Ice Age

Ice Age

Ice Age

Ice Age – Originaltitel: Ice Age – Regie: Chris Wedge, Carlos Saldanha – Drehbuch: Michael Berg, Michael J. Wilson, Peter Ackerman – Schnitt: John Carnochan – Musik: David Newman – Deutsche Synchronsprecher: Arne Elsholtz, Otto Waalkes, Thomas Fritsch, Christian Brückner, Lutz Mackensy, Douglas Welbat, Jörg Hengstler, Rainer Schöne u.a. – 2002; 80 Minuten

Inhaltsangabe

Zu Beginn einer Eiszeit 20 000 Jahre vor unserer Zeit wird ein Zeltlager von einem Rudel Säbelzahntiger angegriffen. Eine Mutter flieht mit ihrem Baby, und als sie keinen anderen Ausweg mehr sieht, stürzt sie sich von den vereisten Felsen in einen Wasserfall. Bevor die Frau erschöpft ertrinkt, kann sie gerade noch ihr Kind ans Ufer legen. Das Mammut Manfred und das Faultier Sid beschließen, es den Menschen zurückzubringen – doch der verschlagene Säbelzahntiger Diego will es ihnen abjagen ...
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Kritik

"Ice Age" ist eine witzige Mischung aus Komödie und Abenteuerfilm. Die Bilder wurden von den Blue Sky Studios am Computer animiert.


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20 000 Jahre vor unserer Zeit versucht ein Scrat, eine Mischung aus Eichhörnchen (Squirrel) und Ratte (Rat), eine Eichel zu vergraben, aber der Boden ist gefroren, denn eine Eiszeit (Ice Age) hat begonnen.

Während sich das Scrat verzweifelt abmüht und dabei einen tiefen Riss im Eis erzeugt, belauert ein Rudel Säbelzahntiger ein kleines Lager. Das Leittier Soto (Christian Brückner) will sich dafür rächen, dass die Menschen mehrere Tiger aus dem Rudel erlegt haben und deren Fell tragen. Vor allem auf das Baby eines Menschenpaares hat Soto es abgesehen. Nachts, als das Lagerfeuer erlischt, greifen die Säbelzahntiger an. Die Mutter flüchtet mit ihrem Kind Roshan, und als sie keinen anderen Ausweg mehr sieht, stürzt sie sich mit Roshan von den vereisten Felsen in einen Wasserfall.

Das unaufhörlich plappernde Faultier Sid (Otto Waalkes), das bei dem brummigen Mammut Manfred (Arne Elsholtz) Schutz vor zwei Nashörnern suchte, denen es die letzte Löwenzahnblüte weggefressen hatte, weicht seither nicht mehr von seiner Seite. Manfred ist schon arg genervt, als die beiden auf die Frau stoßen, die gerade noch ihr Baby ans Ufer legen kann, bevor sie vor Erschöpfung ertrinkt. Widerstrebend lässt Manfred sich von Sid überreden, Roshan den Menschen zurückzugeben.

Aber da taucht der Säbelzahntiger Diego (Thomas Fritsch) auf, der von Soto den Auftrag bekam, ihm das Kind zu bringen. Ein einzelner Säbelzahntiger hat er keine Chance gegen Manfred, aber der verschlagene Diego, ein erfahrener Spurenleser, erklärt sich bereit, Manfred und Sid bei der Suche nach den inzwischen weitergezogenen Menschen zu führen: Er will mit ihnen zum Sichelgipfel. Dort ist ein Engpass, an dem die anderen Säbelzahntiger lauern. Gegen das Rudel hat auch Manfred kaum eine Chance.

Schneestürme und abbrechende Gletscherkanten machen Manfred, Diego und Sid ebenso zu schaffen wie unvermittelt hochschießende Geysire und im Eis brodelnde Lava.

Als Diego unterwegs in eine Schlucht zu stürzen droht, rettet Manfred ihn, obwohl er dabei sein eigenes Leben riskiert. Diego ist tief beeindruckt. Das hätte er nicht erwartet, aber Manfred meint ungerührt, so gehöre sich das in einem Team.

