Der Zauberer von Oz

Der Zauberer von Oz

Der Zauberer von Oz

Der Zauberer von Oz - Originaltitel: The Wizard of Oz - Regie: Victor Fleming - Drehbuch: Noel Langley, Florence Ryerson und Edgar Allan Woolf, nach dem Kinderbuch "Der Zauberer von Oz" von Lyman Frank Baum - Kamera: Harold Rosson - Schnitt: Blanche Sewell - Musik: Harold Arlen - Darsteller: Judy Garland, Ray Bolger, Frank Morgan, Bert Lahr, Jack Haley, Hack Hickory, Margaret Hamilton u.a. - 1939; 100 Minuten

Inhaltsangabe

Ein Wirbelsturm entführt die vierzehnjährige Dorothy aus Kansas in das bunte Reich Oz auf der anderen Seite des Regensbogens. Nur der Zauberer Oz in der Smaragdstadt kann ihr helfen, wieder nach Hause zu finden. Eine Vogelscheuche, ein Blechmann und ein Löwe, der sich für feig hält, helfen ihr, die Reiseabenteuer auf dem Weg zum Zauberer zu bestehen ...
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Kritik

Der Musicalfilm geht auf das Kinderbuch "Der Zauberer von Oz" von Lyman Frank Baum zurück. 65 Jahre nach der Uraufführung besticht der Fantasyfilm noch immer durch Einfallsreichtum, witzige Dialoge und Liedtexte, Spezialeffekte, Farbregie, Kostüme und Ausstattung.
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Die vierzehnjährige Dorothy Gale (Judy Garland) lebt in Kansas. Ihr Hund Toto beißt Miss Gulch (Margaret Hamilton), wird von der bösen Frau geschlagen und soll nun eingeschläfert werden. Aufgeregt läuft Dorothy nach Hause, doch ihre Pflegeeltern – Tante Emmy (Clara Blandick) und Onkel Henry (Charley Grapewin) – müssen sich um die Küken kümmern, und die drei Farmarbeiter haben ebenfalls zu tun. Niemand hat Zeit für Dorothy. Sie reißt mit ihrem Hund aus, aber ein Wirbelsturm scheucht sie zurück. In ihrem Zimmer wird sie von einem durch den Sturm aufgerissenen Fenster am Kopf getroffen und fällt in Ohnmacht.

Der Tornado wirbelt das Haus durch die Luft und setzt es auf der anderen Seite des Regensbogens („somewhere over the rainbow“) wieder ab. Dorothy befindet sich nun in dem bunten Land Oz, das von den winzigen Munchkins, Feen, fliegenden Affen und sprechenden Apfelbäumen bewohnt wird. Einige Wesen erinnern Dorothy allerdings an Menschen aus Kansas, so eine böse Hexe (Margaret Hamilton), die wie Miss Gulch aussieht und es auf Dorothys rote Zauberschuhe abgesehen hat. Die gute Hexe Glinda (Billie Burke) rät Dorothy, den mächtigen Zauberer Oz in seinem grünen Schloss in der Smaragdstadt aufzusuchen: Nur er könne ihr helfen, nach Kansas zurückzukehren.

Unterwegs schließen drei Wesen sich dem Mädchen und seinem Hund an und helfen Dorothy, die Reiseabenteuer zu bestehen: eine mit Stroh ausgestopfte Vogelscheuche (Ray Bolger), die den Zauberer Oz um Verstand bitten möchte, ein Blechmann (Jack Haley), der sich ein fühlendes Herz wünscht und ein Löwe (Bert Lahr), der sich für feig hält und hofft, dass der Zauberer ihn mutig macht. Der Zauberer Oz kann zwar die Wünsche der Bittsteller nicht erfüllen, denn er verfügt in Wirklichkeit über keine übernatürlichen Kräfte, aber er verschafft der Vogelscheuche ein Diplom, dem Blechmann eine Auszeichnung als Wohltäter, dem Löwen einen Orden und leitet sie zur Selbsthilfe an.

Am Ende erweist sich Dorothys Aufenthalt in dem Fantasiereich Oz als Traum.

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Der Musicalfilm „Der Zauberer von Oz“ (auch: „Das zauberhafte Land“) geht auf das 1900 veröffentlichte Kinderbuch „Der Zauberer von Oz“ von Lyman Frank Baum (1856 – 1919) zurück, hält sich aber nicht strikt an die literarische Vorlage. Der erste Teil wurde schwarz-weiß gedreht, damit die Farben in dem Fantasieland Oz umso bunter wirken. Auch fünfundsechzig Jahre nach der Uraufführung am 17. August 1939 besticht der Fantasyfilm noch immer durch Einfallsreichtum, witzige Dialoge und Liedtexte, Spezialeffekte, Farbregie, Kostüme und Ausstattung. Judy Garland, die für die ursprünglich als „Dorothy“ vorgesehene Shirley Temple eingesprungen war, erhielt für die Rolle einen Spezial-„Oscar“. „Das zauberhafte Land“ gilt als Klassiker und als eines der schönsten, aufwändigsten und erfolgreichsten Hollywood-Musicals der Filmgeschichte.

Im Vorspann wird Victor Fleming als Regisseur genannt. Tatsächlich fungierten zunächst George Cukor und Richard Thorpe als Regisseure, und als Victor Fleming zum Set für „Vom Winde verweht“ wechselte, drehte King Vidor die letzten Szenen. Am Drehbuch arbeiteten außer Noel Langley, Florence Ryerson und Edgar Allan Woolf: Irving Brecher, William H. Cannon, Herbert Fields, Arthur Freed, Jack Haley, E. Y. Harburg, Samuel Hoffenstein, Bert Lahr, John Lee Mahin, Herman J. Mankiewicz, Jack Mintz und Sid Silvers. Die Filmmusik stammt von Harold Arlen, George Bassman, George E. Stoll und Robert W. Stringer. Außerdem ist Musik aus folgenden Werken in „Der Zauberer von Oz“ zu hören:

  • Egbert Van Alstyne: „Im Schatten des Apfelbaums“
  • H. R. Bishop: „Clari, the Maid of Milan“
  • Felix Mendelssohn-Bartholdy: Scherzo in c-Moll
  • Modest Mussorgsky: „Eine Nacht auf dem kahlen Berg“
  • Robert Schumann: „Glücklicher Bauer“
  • Herbert Stothart: „Der Zauberer von Oz“; „Marie Antoinette“
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

Paula Fox - Was am Ende bleibt
Die Geschichte, die sich auf drei Nerven anspannende Tage erstreckt, wird vornehmlich aus der Sicht der Protagonistin erzählt. Der Stil von "Was am Ende bleibt" ist meistenteils unaufgeregt, wobei aber eine untergründige Emotion durchaus zu spüren ist.
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