Nicholson Baker : Eine Schachtel Streichhölzer

Eine Schachtel Streichhölzer
Originaltitel: A Box of Matches Random House, New York 2003 Eine Schachtel Streichhölzer Übersetzung: Eike Schönfeld Rowohlt Verlag, Reinbek 2004 ISBN 3-498-00627-4, 151 S., 14.90 € (D) Taschenbuch: Rowohlt, Reinbek 2005
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Ein unter Schlaflosigkeit leidender langweiliger Durchschnittsmensch sitzt an dreiunddreißig Tagen frühmorgens im Dunkeln mit einem Becher Kaffee vor dem Kaminfeuer und hängt seinen Gedanken nach. Seine Beobachtungen, Erinnerungen, Assoziationsketten und Gedankensplitter bilden einen "Flow of Consciousness". Eine Handlung gibt es nicht.
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Kritik

Nicholson Baker zelebriert in "Eine Schachtel Streichhölzer" das Triviale, das er wie unter dem Mikroskop betrachtet und auf absurde Weise detailliert beschreibt. Das wirkt wie eine Parodie, ist desöfteren auch sehr komisch, und hin und wieder erhält das Alltägliche dadurch ein faszinierendes Funkeln.
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Guten Morgen, es ist Januar und es ist 4.17 Uhr, und ich bleibe nun hier im Dunkeln sitzen. Ich bin im Wohnzimmer in meinem blauen Bademantel und habe einen Sessel vor den Kamin gezogen. (Seite 7)

Mit diesen Worten beginnt der Roman „Eine Schachtel Streichhölzer“ von Nicholson Baker. Der Ich-Erzähler heißt Emmett, ist vierundvierzig Jahre alt und arbeitet als Lektor für medizinische Fachbücher. Weil sein ehrgeiziger Großvater unbedingt eine wichtige Krankheit entdecken wollte, studierte er Medizin und wurde Forschungspathologe mit Spezialgebiet Pilzerkrankungen der Nase und des Gehirns. Außerdem verfasste er ein Obduktionshandbuch.

Emmett lernte seine spätere Frau Claire vor dreiundzwanzig Jahren auf der Treppe des Studentenwohnheims kennen, als er sein Fahrrad vom dritten Stock nach unten trug. Bei einer der wöchentlichen Cocktailpartys der Studenten fragte sie ihn dann, ob er sie zum Geldautomaten begleiten wolle.

Ich sagte, ich fände es sehr schön, sie zum Geldautomaten zu begleiten. (Seite 30)

Jetzt wohnen sie seit gut drei Jahren mit ihrer inzwischen vierzehn Jahre alten Tochter Phoebe und dem achtjährigen Sohn Henry in einem eigenen Haus in Oldfield. Im Garten halten sie eine Ente, die nachts in der Hundehütte schläft und mit einem Fliegengitter vor Füchsen geschützt wird. Phoebe brachte die Ente von einem Ferienlager mit. Sie hatte ihren Vater angerufen, ob sie bei einer Lotterie mitmachen dürfe, bei der es eine Ente zu gewinnen gäbe.

In dem Lager waren sechshundert Kinder; ich zögerte zwar, fand es dann aber in Ordnung, Ja zu der Lotterie zu sagen, weil die Chance, dass wir plötzlich eine Ente am Hals hatten, sehr gering war. Allerdings sagten nur vier Familien Ja zu der Lotterie, und wie sich herausstellte, gab es sechs Entchen. (Seite 47)

Früher litt Emmett unter Schlafstörungen. Um einschlafen zu können, malte er sich Selbstmordszenen aus. Beispielsweise stellte er sich vor, wie er – stark verkleinert – in einer Patrone Platz fand, die über die schlafende Stadt hinweg auf ihn selbst abgeschossen wurde und sich in sein Gehirn bohrte. Jetzt hat er herausgefunden, dass er besser schläft, wenn er jeden Morgen zwischen drei und sechs Uhr aufsteht. Vorsichtig, um Claire nicht zu wecken, schlüpft er in seinen Bademantel, uriniert und schleicht dann hinunter in die Küche, um Kaffee zu machen. Dabei schaltet er kein Licht ein, obwohl es gerade im Winter um diese Zeit noch stockdunkel ist.

Überhaupt muss man so viel wie mgölich im Dunkeln machen […], denn wenn man Licht macht, wird das limbische System in die wache Welt gezerrt, und das will man ja nicht. (Seite 10)

Im Dunkeln gießt er Wasser in die Kaffeemaschine, wirft die gebrauchte Filtertüte in den Müll, füllt eine neue mit frischem Kaffeepulver, prüft mit dem Zeigefinger, ob die Menge ausreicht und gibt zur Sicherheit noch einen Dosierlöffel dazu. Aus dem Küchenschrank nimmt er einen Becher.

