Martin Cruz-Smith : Gorki-Park

Gorki-Park

Martin Cruz-Smith

Gorki-Park

Originalausgabe: Gorky Park Random House 1981 Gorki-Park Übersetzung: Wulf Bergner Scherz Verlag, Bern / München ISBN: 3-502-10140-X-, 344 Seiten, 34 DM btb, München 2015 ISBN: 978-3-442-74998-0, 415 Seiten, 9.99 €
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

1977 werden im Gorki-Park in Moskau zwei junge Männer und eine 19-jährige Frau erschossen. Chefinspektor Arkadi Renko leitet die Ermittlungen. Dabei stößt er auf William Kirwill, einen Lieutenant des NYPD, der den Fall ebenfalls aufklären will, weil einer der beiden ermor­deten Männer sein Bruder war. Die Spuren führen zu dem steinreichen Pelzhändler John Osborne aus New York, dem die drei jungen Leute offenbar halfen, wertvolle Zobel aus dem Land zu schmuggeln ...
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Kritik

Die Handlung des Kriminalromans bzw. Agenten-Thrillers "Gorki-Park" spielt vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Moskau und in New York. Ost und West sind gleichermaßen korrupt. Martin Cruz-Smith erzählt stringent, ruhig und unaufgeregt.
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Arkadi Wassiljewitsch Renko arbeitet seit 13 Jahren bei der Moskauer Polizei und leitet seit zwei Jahren als Nachfolger von Ilja Nikitin die Mordkommission. Sein Vater, ein General, ist unter dem Namen „Schlächter der Ukraine“ berüchtigt. Seine Ehefrau Sonja lässt sich gerade wegen eines anderen Mannes – Dr. Iwan Schmidt – von ihm scheiden.

Der Chefinspektor wird im April 1977 in den Gorki-Park gerufen. Dort liegen die Leichen von zwei Männern und einer Frau. Man hat sie aus nächster Nähe erschossen, ihre Gesichter zerstört und ihnen die Fingerspitzen abgeschnitten. Bei den Toten werden auch keine Ausweise oder andere Hinweise auf ihre Identitäten gefunden. Der KGB-Major Pribluda sieht sich zwar am Fundort der Leichen um, versucht aber nicht, den Fall zu übernehmen, und der zuständige Staatsanwalt Andrej O. Jamskoi beauftragt Arkadi Renko mit den Ermittlungen.

Vom ethnologischen Institut der Akademie der Wissenschaften am Gorki-Park lässt Arkadi Renko das Gesicht der erschossenen jungen Frau rekonstruieren. Mit Hilfe eines Kollegen in dem 4000 Kilometer von Moskau entfernten Ort Ust-Kut identifiziert er sie und einen der Männer. Sie stammen beide aus dem sibirischen Verwaltungsbezirk (Oblast) Irkutsk und waren auf der Flucht vor der Miliz. Die 19-jährige Valeria Semjenowna Dawidowa war das einzige Kind des 1949 aus Minsk nach Irkutsk gezogenen Rabbi Solomon Dawidow. Nach dem Tod des verwitweten Vaters brach sie ihr Kunststudium ab und arbeitete als Sortiererin im Pelzzentrum Irkutsk. Der Tischler Konstantin Iljitsch Borodin war fünf Jahre älter und trug den Spitznamen „Kostja der Bandit“.

Arkadi Renko stößt auf den am 18. April eingereisten 47-jährigen Amerikaner William Patrick Kirwill, der sich als Werbefachmann ausgibt, den der russische Chefinspektor aber bald als Lieutenant des New York Police Department durchschaut. Bei einem der beiden im Gorki-Park erschossenen Männern handelte es sich um seinen 22 Jahre jüngeren Bruder James Mayo Kirwill, der sich 1974 an der Universität in Moskau für ein Slawistik-Studium immatrikuliert hatte. Jim und Edna Kirwill, die Eltern der beiden Brüder, hatten sich am 10. März 1953 das Leben genommen.

Die Mordopfer trugen Schlittschuhe. Valeria Dawidowa hatte ihre von der besten Freundin geliehen, von der zwei Jahre älteren Irina Asanowa, die im Keller eines unfertigen Hauses in Moskau wohnt, ihr Jura-Studium abbrach und sich nun ohne großen Erfolg als Filmschauspielerin versucht.

Irina Asanowa weigert sich, mit der Polizei zusammenzuarbeiten. Während Arkadi Renko sie beschattet, beobachtet er, wie ihr zwei KGB-Agenten in eine U-Bahn-Station folgen. Im letzten Augenblick kann er sie vor dem einfahrenden Zug von den Schienen heben. Sie wurde betäubt, vermutlich mit Sulfazin. Ein Mal in ihrem Gesicht und die Blindheit eines Auges zeugen von einer früheren „Behandlung“ mit Aminazin. Renko nimmt sie erst einmal bei sich zu Hause auf.

