Stefano Benni : Von allen Reichtümern

Von allen Reichtümern

Stefano Benni

Von allen Reichtümern

Originalausgabe: Di tutte le richezze Giangiacomo Feltrinelli Editore, Mailand 2012 Von allen Reichtümern Übersetzung: Mirjam Bitter Verlag Klaus Wagenbach, Berlin 2014 ISBN: 978-3-8031-3255-0, 219 Seiten, 19.90 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Eine junge Frau erinnert den emeritierten Literaturprofessor Martin an die große Liebe seines Lebens, die er vor Jahrzehnten schmählich im Stich ließ. Er widersteht der Versuchung, Michelle zu küssen, denn er weiß, dass die Beziehung keine Zukunft haben kann. Statt dem Drang nachzugeben, genießt er die kurze Zeit, die er gemeinsam mit ihr verbringt und bleibt ihr dann in Freundschaft verbunden – so wie der Ich-Erzähler in Dostojewskis Novelle "Weiße Nächte" der Protagonistin Nastenka ...
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Kritik

In seinem Roman "Von allen Reichtümern" spielt Stefano Benni mit Begegnungen, Erlebnissen, Erinnerungen und Spiegelungen. Der Grundton ist melancholisch, aber es sind auch satirische und lustige Elemente eingeflochten.
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Der emeritierte Literaturprofessor Martin ist Ende 60. Er hat ein Buch mit Gedichten veröffentlicht und sich intensiv mit dem Dichter Domenico Rispoli – dem Catena – beschäftigt. Martin war nie verheiratet, auch nicht mit der Mutter seines Sohnes Umberto, der in den USA lebt und Musik komponiert. Mit seinem Hund Ombra lebt der Professor in einem Haus außerhalb des Apennin-Dorfes Borgocornio ganz in der Nähe des Himmelswassersees. Er arbeitet an einem Buch über komische Lyrik. Bis vor einiger Zeit putzte eine Frau namens Orietta für ihn, aber die muss sich inzwischen um ihre Großmutter kümmern, und die Nachfolgerin Evelina ist nun auch ausgefallen, wegen Gicht.

Ich gehe langsam spazieren, koche schlecht, schreibe mit Sorgfalt, schlafe wenig und denke viel.

Hin und wieder schaut Virgilio bei Martin vorbei, ein in der Nähe wohnender etwa gleichaltriger Mann, der sich Vudstok nennt. Für ihn ist die Zeit mit dem Woodstock-Festival stehengeblieben.

Er denkt, dass er Keith Richards von den Rolling Stones ähnelt, mich erinnert er eher an meine Urgroßmutter, die ich runzelig und im Sterben liegend sah, mit einem feuchten Taschentuch auf dem Kopf.

Er lebt mit einer spindeldürren Gefährtin zusammen, die mit Außerirdischen in Kontakt steht und regelmäßig donnerstagsnachts die Marsmenschen sieht. Das ist schlechter als eine Geliebte, aber immer noch besser als ein Psychoanalytiker.

Die beiden basteln Schmuck, flechten Körbe und stellen noch weitere Sachen her, die sie auf Flohmärkten verkaufen. Außerdem bewirtschaften sie einen Bio-Gemüsegarten, und im Schilf hinter dem Haus zieht Vudstok Marihuana. Als die illegale Anpflanzung entdeckt wird, verlassen Vudstok und Gina das Dorf und setzen sich nach Kalifornien ab.

Ein Jaguar hält vor Martins Haus. Der Kritiker Giulio Ruffo („Victor“) Remorus steigt aus, der Martin für seinen Freund hält und ihn Jack nennt. Er erzählt von dem Verlag, den er soeben gründete und drängt Martin, als Herausgeber der geplanten Sachbuch­reihe einzusteigen. Er denke an drei oder vier Titel im Jahr, sagt er, und dafür bietet er ein fürstliches Honorar. Darüber hinaus stellt er Martin in Aussicht, die von ihm schwarz beschäftigte vollbusige Lektorin regelmäßig zu ihm zu schicken. Aber der Professor lehnt das Angebot ab, denn er argwöhnt, dass sein Name Alibi für die Herausgabe von Schund sein soll.

Victor Remorus lädt ihn zum Essen ein. Der Wirt Adone Bollini hat an den Wänden Jagdtrophäen aufgehängt. Während des Essens reißt plötzlich die Wand auf. Ein Wildschwein, von dem bisher nur der Kopf zu sehen war, kommt heraus und stürzt sich auf den passionierter Jäger.

Zum Glück hat Martin sich das nur vorgestellt. Er war gar nicht mit Remorus im Restaurant.

