Sabine Appel : Madame de Staël. Kaiserin des Geistes

Madame de Staël. Kaiserin des Geistes

Sabine Appel

Madame de Staël. Kaiserin des Geistes

Originalausgabe: Madame de Staël. Biografie einer großen Europäerin Artemis und Winkler, Düsseldorf 2006 Überarbeitete Taschenbuchausgabe: Verlag C. H. Beck, München 2011 ISBN: 978-3-406-61729-4, 368 Seiten, 16.95 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Mit wachem, eigenständigem Geist erlebte Germaine de Staël den Untergang des ancien régime, die Französische Revolution und die Ära Napoleons, gegen den sie einen jahrelangen Propagandafeldzug führte. Dafür wurde die freiheitsliebende Frau von ihm verbannt. Sie reiste viel, lernte die bedeutendsten Männer ihrer Zeit kennen und veröffentlichte im englischen Exil das berühmte, von Napoleon verbotene Buch »De l'Allemagne«.
Weiterlesen

Kritik

Sabine Appel porträtiert Madame de Staël und vollzieht deren Leben chronologisch nach; sie bringt uns auch die Bezugspersonen nahe und stellt dies alles in den historischen Kontext. Die eingehende, gut lesbare Darstellung ist ebenso sachlich und kenntnisreich wie kritisch.

Germaine de Staël (tabellarische Biografie)

Mit wachem, eigenständigem Geist erlebte Germaine de Staël den Untergang des ancien régime, die Französische Revolution und das Zeitalter Napoleons, gegen den sie einen jahrelangen Propagandafeldzug führte. Dafür wurde sie von

ihm verbannt. Sie reiste viel, lernte die bedeutendsten Männer ihrer Zeit kennen und veröffentlichte im englischen Exil das berühmte, von Napoleon verbotene Buch »De l’Allemagne«. Etikette und Äußerlichkeiten bedeuteten ihr nichts. In ihren Männerbeziehungen verlangte sie Unterwerfung und ließ sich ihre eigene Freiheit in keiner Weise einschränken. „Alles war überdimensioniert bei ihr: Gefühl, Intellekt, Gegenwärtigkeit, Anspruch“, schreibt Sabine Appel in „Madame de Staël. Biografie einer großen Europäerin“ (Originaltitel) bzw. „Madame de Staël. Kaiserin des Geistes“ (Titel der überarbeiteten Taschenbuchausgabe).

Die Germanistin Sabine Appel porträtiert Germaine de Staël und vollzieht das Leben dieser bedeutenden Persönlichkeit chronologisch nach; sie bringt uns auch Germaine de Staëls Bezugspersonen nahe und stellt dies alles in den historischen Kontext. Die eingehende, gut lesbare Darstellung ist ebenso sachlich und kenntnisreich wie kritisch.

Auch in der beigefügten, sieben Seiten langen Zeittafel werden Madame de Staëls Lebensdaten zusammen mit den wichtigsten geschichtlichen Ereignissen aufgelistet.

Das Personenregister beschränkt sich allerdings auf die wichtigsten Namen.

nach oben

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2012
Textauszüge: © Verlag C. H. Beck

Germaine de Staël (tabellarische Biografie)

Colm Tóibín - Marias Testament
Colm Tóibín erzählt in "Marias Testament" die aus dem Neuen Testament bekannte Geschichte gegen den Strich und macht aus der Heilsgeschichte ein finsteres Drama. Die Sprache der alten Frau, die hier zu Wort kommt, ist einfach, nüchtern und unsentimental. Aber gerade dadurch wirkt "Marias Testament" dicht, authentisch und suggestiv.
Marias Testament

Colm Tóibín

Marias Testament

Meine vor 18 Jahren selbstgestrickte Website wurde am 11. Juli durch einen professionellen Neubau ersetzt. Aber das Informationsangebot bleibt kostenlos und werbefrei.

Alte Homepage: