night-Stand handele. Ohne große Begeisterung lässt David sich darauf ein. Mit seinen Gedanken ist er bei Tyra.

Als ihm auffällt, dass der Zettel mit Tyras Abschiedsworten den Aufdruck einer Apotheke in Nienburg trägt, fährt er noch einmal hin. Auf den ersten Blick weiß er, dass es sich bei dem fünfzigjährigen Apotheker um ihren Ehemann handelt. David gibt sich als Kommilitone Tyras aus und erfährt, dass sie bei ihrem Professor in Göttingen ist.

Sie sind nicht ihr Studienfreund, sagte er leise, wenn ich Sie hier in meinem Laden noch einmal sehe, werfe ich Sie eigenhändig raus. Und jetzt hauen Sie lieber ab. (Seite 137)

Enttäuscht von einer Südeuropäierin, in die er sich verliebt hatte, kehrt Gabriel, Davids bester Freund, nach Kiel zurück.

Durch einen Anruf bei der Universität Göttingen findet David heraus, dass Tyra inzwischen nach Prag gereist ist. Er folgt ihr dorthin. Die Gelegenheitsschauspielerin Jarmila, die ihren Lebensunterhalt überwiegend als Dolmetscherin und Fremdenführerin verdient, zeigt ihm die Stadt. Obwohl ihre Beziehung „abbruchreif“ ist, hält sie David auf Distanz. Bei einer langbeinigen Edelprostituierten im Nerzmantel, der sie auf der Straße begegnen, handelt es sich um eine frühere Freundin Jarmilas. Sie haben sich allerdings zerstritten, weil Jarmila sich trotz der hohen Einkommenserwartungen nicht überreden ließ, ebenfalls auf den Strich zu gehen.

Jarmila beklagt sich über die Gesellschaft:

Ein Volk, das aus einer Wurzel gewachsen war, sah anders aus – sie hatte es auf dem Herweg behauptet, komplett verkommen, hatte sie ausgerufen, komplett gelöscht das Feuer, da ist kein Liebesbrand mehr, wer liebt, kommt um, alle Hochzeiten, alle Lieben, aller Patriotismus bloß noch berechnet und bilanziert, wie kann man sich nur gemein machen mit den Tölpeln aus dem Westen; ihr seid, wie ihr seid, und deshalb sind wir nicht, wie wir waren […] (Seite 189)

Am Abend erhält David an der Rezeption seines Hotels ein Paket. Das sei für ihn abgegeben worden, heißt es. Er reißt es auf. Es enthält drei Patronenhülsen. Aufgebracht rennt David zurück auf die Straße – und wird von Jarmilas eifersüchtigem Ex-Freund zusammengeschlagen.

Jarmila überredet ihn, mit ihr nach Brünn zu fahren. Dort übernachten sie zusammen in einem Hotelzimmer. Während David im Bad ist, legt Jarmila ihm eine Decke und ein Kissen aufs Sofa. Nachdem sie sich hingelegt haben, holt sie ihn dann doch zu sich.

Du schläfst auch in diesem Bett. Du schmiegst dich an mich. Du legst den Arm um mich. Du umfasst meine rechte Brust.
Oh, sagte ich.
So kann ich am besten einschlafen, sagte sie […]
Mehr Intimität werde ich nicht zulassen, sagte sie bestimmt.
Gut.
Du darfst nicht mit meiner Brustwarze spielen, du darfst sie nicht streicheln. Das ist intim.
Gut, wiederholte ich. (Seite 229)

Als ihr seine Hand zu heiß wird, stößt sie ihn weg, und er muss wieder aufs Sofa.

Zurück in Prag, passt er Tyra vor der Philosophischen Fakultät der Universität ab.

Du verfolgst mich, sagte sie tonlos und hielt ihre Dozententasche vor die Gürtelschnalle.
Ich verfolge dich nicht, ich bin dir gefolgt, sagte ich. (Seite 234)

Noch einmal, das ist mir wichtig: Ich verfolge dich nicht. Ich habe dich gesehen, und ich habe angefangen, mich nach dir zu sehne. Ich bin eher dumm als gefährlich. Erst dachte ich, es ist nichts, nur ein bisschen Verliebtheit, es wird vergehen. Ich bin kein Frauenheld. Ich bin eher schüchtern. Ich lasse mich sonst nicht zu Abenteuern hinreißen. Ich bin ein einfacher Mann. Und du hast meine Welt auf den Kopf gestellt. (Seite 235)

Tyra erzählt ihm, dass sie ihre Doktorarbeit über Marketenderinnen schreibe. Für den nächsten Abend verabredet sie sich mit ihm zum Essen. Doch zur vereinbarten Zeit erscheint statt Tyra ein Herr, der David erklärt, sie sei verhindert und ihn auffordert, sich von ihr fernzuhalten, sie nicht länger zu belästigen.

