Charlotte Pangels : Friedrich der Große

Friedrich der Große

Charlotte Pangels

Friedrich der Große

Friedrich der Große Callwey Verlag, München 1979 Eugen Diederichs Verlag, München 1995
Buchbesprechung

Inhaltsangabe


Charlotte Pangels beschäftigt sich vor allem mit der Person des preußischen Königs, etwa seinen Beziehungen zu Verwandten und Mitgliedern der Tafelrunde.


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Kritik

Die Biografie über Friedrich II. besteht zur Hälfte als Zitaten. Das ist das Besondere daran. Trotz der zahlreichen Einschübe ist es Charlotte Pangels gelungen, ein flüssig lesbares Buch zu komponieren.
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Charlotte Pangels beschäftigt sich vor allem mit der Person des preußischen Königs, etwa seinen Beziehungen zu Verwandten und Mitgliedern der Tafelrunde.

Im 17. und 18. Jahrhundert schufen die Hohenzollern aus den bis dahin unbedeutenden Territorien Preußen und Brandenburg einen mächtigen Militärstaat. König Friedrich Wilhelm I., der „Soldatenkönig“, prügelte seinen Sohn Friedrich, weil dieser sich statt für die Jagd und das Exerzieren für Musik und französische Philosophie begeisterte. Auf Befehl seines Vaters musste der Kronprinz zusehen, wie ein Freund geköpft wurde, der ihm bei seinem gescheiterten Fluchtversuch aus der Tyrannei des „Soldatenkönigs“ hatte helfen wollen. 1740 folgten Friedrich und Maria Theresia ihren verstorbenen Vätern auf den Thron. Obwohl der junge preußische König philosophische Tischgespräche liebte und Schlachtenlärm verabscheute, raubte er Maria Theresia die reiche Provinz Schlesien – und löste damit eine Reihe von europäischen Kriegen aus, die Preußen beinahe vernichtet hätten.

Friedrich der Große wollte zwar uneingeschränkter Alleinherrscher sein, aber kein Despot, denn er hielt es für seine Aufgabe, dem Staat zu dienen. Er erfüllte gewissenhaft die Pflichten, die sie sich selbst auferlegt hatte und kümmerte sich um seine Untertanen – doch was zu tun war, entschied er allein: „Alles für das Volk, nichts durch das Volk.“

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Die Biografie von Charlotte Pangels besteht zur Hälfte als Zitaten. Das ist das Besondere daran. Wer an einer durch Dokumente und Aussagen von Zeitgenossen untermauerten Darstellung des Lebens Friedrichs des Großen und der entsprechenden Epoche in der preußischen Geschichte interessiert ist, findet hier viel Material. Trotz der zahlreichen Einschübe ist es Charlotte Pangels auch gelungen, ein flüssig lesbares Buch zu komponieren: „Friedrich der Große“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

Kerstin Decker - Lou Andreas-Salomé. Der bittersüße Funke Ich
Kerstin Decker schreibt literarisch anspruchsvoll. Das Porträt, das sie in "Lou Andreas-Salomé. Der bittersüße Funke Ich" entwirft, ist farbig und lebendig. Außerdem weist es Tiefe auf.

Lou Andreas-Salomé. Der bittersüße Funke Ich

Kerstin Decker

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