Liebe um jeden Preis

Liebe um jeden Preis

Liebe um jeden Preis

Liebe um jeden Preis – Originaltitel: Hors de prix – Regie: Pierre Salvadori – Drehbuch: Pierre Salvadori, Benoît Graffin, Pierre Salvadori – Kamera: Gilles Henry – Schnitt: Isabelle Devinck – Musik: Camille Bazbaz, David Hadjadj – Darsteller: Audrey Tautou, Gad Elmaleh, Marie-Christine Adam, Vernon Dobtcheff, Jacques Spiesser, Annelise Hesme u.a. – 2006; 105 Minuten

Inhaltsangabe

Irène lässt sich von reichen Liebhabern beschenken und verwöhnen. In einem Luxushotel in Biarritz hält sie einen mittellosen Barkeeper für einen anderen Gast, und Jean lässt sie in dem Glauben. Als der Irrtum bzw. der Schwindel auffliegt, reist Irène nach Nizza, um sich sich den nächsten Millionär zu angeln. Jean, der sich in sie verliebt hat, folgt ihr ...
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Kritik

"Liebe um jeden Preis" ist eine überdrehte, unterhaltsame Screwball-Komödie. Sehenswert ist vor allem Audrey Tautou, die sich mit Rehaugen als unwiderstehliches Biest gibt.
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Jean (Gad Elmaleh) arbeitet als Barkeeper in einem Luxushotel in Biarritz und bessert sein schmales Einkommen dadurch auf, dass er tagsüber die Hunde reicher Damen ausführt. Weil er deshalb übermüdet ist, schläft er eines Abends in einem Sessel der leeren Hotelbar ein.

Geweckt wird er von einer attraktiven jungen Dame in einem gewagten Designerkleid. Sie heißt Irène (Audrey Tautou) und wohnt mit ihrem deutlich älteren Liebhaber Jacques (Vernon Dobtcheff) im Hotel. Eigentlich wollte sie mit Jacques ihren Geburtstag feiern, aber während sie sich zurechtmachte, trank er zu viel, und nun liegt er im Bett und schnarcht. Irène hält den Fremden im Abendanzug für einen anderen Hotelgast, und Jean lässt sie in dem Glauben. Als Irène es bedauert, dass die Bar bereits geschlossen zu sein scheint, tut er so, als bediene er sich selbst und mixt Drinks. Nachdem sie beide beschwipst sind, will Irène mit zu ihm in sein Zimmer. Jean lässt sich die Gelegenheit nicht entgehen: Er benutzt seinen Generalschlüssel und verbringt die Nacht mit der Schönen in einer der teuersten Suiten des Hotels. Dadurch bestärkt er sie in dem Glauben, er sei noch reicher als Jacques.

Als Jean am nächsten Morgen aufwacht, ist das Bett neben ihm bereits leer. Er richtet die Suite wieder so her, dass sie unbenutzt aussieht und fragt an der Rezeption nach Irène. Aber die Herrschaften sind bereits abgereist, ohne eine Adresse zu hinterlassen.

Auf den Tag genau ein Jahr später tauchen Irène und Jacques, die inzwischen verlobt sind, unerwartet im Restaurant des Hotels auf. Jean, der an diesem Abend als Kellner tätig ist, reißt sich die Fliege ab, setzt sich zur Verwunderung seiner Kollegen an einen der Tische, tut so, als sei er ein Gast, der gerade gegessen hat und verlässt den Raum. Irène folgt ihm, und sie verabreden sich für die Nacht wieder in einer der Suiten.

Als Irène am anderen Morgen zu Jacques ins Zimmer schleicht, ist dieser bereits auf. Er weiß, dass sie ihn betrog. Deshalb zerbricht er die Kreditkarte, die er ihr schenkte und zieht ihr den teuren Verlobungsring vom Finger. Irène macht sich nichts daraus, denn sie glaubt, einen anderen reichen Freund im Hotel zu haben, der statt Jacques die Kosten für ihren aufwändigen Lebensstil übernehmen wird. Sie packt also ihre Sachen, kehrt in die Suite zurück, in der sie die Nacht verbrachte und legt sich wieder zu Jean ins Bett.

Kurz darauf führt ein Hotelangestellter eine gerade eingetroffene amerikanische Familie durch die Suite, die sie gebucht hat – und Jeans Schwindelei fliegt auf. Irène ist entsetzt, dass sie auf einen Hochstapler hereinfiel.

Nun muss sie zusehen, wieder einen reichen Liebhaber zu finden. Zu diesem Zweck reist sie nach Nizza.

