Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
(Roman)
      Kritik:
Der autobiografische Roman "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" besteht aus einer Fülle von Miniaturen, Anekdoten und Episoden. Vieles ist gut beobachtet, und Joachim Meyerhoff sorgt mit Selbstironie, Tragikomik und Pointierung für Unterhaltung. Rezension, Buchbesprechung, Buchkritik, Kritik
 

Joachim Meyerhoff:
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

 
  Inhalt:
Im dritten Band seiner Hexalogie "Alle Toten fliegen hoch" erzählt Joachim Meyerhoff von seinen drei Jahren an der Otto-Falckenberg-Schule und von seinen Großeltern, der Schauspielerin Inge Birkmann und dem Philosophen Hermann Krings, die ihn in ihrer Villa in München beherbergten. Aus der Gegenüberstellung der absurd erscheinenden Übungen der Schauspielschüler und der Skurrilität der Großeltern bezieht der Roman seine Wirkung ... Inhalt, Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Handlung






Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke
Originalausgabe:
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2015
ISBN: 978-3-462-04828-5, 348 Seiten, 19.99 € (D)
ISBN: 978-3-462-31503-5 (eBook)

   


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Joachim Meyerhoff:
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Inhaltsangabe:

Joachim Meyerhoff wurde 1967 in Homburg geboren, wuchs jedoch in Schleswig auf, und zwar auf dem Gelände einer von seinem Vater geleiteten psychiatrischen Einrichtung. Während er als Austauschschüler ein Jahr in den USA verbrachte, kam sein Medizin studierender Bruder durch einen Unfall ums Leben.

1989 beginnt er seinen Zivildienst als Bademeister im Schwimmbad der Kinderabteilung des Krankenhauses rechts der Isar in München. Parallel dazu bewirbt er sich bei der Otto-Falckenberg-Schule – und gehört zu den neun von 931 Bewerbern, die angenommen werden. Weil er keine erschwingliche Wohnung in München findet, nehmen ihn seine Großeltern (die Eltern seiner Mutter) in ihrer Villa im Stadtteil Nymphenburg auf, eigentlich nur fürs Erste, aber Joachim Meyerhoff wird gut drei Jahre bei ihnen bleiben.

Die Großmutter Inge Birkmann wurde 1915 in Bremen geboren. Weil sich ihr Vater in die Haushälterin Mathilde Riefe ("Tante Tia") verliebte, schickte man die Bedienstete nach Deutsch-Südwestafrika. Fünf Monate später starb Inges Mutter, eine Tänzerin, im Alter von 34 Jahren, und der Witwer rief Mathilde Riefe mit einem Brief zurück. Doch während sie noch mit dem Schiff unterwegs war, starb er. Mathilde Riefe kümmerte sich dann um die beiden verwaisten Töchter.

Im Alter von 18 Jahren begann Inge eine Affäre mit dem deutlich älteren Regisseur Hermann Schultze-Griesheim, der allerdings verheiratet war und zwei Söhne hatte. Als sie schwanger wurde, zog sie nach Krefeld. Dort gebar sie 1938 Joachim Meyerhoffs Mutter. Als diese zwei Jahre alt war, ließ Hermann Schultze-Griesheim sich scheiden und heiratete Inge. 1941 wurde das Ehepaar von den Münchner Kammerspielen engagiert. Fünf Jahre später überfuhren zwei betrunkene US-Soldaten die beiden. Hermann Schultze-Griesheim starb noch auf der Straße, seine Frau kam schwer verletzt in eine Klinik.

Trotz eines durch den Unfall verkürzten Beins spielte sie weiter Theater und stand bei Fernseh-Produktionen vor der Kamera. Mitte der Sechzigerjahre zog sie sich als Schauspielerin zurück, unterrichtete aber noch an der Otto-Falckenberg-Schule.

1949 hatte sie den zwei Jahre älteren Philosophen Hermann Krings geheiratet. Nach seiner Habilitation lehrte er zunächst als außerplanmäßiger Professor in München, dann wirkte er als Ordinarius an der Universität Saarbrücken und von 1968 bis zu seiner Emeritierung 1980 an der LMU.

Als Joachim Meyerhoff 1989 von seinen Großeltern in München aufgenommen wird, pflegen sie einen reglementierten Tagesablauf. Dazu gehört ein Glas Champagner vor dem Frühstück und noch eines danach, um die zahlreichen Pillen schlucken zu können. Pünktlich um 18 Uhr wird der Abend mit Whisky begonnen, und zum Essen trinken Inge und Hermann Rotwein. Dann hören sie Platten, bis der Tag mit einem Glas Cointreau beendet wird. Dieses Ritual wird Tag für Tag minuziös eingehalten. Ebenso unveränderlich sind die Möbel. Als Joachim in seinem Zimmer nach einiger Zeit ein paar Umstellungen vornimmt, verlangt die Großmutter entsetzt, dass er alles wieder zurechtrückt und wirft ihm vor, "unberechenbar" zu sein.

