Die letzten beißen die Hunde

Die letzten beißen die Hunde

Die letzten beißen die Hunde

Die letzten beißen die Hunde – Originaltitel: Thunderbolt and Lightfoot – Regie: Michael Cimino – Drehbuch: Michael Cimino – Kamera: Frank Stanley – Schnitt: Ferris Webster – Musik: Dee Barton – Darsteller: Clint Eastwood, Jeff Bridges, Geoffrey Lewis, George Kennedy, Bill McKinney, Catherine Bach, Gary Busey, Jack Dodson, Gene Elman, Burton Gilliam, Claudia Lennear u.a. – 1974; 110 Minuten

Inhaltsangabe

John Doherty ("Thunderbolt") wird von seinen früheren Kumpanen Red Leary und Eddie Goody verfolgt, die annehmen, er habe sie um die Beute eines vor Jahren gemeinsam begangenen Bankraubs betrogen. Auf der Flucht trifft Thunderbolt auf den jungen Herumtreiber Lightfoot. Die halbe Million von dem Bankraub war in der Schule von Warsaw versteckt, aber dort steht inzwischen ein neues Schulgebäude. Als Leary und Goody begreifen, dass Thunderbolt das Geld nicht hat, planen sie mit ihm und Lightfoot einen weiteren Banküberfall ...
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Kritik

"Die letzten beißen die Hunde" ("Thunderbolt and Lightfoot") ist eine witzige und unterhaltsame Mischung as Roadmovie, Gangsterepos, Thriller und Komödie.

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Der von der Polizei gesuchte Bankräuber John Doherty („Thunderbolt“ – Clint Eastwood) tarnt sich als Priester. Doch als er auf der Kanzel steht und predigt, betritt sein früherer Kumpan Dunlop (Roy Jenson) die Kirche und schießt auf ihn. Thunderbolt flieht über die Felder. – Der tolldreiste junge Herumtreiber Lightfoot (Jeff Bridges), der gerade ein Auto gestohlen hat, sieht, wie ein Mann im Priestergewand verfolgt und beschossen wird. Kurzerhand fährt er Dunlop um. Um den vermeintlichen Priester kümmert er sich nicht, aber der klammert sich an den fahrenden Wagen und klettert durchs Fenster auf den Beifahrersitz. Da ahnt Lightfoot, dass es sich nicht um einen Geistlichen handelt.

Weil Lightfoot keine Nummernschilder am Wagen hat, zwingen er und Thunderbolt an einer Tankstelle ein älteres Ehepaar (Stuart Nisbet, Virginia Baker), ihnen ihr Fahrzeug zu überlassen.

Am nächsten Tag werden sie von zwei Gangstern verfolgt und beschossen. Sie fliehen in die Berge, wo zuerst der Wagen der Verfolger und dann auch ihrer liegen bleibt. Thunderbolt und Lightfoot werden vom Postboot „Idaho Dream“ ein Stück mitgenommen und dann von einem völlig durchgeknallten Autofahrer (Bill McKinney), dessen Kofferraum randvoll mit lebenden Kaninchen gefüllt ist.

Thunderbolt erzählt, warum die Männer hinter ihm her sind: Vor einigen Jahren raubte er zusammen mit drei Kumpanen eine Bank aus: die „Montana Armory“. Weil er befürchtete, dass Red Leary und Eddie Goody (George Kennedy, Geoffrey Lewis) mit dem Geld um sich werfen würden, versteckten er und Willy Lamb die halbe Million Dollar hinter der Wandtafel der Zwergschule in Warsaw. Lamb erlag inzwischen einem Herzanfall. Leary wurde als einziger von der Polizei geschnappt und verbüßte eine Haftstrafe. Nun vermutet er offenbar, dass Thunderbolt die Beute hat.

In Warsaw stellt Thunderbolt fest, dass statt des alten Schulhauses ein neues gebaut wurde.

Auf dem Parkplatz werden sie von Leary und Goody überrascht. Thunderbolt erklärt seinen früheren Komplizen, wo die Beute versteckt war und dass sie verloren ist. Um wieder zu Geld zu kommen, schließen sich die vier Männer widerwillig zusammen und bereiten einen weiteren Bankraub vor. Ziel ist erneut die schwer gesicherte „Montana Armory“.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Der Coup gelingt. Thunderbolt steuert den Fluchtwagen, Lightfoot sitzt neben ihm, Leary und Goody verstecken sich im Kofferraum. Die Kassiererin eines Autokinos (Irene K. Cooper), der das Auto verdächtig vorkommt, alarmiert die Polizei. Eine Verfolgungsjagd beginnt. Ein Projektil durchschlägt das Blech und verletzt Goody schwer. Leary öffnet daraufhin die Heckklappe und wirft ihn auf die Straße. Dann klettert er nach vorn. Nachdem er Thunderbolt und Lightfoot gezwungen hat, anzuhalten und auszusteigen, rast er allein mit der Beute weiter. Doch seine Fahrt endet im Schaufenster eines Warenhauses – und er wird von den Wachhunden zerfleischt.

Per Anhalter kehren Thunderbolt und Lightfoot noch einmal nach Warsaw zurück. Da begreift Thunderbolt, dass das neue Schulgebäude gar nicht an der Stelle des alten steht und die ursprüngliche Schule inzwischen als Touristenattraktion dient. Er schraubt die Wandtafel ab und holt die Banknotenbündel hervor.

Mit dem Geld erfüllt er erst einmal den Lebenstraum seines neuen Freundes und kauft ihm ein weißes Cadillac-Coupé. Lightfoot freut sich darüber. Nach ein paar Minuten Fahrt stirbt er auf dem Beifahrersitz: Er war von einer Polizeikugel getroffen worden, hatte jedoch Thunderbolt nichts davon gesagt.

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„Die letzten beißen die Hunde“ – Originaltitel: „Thunderbolt and Lightfoot“ – ist eine witzige und unterhaltsame Mischung as Roadmovie, Gangsterepos, Thriller und Komödie. Der Film handelt von einem alternden Gauner, dem ein junger, übermütiger Heißsporn neue Lebensenergie vermittelt. „Die letzten beißen die Hunde“ überzeugt vor allem durch coole Dialoge und erstklassige Darsteller. Jeff Bridges wurde in der Kategorie „Bester männlicher Nebendarsteller“ für einen „Oscar“ nominiert.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007

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