Kurt Oesterle : Der Wunschbruder

Der Wunschbruder
Originalausgabe: Klöpfer und Meyer, Tübingen 2014 ISBN 978-3-86351-081-7, 534 Seiten
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Max Stollstein wächst wohlbehütet auf. Als erster Sprößling der Schreiner-Familie darf er eine höhere Schule besuchen und studieren. Wenzel Bogatz hingegen kommt als Sohn von Vertriebenen ins Dorf. Die Eltern sind alkoholkrank und lassen ihn verwahrlosen. Die Stollsteins nehmen ihn auf, aber als zu befürchten ist, dass Wenzel seinen Wunschbruder mit ins Verderben reißen könnte, wird der Flüchtlingssohn zum zweiten Mal in seinem Leben vertrieben.
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Kritik

"Der Wunschbruder" ist eine Mischung aus Heimat- und Entwicklungsroman. Kurt Oesterle wechselt geschmeidig zwischen den beiden Zeit- und Handlungsebenen bzw. Kern- und Rahmenhandlung hin und her. Dabei kommt einer der beiden grundverschiedenen Protagonisten als Ich-Erzähler zu Wort. Dementsprechend ist "Der Wunschbruder" mehr eine Schilderung als eine Inszenierung.
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Freundschaft

Max Stollstein wohnt mit seinen Eltern und Großeltern in einem alten Haus der Familie in Rotach im Wald. Sein Vater Fritz betreibt dort eine Schreinerwerkstatt.

Als Max 1962 eingeschult wird, gehört Wenzeslaus („Wenzel“) Bogatz zu seinen Klassenkameraden. Dessen Eltern Ida und Alois („Lois“) kamen im August 1946 als Vertriebene ins Dorf. Der Vater arbeitet hin und wieder als Stallknecht oder im Straßenbau. Die Familie wohnt in Untermiete bei einer Kriegerwitwe, bis sie 1964 zu dem 75 Jahre alten Witwer Heinrich Graser ins Haus zieht.

Kurz darauf kehrt dessen gleichnamiger Sohn zurück, der sich einige Jahre herumgetrieben hat und Gerüchten zufolge eine Zuchthausstrafe verbüßte. Der Junior holt auch noch einige andere Männer und Frauen wie zum Beispiel Hermann Graf von Niewöhner – und funktioniert das Haus der Steinmetz-Familie zum Bordell um.

Als Fritz Stollstein einmal feststellt, dass die erwachsenen Bewohner tagelang fort sind und die Kinder eingesperrt haben, bricht er die Tür auf und nimmt Wenzel, Clara und deren zwei kleine Brüder mit zu sich. Die Kinder bleiben über Nacht, bis ihre Angehörigen zurückkommen.

Fritz Stollstein gesteht seinem Sohn, dass er beim Jungvolk der Nationalsozialisten überzeugt mitgemacht und sich im Alter von 17 Jahren bei der SS-Leibstandarte „Adolf Hitler“ beworben hatte. Für die Eliteeinheit reichte seine Körpergröße nicht, aber er kam 1942 zur Luftwaffe und nach der Ausbildung zur Infanterie.

Der Wunschbruder

Im Mai 1965 fragt Ida Bogatz, ob ihr Sohn Wenzel eine Weile bei Familie Stollstein unterkommen könne; sie müsse für drei, vier Wochen ins Krankenhaus. Wenzels erster längerer Aufenthalt bei Max und dessen Familie dauert achteinhalb Wochen, und es stellt sich dann heraus, dass seine alkoholkranke Mutter nicht in einer Klinik lag, sondern sich einer Entziehungskur unterzog.

Nach dem Tod des alten Heinrich Graser holt das Jugendamt im Oktober 1965 die vier Kinder aus dem Haus und bringt sie in ein Heim.

Als erster Spross der Handwerkerfamilie Stollstein darf Max aufs Gymnasium. Dazu muss er allerdings jeden Morgen nach Roßweil fahren.

Zu Beginn des Sommers 1966 läuft Wenzel aus dem Heim Franzenshort in Gmünd davon und schlägt sich nach Rotach im Wald durch. Er wolle die Ferien bei Max und dessen Familie verbringen, erklärt er. Das Jugendamt lässt ihn zwar zur Strafe nur eine Nacht bleiben, genehmigt aber zugleich, dass er in den künftigen Ferien zu den Stollsteins darf. Max‘ Eltern freuen sich über die Entwicklung des verwahrlosten Jungen, der sich inzwischen wäscht und Tischmanieren angeeignet hat.

Nach zwei Kurzschuljahren kommt Max im Frühsommer 1967 in die dritte Klasse des Gymnasiums und freundet sich mit seinem aus Roßweil stammenden Sitznachbarn Tassilo an, dessen Vater im Straßenbau arbeitet.

