Deborah Kay Davies : Bedingungslos

Bedingungslos

Deborah Kay Davies

Bedingungslos

Originalausgabe: True Things About Me Canongate Books, Edinburgh 2010 Bedingungslos Übersetzung: Simone Jakob Kein & Aber, Zürich 2010 ISBN: 978-3-0369-5587-2, 219 Seiten, 18.90 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Die Ich-Erzählerin arbeitet an einem Schalter des Sozialamtes. Dabei sitzt ihr eines Tages ein Mann gegenüber, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und Sozialhilfe beantragt. Obwohl sie weiß, dass der Kerl nicht gut für sie ist, lässt sie sich auf ein sexuelles Abenteuer mit ihm ein – und gerät immer tiefer in einen Albtraum aus Sex und Gewalt, Amour fou und Abhängigkeit, Kontrollverlust, Destruktion und Isolation ...
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Kritik

Deborah Kay Davies entwickelt in "Bedingungslos" in kurzen Kapiteln und lakonischen, schnörkellosen, kraftvollen Sätzen die erschütternde Chronik eines Ausnahmezustands im Leben einer kleinen Angestellten.
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Die Ich-Erzählerin arbeitet an einem Schalter des Sozialamtes. Dabei sitzt ihr eines Tages ein Mann gegenüber, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde und Sozialhilfe beantragt. Als sie am Abend mit ihrer Freundin und Kollegin Alison das Gebäude verlässt, wartet er auf der anderen Straßenseite auf sie.

Da ist ja wieder dieser Mann, sagte ich zu Alison. Er kam auf uns zu. Welcher Mann?, fragte sie und sah sich um. Plötzlich stand er vor uns. Hi, sagte er zu mir und ignorierte sie, kommst du? Alison blieb stehen und schaute von ihm zu mir. Tschüss, sagte ich mit einem Schulterzucken. Sie hielt mich am Arm fest und fragte leise: Und was ist mit dem Film. Doch er nahm meine Hand und zog mich sanft hinter sich her. Ich ging einfach mit.

Er führt sie in eine Tiefgarage und fordert sie auf, Strumpfhose und Slip auszuziehen. Dann nimmt er sie im Stehen, und als er zum Orgasmus kommt, schlägt sie mit dem Hinterkopf gegen den Betonpfeiler, an den sie sich gelehnt hat. Danach bringt er sie zum nächsten Taxistand, lässt sie einsteigen, gibt dem Fahrer Geld und ihr den Slip und die verhedderte Strumpfhose.

Los geht’s, Kumpel, sagte er zum Fahrer und klopfte auf das Wagendach. Mit meiner Unterwäsche in der Hand saß ich da.

Zu Hause stellt sie fest, dass die neue Lederjacke, für die sie lang gespart hat, am Rücken zerrissen ist.

Am nächsten Morgen meldet sie sich krank, geht dann doch zur Arbeit und notiert seine Adresse und Telefonnummer, bevor sie Urlaub nimmt.

Alison muss ihre Mutter in die Augenklinik bringen, und ihr Ehemann Tom ist als Schiedsrichter bei einem Fußballspiel eingeteilt. Den Säugling kann Alison mitnehmen, aber die beiden älteren Kinder sind zu lebhaft für den Warteraum eines Krankenhauses. Deshalb überredet sie ihre Freundin, auf den sechsjährigen Patrick und dessen zwei Jahre jüngere Schwester Harriet aufzupassen. Beim Einkauf in einer Bäckerei zerschlägt die Erzählerin allerdings ein Baguette an den sich kabbelnden Kindern.

Um 1 Uhr nachts fährt sie zu der Adresse des Sozialhilfeempfängers. Es brennt Licht. Eine blasse Frau mit eingefallener Brust öffnet und behauptet, den Namen des Mannes nie gehört zu haben, nimmt dann aber doch den Zettel entgegen, auf den die Besucherin rasch eine Nachricht schrieb.

Einige Zeit später passt er sie ab, als sie nach Hause kommt und die Schlüssel sucht, um aufzusperren. Auf dem Sofa vor dem Fernsehgerät macht er es sich bequem, während sie zum Supermarkt fährt und Whisky, Speck, Wurst, Brot und Schokolade kauft, um ihn bewirten zu können. Nach dem Essen schlafen sie miteinander. Als sie aufwacht, ist er fort.

Am nächsten Tag wundert sie sich, sobald sie aufgesperrt hat, denn in ihrem Wohnzimmer läuft das Fernsehgerät. Ein schätzungsweise zwölfjähriger Junge, den sie noch nie gesehen hat, dribbelt mit einem Fußball herum. Er sei durch die Hintertür hereingekommen, erklärt er, bevor er das Haus verlässt. Wütend legt sie sich in die Badewanne und rührt sich nicht, als der Kerl, mit dem sie zweimal Sex hatte, gegen die Haustüre hämmert und durch den Briefkastenschlitz ruft.

