Matrix Revolutions

Matrix Revolutions

Matrix Revolutions

Originaltitel: The Matrix Revolutions - Regie: Larry und Andy Wachowski - Drehbuch: Larry und Andy Wachowski - Kamera: Bill Pope - Schnitt: Zach Staenberg - Musik: Don Davis - Darsteller: Keanu Reeves, Laurence Fishburne, Carrie-Anne Moss, Mary Alice, Nona Gaye, Nathaniel Lees, Harry J. Lennix, Matt McColm, Sing Ngai, Harold Perrineau jr., Jada Pinkett Smith, Hugo Weaving, Adrian Rayment, Neil Rayment, Monica Bellucci u.a. - 2003; 130 Minuten

Inhaltsangabe

Die letzte Schlacht zwischen Menschen und Maschinen beginnt. Teile von Computerprogrammen geraten außer Kontrolle und bedrohen sowohl die Matrix als auch die reale Welt. Wird es Neo gelingen, den Untergang der Menschheit zu verhindern, obwohl inzwischen klar ist, dass die Prophezeiung, er werde die Menschen retten, nichts anderes als ein Manipulationssystem in der Matrix war?
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Kritik

Die visuellen Effekte in "Matrix Revolutions" sind nicht weniger eindrucksvoll als in den beiden ersten Teilen der Trilogie, doch die verworrene Handlung ist zum Vehikel für Action und Spezialeffekte verkommen.
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Inhaltsangabe zu „Matrix Reloaded“

Während Neo (Keanu Reeves) im Koma liegt und von seiner Geliebten Trinity (Carrie-Anne Moss) umsorgt wird, hat die letzte Schlacht zwischen Menschen und Maschinen begonnen: Gigantische Bohrmaschinen werden innerhalb von zwölf Stunden die Felswände der unterirdischen Festung Zion durchstoßen, wenn es niemandem gelingt, sie aufzuhalten. Dann bleibt den Menschen nur noch der Tempel als Refugium.

Neos Körper liegt zwar vor Trinity, aber sein Ich befindet sich an einem Ort zwischen der realen Welt und der Matrix. Dort versucht er, mit der indischen Familie Rama-Kandra, Kamala und Sati (Bernard White, Tharini Mudaliar, Tanveer K. Atwal) in eine U-Bahn zu steigen, aber das lässt der „Trainman“ (Bruce Spence) nicht zu, der zu den Gefolgsleuten des Merowingers gehört.

Trinitity und Morpheus (Laurence Fishburne) erfahren vom Orakel (Mary Alice), wo Neo sich befindet. Daraufhin suchen sie den Merowinger (Lambert Wilson) und Persephone (Monica Bellucci) auf. Der Merowinger bietet Neos Freiheit gegen die Augen des Orakels, aber Trinity hat einen Gegenvorschlag: Neo wird freigelassen oder sie und ihre Leute töten den Merowinger und dessen Leute.

Nachdem Neo wieder in seinen Körper zurückgekehrt und zu sich gekommen ist, bittet er um ein Raumschiff, mit dem er in die Maschinenstadt fliegen will. Keiner der Kommandanten ist bereit, ihm für so ein aussichtsloses Unternehmen ein Raumschiff zu überlassen. Nur Niobe (Jada Pinkett Smith) glaubt an ihn und stellt ihm ihres zur Verfügung, und Trinity begleitet ihn auf seiner waghalsigen Mission.

Mr Smith (Hugo Weaving) verschafft sich die Kontrolle über den Körper des Besatzungsmitglieds Bane (Ian Bliss), ersticht Maggie (Essie Davis), bringt Trinity in seine Gewalt und versucht, Neo zu töten. Der überlebt zwar den mörderischen Kampf, büßt dabei jedoch beide Augen ein. Trinity muss deshalb das Steuer übernehmen. Beim Anflug auf die Maschinenstadt werden sie von Wächtern angegriffen. Trinity kommt ums Leben. Blind und allein auf sich angewiesen, kriecht Neo weiter.

Inzwischen brechen die ersten Bohrköpfe durch das Gestein der Höhle von Zion, und durch die Öffnungen schwirren Myriaden von fliegenden Kampfmaschinen. Mit dem Mut der Verzweifelten wehren sich Captain Mifune (Nathaniel Lees), Zee (Nona Gaye) und andere gegen die Invasion, aber sie haben keine Chance, die Maschinen aufzuhalten. Nachdem Captain Mifune gefallen ist, ziehen sich die letzten Überlebenden in den Tempel zurück.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Niobe will mit einem Raumschiff durch einen Versorgungsschacht fliegen, um den Menschen in Zion beistehen zu können. Niemand außer ihr wäre zu einem solchen Flug in der Lage. Morpheus schließt sich ihr an.

Zur gleichen Zeit trifft Neo in der Maschinenstadt auf den Deus ex Machina und bietet ihm an, das außer Kontrolle geratene Computerprogramm „Mr Smith“ auszuschalten. Als Gegenleistung dafür verlangt er die Beendigung des Krieges. Der Herrscher geht darauf ein. Während Neo in der Maschinenstadt festgehalten wird, besiegt er mit der Kraft seiner Gedanken Mr Smith und vernichtet damit zugleich dessen zahlreiche Klone. Der Deus ex Machina hält sein Wort: Er gibt Neo frei und ruft die Maschinen aus Zion zurück.

Staunend sehen die Menschen in Zion, wie die Angreifer abziehen. Sie wissen, dass sie die Rettung Neo zu verdanken haben.

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Die Gebrüder Larry und Andy Wachowski verstehen „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ als eine erzählerische Einheit und drehten deshalb auch beide Teile zugleich. Nur der Länge wegen mussten sie daraus zwei Filme machen.

Beim letzten Teil der „Matrix“-Trilogie hätten sie allerdings besser auf eine halbe Stunde verzichtet. Das besondere Design hat seine Wirkung weitgehend eingebüßt, weil wir es aus den ersten beiden Teilen der Trilogie kennen und nichts Neues dazukommt. In „Matrix Revolutions“ setzten Larry und Andy Wachowski vor allem auf Pathetik und Gigantomanie, endlose Materialschlachten, spektakuläre technische Action-Effekte und Computeranimationen. Darüber vernachlässigten sie das Drehbuch und bemühten sich erst gar nicht, eine stringente Handlung zu erzählen. Deshalb fehlt hier die intellektuelle Dimension des ersten Films der Trilogie.

Der erste Teil war ein gut gemachter Film, dem vielleicht nicht aller Tiefsinn gut tat, der in ihn hineinprojiziert wurde […] Den zweiten Teil, „Matrix Reloaded“, haben sie mit Pseudophilosophie zugekleistert, und der dritte wäre exakt genauso kohärent, hätten die Wachowskis das Material aneinander gehängt, das nach der Arbeit an „Reloaded“ auf dem Boden des Schneideraums zusammengefegt wurde. (Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung, 5. November 2003)

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

Larry und Andy Wachowski: Matrix
Larry und Andy Wachowski: Matrix Reloaded
Tom Tykwer, Andy & Lana Wachowski: Cloud Atlas

Åke Edwardson - Toter Mann
Lange Zeit reiht Åke Edwardson in dem Kriminalroman "Toter Mann" winzige Bruchstücke von Szenen so aneinander, dass man als Leser keinen roten Faden sieht. Erst als er beginnt, allen Figuren Namen zu geben, werden Beziehungen und Zusammenhänge erkennbar.
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