Walk the Line

Walk the Line

Walk the Line

Walk the Line – Originaltitel: Walk the Line – Regie: James Mangold – Drehbuch: Gill Dennis, James Mangold – Kamera: Phedon Papamichael – Schnitt: Michael McCusker – Musik: T Bone Burnett – Darsteller: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin, Robert Patrick, Dallas Roberts, Dan John Miller, Larry Bagby, Shelby Lynne, Tyler Hilton, Shooter Jennings u.a. – 2005; 135 Minuten

Inhaltsangabe

"Walk the Line" beginnt und endet mit dem legendären Konzert, das Johnny Cash 1968 im Folsom State Prison gab. Dazwischen sehen wir Episoden aus seinem Leben, z. B. wie er als 12-Jähriger durch den Unfalltod seines Bruders Jack traumatisiert wird und darunter leidet, dass der Vater ihn für einen Versager hält. Im Mittelpunkt stehen Johnny Cashs Drogenabhängigkeit und seine Liebe zu der drei Jahre älteren Sängerin June Carter, die während eines Konzerts 1968 in Ontario auf der Bühne seinen Heiratsantrag annahm.
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Kritik

James Mangold und Gill Dennis porträtieren den berühmten Country-Sänger Johnny Cash als Menschen. Die beiden Hauptdarsteller Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon singen selbst und machen durch ihre schauspielerische Leistung "Walk the Line" zu etwas Besonderem.

Johnny Cash (Kurzbiografie)

James Mangold und Gill Dennis beginnen ihren Film „Walk the Line“ mit dem legendären Konzert, das Johnny Cash (Joaquin Phoenix) am 13. Januar 1968 im Folsom State Prison in Folsom, Kalifornien, gab. Dann erzählen sie Episoden aus dem Leben des Country-Musikers. Wir sehen, wie Johnny Cash als Zwölfjähriger (Ridge Canipe) durch den Unfalltod seines zwei Jahre älteren Bruders Jack

(Lucas Till) traumatisiert wird und darunter leidet, dass der Vater (Robert Patrick) ihn für einen Versager hält. Im Mittelpunkt von „Walk the Line“ stehen Johnny Cashs Drogenabhängigkeit, deren Überwindung und seine Liebe zu der drei Jahre älteren Sängerin June Carter (Reese Witherspoon), die während eines Konzerts am 22. Februar 1968 in Ontario auf der Bühne endlich seinen Heiratsantrag annahm. Mit dieser Szene endet der Film; was Johnny Cash in den fünfunddreißig Jahren danach erlebte, spielt in „Walk the Line“ keine Rolle. Welche Bedeutung Johnny Cash in der Musikgeschichte zukommt, interessierte die Filmemacher auch nur am Rand; ihnen ging es vor allem darum, ihn als Menschen zu porträtieren.

Das ist ihnen gelungen, obwohl Joaquin Phoenix überhaupt nicht wie Johnny Cash aussieht. Während Jamie Foxx in „Ray“ nur die Lippen zu Originalaufnahmen von Ray Charles bewegt, singt Joaquin Phoenix selbst. Das gilt auch für seine Filmpartnerin Reese Witherspoon. Die beiden singen erstaunlich gut, und ihre schauspielerische Leistung macht „Walk the Line“ zu etwas Besonderem. Reese Witherspoon erhielt dafür auch einen „Oscar“. Nominiert hatte man „Walk the Line“ außerdem in vier weiteren Kategorien: Hauptdarsteller, Kostüme, Schnitt, Ton.

Darsteller und ihre Rollen:
Joaquin Phoenix (Johnny Cash), Reese Witherspoon (June Carter), Ginnifer Goodwin (Vivian Cash), Robert Patrick (Ray Cash), Dallas Roberts (Sam Phillips), Dan John Miller (Luther Perkins), Larry Bagby (Marshall Grant), Shelby Lynne (Carrie Cash), Tyler Hilton (Elvis Presley), Waylon Payne (Jerry Lee Lewis), Shooter Jennings (Waylon Jennings), Sandra Ellis Lafferty (Maybelle Carter), Dan Beene (Ezra Carter), Clay Steakley (W. S. („Fluke“) Holland), Johnathan Rice (Roy Orbison), Johnny Holiday (Carl Perkins), Ridge Canipe (Johnny Cash als Zwölfjähriger), Lucas Till (Jack Cash), Carly Nahon (Reba Cash als Kind), McGhee Monteith (Reba Cash), Wyatt Entrekin (Tommy Cash mit 5), Hailey Anne Nelson (Rosanne Cash), Kerris Dorsey (Kathy Cash), Delaney Keefe (Cindy Cash), Victoria Hester (Carlene Carter), John Carter Cash (Bob Neal) u. a.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2008

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