In einer anderen Moskauer Wohnung werden der mit Arkadi Renko befreundete Kriminalbeamte Pascha Pawlowitsch und der Polizeispitzel Feodor Golodkin tot aufgefunden. Es soll so aussehen, als hätten sie sich gegenseitig erschossen, aber dazu passen nicht alle Fakten.

Feodor Golodkin hatte den zwielichtigen, 1932 in Dresden geborenen Geschäftsmann Hans Friedrich Hofmann mit Prostituierten versorgt. Hofmann wiederum steht in Verbindung mit dem Abteilungsleiter Jewgeni Mendel im sowjetischen Handelsministerium und dem 57 Jahre alten Pelzimporteur John Dusen Osborne aus New York.

Arkadi Renko findet heraus, dass Valeria Semjenowna Dawidowa, Konstantin Iljitsch Borodin und James M. Kirwill von John D. Osborne zum Schlittschuhlaufen im Gorki-Park eingeladen worden waren. Beim anschließenden Picknick erschoss der steinreiche Pelzhändler zunächst Borodin und dann Kirwill. Valeria Dawidowa lief offenbar weder weg noch schrie sie um Hilfe. Daraus schließt Renko, dass sie mit der Ermordung ihrer Begleiter durch Osborne gerechnet hatte, aber nicht damit, dass er sie ebenfalls töten würde. An Borodins Kleidung wurden Spuren von Fisch- und Hühnerblut entdeckt. Renko führt das auf die Fütterung von Zobel mit frischem Fisch und Hühnerfleisch zurück und deckt auf, dass John Osborne mit Hilfe der jungen Leute sechs unkastrierte Bargusin-Zobel aus dem Land schaffte, deren Ausfuhr streng verboten ist, weil die UdSSR das Monopol nicht verlieren will.

Nachdem Arkadi Renko einen entsprechenden Hinweis bekommen hat, folgt er dem Dieb des im ethnologischen Institut der Akademie der Wissenschaften am Gorki-Park rekonstruierten Kopfes. Es handelt sich um den KGB-Agenten Iwanow. Der fährt zur Datscha des Staatsanwalts Andrej O. Jamskoi, wo Renko beobachtet, wie er den Kopf zertrümmert und die Stücke in den nahen See wirft. Als Renko die verlassene Datscha durchsucht, wird er von Iwanow überrascht, der etwas vergaß und deshalb zurückgekehrt ist. Zu spät bemerkt der KGB-Agent den amerikanischen Polizeioffizier William Kirwill, der sich von hinten nähert und ihn totschlägt.

Bei seinen weiteren Nachforschungen entnimmt Renko alten Unterlagen, dass sich der junge Leutnant Andrej O. Jamskoi und der damalige US-Diplomat John D. Osborne bereits 1943 kennengelernt hatten.

Bevor Arkadi Renko mehr unternehmen kann, wird nach ihm gefahndet. Man beschuldigt ihn, nicht nur Iwanow, sondern auch den Rechtsanwalt Mikojan ermordet haben.

John Osborne will Moskau am Vorabend des Mai-Feiertags verlassen und nach New York zurückfliegen. Kurz vorher versucht er Renko zu bestechen. Der Chefinspektor geht nicht darauf ein, weiß aber auch, dass er den Ausländer nicht verhaften kann. Dazu bräuchte er außer der Zustimmung des Staatsanwalts die des KGB. Außerdem wird er selbst wegen Mordes gesucht. Als Gegenleistung dafür, dass Renko ihn unbehelligt zum Flughafen fahren lässt, verrät Osborne ihm, dass Irina Asanowa beim Brunnen auf dem Universitätsgelände zu finden sei.

Arkadi Renko kann gerade noch verhindern, dass Hans Friedrich Hofmann die junge Frau ertränkt. Er überwältigt den Deutschen zunächst, aber Andrej O. Jamskoi kommt dazu und hält ihn fest, damit Hofmann dem Chefinspektor ein Messer in die Brust rammen kann. Renko zieht das Messer wieder heraus und ersticht damit Hofmann, während Irina den Staatsanwalt erschießt.

In einem Krankenhaus kommt Arkadi Renko wieder zu sich. Die Polizei bewacht ihn, denn es heißt, er habe seinen Vorgesetzten nach einer Unterredung mit dem Mörder John Osborne in einen Hinterhalt gelockt und mit Hilfe von Irina Asanowa ebenso ermordet wie den DDR-Bürger Hofmann. Als die Ärzte zustimmen, dass der Patient das Krankenhaus verlassen kann, bringt man ihn in einem Gutshaus auf dem Land unter. Dort gehen die Vernehmungen weiter. KGB-Agenten spritzen ihm dabei auch das „Wahrheitsserum“ Natriumpentothal.