Zwölf Tage lang lässt er nichts von sich hören, dann ruft er sie in der Sozialberatung an, verlangt, dass sie sich auf der Stelle krank meldet, ihre Unterwäsche auszieht und zu ihm herauskommt. Er fährt mit ihr aufs Land. In einem Gartenlokal essen sie. Er habe seine Brieftasche vergessen, sagt er, und sie bezahlt die Rechnung. Dann führt er sie um eine Ecke des Gebäudes, stellt sie mit dem Gesicht zur Mauer, hebt ihr den Rock hoch, zieht ihre Brustwarzen nach unten und nimmt sie von hinten. An der rau verputzen Wand schrammt sie sich das Gesicht auf. Danach schämt sie sich, an den beiden Frauen vorbei zurückzugehen, die ganz in der Nähe unter einem Sonnenschirm sitzen und ihr Stöhnen bestimmt gehört haben.

Wegen ihrer Fehlzeiten muss sie sich beim Abteilungsleiter melden.

Alison entgeht nicht, dass ihre Freundin sich verändert hat. Sie vermutet, dass es mit dem Kerl zu tun hat und ist besorgt. Tom meine auch, sie solle einen großen Bogen um den vorbestraften Sozialhilfeempfänger machen, sagt sie. Da rastet Alison aus.

Wie kannst du es wagen, mein Privatleben mit Tom zu diskutieren?, fuhr ich sie an. Was zum Teufel weiß er schon von Leidenschaft?

Schließlich lässt sie sich doch überreden, für ein paar Tage zu Tom und Alison zu ziehen, denn sie hat selbst Angst vor dem, was mit ihr geschieht. In der Absicht, ihre Freundin von dem Kerl wegzubringen, arrangiert Alison ein Date zwischen ihr und einem Bekannten namens Rob.

Sie trifft ihn in einem Pub und betrinkt sich so, dass er sie stützen muss, als sie zu seinem Auto gehen. Dennoch dirigiert sie ihn zu einem Parkplatz am See. Dort zieht sie sich aus, aber er fasst sie nicht, meint nur, sie sei betrunken.

Fünf Tage lang verlässt sie ihr Haus nicht und geht nicht ans Telefon. Sie kämmt sich nicht mehr.

Dann lässt sie sich von Alison überreden, auf deren Baby aufzupassen. Der Säugling scheint sich für einen Strauß Rosen zu interessieren. Sie zieht die Blumen aus der Vase und hält sie dem Kind hin. Das fängt plötzlich zu schreien an, denn es hat in die Dornen gegriffen.

Sie muss zum Personalleiter, der sie wegen der Fehlzeiten abmahnt.

Eine SMS fordert sie auf, SOFORT zu einer bestimmten Adresse zu kommen. Überrascht stellt sie fest, dass es sich um eine gut eingerichtete Wohnung handelt. Was macht er da? Aber er beantwortet keine Fragen. Stattdessen quetscht er ihr die Brüste, bis sie schreit, verbindet ihr die Augen, fesselt sie mit ihrer zerfetzten Strumpfhose auf einen Stuhl und stopft ihr den Slip in den Mund. Als er sie endlich wieder losbindet, sieht sie ihm an, dass er Drogen genommen hat. Sie liegt am Boden, als unvermittelt zwei andere Männer den Raum betreten, offenbar die Mieter oder Besitzer der Wohnung. Einer schimpft: „Ich hab dir doch gesagt, du sollst dich hier nie wieder blicken lassen.“ Der andere schlägt nach ihm, aber der Kerl wehrt sich nicht.

Nackt stand er zwischen den beiden, dann legte er dem Mann, der ihn geschlagen hatte, den Arm um die Schulter und zog ihn an sich. Lachend tanzte er auf der Stelle. Tu das ja nie wieder, flüsterte er ihm ins Ohr. Die beiden Männer schienen vor ihm auf der Hut zu sein. Einer von ihnen stupste mich mit dem Fuß an. und was ist das, du böser Junge?, fragte er. Nichts, antwortete er. Sie brachen in schallendes Gelächter aus und gingen in die Küche. Ich hörte, wie einer der Männer ihm sagte, er solle sich was überziehen. Den Geräuschen nach machten sie sich etwas zu essen. Nach einer Weile rief er mir zu: Steh auf. Dein Taxi kommt in fünf Minuten.

Die Eltern holen sie ab und fahren mit ihr ins Pflegeheim, wo die Großmutter im Sterben liegt.