Im benachbarten Bauernhaus zieht ein Paar ein. Aldo Corvario ist 37 Jahre alt, Maler und Galerist. Seine acht Jahre jüngere, blonde und blauäugige Frau Michelle studierte Tanz und träumt von einer Karriere aus Schauspielerin. Nach kurzer Zeit laden Aldo und Michelle ihren Nachbarn zum Essen ein. Beide haben dabei einen Hintergedanken: Aldo plant in seiner Galerie „Il Girasole“ eine interdisziplinäre, Malerei, Musik und Literatur abdeckende Ausstellung über „Kunst und Wahn“. Martin soll dazu einen Text über den Catena beitragen. Michelle wiederum hat eine Komödie geschrieben und möchte Martins Urteil dazu hören.

Während Michelle bei Martin Erinnerungen an die große Liebe seines Lebens evoziert, kann er Aldo nicht leiden.

Wenn er nicht spricht, scheint er nicht zuzuhören. Selbstbezogen, verwöhnt und, finster, internetabhängig.

Auf dem Nachhauseweg kommt Martins Hund Ombra auf das Paar zu sprechen:

„Na, sie scheinen vertrauenswürdig“, sagte er, während er mich überholte.
„Ja, einigermaßen.“
„Sie gefällt dir, stimmt’s?“
„Sie erinnert mich an jemanden, vor vielen Jahren.“
„Als ich ein nervtötender Welpe war?“
„Nein, noch viel früher. Vor vier oder fünf Hunden.“

Martin spricht nicht nur mit Ombra, sondern auch mit anderen Tieren, mit einem Stachelschwein, einer Füchsin, einem Wildschwein, einer Schlange, mit Grillen, einer Eule und einem Wolf. Der Philosophendachs Meles mag Ovid fast so gern wie Äpfel. Dem Raben hat ein von Martin erwähnter Film Pasolinis nicht gefallen. Die Ziege kann nicht lange mit Martin reden:

„Amanda, hör auf, die Leute zu belästigen“, rief eine Stimme von weitem.
„Uff“, sagte Amanda, „das ist mein Mann, dieser Ziegenbock.“

Mit einer Kuh kommt Martin ins Gespräch, als gerade Gewehrschüsse von Jägern zu hören sind.

„Wieder einer, der in den Himmel aufgefahren ist“, sagte das Rind mit Altstimme.
„Ich hasse die Jagd“, sagte der Professor, „vierzig Männer und Hunde gegen einen, das ist nicht fair.“
„Sind Sie Vegetarier?“
„Nein“, sagte der Professor. Eine Dame konnte er nicht anlügen.
„Also sparen Sie sich die Heuchelei. Auch mir wird man eines Tages in den Kopf schießen. Um mich nicht leiden zu lassen, sagen sie.“

Der Catena lebte ganz in der Nähe. Von seinem Haus steht allerdings nur noch eine Ruine. Der Dichter starb am 22. August 1933 im Irrenhaus, als er halb so alt war wie Martin jetzt. Angeblich hatte er sich mit einer Schere die Halsschlagader durchtrennt. Als ihn die Oberpfleger Barbieri Lino und Aguzzi Giosuè fanden, war er bereits tot.

Eine von den Dorfbewohnern für verrückt gehaltene Alte namens Berenice drängt Martin, die Wahrheit über den Tod des Catena zu veröffentlichen: Sie ist überzeugt, dass der Dichter im Irrenhaus zu Tode geprügelt wurde und man dann einen Selbstmord vortäuschte.

Berenice weist Martin auch darauf hin, dass das Ende der vom Catena wiedergegebenen Legende über das Mädchen vom See falsch sei. Die Geschichte handelt von Adele, einer blonden, blauäugigen Schönheit, deren Mutter bei der Geburt gestorben war. Als Adele 19 Jahre alt war, fiel sie dem reichen Grundstückshändler Remo auf, und der bat ihren Vater, den Bauern Furio, um ihre Hand, ohne mit ihr auch nur ein Wort gewechselt zu haben. Der Bauer hielt es für einen Glücksfall, seine Tochter mit dem Reichsten der Gegend verheiraten zu können, aber Adele verabscheute den ebenso derben wie hochmütigen Mann. Der Legende zufolge ertränkte sie sich in der Nacht vor der geplanten Hochzeit im See. Berenice glaubt jedoch zu wissen, dass der Vater und der Bräutigam sie auf dem Weg zum See einholten und totschlugen. Die Leiche, so Berenice weiter, warfen sie dann ins Wasser.

Martin bekommt einen Brief seines früheren Kollegen Giuseppe Marras. Der liegt im Sterben und möchte ihn vor dem Tod noch einmal sehen.