Jean, der sich in sie verliebt hat, folgt ihr – und taucht in einem Restaurant auf, in dem Irène mit einem Mann namens François (Didier Brice) ein Blind Date verabredet hat. Der nimmt an, dass Jean zu Irène gehört und geht wieder, kaum dass er Platz genommen hat.

Daraufhin nimmt Irène die Einladung Jeans zum Essen an, aber sie lehnt es ab, mit ihm in eine Pizzeria zu gehen und bestellt stattdessen in einem Nobelrestaurant Kaviar, Languste und Champagner. Um die Rechnung mit seiner Kreditkarte bezahlen zu können, weist Jean seine Bank telefonisch an, alle seine Sparguthaben aufs Girokonto zu überweisen. Irène, die es darauf anlegt, den verliebten Störenfried zu ruinieren, mietet nach dem Essen eine Suite für sich und ihn.

Die Kosten übersteigen Jeans Ersparnisse. Als sich am Morgen herausstellt, dass Jean die Hotelrechnung nicht bezahlen kann, greift der Angestellte zum Telefon, um die Polizei zu rufen.

Da fordert eine reiche, nicht mehr ganz junge Dame Jean auf, ihr ein Päckchen ins Zimmer zu tragen. Der Rezeptionist begreift sofort, dass er Jeans Rechnung auf die Zimmernummer der Dame schreiben kann. Jeans Retterin heißt Madeleine (Marie-Christine Adam). Als Gegenleistung für seine Dienste im Bett kleidet sie ihn neu ein, schenkt ihm eine wertvolle Uhr und lässt ihm von ihrem Schönheitschirurgen (Jean-Michel Lahmi) das abstehende Ohr anlegen.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Währenddessen hat Irène einen neuen Liebhaber gefunden. Er heißt Gilles (Jacques Spiesser). Sie wohnen im selben Hotel. Stolz zeigt Irène Jean die neuen Kleider, die Gilles ihr in den letzten Tagen kaufte und gibt ihm Tipps, wie er aus seiner Gönnerin mehr herausschlagen kann. Die vergleichbare Lage verbindet die beiden, und Irènes Abwehrhaltung gegen ihren mittellosen Bewunderer weicht auf.

Zufällig beobachtet Gilles eines Tages, wie Jean und Irène sich küssen. Daraufhin reist er sofort ab und sorgt dafür, dass Irène nicht mehr ins Zimmer darf. Sie verfügt nur noch über den Bikini, den sie am Leib trägt. Abends sitzt sie frierend am Pool – bis sie von einem Kellner erfährt, dass ihr Zimmer für eine Woche im Voraus bezahlt ist: Jean verkaufte die Uhr, die Madeleine ihm geschenkt hatte.

Außerdem spielt er ihr eine Einladung zu einer exklusiven Party reicher Leute zu.

Auch Jacques ist unter den Gästen. Bei seiner Begleiterin handelt es sich um eine „Kollegin“ Irènes namens Agnès (Annelise Hesme). Um wieder an Jacques heranzukommen, passt Irène einen Augenblick ab, in dem sie mit Agnès allein ist, macht sie auf Jean aufmerksam und redet ihr ein, es handele sich nicht nur um einen Prinzen, sondern zugleich um einen der reichsten Männer der Welt. Wie erwartet, kümmert Agnès sich nicht länger um Jacques, sondern macht sich sofort an Jean heran, den Irène zuvor um den Gefallen bat, bei der Komödie mitzuspielen.

Als Madeleine die beiden zusammen sieht, beendet sie ihre Liaison mit Jean.

Irène setzt sich zu Jacques, aber bei der Vorstellung, was Jean und Agnès gleich in einer Suite treiben könnten, wird sie von Eifersucht gepackt. Sie begreift, dass sie den Mann ihres Lebens gefunden hat, eilt zu ihm und klärt Agnès über den Schwindel auf.

Auf einem Motorroller, den Jean von Madeleine geschenkt bekam, fahren sie in eine gemeinsame Zukunft.

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„Liebe um jeden Preis“ ist eine überdrehte, unterhaltsame Screwball-Komödie. Sehenswert ist vor allem Audrey Tautou, die sich mit Rehaugen als unwiderstehliches Biest gibt.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2011

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Vogel, Maischberger - Wie wollen wir leben?
Hans-Jochen Vogel urteilt erfahren und kenntnisreich; er denkt analy­tisch und formuliert ebenso präzise wie differenziert. Seine Gespräche mit Sandra Maischberger gehen immer wieder über die Tagespolitik hinaus.
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