Dennoch treffen sie sich erneut. Tyra erzählt David, sie habe ihn mit einer aparten Tschechin gesehen.

Auf dem Rückweg ins Hotel treibt David es mit einer Prostituierten namens Marja in einem Hinterhof rasch im Stehen.

Bei der nächsten Begegnung deutet Tyra auf einen betrunkenen Penner und meint, den würde sie zusammenschlagen, wenn sie ein Mann wäre. David sei dafür wohl zu feige. Da spuckt er angeekelt vor ihr aus und geht. Sie ruft ihm nach, hält ihn fest.

[…] du möchtest, dass ich einen armen wehrlosen Säufer zusammenschlage, rief ich heiser, was bist du für eine niederträchtige Frau, was sind das für Mutproben, die ich bestehen soll, damit du mir einen Kranz auf den Kopf legst, hau ab und such‘ dir einen Mann, der genauso gestört ist wie du, Frau. (Seite 275)

Während David noch mit Tyra in einem Café sitzt, ruft Gabriel an und teilt mit, dass Davids Wohnung in Kiel von Einbrechern verwüstet wurde. Als David nach seiner Rolex fragt, meint Gabriel:

Ich denke, die ist nicht echt.
Das habe ich nur gesagt, damit man mir nicht irgendwann nachts die Hand mit der Uhr abhackt. (Seite 277)

Zum Glück haben die Einbrecher die unter der Matratze versteckte Uhr nicht gefunden.

David und Tyra verlassen das Café.

Das war’s?
Ja, das war’s, sagte sie, leb‘ wohl. (Seite 282)

In dieser Nacht schlafen David und Jarmila miteinander.

Ich hätte es nicht erwartet …
… Dass wir miteinander schlafen?
Ja.
Ich wusste es sofort, flüsterte sie, in Brünn wäre ich fast schwach geworden. Aber es war noch zu früh.
Ja, sagte ich.
Wirklich?
Ich hätte auch in Brünn jeden Widerstand aufgegeben, sagte ich, das ist die Wahrheit.
Sie hat dich davongejagt, stellte sie fest.
Sie will nichts von mir wissen.
Und der Verrückte will auch nichts von mir wissen. Du und ich sind die zweite Wahl. (Seite 287)

Obwohl David weiß, dass er Jarmila damit das Herz bricht, kündigt er ihr wenige Tage später an, er werde Tyra nach Wien folgen.

Gabriel, der einige Zeit in Wien verbracht hatte, kommt aus Kiel nach. Er ist noch keine Stunde in Wien, als er einen alten Bekannten trifft: den maoistischen Reliquienhändler Napp. David staunt, als die beiden sich über einen vor längerer Zeit gemeinsam begangenen Bankraub unterhalten. Napp hört sich nach Tyra um und findet heraus, dass sie für fünf Tage nach Neapel gereist ist.

Jarmila ruft David an und klagt:

Ich bin kein Mann […], man darf mich begehren. (Seite 310)

In einer Kirche in Wien sieht David Tyra wieder. Sie sei bei einer Freundin in Neapel gewesen, erzählt sie, um ihr zu helfen, eine mehrjährige Beziehung mit einem trostlosen Mann zu beenden. Sie wollten ihn zusammen ermorden. Aber der Mann weinte so, dass Tyra es nicht übers Herz brachte, ihm etwas anzutun und ihre Freundin im Stich ließ. Die erschlug ihren Liebhaber allein und sitzt jetzt im Gefängnis.

Für den nächsten Tag schlägt Tyra ein Treffen auf dem Friedhof der Namenlosen vor. Gabriel wartet im Auto. Zu dritt fahren sie zu dem Fischrestaurant „Zum rostigen Anker“ in der Au. Tyra verabschiedet sich allerdings noch vor der Nachspeise.