Nein, Leser, um ehrlich zu sein: Ich reagierte mit gemischten Gefühlen. Erst mit Zuneigung und Anteilnahme. Dann mit Wut. Mein Kollege lebte in einer sehr weit entfernten Stadt auf einer Insel, und die Vorstellung der langen Reise und des Flugzeugs war mit unangenehm. Ich fühlte mich erpresst […]

Kurz darauf erhält er die Nachricht vom Tod des Kollegen. Die Frage, ob Martin ihn besuchen soll oder nicht, hat sich damit erübrigt.

Er hört die neuen Nachbarn streiten.

Aldo kommt herüber und klagt Martin, dass er weder als Künstler noch als Galerist Erfolg habe. Er gesteht dem Professor, dass er eine Notlage seines besten Freundes ausnutzte und für einen Spottpreis ein Dutzend Gemälde von ihm erwarb. Nachdem der Freund ein paar Monate später gestorben war, gab Aldo dessen Kunstwerke als eigene aus und verkaufte sie mit zehnfachem Gewinn.

Als Aldo für eine Woche fort ist, lädt Michelle ihren Nachbarn zu einem Picknick am See ein. Sie trinken Wein und rauchen einen Joint. Michelle gibt dem Professor ihr Manuskript mit. Die Komödie handelt von einer jungen Schauspielerin und einem 50-jährigen Regisseur.

Nach Aldos Rückkehr setzen sich die Streitigkeiten des Paares fort, bis Aldo schließlich betrunken und aufgewühlt zu Martin kommt und gesteht, Michelle geschlagen zu haben. Der Professor schenkt ihm ein Selbstporträt des Catena, eine Zeichnung, die er in einem Bibliotheksarchiv entdeckte und stahl. Damit könne Aldo für Aufsehen sorgen, meint Martin, und um diese Zeichnung herum die Ausstellung „Kunst und Wahn“ organisieren.

Nach sechs gemeinsam verbrachten Jahren trennen Aldo und Michelle sich.

Michelle überredet den Professor, mit ihr zum „Dorffest des unentschiedenen Kavaliers“ zu gehen. Sie schauen sich den Umzug an, trinken und tanzen.

Ein paar Tage später beichtet Martin ihr nach dem gemeinsamen Abendessen, wie er die Frau verlor, an die sie ihn erinnert. Er hatte damals gerade einen Lehrstuhl bekommen und sich außerdem durch Beiträge im Feuilleton einer Tageszeitung einen Namen gemacht. Mit Frauen hatte er nur flüchtige Affären, bis er seiner großen Liebe begegnete. Sie war blond und blauäugig wie Michelle.

Drei Jahre lang Ficks, Reisen, lachen, Bücher. Zusammen mit den ersten Jahren mit Umberto die schönsten meines Lebens.

Aber im vierten Jahr bröckelte die Beziehung. Sie war eifersüchtig auf seine Studentinnen, und er betrog sie dann auch mit einer von ihnen. Seine Gefährtin erkrankte an Lungenentzündung, und als sie das Bett verlassen konnte, fuhr er mit ihr zur Erholung in die Berge. Aber sie ertrug es nicht, wie er mit anderen Frauen kokettierte. Sie wollte abreisen. Statt sie mit dem Auto nach Hause zu fahren, brachte Martin sie trotz des schlechten Wetters nur zur Busstation. Drei Jahre später starb sie an Lungenkrebs.

Victor Remorus schreibt Martin, er habe Aldo Corvario getroffen und erfahren, dass der Galerist dem Professor ein bislang unbekanntes Selbstporträt des Catena abgekauft habe, vermutlich für sehr viel Geld. Aldo und er haben nun zu einer Pressekonferenz eingeladen, um die Zeichnung der Öffentlichkeit zu präsentieren und die Ausstellung „Kunst und Wahn“ anzukündigen. Kurz darauf erhält Martin von einem anderen Bekannten einen Zeitungsausschnitt zugeschickt. Es handelt sich um einen Bericht über die Pressekonferenz von Giulio Ruffo Remorus und Aldo Corvario in der Kunstgalerie „Il Girasole“. Der Autor zitiert den angeblichen Catena-Experten Manfredo Ducati, der den Fund des Selbstporträts des Dichters für überaus bedeutsam hält und maliziös darauf hinweist, dass Professor Martin B. die Existenz von Zeichnungen oder Gemälden des Catena ausgeschlossen habe. Parallel zur Ausstellung „Kunst und Wahn“ plant Remorus mit seinem neuen Verlag eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe der Gedichte des Catena zusammen mit einer Biografie.

