Bruce Allmächtig

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Bruce Allmächtig - Originaltitel: Bruce Almighty - Regie: Tom Shadyac - Drehbuch: Steve Oedekerk, Steve Koren, Mark O'Keefe - Kamera: Dean Semler - Schnitt: Scott Hill - Musik: John Debney - Darsteller: Jim Carrey, Jennifer Aniston, Morgan Freeman, Mark Adair-Rios, Lisa Ann Walter, Philip Baker Hall, Catherine Bell, Sally Kirkland u.a. - 2003; 100 Minuten

Inhaltsangabe

Der Pechvogel Bruce Nolan hadert mit Gott. Daraufhin bestellt Gott ihn zu sich: Bruce soll ihn eine Weile in Buffalo, New York, vertreten und wird mit allen göttlichen Kräften ausgestattet. Zuerst freut Bruce sich darüber, dass er die Brüste seiner Freundin Grace vergrößern und sich an einem beruflichen Konkurrenten rächen kann, aber er merkt rasch, dass es ein harter Job ist, Gott zu sein und kein Chaos anzurichten ...
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Kritik

"Bruce Allmächtig" ist eine harmlose, unterhaltsame Komödie über den Sinn des Lebens, ein Plädoyer für mehr Selbstverantwortung und Rücksicht auf andere.
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Als Fernsehreporter berichtet Bruce Nolan (Jim Carrey) über Lokalereignisse in Buffalo, New York, bis er endlich einmal eine Live-Reportage machen darf, auf der „Maid of the Mist“ in der Gischt der Niagara-Fälle steht und auf seinen Einsatz wartet. Doch da erfährt er, dass ihm Evan Baxter (Steve Carell) den frei gewordenen Job des Anchorman der Nachrichtensendung weggeschnappt hat. Bruce dreht durch und tobt vor laufender Kamera. Daraufhin wird er entlassen.

Auf dem Parkplatz will er einem von einer Streetgang bedrohten Obdachlosen helfen. Die Bande schlägt Bruce zusammen und zerkratzt sein Auto. Mit dem kracht er kurz darauf gegen einen Laternenpfahl.

Der Pechvogel fühlt sich von Gott verlassen, flucht und schimpft über den schlechten Job, den Gott seiner Meinung nach macht.

Gott (Morgan Freeman) bestellt ihn zu sich in eine leere Fabrikhalle. Bruce soll ihn mal für eine Weile vertreten und wird mit allen göttlichen Kräften ausgestattet. Mit einem Fingerschnippen kann Bruce nun alles bewirken; nur gegen den freien Willen der Menschen ist er machtlos.

Zuerst hält Bruce seine Begegnung mit Gott für einen Tagtraum, aber als in einem Schnellrestaurant der Salzstreuer allein durch Willenskraft in seine Hand gleitet und er die Tomatensuppe im Teller wie das Rote Meer zu teilen vermag, verschwinden seine Zweifel. Auf der Straße freut er sich darüber, dass er den Rock einer jungen Frau mit schönen Beinen hochwehen lassen kann. Dann verhöhnt er die Streetgang, die ihn zusammenschlug und jagt den Rowdys panische Angst ein. Zu Hause beglückt er seine Freundin Grace Connelly (Jennifer Aniston) mit einer leidenschaftlichen Nummer im Bett, und beim Frühstück wundert sie sich darüber, dass ihre Brüste über Nacht größer geworden sind. Als Nächstes rächt Bruce sich an Evan Baxter, indem er dessen Stimme während der Nachrichtensendung versagen lässt und ihn dadurch lächerlich macht. Aufgrund seiner Allwissenheit fällt es ihm leicht, stets als erster Journalist über sensationelle Ereignisse zu berichten. Der Fernsehsender stellt ihn wieder ein und macht ihn als Nachfolger Baxters zum neuen Anchorman der Nachrichten.

Nur das ständig zu hörende Gemurmel stört Bruce. Es sind die Gebete. Aber dafür gibt es inzwischen das Internet: Bruce lässt die Gebete zu E-Mails werden und fängt eifrig an, sie zu bearbeiten. Bei 1,5 Millionen ungelesenen Mails und ständigen Neuzugängen ist das eine Sisyphos-Arbeit. Kurzerhand schickt Bruce an alle die Standardantwort, er habe das Gebet erhört. Doch als Hunderttausende einen Sechser im Lotto haben und deshalb nur ein paar Dollar gewinnen, kommt es zum Aufruhr.

Nach wenigen Tagen hat Bruce begriffen, dass es gar nicht so einfach ist, Gott zu sein.

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„Bruce Allmächtig“ – Originaltitel: „Bruce Almighty“ – ist eine harmlose, unterhaltsame Komödie über den Sinn des Lebens. Tom Shadyac veranschaulicht auf vergnügliche Weise eine einfache Wahrheit: Die Welt wäre besser, wenn die Menschen mehr Selbstverantwortung bewiesen und Rücksicht auf andere zeigten, statt nur an sich selbst zu denken und bei jedem Problem Gott (oder den Staat) anzurufen.

Wenn man Morgan Freeman gesehen hat als Gott, halb antiker Olympier, halb Südstaaten-Gentleman, in strahlend weißem Anzug und mit einem immer freundlichen, dabei nie ganz unboshaften Lächeln, möchte man die ganze ehrwürdige europäische Ikonographie vergessen. Dies ist ein praktischer Gott – einer, der den Laden am Laufen hält. Mehr Hausmeister als Zauberer.
(Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, 11. Juni 2003)

Außer der Filmmusik von John Debney sind folgende Songs in „Bruce Allmächtig“ zu hören:

  • Toni Colandero: „The Power“
  • Mac Davis, Billy Strange: „A Little Less Conversation“
  • Mick Jagger, Lenny Kravitz: „God Gave Me Everything“
  • Avril Lavigne: „I’m With You“
  • Barry Mann, Tom Snow: „Don’t Know Much“
  • Cyril Ornadel: „If I Ruled the World“
  • Fatboy Slim: „The Rockafeller Skank“
  • Vangelis: „Chariots of Fire“
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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2006

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Isabel Allende lässt zwar die Protagonistin Maya in der Ich-Form zu Wort kommen, bemüht sich aber nicht, die Sprache der 20-Jährigen überzeugend zu imitieren. Gelungener ist der ständige Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit.
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