Carlito's Way

Carlito's Way
Inhaltsangabe
Kritik
Der Puertoricaner Carlito Brigante (Al Pacino) wird in New York wegen Drogenhandels zu dreißig Jahren Haft verurteilt, aber wegen eines Verfahrensfehlers nach fünf Jahren auf Bewährung freigelassen.
Carlito versicherte dem Berufungsgericht, er habe der Kriminalität abgeschworen, und er meint es damit ernst. Als Teilhaber einer Autovermietung möchte er ein bürgerliches Leben führen. Das für den Einstieg in die Firma nötige Geld versucht er als Geschäftsführer eines Nachtclubs in Spanish Harlem zu verdienen. Und bald hat er einen großen Teil des Betrags zusammengespart. Durch seine ehrliche Läuterung gelingt es ihm auch, die Liebe seiner früheren Freundin Gail (Penelope Ann Miller) zurückzugewinnen.
Sein kokainsüchtiger Anwalt und Jugendfreund Kleinfeld (Sean Penn) hat allerdings ein Problem, weil er eine Million Dollar von einem inhaftierten Mafia-Gangster unterschlagen hat. Carlito verdankt Kleinfeld, dass er vorzeitig frei ist, und dieser erwartet nun, dass sein Mandant ihm hilft …
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Nach den Romanen „Carlito’s Way“ (Übersetzung: Marcel Brieger, München 1994) und „After Hours“ von Edwin Torres inszenierte Brian De Palma diese Gangster-Saga über einen Drogenhändler, der trotz seiner Läuterung von seiner Vergangenheit eingeholt wird und zugrundegeht, weil er sich von dem Ehrenkondex der Unterwelt nicht freimachen kann.
„Carlito’s Way“ ist stilistisch brillant und außergewöhnlich spannend. In der Rolle des Carlito Brigante sehen wir Al Pacino in einer seiner besten Rollen.
Als Schauplatz des atemberaubenden Finales hatte Brian De Palma ursprünglich das World Trade Center vorgesehen. Weil jedoch Terroranschläge auf das Gebäude befürchtet wurden, wich er in einen Bahnhof aus.
Im Oktober 2004 begannen die Dreharbeiten zu einem Prequel: „Carlito’s Way. The Beginning“.
Außer der Filmmusik von Patrick Doyle sind folgende Songs und Musikstücke in „Carlito’s Way“ zu hören:
- Ray Barretto: „El Watusi“
- Jellybean Benítez: „Stickball Guaguanco“
- Bob Crewe, Kenny Gamble und Kenny Nolan: „Lady Marmalade“
- Léo Delibes: aus „Lakmé“
- Richard Finch: „Rock Your Baby“; „That’s the Way I Like it“
- Pedro Flores: „Parece Mentira“
- David Foster, Cheryl Lynn und David Paich: „Got to Be Real“
- Kenny Gamble und Leon Huff: „I Love Music“; „The Sound of Philadelphia TSoP“
- Wally Holmes: „Rock the Boat“
- Leon Huff und Gene McFadden: „Back Stabbers“
- Billy Preston: „You Are So Beautiful“
- Tito Puente: „Oye como va“
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002
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