Einige Zeit später fahren sie zu dritt mit der Zahnradbahn auf den Hochschneeberg. An diesem Abend nimmt Tyra David mit zu sich in die Wohnung und erklärt ihm, sie werde nicht mehr zu ihrem Mann zurückkehren. Sie schlafen miteinander. Als er am anderen Morgen aufwacht, ist sie im Bad, und er findet wieder einen Zettel von ihr vor, diesmal mit der Aufforderung, sie eineinhalb Tage lang in Ruhe zu lassen.

Daraufhin telefoniert David mit Jarmila.

Gabriel beginnt eine Affäre mit Elisabeth, der Auszubildenden, die an der Hotelrezeption beschäftigt ist.

Eine SMS Tyras ruft David von einem Ausflug mit Gabriel und Elisabeth zurück. Sie wäre in einem Park in Wien beinahe vergewaltigt worden. Im letzten Augenblick wurde der Mann, der sie überfallen hatte, von Spaziergängern vertrieben. In einer Kirche wird Tyra kurz ohnmächtig. Nachdem sie sich in einem Café gegenüber erholt hat, gehen sie zusammen zum Oberen Belvedere.

Das war’s, sagte sie, hier hört es auf.
Was hört auf? sagte ich.
Deine Liebe, sie endet hier […]
Vorbei, sagte sie.
Was, verdammt noch mal, soll vorbei sein?! Du hast doch noch gar nicht angefangen.
Doch, habe ich. (Seite 372)

Tyra verschwindet, und David weiß, dass es kein Wiedersehen geben wird.

[…] es war doch vorbei, ich war heil davongekommen, und die Frau, für die ich weiterleben wollte, nahm meine Liebe nicht an […] (Seite 362)

Jarmila rief schon mehrmals an, aber er ging nicht ans Handy. Als sie es jetzt wieder versucht, meldet David sich.

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Feridun Zaimoglu wurde am 4. Dezember 1964 in Anatolien geboren. Im Jahr darauf kamen seine Eltern mit ihm nach Deutschland. In Kiel studierte er Kunst und Medizin, betätigte sich dann aber als Kolumnist, Schriftsteller und Dramatiker. 2005 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom. Am 11. August 2006 saß Feridun Zaimoglu mit seiner Mutter in einem Bus, der in der Türkei verunglückte. Zwölf Reisende kamen bei dem Unfall ums Leben, einundzwanzig wurden schwer verletzt. Feridun Zaimoglu und seine Mutter kamen glimpflich davon. Mit einem ähnlichen Unfall beginnt sein Roman „Liebesbrand“.

Darin preist Feridun Zaimoglu die leidenschaftliche Liebe, auch wenn sie den von ihr besessenen Ich-Erzähler hilflos und lächerlich erscheinen lässt. David hat als Börsenmakler so viel Geld verdient, dass er nicht mehr zu arbeiten braucht. Sein Leben ist leer. Während er nach einem Unfall tot zu sein glaubt, begegnet ihm eine attraktive Frau, die ihm wie ein Engel vorkommt. Er folgt ihr wie ein Stalker und sucht sie wie einen Gral, wie die blaue Blume der Romantik. Dabei sucht der orientierungslos Gewordene eigentlich sich selbst, den Sinn des Lebens bzw. Erlösung.

Feridun Zaimoglu erzählt mit viel Ironie in der Ich-Form, also aus männlicher Perspektive. Um die Hauptfiguren herum gruppiert er eine Reihe von Exzentrikern, Sonderlingen und Verrückten. Und er erlaubt sich fortwährend Abschweifungen. „Liebesbrand“ ist ein tragikomischer, antirealistischer Roman.

Den Roman „Liebesbrand“ von Feridun Zaimoglu gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Stephan Schad (Bearbeitung: Stefanie Müthel, Regie: Uticha Marmon, Jonas Engelke, Hamburg 2008, 6 CDs, ISBN: 978-3-8337-2128-1).

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2010
Textauszüge: © Verlag Kiepenheuer & Witsch

Feridun Zaimoglu: Abschaum (Verfilmung)

Graham Greene - Der stille Amerikaner
"Der stille Amerikaner" ist eine spannende, unterhaltsame und eindringliche Geschichte, die von dem Protagonisten Fowler in sachlichem Journalisten-Stil erzählt wird. Graham Greene braucht keine pseudointellektuellen Formen, um komplexe Gedanken zu transportieren.
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