Mariann Kjellrup : Eutonie

Eutonie

Mariann Kjellrup

Eutonie

Eutonie. Bewusst mit dem Körper leben Originalausgabe: Ehrenwirth, Verlagsgruppe Lübbe, München 2000 ISBN 3-431-04015-2, 84 Seiten, 19.90 DM (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Gerda Alexander entwickelte eine psychophysische Methode, für die sie 1957 den Begriff Eutonie prägte. Gemeint ist damit ein Zustand der psychosomatischen Ausgeglichenheit. Eutonie basiert auf der Überzeugung, dass Muskelverspannungen Gefühle und Gedanken beeinflussen können und zielt darauf ab, sich des Körpers bewusst zu werden, um Fehlhaltungen, Blockaden und Verspannungen zu beseitigen.
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Kritik

Mariann Kjellrup hat in der Broschüre "Eutonie. Bewusst mit dem Körper leben" Übungsanleitungen zusammengestellt, betont jedoch, dass die Grundkenntnisse sinnvollerweise nicht autodidaktisch, sondern in einem praktischen Kurs erworben werden sollten.

Ausgehend von der Rhythmikerziehung nach Jacques Dalcroze entwickelte die Dänin Gerda Alexander in jahrzehntelanger Arbeit mit gesunden und kranken Personen aller Altersgruppen eine psychophysische Methode, für die sie 1957 den Begriff Eutonie prägte („Eutonie. Ein Weg der körperlichen Selbsterfahrung“, München 1976).

Der Begriff Eutonie setzt sich aus den griechischen Wörtern eu (harmonisch) und tonus (Spannung) zusammen. Gemeint ist damit ein Zustand der psychosomatischen Ausgeglichenheit. Eutonie basiert auf der Überzeugung, dass es Wechselwirkungen zwischen physischen und psychischen Vorgängen gibt, Muskelverspannungen also auch Gefühle und Gedanken beeinflussen können. Im westlichen Kulturkreis, wo wir es weitgehend verlernt haben, im Einklang mit dem Körper zu leben, zielt Eutonie darauf ab, diesen Vorgang umzukehren, ein neues Bewusstsein für den Körper zu entwickeln, Fehlhaltungen, Blockaden und Verspannungen zu erkennen und zu beseitigen.

Die ständige Verbindung zwischen der Wahrnehmung der Tiefensensibilität, des Raumgefühls und der Beziehungen zwischen dem eigenen Körper und der Umwelt führt zu einer Belebung der oft gestörten Verbindung zwischen Gefühlen und Denken. (Ernst Heftner)

Die seit 1966 im Raum München praktizierende Eutonie-Pädagogin Mariann Kjellrup hat in der Broschüre „Eutonie. Bewusst mit dem Körper leben“ Übungsanleitungen zusammengestellt, betont jedoch, dass die Grundkenntnisse sinnvollerweise nicht autodidaktisch, sondern in einem praktischen Kurs erworben werden sollten.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007
Textauszüge: © Verlagsgruppe Lübbe

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