Nachdem Max wegen einer Gelbsucht längere Zeit nicht zur Schule gehen konnte, empfehlen die Lehrkräfte den Eltern, ihn die Klasse wiederholen zu lassen, und weil Tassilo ebenfalls sitzengeblieben ist, sind die beiden Jungen erneut zusammen. Als sie zu Unrecht beschuldigt werden, eine Kasse mit 30 Mark gestohlen zu haben, zerstören sie in ihrem Zorn einige der großen Landkarten. Tassilo wird nun endgültig zum Rebellen und Leistungsverweigerer. Von einem Schulausflug im Herbst 1969 werden die beiden Freunde ausgeschlossen.

Anfang 1970 bricht Tassilo die Schule ab und beginnt eine Lehre in einer Autowerkstatt.

Weil Max auch dieses Mal das Klassenziel nicht erreicht, aber ein zweimaliges Wiederholen ausgeschlossen ist, muss er auf eine Realschule in einer anderen Stadt wechseln.

Wenzel wird nach dem Hauptschulabschluss 1970 aus dem Heim entlassen und fängt nach einem Praktikum bei einer Zeitung in Roßweil eine Ausbildung zum Drucker an. Während er in den letzten Jahren nur die Ferien bei den Stollsteins verbrachte, wird das nun seine Pflegefamilie.

Seine Mutter stirbt 1971 an Leberzirrhose.

1972

Im September desselben Jahres fängt Wenzel in Absprache mit seinem Lehrherrn an, jeden Donnerstag die Kunstgewerbeschule in Stuttgart zu besuchen. Mehrmals kehrt er von dort erst nach Tagen zurück. Einmal bringt die Polizei den noch an den Nachwirkungen eines LSD-Trips leidenden Ausreißer aus Lindau nach Rotach im Wald. Einige Zeit später bricht er in der ‚Schule zusammen, und man findet ein leeres Röhrchen Schlaftabletten bei ihm. Weil Max annimmt, seine Freundschaft mit der Schülerin Uta aus Viehberg habe seinen Wunschbruder dazu gebracht, sich das Leben nehmen zu wollen, opfert er die Liebe.

Die Stollsteins bauen. Im neuen Haus soll Wenzel sich nicht länger ein Zimmer mit Max teilen müssen, sondern sein eigenes Refugium bekommen. Außerdem beabsichtigen die Stollsteins, den Pflegesohn zu adoptieren.

Aber es kommt anders. Im Frühsommer 1972, kurz vor dem Umzug in den Neubau, bleibt Wenzel drei Wochen lang fort. Vergeblich sucht Max nach ihm. Als er wieder auftaucht, weist ihn Fritz Stollstein entschlossen ab:

„Ich werfe dich hinaus, weil du sonst den da noch umbringst …“

Wenzels Großeltern in Murr weigern sich ebenso wie seine Halbschwester Mizzi, sein älterer Halbbruder und seine Tante in Fronbach, den Jungen aufzunehmen. Der Vater Alois, der als Haus- und Hofknecht in einem Gasthaus in Adelmannstann arbeitet, hat keine Möglichkeit, sich um ihn zu kümmern. Fritz Stollstein bleibt nichts anderes übrig, als Wenzel eine Zugfahrkarte zu kaufen und ihn zum Jugendamt in Backnang zu schicken.

Max‘ Werdegang

Max studiert später Deutsch, Geschichte und Philosophie. Nach der Promotion fängt er als Journalist zu arbeiten an. Seit dem Studium lebt er mit einer Frau namens Irene zusammen, aber erst 1991 heiraten die beiden. Da ist Irene bereits mit Zwillingen schwanger. Aber die 33-jährige Juristin erleidet eine Fehlgeburt, und das Paar bleibt kinderlos.

Max‘ Vater stirbt im April 2000, seine Mutter dreieinhalb Jahre später.

Wiedersehen nach 35 Jahren

Im Sommer 2007 machen Max und Irene Urlaub am Bodensee. Dort trifft er zufällig auf Wenzel Bogatz, der sich inzwischen Wolfgang nennt. Er ist vom Campingplatz gekommen, um Frühstücksbrötchen für sich, seine Frau und die Kinder zu holen. Die Familie wohnt in der Nähe von Nandlstadt in der Holledau. Nach einem kurzen Austausch von Höflichkeitsfloskeln notieren die beiden Männer ihre E-Mail-Adressen.

Sechs Wochen nach der Begegnung am Bodensee schlägt Wolfgang Bogatz per Mail ein längeres Treffen vor, und zwar in Augsburg, auf halben Weg zwischen den beiden Wohnorten.