Unter dem Schuppen der Datscha, die Andrej Jamskoi gehörte, stößt die Polizei auf ein Vermögen.

Jewgeni Mendel verübt Selbstmord. Offenbar half der Abteilungsleiter im Handelsministerium John Osborne, die sechs wertvollen Bargusin-Männchen aus dem Land zu schmuggeln. Nun will man alles unternehmen, um den Aufbau einer hochwertigen Zobelzucht im Westen zu verhindern.

Im November wird Arkadi Renko nach Leningrad geflogen. Von dort bringt ihn der FBI-Agent Wesley nach New York. Nach der Ankunft in Manhattan setzt Wesley ihn vor einem Hotel ab und nennt ihm die Zimmernummer 518, wo Irina Asanowa ihn bereits erwartet.


Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.


Wesley und sein Kollege George sind auf Arkadi Renko angesetzt. William Kirwill fungiert als Verbindungsmann des NYPD zum FBI, aber auch zwei für den KGB tätige Angehörige der sowjetischen Botschaft – Nicky und Rurik – bestehen auf einer Befragung ihres im Hotelzimmer bewachten Landsmannes.

John Osborne lässt Renko einfach durch einen Chauffeur holen und empfängt ihn in einem Sortierraum mit Fellen im Wert von 3 Millionen Dollar. Unumwunden gibt der steinreiche Pelzimporteur die Morde im Gorki-Park zu. Er befürchtete, dass James Kirwill sonst mit seinem Wissen über ihn an die Öffentlichkeit gegangen wäre und Konstantin Borodin ihn erpresst hätte. Osborne bedauert nur, dass er auch Valeria Dawidowa als Augenzeugin habe töten müssen. Renko begreift, dass sich Osborne unangreifbar fühlt, weil er sowohl für das FBI als auch den KGB als Informant tätig ist. Der Doppelagent erklärt sich bereit, den Russen die illegal ausgeführten Zobel zurückzugeben, und zwar als Gegenleistung dafür, dass der KGB Arkadi Renko und Irina Asanowa unbehelligt lässt. Warum macht er dieses Angebot? Irina hat nicht nur mit Renko geschlafen, sondern auch mit Osborne, der es ihr ermöglichte, die UdSSR zu verlassen. Der Amerikaner will nicht auf sie verzichten, aber sie bleibt nur bei ihm in New York, wenn sie auch weiter mit Renko zusammen sein kann. Osborne stellt den beiden ein gerade erst angemietetes Apartment am Central Park zur Verfügung.

William Kirwill entführt Renko und bietet ihm ebenfalls an, die von Osborne gestohlenen Zobel gegen Renkos und Irinas Sicherheit einzutauschen. Sein Plan sieht vor, dass die FBI-Agenten Billy und Rodney das Paar über eine Strickleiter aus dem Hotelzimmer holen und zu einem bereitstehenden Auto bringen. Damit könnten Arkadi Renko und Irina Asanowa nach Maine fahren und sich in einem Kirwill gehörenden Blockhaus verstecken. Wo Osbornes Zobel-Zucht zu finden ist, glaubt Kirwill inzwischen zu wissen: Der alkoholkranke Fallensteller Rats fing unlängst ein Pelztier, das er nicht kannte und brachte es zu einem Kürschner in Manhattan, der die Polizei verständigte, weil es sich um einen Zobel handelte. Bei Tagesanbruch will Rats Kirwill und Renko zu den Käfigen am Arthur Kill führen.

Doch am Abend vorher werden Arkadi Renko und Irina Asanowa von Wesley und den FBI-Agenten Ray und George abgeholt. Auf der Fähre nach Staten Island verlässt Wesley den Wagen, und Renko entgeht nicht, dass er kurz mit Rurik spricht. Nicky und Rurik sieht er dann auch in einem Auto, das ihnen zum Arthur Kill folgt.

Als sie sich der Zobelfarm nähern, stoßen sie auf William Kirwill. Der Polizeioffizier wurde an den Stamm einer Ulme gefesselt und erschossen. Rats sitzt tot in Kirwills Auto. John Osborne taucht auf. Wesley will ihm das russische Paar übergeben, aber Arkadi Renko warnt den Pelzhändler: Der FBI-Agent konspiriere mit dem KGB, sagt er. Daraufhin erschießt Osborne Wesley und Ray. George kommt mit Nicky und Rurik angerannt. Nach kurzer Zeit sind auch sie tot. Osborne verfügt über ein Gewehr, Renko nur über Rays Pistole. Der Russe wird durch mehrere Schüsse verletzt, aber am Ende tötet er den amerikanischen Verbrecher.