Ich öffnete den Wandschrank und tastete nach einer Becherrundung. Ich zog nicht gleich einen Becher vom Bord, da wir manchmal Becher auf Becher stapeln, wobei wir sie leicht schräg stellen, damit der oberste Halt findet, und wenn ich achtlos einen Becher herauszog, konnte einer der Becher aus der Oberschicht herunterfallen. (Seite 11)

Einmal befinden sich die Kaffeekanne und der Filterhalter im Geschirrspüler. Obwohl sich die Maschine vor etwa sieben Stunden ausschaltete, spürt er noch etwas Restwärme und denkt darüber nach, wie das möglich ist.

Isolierung, natürlich – das war die einfache Antwort. Aber es gab noch einen weiteren Grund: in den umgedrehten Böden aller Becher waren flache Gezeitenlachen warmes Wasser. Diese Resthitzepfuhle wirkten zusammen mit den aufgewühlten Keramikmolekülen in den Tellern und Bechern und den gabeligen Wäldern des Bestecks wie Heizkörper. (Seite 44)

Mit dem gefüllten Becher geht er ins Wohnzimmer, macht in dem angeblich 1780 gebauten Kamin Feuer und setzt sich zwei, drei Stunden in einen Sessel davor.

Der Kaffeebecher steht auf dem Ascheimer und wird an der dem Feuer zugewandten Seite heiß. Aber auf der anderen Seite, an der ich trinke, bleibt er kühl. Dieser Becher hat einen blauen Streifen ganz herum, wo man trinkt, ist ein Stückchen abgeschlagen. Jedes Mal, wenn ich einen Mund voll lauen Kaffee einsauge, habe ich auch die scharfkantige kalkige Keramikbruch-Empfindung, eine gute Kombination. (Seite 68f)

Während er das erste Mal so früh am Kamin sitzt, denkt er an das Loch in der Socke, das er am Abend zuvor bemerkte. Er wusste, dass ihn die Kühle an den beiden nackten Zehen am Schlafen gehindert hätte. Also zog er die kaputte Socke aus und schlüpfte mit dem Fuß in die saubere Socke, die er mit ins Bett genommen hatte, um sie sich über die Augen zu legen, falls Claire noch hätte lesen wollen.

Um am zweiten Morgen Feuer machen zu können, muss er Streichhölzer suchen.

[…] rasch fand ich das Streichholzbriefchen und öffnete es. Ah, aber dann ertasteten meine Finger nichts als Pappstümpfe, wie eine Reihe Kinderzähne, die gerade herauskamen. Es war das letzte Streichholz im Streichholzbriefchen gewesen.
Aber um Feuer zu machen, brauchte ich ein Streichholz. Ich ging wieder ins Esszimmer. Auf dem Kaminsims im Esszimmer steht normalerweise eine kleine japanische Schale mit ein paar Streichholzbriefchen drin, weil wir dort Feuer machen, wenn Leute zum Essen kommen. Ich begann an der rechten Seite des Simses und machte kleine Finger-Bündel-Bewegungen – Streichholzschale, Streichholschale? Ich kam an einen kleinen Glasgegenstand, in dem eine kurze, gedrungene Kerze steckte. Da die Kerze schon einmal gebrannt hatte, war der Docht sehr gerade und hart, und sein Ende bröselte ein wenig, als mein Finger drankam. Ein Stückchen weiter war eine Schale, die ich für die richtige hielt, aber darin war etwas Getrocknetes, vermutlich Rosenblütenblätter […] Ich war auf dem Sims zu weit vorgedrungen, also tastete ich wieder zurück, ganz vorsichtig, falls da ein Nippesteil stand, das ich herunterstoßen konnte. […]
Nein, auf dem Kaminsims im Esszimmer konnte ich keine Streichhölzer finden, und das bedeutete, dass ich wieder in die Küche gehen und nachsehen musste, ob welche hinten auf dem Herd lagen. Das hätte mir gleich einfallen sollen. […] (Seite 12f)

Am dritten Morgen erinnert er sich an ein Erlebnis während der Nacht:

Letzte Nacht, ich lag im Bett, hörte ich ein furchtbar trauriges Geräusch, wie von einer Katze in einer Notlage oder einem Säugling, der in der Kälte jammert: lange, langsame, herzzerreißende Rufe. Ich richtete mich halb auf und horchte angespannt – war es die Ente? –, doch das Geräusch hatte aufgehört. Fast hätte ich Claire geweckt, um sie zu fragen, was ich tun sollte. Und dann, als ich wieder atmete, erkannte ich, dass ich ein Pfeifen hörte, das von einer kleinen Blockierung in meiner eigenen Nase beim Atmen herrührte. (Seite 16)

Vor gut einem Jahr, an Neujahr, rasierte er seinen Bart ab, nachdem er bemerkt hatte, wie viele weiße Haare darin waren. Claire hatte ihn noch nie ohne Bart gesehen und war so irritiert, dass er ihn unverzüglich wieder wachsen ließ.

