Mein Onkel

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Mein Onkel

Mein Onkel - Originaltitel: Mon oncle - Regie: Jacques Tati - Drehbuch: Jacques Tati, Jean L'Hôte und Jacques Lagrange - Kamera: Jean Bourgoin - Schnitt: Suzanne Baron - Musik: Franck Barcellini, Alain Romans und Norbert Glanzberg - Darsteller: Jacques Tati, Jean-Pierre Zola, Alain Becourt, Andriènne Servantine, Lucien Frégis, Jean Meyet, Betty Schneider, Dominique Marie u.a. - 1958; 86 Minuten (Originalfassung: 110 Minuten)

Inhaltsangabe

In einem indifferenten Neubauviertel unweit einer vergammelten französischen Altstadt ließ sich der Generaldirektor einer Plastikschlauch-Fabrik ein supermodernes Anwesen errichten. Das Garagentor, Türen und Küchengeräte: alles arbeitet vollautomatisch ...
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Kritik

Mit viel Poesie und zahlreichen Einfällen gestaltete Jacques Tati in "Mein Onkel" eine liebenswürdige Hommage an das Leben abseits des seelenlosen Perfektionismus der Zivilisation.
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In einem indifferenten Neubauviertel unweit einer vergammelten französischen Altstadt ließ sich Monsieur Arpel (Jean-Pierre Zola), der Generaldirektor einer Plastikschlauch-Fabrik, ein supermodernes Anwesen errichten. Das Garagentor, Türen und Küchengeräte: alles arbeitet vollautomatisch. Die Einrichtung ist so unpersönlich wie der sterile Garten. Wenn es klingelt, schaltet die putzwütige Frau des Hauses (Adrienne Servantie) den Brunnen ein, bevor sie auf den Türöffner drückt. Das snobistische Ehepaar Arpel ist stolz auf die Errungenschaften, aber der Sohn Gérard (Alain Bécourt) fühlt sich in dieser perfekt funktionierenden Wohnmaschine nicht wohl und zieht es vor, Fußgängern und Autofahrern in der Altstadt Streiche zu spielen. Am liebsten ist er mit seinem schusselig-verschrobenen Onkel (Jacques Tati) zusammen, der in der Dachwohnung eines uralten und mehrmals umgebauten Hauses wohnt.

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Der von Jacques Tati gespielte Onkel findet sich in der gefühllosen Industriewelt nicht zurecht und müht sich vergeblich mit der fortschrittlichen Technik ab. Wie in „Tatis Schützenfest“ und „Die Ferien des Herrn Hulot“ verzichtete Jacques Tati auch in „Mein Onkel“ („Mon Oncle“) fast ganz auf Dialoge. Umso stärker achtete er auf die Geräusche. Mit altmodischer Musik untermalte er die Altstadtszenen, und für das moderne Wohnen gibt es keine Musik. Mit viel Poesie und zahlreichen Einfällen gestaltete Jacques Tati eine liebenswürdige Hommage an das Leben abseits des seelenlosen Perfektionismus der Zivilisation.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

Jakob Arjouni - Chez Max
"Chez Max" ist eine unaufgeregt und schnörkellos erzählte, sehr unterhaltsame, spaßige Geschichte, eine utopische Satire, mit der Jakob Arjouni auf politische Entwicklungen seit dem 11. September 2001 anspielt.

Chez Max

Jakob Arjouni

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Meine vor 18 Jahren selbstgestrickte Website wurde in den letzten Monaten von Experten komplett neu gestaltet. Aber das Informationsangebot bleibt kostenlos und werbefrei. Es war gar nicht so einfach, die etwa 30.000 Seiten Text in die neue Form zu bringen. Dabei haben sich gewiss Fehler eingeschlichen. Wenn Ihnen einer auffällt, geben Sie mir bitte Bescheid.