Christian Oelemann


Christian Friedrich Arthur Oelemann wurde am 7. Oktober 1958 in Wuppertal als zweites Kind des seit Mai 1953 verheirateten Ehepaars Kurt und Ingeborg Oelemann geboren. Seine Schwester ist fünf Jahre älter als er. Die Mutter Ingeborg (geb. Dörmann, 1931 – 1988) war als Tochter eines Missionars in Indonesien auf die Welt gekommen und hatte sich u. a. zur Violinistin ausbilden lassen. Der Vater August Gustav Kurt Oelemann (1929 – 2014) legte 1949 in Köln nach einer entsprechenden Ausbildung in der Buchhandlung Albert Röder in Barmen die Buchhändlerprüfung ab. 1970 übernahm er die 125 Jahre alte Buchhandlung Albert Röder (die seit 2007 von der Mayerschen Buchhandlung weitergeführt wird).

In der Jugend interessierte sich Christian Oelemann mehr für Musik und Literatur als für die Schule. Mit 13 Jahren gründete er seine erste Band und besaß bereits einen Stapel selbst geschriebener Gedichte und Kurzgeschichten. Nach dem Abitur im Jahr 1978 und dem Zivildienst studierte Christian Oelemann von 1980 bis 1985 an der Bergischen Universität Wuppertal Germanistik.

1985 verfasste er mit Oliver Schlick zusammen den (unveröffentlichten) Roman „Benedict ter Meulen“.

Parallel zum Schreiben von Lyrik und Kurzgeschichten nahm Christian Oelemann Musikunterricht, zunächst bei dem niederländischen Jazzpianisten Jasper van’t Hof (* 1947), dann bei dem deutschen Jazzmusiker Christoph Spendel (* 1955).

1996 veröffentlichte Christian Oelemann sein erstes Kinderbuch: „Erich und die Fahrraddiebe“. Sein Debütroman „Totmann. Ein schwebendes Verfahren“ erschien 1998. Von seinem 2006 publizierten Kinderbuch „Isabellas Welt“ existiert auch eine im November 2007 erstmals ausgestrahlte und mit dem Kinderhörspielpreis des MDR ausgezeichnete Hörspielbearbeitung. Außerdem gehört Christian Oelemann seit 2007 zu den Schriftstellern, die beim Wuppertaler Projekt „Schulhausroman“ mitmachen.

Die von Ingeborg Oelemann 1984 gegründete Ronsdorfer Bücherstube im Südosten Wuppertals wird seit 1988 von Christian Oelemann weitergeführt.

Christian Oelemann: Bibliografie (Auswahl)

© Dieter Wunderlich 2015

Arne Dahl - Rosenrot
"Rosenrot" ist zwar spannend, aber Kerstin Holms Verhalten lässt sich kaum nachvollziehen und die Motivation des Mörders ist abstrus. Dabei spielt Arne Dahl auf parodistische Weise mit den Versatzstücken des Genres Kriminalroman.
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