Wolfgang Bogatz schloss seine Ausbildung zum Drucker in München ab und bestand 1976 die Gesellenprüfung. 1978 lernte er Reni kennen, die zu diesem Zeitpunkt noch an einer Fachhochschule studierte. Zwei Jahre später heirateten die beiden, und im Juli 1982 wurde ihre Tochter Natalie geboren. Weil Reni als Streetworkerin viel unterwegs war und Wolfgang in München arbeitete, wuchs Natalie vorwiegend bei Renis Eltern auf. Im Juli 1992 verunglückte Reni tödlich. Es stellte sich heraus, dass sie bereits längere Zeit abwechselnd Aufputsch- und Beruhigungsmittel genommen hatte.

Im Alter von 40 Jahren lernte Wolfgang die 13 Jahre jüngere Bäckerstochter Adelheid aus Ingolstadt kennen. Sie wurde seine zweite Ehefrau. 1997 brachte sie den Sohn Emanuel zur Welt, und knapp vier Jahre danach die Zwillinge Laura und Vanessa.

Wolfgang macht sich Sorgen um seinen inzwischen neuneinhalb Jahre alten Sohn Emanuel, denn der hat angefangen, Fragen nach der Herkunft und nach Verwandten seines Vaters zu stellen.

Sein Sohn Emanuel aber brauche eine Geschichte, und zwar eine bessere als diejenige, die er, sein Vater, ihm zu bieten habe, und ebenso eine bessere Verwandtschaft, wie Wenzel voller Überzeugung und mit größerer Lautstärke nachschob. Seine wahre Geschichte hingegen bleibe in seinem Inneren verschlossen und ende mit ihm, auf keinen Fall werde sie an seine Familie weitergegeben, nie, niemals dürfe „dieser Dreck“ die Chance bekommen, das Gedächtnis seiner Kinder zu verseuchen, vom Gedächtnis aus ihr Denken und Fühlen und am Ende ihre ganze Person.

Max soll Wolfgang helfen, die Kinder in dem Glauben aufwachsen zu lassen, nicht nur mütterlicher-, sondern auch väterlicherseits von anständigen Leuten abzustammen:

Jemand kommt zu uns, als Gast, und erzählt diese Geschichte, wir sitzen im Garten hinter dem Haus, beim Grillen, trinken Bier, jemand, der aus meiner früheren Zeit kommt, der erste und einzige, kommt zu Besuch und erzählt meiner Frau, meinen Kindern, mir, dass wir Pflegebrüder gewesen sind, zwei Buben ohne Geschwister, beide aus demselben Dorf im Wald, und dass meine Eltern früh gestorben sind, vielleicht bei einem Autounfall, und dass seine Eltern mich danach aufgenommen haben ‚an Kindes Statt‘, wie das hieß, sie waren Handwerker, genauer: Schreiner – sie verarmten aber nach einigen Jahren, eine Krankheit, dann der Konkurs, und mussten mich weggeben ins Kinderheim nach ‚Schwäbisch Nazareth‘, ich konnte nicht mehr zurück zu ihnen, so verloren wir uns aus den Augen, es war bitter, und erst jetzt hab ich ihn nach langer Suche wieder gefunden, diesen Pflegebruder, bald kommt er zu uns, auf Besuch, erzählt mit mir zusammen, wer ich gewesen bin und wo ich herkomme […] 

Max spielte mit dem Gedanken, Doppellebensläufe zu schreiben. Durch das Wiedersehen mit Wenzel bzw. Wolfgang variiert er den Plan und denkt an ein Buch zum Thema „Überleben und Sich-selber-Retten“.

Weil er sich erinnert, dass Wenzels Mutter aus Bayerisch Eisenstein stammte, nimmt er mit dem dort lebenden Hobbyhistoriker Franz Wudy Kontakt auf. Der findet heraus, dass Ida Josefa Hoiblik am 5. April 1921 als älteste Tochter des Sägerei-Arbeiters Josef Hoiblik und dessen Ehefrau Filomena Klaubholzner geboren wurde, aber nicht in der deutschen Stadt Bayerisch Eisenstein, sondern auf der anderen Seite der Grenze, in Markt Eisenstein bzw. Železná Ruda. Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 lernte sie – möglicherweise in einem Lazarett – den Wehrmachtssoldaten Alfred Heim aus Speyer kennen. Am 28. August 1940 gebar Ida ihr erstes Kind, den Sohn Gerhard. Erst zwei Jahre später heirateten sie und Alfred Heim. Der im Februar 1943 geborene Sohn Wilhelm lebte nur zwei Monate. Im Januar 1944 bekam das Paar Zwillinge. Maria („Mizzi“) überlebte, aber ihr Bruder Josef wurde nur drei Monate alt. Alfred Heim galt nach dem Krieg als vermisst; Ida und ihre Kinder wurden am 23. August 1946 vertrieben und strandeten in Backnang. Von dort kamen sie nach Rotach im Wald.