Ich habe eine allgemeine Theorie der schlechten Träume, die ich für revolutionär halte. Meine Theorie lautet, dass sie allermeistens schlicht deshalb kommen, weil der Körper den Geist wecken muss, allermeistens, um zu pinkeln, und dass er sich dafür der einzigen Werkzeuge bedient, die ihm zur Verfügung stehen […] das Unterhirn versucht, das Oberhirn anzurufen, doch das Telefon des Oberhirns ist ausgestöpselt, weil es schläft. Was soll das Unterhirn da tun? Es hat drei Möglichkeiten: Lachen, Erregen oder Angst. Alle drei erhöhen die Herzfrequenz, doch Lachen und Erregen sind, zumal wenn das Oberhirn eigentlich noch zehn, fünfzehn Minuten weiterschlafen will, nicht sehr verlässlich. Also Angst. (Seite 39f)

Jeden Morgen isst Emmett vor dem Kamin einen Apfel, außer am zweiundzwanzigsten, da isst er eine Birne, weil die Äpfel ausgegangen sind. Dabei sinnt er über die feinen Unterschiede der Empfindungen beim Apfel- und beim Birnenessen nach.

Am achtzehnten Morgen erinnert er sich daran, dass er vor fünfzehn Jahren dazu überging, sich nachts zum Urinieren auf die Toilette zu setzen.

Nur weil man tagsüber dabei steht, heißt das, dass man auch nachts stehen muss? Natürlich nicht. Man braucht sich nicht zu schämen, wenn man sich hinsetzt […] (Seite 86)

Das hat Vorteile, vor allem, wenn man kein Licht macht. Emmett sinnt lange darüber nach, wie schwierig es ist, im Dunkeln stehend in die Toilette zu zielen. Hat sich der Strahl erst einmal zu einem V gespalten, hilft nichts mehr: Dann muss man Licht machen und die Lache aufwischen.

[…] und wenn man sich mit dem Klopapierballen bückt, schießt einem das Blut in den Kopf, was einen noch mehr aufweckt. Und dann ist man noch wacher, als man es gewesen wäre, hätte man gleich Licht gemacht. Auch wird nicht alle Pisse aufgewischt, weil es mitten in der Nacht ist und kein Mensch mitten in der Nacht richtig sauber macht. […] Deshalb empfehle ich Sitzen. (Seite 88)

Am einundzwanzigsten Morgen kreisen Emmetts Gedanken wieder einmal um Selbstmord.

Wenn man sich umbringt, ist man rücksichtslos, weil andere sich dann der widerlichen Sauerei der Leiche annehmen müssen. (Seite 102)

Emmett denkt sich aus, wie ein Selbstmörder seine Leiche ohne fremde Hilfe sauber bestatten kann: Man schaufelt ein Grab, sammelt den Aushub auf einer Holzplatte und erschießt sich dann in dem Loch mit einem Revolver. Beim Sturz auf den Boden des Grabs berührt man einen gespannten Draht und löst dadurch einen komplizierten Mechanismus aus, der das Brett mit dem Aushub ins Grab kippt. Zwischen zwei biologisch abbaubaren Planen befinden sich dann obenauf Gras-, Wildblumen- und Unkrautsamen.

Wenn alles gut geht, weiß nach einigen Monaten niemand mehr, wo man begraben ist – nur das schräge Sperrholzbrett, das an das System der Seile und Gegengewichte angebracht ist, könnte gelegentllich Neugier wecken. (Seite 103)

Am vierundzwanzigsten Tag wacht Emmett erst um 6.30 Uhr auf. Schon am Vortag litt er unter Kopfschmerzen. Abends steckte er ein Fieberthermometer unter die Zunge, um die Temperatur zu messen, denn darauf – so meint er – komme es bei einer Krankheit vor allem an. Ohne Fieber werde eine Krankheit nicht richtig gewürdigt. Erleichtert stellte er fest, dass er 38,4° Fieber hat und teilte es der Familie sogleich mit.

