Mike Figgis


Michael Lawrence Dundus Figgis wurde am 28. Februar 1948 in Carlisle/Cumbria geboren, wuchs jedoch bis zum achten Lebensjahr in Nairobi auf. Den Rest der Kindheit verbrachte Mike in Newcastle-upon-Tyne. Während des Musik-Studiums in London spielte er Keyboard in der Rhythm-and-Blues-Band „The Gas Board“. Von 1968 bis 1972 gehörte Mike Figgis der Rockgruppe „People Band“ und der damit verbundenen Theatergruppe „People Show“ an.

Von der National Film and Television School in Beaconsfield, der bedeutendsten britischen Filmhochschule, wurde er abgelehnt. Daraufhin gründete Mike Figgis um 1980 eine eigene Multimedia-Gruppe, mit der er 1983 ein Theaterstück inszenierte, das im Pariser Theatre Gerard-Philipe Premiere hatte und dann auch zum Beispiel in München auf die Bühne kam.

Auf eigenes Risiko drehte Mike Figgis 1984 den einstündigen Fernsehfilm „The House“. Und er gestaltete Musikvideos, bis er 1988 mit „Stormy Monday“ seinen ersten abendfüllenden Film in die Kinos brachte. Seinen größten Erfolg erzielte Mike Figgis 1995 mit „Leaving Las Vegas“. Der Film wurde in den Kategorien Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Hauptdarstellerin (Elisabeth Shue) für einen „Oscar“ nominiert, und der Hauptdarsteller Nicolas Cage bekam die Trophäe.

Seit 2008 lehrt Mike Figgis an der European Graduate School in Saas Fee.

Mike Figgis: Filmografie (Auswahl)

  • The House (1984)
  • Stormy Monday (1988)
  • Internal Affairs. Trau‘ ihm, er ist ein Cop (1989)
  • Liebestraum (1991; Todestraum. Der letzte Zeuge schweigt)
  • Women & Men 2. In Love There Are No Rules (1991; Verführerische Geschichten 2)
  • Mr Jones (1993)
  • The Browning Version (1994; Schrei in die Vergangenheit)
  • Leaving Las Vegas (1995)
  • Flamenco Women (1997)
  • One Night Stand (1997)
  • Loss of Sexual Innocence (1998)
  • Miss Julie (1999)
  • Timecode (2000)
  • The Battle of Orgreave (2001; Hotel)
  • Ten Minutes Older. The Cello (2002)
  • Cold Creek Manor. Das Haus am Fluss (2003)
  • Love Live Long (2008)
  • The Co(te)lette Film (2010)
  • China-Town (2011)
  • Lucrezia Borgia (2011)
  • Suspension of Disbelief (2012)

© Dieter Wunderlich 2014 / 2015

Håkan Nesser - Das zweite Leben des Herrn Roos
In "Das zweite Leben des Herrn Roos" geht es Håkan Nesser weniger um die Aufklärung eines Ver-brechens, als um problematische Beziehungen und eine außergewöhn-liche Freundschaft. Die Darstellung wirkt etwas ausgewalzt.
Das zweite Leben des Herrn Roos

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