Irina möchte mit Arkadi Renko zusammen ein neues Leben anfangen, aber er weiß, dass ihn der KGB verfolgen würde, wenn er in den USA bliebe. Aus Liebe beschließt er, allein nach Russland zurückzukehren. Nur so hat Irina die Chance, unbehelligt zu bleiben.

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1981 in den USA einen Kriminalroman bzw. Agenten-Thriller mit einem russischen Ermittler als Hauptfigur zu veröffentlichen, war mutig, denn die Sowjetunion wurde von den Amerikanern undifferenziert für den Hort des Bösen gehalten. Aber „Gorki-Park“ erwies sich als Bestseller und wurde 1983 von Michael Apted verfilmt: „Gorky Park“.

Gorky Park – Originaltitel: Gorky Park – Regie: Michael Apted – Drehbuch: Dennis Potter, nach dem Roman „Gorki-Park“ von Martin Cruz-Smith – Kamera: Ralf D. Bode – Schnitt: Dennis Virkler – Musik: James Horner – Darsteller: William Hurt, Lee Marvin, Brian Dennehy, Joanna Pacuła, Michael Elphick, Ian McDiarmid: Professor Andreev u.a. – 1983; 120 Minuten

Der Kalte Krieg bildet den Hintergrund der Romanhandlung in „Gorki-Park“. Der größte Teil davon spielt in Russland, im letzten Viertel bewegen wir uns mit Arkadi Renko in New York. Im Kommunismus werden wir mit Armut und Entbehrung, Unfreiheit und Überwachung konfrontiert, im Kapitalismus mit Gier und Überfluss. Welchen Sinn macht es, immer größeren Besitz zusammenzuraffen und ein Vermögen zu horten, das man nicht ausgeben kann? Martin Cruz-Smith zeigt in „Gorki-Park“, dass Ost und West gleichermaßen korrupt sind. Da verwundert es nicht, dass FBI- und KGB-Agenten konspirativ zusammenarbeiten.

Martin Cruz-Smith entwickelt die Handlung stringent, ruhig und unaufgeregt. Er meidet jede Effekthascherei, erzählt sachlich-nüchtern, um nicht zu sagen: spröde.

Martin Cruz-Smith (eigentlich: William Martin Smith) wurde am 3. November 1942 in Reading/Pennsylvania geboren. Sein Vater war der Jazz-Musiker John Calhoun Smith. Seine Mutter Louise Lopez stammte von Pueblo-Indianern ab, trat als Jazz-Sängerin auf und engagierte sich als Aktivistin für die Rechte der indigenen Bevölkerung und deren Abkömmlingen.

Nach dem Studium an der Universität von Pennsylvania arbeitete Martin Cruz-Smith von 1965 bis 1969 als Journalist. Dann fing er an, unter verschiedenen Pseudonymen Romane zu veröffentlichen. Berühmt wurde er durch die Romanreihe über Arkadi Renko vor dem Hintergrund der zeitgeschichtlichen Entwicklung Russlands seit dem Kalten Krieg.

  • Gorky Park (1981; Gorki-Park, Übersetzung: Wulf Bergner, 1982)
  • Polar Star (1989; Polar Star, Übersetzung: Gertrud Theiss, 1990)
  • Red Square (1991; Das Labyrinth, Übersetzung: Hans-Heinrich Wellmann, 1993)
  • Havana Bay (1999; Nacht in Havanna, Übersetzung: Kristian Lutze, 1999)
  • Wolves Eat Dogs (2004; Treue Genossen, Übersetzung: Reiner Pfleiderer, 2005)
  • Stalin’s Ghost (2007; Stalins Geist, Übersetzung: Rainer Schmidt, 2007)
  • Three Stations (2010; Die goldene Meile, Übersetzung: Rainer Schmidt, 2010)
  • Tatiana (2013; Tatjana, Übersetzung: Susanne Aeckerle, 2013)
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2016
Textauszüge: © Scherz Verlag

Michael Apted: Gorky Park

Erik Fosnes Hansen - Choral am Ende der Reise
Erik Fosnes Hansen versucht keine avantgardistischen Experimente, sondern er bettet die einzelnen Erzählungen, die mit zwei Ausnahmen nicht weiter untereinander verknüpft sind, in die Rahmenhandlung über die Jungfernfahrt der "Titanic" ein. Dabei gelingt es ihm, dem erschütternden und trostlosen Roman eine poetische Atmosphäre zu geben.
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