Die Klapperschlange

Die Klapperschlange

Die Klapperschlange

Die Klapperschlange - Originaltitel: Escape from New York - Regie: John Carpenter - Drehbuch: Nick Castle und John Carpenter - Kamera: Dean Cundey - Schnitt: Todd Ramsay - Musik: Alan Howarth und John Carpenter - Darsteller: Kurt Russell, Lee van Cleef, Adrienne Barbeau, Harry Dean Stanton, Ernest Borgnine, Donald Pleasence, Isaac Hayes, Season Hubley, Jamie Lee Curtis u.a. - 1981; 100 Minuten

Inhaltsangabe

1997 wird die Maschine des US-Präsidenten über Manhattan zum Absturz gebracht. Er überlebt in seiner Rettungskapsel, aber nicht einmal das Militär wagt ihn zu bergen, denn die Insel wurde in ein riesiges Gefängnis umfunktioniert, in dem drei Millionen Verbrecher ohne Wärter leben ...
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Kritik

"Die Klapperschlange" ist eine apokalyptische Zukunftsvision: Innerhalb und außerhalb der Großstadthölle ist die Zivilisation gleichermaßen verwahrlost.
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1988: Die Kriminalitätsrate in den USA steigt um 400 Prozent. Um die Verbrecher einsperren zu können, wurde Manhattan in ein Gefängnis umfunktioniert. Die Insel ist von einer 20 m hohen Mauer umgeben; Brücken und Tunnels sind vermint, und rings herum patrouillieren Einheiten der US-Armee. Drei Millionen Verbrecher sind in Manhattan sich selbst überlassen. Wer einmal in Manhattan ist, kommt nicht wieder heraus.

1997 entführt eine linksradikale Gruppe die Air Force One und bringt sie über Manhattan zum Absturz. Der Präsident (Donald Pleasence) konnte sich gerade noch in eine Überlebenskapsel retten. Er war unterwegs zu einer internationalen Konferenz und hat eine Tonbandkassette bei sich, deren Inhalt einen Atomkrieg verhindern kann, wenn er den Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben wird. Die Konferenz endet in 24 Stunden.

Nicht einmal das Militär wagt sich nach Manhattan, um den Präsidenten zu bergen. Spezialagent Bob Hauk (Lee van Cleef) zwingt den Verbrecher Plissken (Kurt Russell), der sich „Snake“ nennt, diese Aufgabe zu übernehmen. Damit er nicht flieht, werden ihm mit einem medizinischen Spezialgerät zwei stecknadelkopfgroße Sprengkapseln unter die Haut geschossen, deren Schutzhülle sich innerhalb von 24 Stunden auflöst. Dann zerfetzen die kleinen Explosionen seine Halsschlagadern. Wenn er jedoch seinen Auftrag erfolgreich ausführt, entfernt ein Arzt die Sprengkapseln und er wird begnadigt.

Mit einem Segelflugzeug landet Snake auf dem Dach eines der Türme des World Trade Centers. Rasch findet er die Flugzeugtrümmer und die rote Überlebenskapsel. Sie ist leer. Er folgt den Signalen des Peilsenders, den der Präsident am Handgelenk trug. Aber den haben die Entführer einem Halbirren umgeschnallt.

Ein Taxifahrer (Ernest Borgnine) bringt Snake zu „Brain“ (Harry Dean Stanton) und dessen Freundin Maggie (Adrienne Barbeau). Snake zwingt Brain, ihn zum „Herzog von New York“ (Isaac Hayes) zu führen. Der mächtige Bandenführer, der mit einer Luxuslimousine durch Manhattan fährt, soll den Präsidenten in seiner Gewalt haben.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Snake befreit den Präsidenten. Die Tonbandkassette besorgt ihm der Taxifahrer. Brain besitzt eine Karte, auf der die Minen eingezeichnet sind, mit denen eine der Brücken gesichert wurde. Auf der Flucht fährt Snake das Taxi zu Schrott, und der Besitzer kommt dabei ums Leben. Brain irrt sich in der Hektik über die Lage der Minen und wird bei einer Explosion zerfetzt. Maggie stellt sich dem Herzog in den Weg und wird totgefahren. An der Mauer warten Helfer. Sie ziehen den Präsidenten hoch. Von oben erschießt er persönlich den Herzog, der Snake dicht auf den Fersen ist. Eine Minute vor Ablauf der Frist übergibt Snake eine Tonbandkassette, und die Sprengkapseln werden entfernt.

Bob Hauk fordert den aufgrund seines Einsatzes Begnadigten auf, in seinem Team mitzuarbeiten. Aber Snake geht angewidert weg.

Auf der Tonbandkassette, die der Präsident während seiner Fernsehansprache abspielt, ist nur Musik zu hören. Währenddessen reißt Snake das Tonband aus einer anderen Kassette …

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„Die Klapperschlange“ ist eine apokalyptische Zukunftsvision. Um alle Verbrecher einsperren zu können, wurde ganz Manhattan in ein Gefängnis umfunktioniert. Dort bleiben die Inhaftierten sich selbst überlassen, und es gilt das Recht des Stärkeren. Aber auch die Vertreter der Staatsmacht kennen keine moralischen Bedenken bei der Durchsetzung ihrer Absichten. Innerhalb und außerhalb der Großstadthölle ist die Zivilisation gleichermaßen verwahrlost.

Kurt Russell schaffte mit der Rolle in diesem Action- bzw. Science-Fiction-Film den Durchbruch zum Weltstar.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2003

Jan Weiler - Kühn hat zu tun
"Kühn hat zu tun" ist Groteske, Krimi und Gesellschaftssatire. Eben­so wichtig wie der Whodunit-Plot ist das Familienleben des Kommissars Martin Kühn. Die Lektüre ist unter­halt­sam, aber Jan Weiler hat zu viel in das Buch hineingepackt, und die Handlung ist hanebüchen.
Kühn hat zu tun

Jan Weiler

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