Roshan spielt nicht nur vertrauensvoll mit Sid und Manfred, sondern auch mit Diego.

Schließlich entdeckt Diego die Menschen. Um seinen bösen Plan nicht zu gefährden, lotst er Manfred und Sid durch einen Gletscher, der die Sicht auf die Menschen versperrt.

Kurz bevor die Gruppe den Sichelgipfel erreicht, hält Diego seine Schuldgefühle nicht länger aus, und er warnt seine Gefährten vor dem Hinterhalt. Der Kampf lässt sich nicht mehr vermeiden, aber Diego verteidigt seine neuen Freunde gegen die anderen Säbelzahntiger. Mit gemeinsamen Kräften wehren Manfred, Diego und Sid die Angreifer ab. Allerdings ist Diego am Ende so erschöpft, dass Manfred und Sid mit Roshan allein weiterziehen müssen.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Bald darauf holen sie die Menschen ein und übergeben dem glücklichen Vater das Kind.

Als sich Manfred und Sid von Roshan verabschieden, taucht auch Diego wieder auf und zwinkert dem Baby zu.

20 000 Jahre später ist die Eiszeit vorbei. Ein Eisblock, in dem das Scrat samt seiner Eichel eingefroren ist, wird vom Meer an einen tropischen Strand gespült. Als erstes kullert die Nuss aus dem schmelzenden Eisblock in den Sand. Das Scrat, das noch großenteils eingefroren ist, muss zusehen, wie die Eichel von der Dünung erfasst und abgetrieben wird. Als das Scrat endlich frei kommt, findet es statt der Eichel eine Kokosnuss. Durch den Versuch, die Kokosnuss einzugraben, erzeugt das Scrat einen tiefen Riss in der Erdoberfläche, und ein Vulkan bricht aus.

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„Ice Age“, das Spielfilmdebüt des mit einem „Oscar“ ausgezeichneten Kurzfilmers Chris Wedge, ist eine witzige Mischung aus Komödie und Abenteuerfilm. Die Bilder wurden von den Blue Sky Studios am Computer animiert.

In einer lebensfeindlichen Eiszeit macht ein hilfloses, vertrauensseliges Menschenbaby aus einem mürrisches Mammut, einem redseligen Faultier und einem verschlagenen Säbelzahntiger ein Team, in dem sich jeder auf jeden verlassen kann.

Der Plot erinnert an den Western-Klassiker „Spuren im Sand“ von John Ford: Drei Outlaws auf der Flucht stoßen auf eine sterbende Frau und deren Baby. Die drei Männer schwören, das Kind in Sicherheit zu bringen.

Spuren im Sand – Originaltitel: Three Godfathers (3 Godfathers) – Regie: John Ford – Drehbuch: Peter B. Kyyne, Laurence Stallings, Frank S. Nugent – Kamera: Winton C. Hoch – Darsteller: John Wayne, Pedro Armendariz, Harry Carey jr., Ward Bond u.a. – 1948; 105 Minuten

„Ice Age“ wurde in der Kategorie „Animationsfilm“ für einen „Oscar“ nominiert.

Aufgrund des Erfolgs kamen am 6. April 2006 bzw. am 1. Juli 2009 Sequels in die deutschen Kinos: „Ice Age 2. Jetzt taut’s“ und „Ice Age 3. Die Dinosaurier sind los“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007

Carlos Saldanha: Ice Age 2. Jetzt taut’s
Carlos Saldanha, Mike Thurmeier: Ice Age 3. Die Dinosaurier sind los

Chris Wedge, Carlos Saldanha: Robots

Zsuzsa Bánk - Der Schwimmer
Mit großem Einfühlungsvermögen versetzt Zsuzsa Bánk sich in die Ich-Erzählerin Kata. Obwohl Zsuzsa Bánk eine zwar poetische, aber auch schlichte, nüchterne Sprache gewählt hat, vermittelt sie starke Gefühle und eine traurige Stimmung.
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