Carson McCullers


Lula Carson Smith wurde am 19. Februar 1917 als ältestes von drei Kindern eines wohlhabenden Uhrmachers in Columbus, Georgia, geboren. Mit fünf bekam sie einen Flügel und Klavierunterricht, denn ihre Mutter setzte große Erwartungen in sie. Neun Jahre später kaufte ihr der Vater auch eine Schreibmaschine, denn inzwischen hatte sie zu dichten begonnen.

Nach ihrem Schulabschluss betätigte Carson sich vorübergehend als Lokalreporterin. Im Alter von siebzehn Jahren reiste sie allein mit dem Dampfer von Savannah nach New York, um an der Juilliard-Musikschule zu studieren und Pianistin zu werden. Weil ihr jedoch das Geld abhanden kam, das die Eltern ihr mitgegeben hatten, arbeitete sie stattdessen als Sekretärin, Kellnerin, Barpianistin und besuchte Kurse über creative writing an der Columbia-Universität. Mit neunzehn veröffentlichte sie ihre erste Erzählung in der Literaturzeitschrift „Story“.

1937 heiratete Carson den Unteroffizier Reeves McCullers, der ebenfalls Schriftsteller werden wollte.

Abwechselnd sollte jeweils einer von ihnen schreiben und der andere für den Lebensunterhalt sorgen.

Im Mai 1940 veröffentlichte Carson McCullers ihren Debütroman – „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ – und hatte damit sofort Erfolg. Ihr Mann, dem es nicht gelungen war, auch nur eine akzeptable Erzählung zu verfassen, fühlte sich als Versager, und dadurch scheiterte die Ehe: Carson McCullers zog in eine Wohngemeinschaft mit Künstlern, Musikern, Choreographen und Literaten in Brooklyn. Noch im selben Jahr erlitt sie den ersten von drei Schlaganfällen.

1945 heirateten Reeves und Carson McCullers ein zweites Mal. Ab 1945 war die Schriftstellerin halbseitig gelähmt. Reeves McCullers nahm sich 1953 in Paris das Leben. Carson McCullers starb am 29. September 1967 in Nyack, New York.

Carson McCullers: Bibliografie (Auswahl)

© Dieter Wunderlich 2004

Carson McCullers: Das Herz ist ein einsamer Jäger
Carson McCullers: Die Ballade vom traurigen Café
Carson McCullers: Madame Zilensky und der König von Finnland

Yasunari Kawabata - Die Tänzerin von Izu
In dieser lyrischen Szenenfolge einer poetisch-ästhetischen Geschichte sind die banalen Realitäten ihrer profanen Bedeutung enthoben. Wie Musik ist die Novelle weniger dem Intellekt als den Empfindungen zugänglich. Sie wirkt vor allem schlicht, zart und melancholisch, edel romantisch und vergänglich.
Die Tänzerin von Izu

Yasunari Kawabata

Die Tänzerin von Izu

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