Uns gegenüber saß ein kleiner, eleganter Mann in einem Ohrensessel. Er hatte dickes, erstaunlich weißes Haar, das zu einer Mähne zurückgekämmt war. Aus irgendeinem Grund musste ich ihn anstarren […]
Der alte Mann saß immer noch vornehm in seinem Sessel. Er zog meinen Blick magisch an. Eigentlich machte er nicht den Eindruck, krank zu sein. Auf einmal wurde er unruhig, rutschte im Sessel herum und lachte leise in sich hinein. Er merkte, dass ich ihn ansah, und winkte mich zu sich. Zuerst überlegte ich, es zu ignorieren, aber er lächelte so lieb, dass ich aufstand und zu ihm ging.
Als ich ihn erreicht hatte, packte er mich am Arm, zog mich auf Augenhöhe zu sich herunter und spreizte plötzlich die bisher gekreuzten Beine. Er deutete auf seinen Schritt, wo sich ein großer brauner Fleck ausbreitete. Etwas, das zu dickflüssig für Pisse war, klatschte direkt neben meiner Sandalette auf das Linoleum. Der Gestank war überwältigend. Fast sichtbar. Er schlug über mir zusammen […] Der alte Mann lachte, als ich mich losriss und in den Flur rannte. Auf dem Weg zur Toilette kotzte ich gekochtes Ei mit Toast.

Als sie von der Toilette zurückkommt, ist die Großmutter bereits tot, und ihr Vater fragt, wo sie gewesen sei.

Nach der Beerdigung versammeln die Trauergäste sich bei den Eltern der Erzählerin im Garten. Unvermittelt taucht der Kerl auf. Ihr Vater fordert ihn auf, das Grundstück zu verlassen und bespritzt ihn mit dem Gartenschlauch, aber der Eindringling lässt sich nicht einschüchtern. Er ist gekommen, um seine neue Freundin abzuholen, und sie geht mit ihm, obwohl sie weiß, dass ihr Verhalten skandalös ist.

Am nächsten Morgen will sie ihm das Frühstück an Bett bringen.

Als ich das Essen gerade auf ein Tablett stellte, tauchte er in der Küchentür auf. Ich hab dir Frühstück gemacht, sagte ich überflüssigerweise. Er trank den Kaffee in einem Zug aus. Dann kratzte er sich am Kopf und gähnte. Es war offensichtlich, dass er nicht geduscht hatte. Ich frühstücke nie, sagte er, mir wird schlecht davon. Er streckte die Hand aus und sagte: Autoschlüssel? Ich hörte mich erklären, wo sie waren. Ich brauch mal fix ein Auto, sagte er, nahm die Schlüssel und öffnete die Haustür.

Sie gibt eine Menge Geld für Taxifahrten aus. Erst nach Wochen taucht er wieder auf – ohne ihr Auto. Das benötige ein Kumpel noch für ein paar Tage, erklärt er.

Sie werden zu einer Party abgeholt. Der Wagen ist voller Leute. Während der Fahrt betatscht er sie, und sie spürt seine Erektion, aber auf der Party verschwindet er. Sie verlässt das Haus und entdeckt auf der Straße ihr Auto. Ein Außenspiegel ist abgebrochen, die Fahrertüre ist eingedellt. Der Zündschlüssel steckt. Sie fährt nach Hause.

Dort warten ihre besorgten Eltern auf sie. Den Hausschlüssel bekamen sie von Alison. Sie haben bereits ein wenig aufgeräumt. Die Erzählerin rastet aus und wirft sie hinaus.

Was tat ich da? Es konnte doch nicht sein, dass jemand kam und ging, wie es ihm passte. Oder das Leben eines anderen einfach so in Beschlag nahm. Oder jemanden allein auf einer Party zurückließ. Oder in eine Familienbeerdigung reinplatzte.

Sie sagt ihm, er sei nicht gut für sie und solle aus ihrem Leben verschwinden. Da schlägt er dreimal zu, und sie stürzt mit dem Kopf gegen den Couchtisch.

Als sie einige Tage später nach Hause kommt, brät er in der Küche Speck. Er ist nicht allein, sondern hat den Jungen bei sich, der schon einmal hier war, außerdem zwei Mädchen zwischen sechs und acht Jahren und zwei Kleinkinder. Dann taucht auch die Frau mit der eingefallenen Brust auf, bei der sie die erste Nachricht für ihn hinterließ.

Was für’n Wichser, sagte sie. Hat wohl auf ’ne Szene gehofft. Du weißt schon, zwei Frauen, die sich um ihn prügeln. Auf so was steht er.