Ich erinnere mich an einen Western, in dem ein Mann dicht am Herzen von einem Pfeil getroffen wurde, der eine abnehmbare Spitze hatte. Zog der den Pfeil heraus, blieb die Spitze drin, und er starb unweigerlich. Also musste er den Pfeil ganz durch die Brust und zum Rücken hinaus stoßen, die Pfeilspitze entfernen und dann den unbewehrten Schaft vorn wieder herausziehen. Er verzerrte das Gesicht und zitterte, aber er überlebte.
Nichts dergleichen ist mir passiert. Ich habe einfach nur mein Dreirad gefahren, bin zur Schule gegangen, habe meine Fahrradlager geschmiert, einen Job bekommen, geheiratet, Kinder bekommen, und da bin ich nun. (Seite 127)

Immerhin kann Emmett seine Schlafanzughose ausziehen, ohne sich zu bücken und er beschreibt auch genau, wie er seine Unterhose mit den Zehen aufhebt.

Vor Jahren – so erinnert er sich am fünfundzwanzigsten Morgen – nahm er sich vor, eine Sammlung von Küchenrollenmustern anzulegen.

Ich stellte mir dabei einen großen Folianten vor, auf jeder Seite ein einzelnes Tuch, dazu ein Etikett mit Angaben, was es war, wer es hergestellt hat, Datum, Bemerkungen usw. Ich sammelte ungefähr acht Küchenkreppmuster und stellte das Projekt dann ein. (Seite 117)

Nach dem Feuermachen am zweiunddreißigsten Morgen bemerkt er im Freien Licht. Durchs Fenster stellt er fest, dass die Innenbeleuchtung des Vans eingeschaltet ist, und er geht hinaus, damit die Batterie nicht leer wird.

Als ich mich zum Haus zurückwandte, sah ich noch ein Leuchten in einem Wohnzimmerfenster. Ich knirschte durch den Schnee den kleinen Hügel hinauf und spähte ins Wohnzimmer. „Nun sieh sich einer das an“, sagte ich. Da war mein Feuer, orange wie nur etwas, und es sah so warm aus. Halb erwartete ich, mich da im Bademantel sitzen zu sehen, doch der Sessel war leer. (Seite 148)

Den dreiunddreißigsten Morgen beginnt Emmett mit den Worten:

Guten Morgen, es ist 4.49 Uhr, und das ist mein letztes Streichholz. […]
Wissen Sie, was ich, glaube ich, jetzt mache? Ich glaube, ich krieche ins Bett zurück, sehr vorsichtig, damit ich nicht zu sehr wackle, ziehe die Decke über mich, entspanne alle Muskeln und schlafe noch ein Weilchen neben ihr und stehe dann zu einer normalen Zeit auf. (Seite 151)

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Ein Lektor für medizinische Fachbücher sitzt an dreiunddreißig Tagen frühmorgens im Dunkeln mit einem Becher Kaffee vor dem Kaminfeuer und hängt seinen Gedanken nach. Seine Beobachtungen, Erinnerungen, Assoziationsketten und Gedankensplitter bilden einen „Flow of Consciousness“. Eine Handlung gibt es nicht, und die zahlreichen Details fügen sich auch nicht wie in einem Mosaik zu einem differenzierten Porträt des Protagonisten zusammen. Über diesen Lektor erfahren wir nur, dass es sich um einen langweiligen Durchschnittsmenschen handelt, der über seine nichtigen egozentrischen Angelegenheiten sinniert.

Der amerikanische Schriftsteller Nicholson Baker (*1957) zelebriert in „Eine Schachtel Streichhölzer“ das Triviale, das er wie unter dem Mikroskop betrachtet und auf absurde Weise detailliert beschreibt. Das wirkt wie eine Parodie, ist desöfteren auch sehr komisch, und hin und wieder erhält das Alltägliche dadurch ein faszinierendes Funkeln.

Neben logischen Fehlern („Ich habe meine gegessene Birne ins Feuer geworfen.“ – Seite 107), stilistischen Ausrutschern („Einmal ging mein Vater mit mir auf den Reservoir Hill, um um das Reservoir herumzulaufen.“ – Seite 128) und falschen Übersetzungen (Griff statt Henkel eines Kaffeebechers – Seite 148) fallen ausgezeichnete Beobachtungen und Vergleiche auf, etwa die Beschreibung der Bewegung eines Entenkopfes beim Fressen:

Ich halte ihr [der Ente] eine Hand voll Futter hin, und sie stürzt sich mit dem Schnabel darauf, sehr schnell, mit viel schnelleren Bewegungen, als ein Mensch sie machen kann, das geht wie der Kugelkopf einer alten IBM Selectric. (Seite 15)

 

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004
Textauszüge: © Rowohlt Verlag

Nicholson Baker: Norys Storys

Henning Mankell - Wallanders erster Fall
"Wallanders erster Fall" ist die erste von fünf Erzählungen von Henning Mankell über das Leben des Protagonisten seiner Romanreihe über Kurt Wallander in der Zeit, bevor dieser am 8. Januar 1990 im ersten Roman auftritt.
Wallanders erster Fall

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