Tapetenwechsel

Tapetenwechsel

Tapetenwechsel

Originaltitel: Changement d'adresse – Regie: Emmanuel Mouret – Drehbuch: Emmanuel Mouret – Kamera: Laurent Desmet – Schnitt: Martial Salomon – Musik: Franck Sforza – Darsteller: Emmanuel Mouret, Frédérique Bel, Fanny Valette, Dany Brillant, Ariane Ascaride, Claire Breniaux, Clément Delmas, Magali Leroy, Jérôme Flaum, Frédéric Niedermayer, Hans Joachim Kruse u.a. – 2006; 85 Minuten

Inhaltsangabe

Als der schüchterne Hornist und Musiklehrer David nach Paris kommt, bietet ihm eine Zufallsbekannte an, zu ihr in die Zweier-WG zu ziehen. Sie heißt Anne und betreibt einen Copy Shop. Während Anne behauptet, vergeben zu sein, verliebt David sich in eine Schülerin, die noch schüchterner ist als er. Bevor Julia ihm jedoch verrät, ob sie seine Gefühle erwidert oder nicht, entflammt sie für einen Mann namens Julien ...
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Kritik

"Tapetenwechsel" ist eine romantische Komödie von Emmanuel Mouret. Der unterhaltsame Film überzeugt durch Charme, Leichtigkeit und Humor.

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Als der schüchterne Hornist und Musiklehrer David (Emmanuel Mouret) nach Paris kommt und einen Zettel aufhängt, demzufolge er eine Wohnung sucht, wird er von einer jungen Frau namens Anne (Frédérique Bel) angesprochen, die behauptet, ihr Freund suche einen Mitbewohner für seine Zweier-WG. Erst nachdem sie David die Wohnung gezeigt hat, in der nicht einmal das Badezimmer Wände hat, gesteht sie ihm, dass sie den Freund nur erfunden habe und selbst hier wohne. Ihre Mitbewohnerin sei ausgezogen, und nun wolle sie sich mit David die Miete teilen.

David lässt sich darauf ein. Nachdem Anne abends ihren Pullover ausgezogen hat, um ihm die Gänsehaut zu zeigen, die sie bekommt, wenn er ihr auf dem Horn etwas vorspielt, versucht er sie zu küssen, aber sie stößt ihn zurück und erklärt ihm, sie sei bereits vergeben, und zwar an einen häufig verreisten Sprachforscher, der zu den Kunden des von ihr betriebenen Copy Shops zähle und noch nichts von ihren Gefühlen wisse.

Julia (Fanny Valette), eine Neunzehnjährige, der David das Spielen auf dem Horn beibringen soll, ist noch schüchterner und als er selbst. Ihre Mutter (Ariane Ascaride) hat deshalb den Musiklehrer für sie engagiert, und zwar in der Hoffnung, dass Julia sich beim Musizieren etwas mehr öffnet.

David verliebt sich in das stille Mädchen, das Tiermedizin studieren möchte. Er lädt Julia zum Kaffee ein, und schließlich fasst er sich ein Herz und gesteht ihr seine Liebe.

Anne, die ihn dazu ermutigte, rät ihm, mit Julia ans Meer zu fahren. Als David seine Begleiterin in Deauville nachts auf der Straße küsst, reißt ihr jemand die Handtasche weg, aber ein Passant stellt sich dem Dieb beherzt in den Weg. Der entkommt zwar, lässt jedoch die Beute fallen. Der Retter – er heißt Julien (Dany Brillant) – begleitet David und Anne und weil alle Lokale bereits geschlossen sind, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ihn auf einen Drink in ihr Zimmer einzuladen. Julien behauptet, in New York ein Restaurant zu besitzen und auf der Suche nach einer geeigneten Gaststätte in Paris zu sein. Julia ist beeindruckt und unterhält sich so angeregt mit ihm, dass sie darüber David vergisst. Rücksichtsvoll geht David den Rest der Nacht spazieren.

Am nächsten Morgen muss Julien nach Paris, aber er verspricht, Julia anzurufen.

David leidet unter Liebeskummer, aber er will Julias Glück nicht im Weg stehen, und Anne tut alles, um ihn aufzuheitern.

Es dauert nicht lang, da ändert sich die Situation: Julia ist frustriert, weil Julien nicht anruft und geht auf Davids Werben ein. Während David also glücklich ist, leidet Anne darunter, dass ihr Angebeteter seit der ersten Verabredung nichts mehr von sich hören lässt.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Einige Zeit später entdeckt Anne ihren Mitbewohner mit Julia in einem Café. Sie gesellt sich zu den beiden, und schließlich gehen sie zu dritt in die WG. Als Anne sich überflüssig fühlt, geht sie ins Bett. David und Julia schlafen zum ersten Mal miteinander.

Bald darauf zieht David aus der WG aus und mietet zusammen mit Julia eine Wohnung.

Eines Tages trifft er zufällig Julien, der inzwischen bankrott ist und als Monteur arbeitet. Julien hat Julia nicht vergessen, aber die Telefonnummer, die sie ihm gegeben habe, sei falsch gewesen, klagt er. Vermutlich ein unbeabsichtigter Zahlendreher. David lügt, er habe Julia aus den Augen verloren, aber Julien setzt ihm so lange zu, bis er ihm verspricht, zu Hause ihre Telefonnummer herauszusuchen. Julien ruft ständig bei ihm an, bis er behauptet, er habe mit Julia gesprochen, aber sie sei inzwischen mit einem anderen Mann zusammen und habe ihm deshalb untersagt, ihre Telefonnummer weiterzugeben. Das will Julien von ihr selbst hören. Er besteht darauf. David arrangiert das Treffen in einem Park. Dabei entflammt Julia erneut für Julien. Der zieht bei ihr ein und überlässt David sein winziges Appartement.

Als David bei Anne vorbeischaut, ist sie gerade dabei, ihre Sachen in Kisten zu verpacken und auszuziehen. Eine Freundin hat versprochen, sie vorübergehend bei sich aufzunehmen. David schlägt ihr vor, bei ihm einzuziehen, wenn es sie nicht störe, dass es eng sei und er nur ein Bett habe. Darauf geht Anne gerne ein.

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„Tapetenwechsel“ ist eine romantische Komödie von Emmanuel Mouret, der nicht nur das Drehbuch schrieb und Regie führte, sondern auch in der Hauptrolle zu sehen ist. Der unterhaltsame Film überzeugt durch Charme, Leichtigkeit und Humor.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2009

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