Die andere Frau lebt hin und wieder mit ihm zusammen. Einige ihrer Kinder sind von ihm.

Die Erzählerin hört, wie er in ihrem Schlafzimmer Schubladen herauszieht und Schranktüren öffnet. Dann fällt die Haustüre ins Schloss. Offenbar suchte er nach Geld.

Mit einem Teststreifen stellt sie fest, dass sie schwanger ist.

Die Kündigung kommt per Einschreiben.

Eines Abends kreuzt er mit zwei fremden Frauen auf. Als die Erzählerin, die sich schon schlafen legte, ins Wohnzimmer kommt, tanzen die drei Eindringlinge. Die Frauen sind von der Taille aufwärts nackt. Er zieht der einen auch noch den Rock aus – Unterwäsche trägt sie keine – und legt sie mit dem Bauch nach unten über die Rückenlehne eines Sessels. Dann spreizt er ihr die Beine und drückt der anderen Frau eine leere Bierflasche in die Hand. Sie hält die Flasche wie einen Penis vor ihren Unterbauch und schiebt sie der Betrunkenen in den Anus. Erst als diese gegen die Rückseite des Sessels uriniert, lässt sie von ihr ab. Die Erzählerin geht wieder zu Bett.

Im Schlafzimmer klang die Musik wie ein pochendes Herz, was seltsam tröstlich war. Ich legte mich aufs Bett. Ich zitterte unablässig. Mein Kiefer war angespannt, die Zähne klapperten. Allmählich spürte ich, wie ich wegdämmerte, mit jedem Schlag der Musik sank ich tiefer, gelangte an einen dunklen, sicheren Ort.
Das Licht ging an, und ich wurde schlagartig wach. Beide Frauen waren da. Sie wirkten betrunken und glücklich. Er schlug die Decke zurück und zerrte mich an den Knöcheln aus dem Bett.

Auf der Treppe tritt er sie und stößt sie über die Stufen hinunter.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Einige Zeit später wird sie von ihm überrascht, als sie ihr rotes Schatzkästchen, in dem sie ihre Ersparnisse aufbewahrt, aus dem Versteck im Garten holt. Er nimmt ihr das Geld ab und geht. Als sie das nächste Mal nach Hause kommt, ist es ausgeräumt. Der Kerl hat alles geholt, was sich verkaufen lässt, auch die Möbel.

Eines Nachts hört sie, wie er betrunken über die Treppe hochtorkelt und dann ins Bett fällt. Nachdem sie sich vergewissert hat, dass er fest schläft, erstickt sie ihn mit einem Kissen und prüft durch Nadelstiche in seine Füße, ob er tot ist.

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Obwohl die Ich-Erzählerin von Anfang an weiß, dass der Kerl nicht gut für sie ist, lässt sie sich auf ein sexuelles Abenteuer mit ihm ein – und gerät immer tiefer in einen Albtraum aus Sex und Gewalt, Amour fou und Abhängigkeit, Kontrollverlust, Destruktion und Isolation. Deborah Kay Davies (* 1958) liefert dazu in ihrem Roman „Bedingungslos“ weder eine Vorgeschichte, noch psychologische Erklärungen. So bleibt auch unklar, ob die Frau wegen einer psychischen Störung alles aufgibt, um mit dem sadistischen Egomanen zusammen sein zu können, oder ob sie erst durch die Obsession in eine Art Wahn gerät. Das ist konsequent, weil die Ich-Erzählerin die Antwort selbst nicht weiß und nur ansatzweise zur Selbstreflexion in der Lage ist.

Obwohl es in „Bedingungslos“ drastische Sexszenen gibt, handelt es sich weniger um einen erotischen Roman als um die erschütternde Chronik eines Ausnahmezustands im Leben einer Angestellten des Sozialamts.

Bis auf Alison, Tom, Patrick und Harriet – eine mit der Erzählerin befreundete und offenbar intakte Familie – bleiben die Romanfiguren namenlos.

Deborah Kay Davies entwickelt die Handlung in Kapiteln, von denen keines länger als ein paar Seiten ist. Und sie schreibt lakonisch in kurzen, schnörkellosen und kraftvollen Sätzen.

„Bedingungslos“ ist ihr Debütroman.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2011
Textauszüge: © Kein & Aber

Anna Katharina Hahn - Kürzere Tage
Anna Katharina Hahn überzeugt durch nuancierte, eindringlinge Milieuschilderungen. In der zweiten Hälfte von "Kürzere Tage" wühlt sie uns zunächst mit einer tieftraurigen Geschichte auf und reißt uns dann in einen dramatischen Strudel nicht ohne tragikomische Elemente hinein.
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Anna Katharina Hahn

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