Vudstok kommt allein zurück. Gina ließ ihn nach zehn Jahren sitzen. Sie ist jetzt mit Fred zusammen, einem Engländer, den sie für den größten Ufo-Experten der Welt hält.

Martin genießt das Zusammensein mit Michelle. Hin und wieder fühlt er den Wunsch, sie zu küssen, aber er widersteht dem Drang. Er nennt sie „Nastenka“, nach der 17-jährigen Protagonistin der Novelle „Weiße Nächte“ von Fjodor Dostojewski. Nastenka freundet sich in Sankt Petersburg mit einem verträumten jungen Mann an – dem Ich-Erzähler – und erzählt ihm von ihrer unerfüllten Liebe zum früheren Untermieter ihrer Großmutter. Dieser andere junge Mann zog los, um etwas aus seinem Leben zu machen, denn er wollte ihr nach der Hochzeit etwas bieten können. Nastenka sehnt sich nach ihm, aber sie fühlt sich jetzt hin und her gerissen, ob sie weiter auf ihn warten oder die Geliebte des neuen Freundes werden soll. Bevor sie sich entscheidet, kehrt der frühere Untermieter der Großmutter zurück, und Nastenka wird seine Braut. Trotzdem bleibt ihr auch der Ich-Erzähler freundschaftlich verbunden.

Nach einem Vorsprechen erhält Michelle das Angebot, im Film eines englischen Regisseurs mitzuspielen. Es handelt sich um eine im Ersten Weltkrieg spielende Liebesgeschichte. Die Dreharbeiten in Russland werden ein halbes Jahr dauern. Das Flugticket hat Michelle bereits mit der Post bekommen. Am übernächsten Tag wird sie abreisen.

Martin bleibt traurig zurück. Lange widersteht er der Versuchung, Michelle vor dem Abflug noch einmal zu sehen. Als er endlich hinübergeht, öffnet Orietta die Tür. Michelle fuhr vor einer halben Stunde weg, und Orietta hat den Auftrag, das verwaiste Haus zu putzen.

An Martins Computer lehnt ein Brief Michelles, in dem sie ihm ihre Telefonnummer mitteilt. Und in sein Schlafzimmer hat sie einen Blumenstrauß in Blau und Rot gestellt. Er legt sich aufs Bett und hört den von seinem Sohn komponierten Soundtrack eines Kurzfilms, den Umberto ihm als E-Mail-Anhang schickte. „Aus einem Traum erwachend“, heißt das Musikstück.

Martin nimmt sich vor, nicht nur seinen Sohn an Weihnachten in Amerika zu besuchen, sondern auch Victor Remorus und Aldo Corvario mit seinem Erscheinen bei der Vernissage von „Kunst und Wahn“ zu überraschen. Außerdem wird er darüber schreiben, dass der Catena sich nicht selbst das Leben nahm, sondern ermordet wurde.

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Der Roman „Von allen Reichtümern“ von Stefano Benni kreist um die Begegnung einer jungen Frau und eines mehr als doppelt so alten Mannes. Michelle erinnert Martin an seine große Liebe, die er schmählich im Stich ließ, als er halb so alt war wie jetzt. Aber er widersteht der Versuchung, Michelle zu küssen, denn er weiß, dass die Beziehung keine Zukunft haben kann. Statt dem Drang nachzugeben, genießt der italienische Literaturprofessor die kurze Zeit, die er gemeinsam mit Michelle verbringt und bleibt ihr dann in Freundschaft verbunden – so wie der Ich-Erzähler in Fjodor Dostojewskis Novelle „Weiße Nächte“ der Protagonistin Nastenka.

Stefano Benni spielt in seinem Roman „Von allen Reichtümern“ mit Begegnungen und Beziehungen, Erlebnissen und Erinnerungen, Spiegelungen und Wiederholungen. Jedes der 19 Kapitel beginnt mit einem Gedicht. Er wechselt zwischen der ersten und dritten Person Singular. In der Ich-Form wendet sich der Autor immer wieder direkt an die Leser:

Ich bin der Autor der Verse, die Du gerade entdeckt hast, liebenswerte Leserin, lieber Leser.

Der Grundton des Romans „Von allen Reichtümern“ ist melancholisch, aber Stefano Benni hat zahlreiche satirische Passagen und nicht ganz ernst gemeinte Formulierungen eingeflochten. Der Witz wirkt allerdings mitunter aufgesetzt, und das eine oder andere ist nicht mehr als ein Kalauer. Ein Beispiel dafür sind „Die zwölf Gebote des guten Hundes“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2014
Textauszüge: © Verlag Klaus Wagenbach

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