In Heilbronn verabreden sich Max und Wolfgang beim nächsten Mal. Max verspricht den gewünschten Besuch bei der Familie seines früheren Wunschbruders, verlangt aber als Gegenleistung dessen Biografie. Während sie im März 2008 zur Heuchelberger Warte wandern, berichtet Wolfgang, was er nach dem Hinauswurf im Jahr 1972 erlebte.

Drei Monate später drängt Wolfgang auf den vereinbarten Besuch, aber Max besteht auf einem drei bis sechs Monate langen Aufschub.

Würde ich fahren?
Ja, ich würde fahren.

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„Der Wunschbruder“ ist eine Mischung aus Heimat- und Entwicklungsroman von Kurt Oesterle. Das Buch dreht sich um zwei Jungen, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Max Stollstein, ein Einzelkind, wächst wohlbehütet bei den gemeinsam in einem Haus wohnenden Eltern und Großeltern auf. Als erster Sprößling der Schreiner-Familie darf er eine höhere Schule besuchen und studieren. Wenzel Bogatz hingegen kommt als Sohn von Vertriebenen ins Dorf. Die alkoholkranken Eltern lassen ihn verwahrlosen, und als schließlich die Stollsteins seine Pflegefamilie werden, erhält Max endlich seinen „Wunschbruder“. Aber als Fritz Stollstein befürchten muss, dass der Pflegesohn den leiblichen Sohn mit ins Verderben reißt, wird Wenzel zum zweiten Mal in seinem Leben vertrieben.

Diese Entwicklung von 1962 bis 1972 ist in eine 2007/08 spielende Rahmenhandlung eingebettet: Max und Wenzel treffen sich nach 35 Jahren zufällig wieder, und der promovierte, zwar verheiratete aber kinderlose Journalist wundert sich darüber, dass sein früherer Wunschbruder nicht – wie dessen Eltern – im Leben gescheitert ist, sondern als Drucker arbeitet, eine Frau und vier Kinder hat.

Parallel dazu erfahren wir als Leserinnen und Leser aus „Der Wunschbruder“ einiges über das dörfliche Alltagsleben in den Sechzigerjahren.

Kurt Oesterle wechselt als Ich-Erzähler Max Stollstein geschmeidig zwischen den Zeit- und Handlungsebenen hin und her. „Der Wunschbruder“ ist ein berührender, nachdenklicher Roman in einer sorgfältig formulierten Sprache. Der Autor holt weit aus und geht auf viele Einzelheiten ein. Aber die Darstellung ist in weiten Teilen zu wenig szenisch. Das mag zu dem Ich-Erzähler passen, der sich an all das erinnert und darüber berichtet, aber es wirkt auch abstrakt und schafft Distanz.

Leseprobe:

Seinen ärgsten Feind sah er [Tassilo] in Maier, dem Mathematiklehrer, einem kleingewachsenen und kahlköpfigen Mann, dessen Gewalttätigkeit auch Tassilo kannte; von ihm fühlte er sich am meisten gereizt und getriezt. In jeder Unterrichtsstunde kommandierte Maier mindestens einen Schüler hinaus an die Wandtafel und stellte ihm eine Aufgabe. Wenn der Schüler scheiterte, setzte es Beleidigungen, zuweilen auch Misshandlungen, wenn er die Aufgabe löste, blieb Maier stumm und blickte enttäuscht; manche Schüler hielt er bis zu einer Viertelstunde draußen fest und quälte sie zu Tränen.

Das Dorf Rotach am Wald und die nahe Stadt Roßweil sind fiktiv, aber Kurt Oesterle könnte dabei an seinen Geburtsort gedacht haben.

Kurt Oesterle wurde am 17. Mai 1955 in Oberrot bei Schwäbisch-Hall geboren. Nach dem Abitur studierte er 1976 bis 1983 Germanistik, Philosophie und Geschichte an der Universität Tübingen. 1989 promovierte er bei Walter Jens mit einer Arbeit über den Roman „Die Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss. Schon während des Studiums begann er als Journalist zu arbeiten. Von 1988 bis 2009 schrieb er vor allem für das Schwäbische Tagblatt und (ab 1992) die Süddeutsche Zeitung Essays und Literaturkritiken. 2002 debütierte er mit dem autobiografischen Roman „Der Fernsehgast oder Wie ich lernte die Welt zu sehen“, für den er mit dem Berthold-Auerbach-Preis ausgezeichnet wurde.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich

Harper Lee - Gehe hin, stelle einen Wächter
Das Thema Rassismus ist noch immer virulent. Der Vater-Tochter-Konflikt ist ohnehin zeitlos. Harper Lee schreibt einfach und klar ver­ständ­lich. Die eingebauten Rückblenden wirken für einen in den 50er-Jahren geschriebenen Roman überraschend modern.
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