Im Arzneischrank stößt Joachim auf Medikamente, von denen einige 30 Jahre und älter sind. Einige wurden längst vom Markt genommen. Weil der Großvater schlecht hört, wird der Ton bei der Tagesschau um 20 Uhr voll aufgedreht. Bücher von Dieter Wunderlich Joachim erinnert sich an absurde Telefongespräche mit den Großeltern. Wenn er beispielsweise befürchtete, dass die Großmutter kränker war als sie zugeben wollte und deshalb den Großvater um eine ehrliche Auskunft bat, hörte er ihn rufen: "Inge, er will wissen, wie es dir geht." Immer wieder fallen dem angehenden Schauspielschüler die weit ausholenden theatralischen Gebärden seiner Großmutter auf. Weil der Gärtner und das Dienstmädchen mit den Großeltern älter geworden sind, kommt es vor, dass sie das eine oder andere vergessen. Geld spielt für die Großeltern keine Rolle. An Rotkehlchen verfüttern sie zum Beispiel Pinienkerne für 8 DM pro Döschen. In der Nachbarschaft wohnt eine 90-jährige Witwe mit lilafarbigem Haar allein auf 400 Quadratmetern. Sie besitzt einen schwarzen Porsche, den sie allerdings nur im Schritttempo fährt. Eines Tages klingelt bei Joachims Großeltern ein Polizist und fragt, ob Inge Birkmann in der Kriemhildenstraße einen Unfall gehabt habe.

Meine Großmutter verneinte vehement. Darauf ließ er sich in der Garage den Wagen zeigen. Die rechte Seite war komplett zerkratzt und teilweise aufgerissen. "Sie haben zwei Autos schwer beschädigt, auf Zurufe in keinster Weise reagiert und, so hat es ein Zeuge zu Protokoll gegeben, den Tatort mit erhöhter Geschwindigkeit verlassen." Meine Großmutter war entrüstet. "Was erlauben Sie sich! Ich fahre diese Runde seit hundert Jahren, und noch nie ist irgendetwas passiert."

Eine der ersten Aufgaben, die Joachim Meyerhoff in der Schauspielschule gestellt werden, besteht darin, einen Text aus dem Roman "Effi Briest" von Theodor Fontane so vorzutragen, als sei er ein Nilpferd.

Mein Großvater wollte es nun ganz genau wissen. "jetzt erkläre mir das mal bitte: Was hat 'Effi Briest' mit einem Nilpferd zu tun?" Ich überlegte lange. "Na, nichts", sagte ich, "genau das ist ja die Idee." Mein Großvater lächelte. "Diese Antwort ist für einen Philosophen eine echte Herausforderung!"

Um sich in ein Nilpferd versetzen zu können, fährt Joachim Meyerhoff zum Tierpark Hellabrunn.

"Einmal bitte", sagte ich, und sie, noch bevor ich mein "Bitte" zu Ende gesprochen hatte: "Einmal was, bitte?"
"Na, eine Eintrittskarte." [...] "Siebzehn Mark." Siebzehn Mark für einen Zoobesuch verschlugen mir die Sprache [...]
"Na gut", sagte ich, "dann nehme ich nur einmal Nilpferd." [...] "Nilpferd gibt's nicht. Alles oder gar nichts!" "Wenn ich aber nur ein einziges Tier anschauen möchte, dann muss ich doch nicht für alle Tiere zahlen." Da machte sie einen Fehler, sie ließ sich auf meine Schwachsinnsforderung ein. "Und wie bitte soll das gehen? Wo willst du denn hinschauen, bis du beim Nilpferd bist?" "Ich verspreche wegzuschauen, wenn ich ein anderes Tier sehen sollte."

Marthe von Ohlbrecht, eine ältere Lehrerin an der Otto-Falckenberg-Schule, erklärt ihm:

"Du musst lernen, mit den Brustwarzen zu lächeln!"

Im zweiten Jahr an der Schauspielschule soll Joachim Meyerhoff die Rolle des Mortimer in Friedrich Schillers Drama "Maria Stuart" einstudieren. Seine Großmutter ist begeistert: "Mooooahhhhhm was für ein Text. Diese Kühnheit." Doch indem sie den Text deklamiert, nimmt sie ihrem Enkel die Möglichkeit, einen eigenen Zugang zu entdecken, und er scheitert deshalb bei der Übung. Mit gemischten Gefühlen erlebt er eine Einstudierung der Walpurgisnacht aus Goethes "Faust", denn der Lehrer deutet auf am Boden liegende Requisiten: "So greift zu! Männer Schwänze, Frauen Muschis und Titten." Während die Schüler riesige, echt aussehende Gemächte mit lila Adern umschnallen, statten sich die Schülerinnen mit künstlichen Brüsten und Vulven in verschiedensten Formen aus. "Ich wusste nicht mehr, wo ich hinschauen sollte."

Ein mit Inge Birkmann befreundeter Regisseur kommt zu Besuch und versucht sie zu überreden, bei der Verfilmung der Novelle "Ein Ring" von Paul Heyse mitzumachen. Zuerst sträubt sie sich, aber am Ende stimmt sie unter der Bedingung zu, dass ihr Enkel die Rolle des Neffen spielt. Joachim verschüttet vor Schreck etwas von seinem Wein: die erste Filmrolle noch vor dem Abschluss der Schauspielschule! Aber bei den Dreharbeiten bringt er den Regisseur an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Einmal kippt er vom Stuhl und kommt erst nach einer Injektion wieder zu sich. Die wenigen von ihm gesprochenen Zeilen müssen am Ende synchronisiert werden. Bei der Untersuchung durch einen Lungenfacharzt stellt sich heraus, dass seine Luftröhre verengt ist.

Durch einen Anruf aus Schleswig erfährt Joachim Meyerhoff, dass bei seinem Vater eine Niere entfernt werden musste.

Der Großvater stürzt mindestens einmal im Monat beim Weinholen auf der Kellertreppe, ohne sich jemals ernsthaft zu verletzen.

Joachim glaubt, das in der Schauspielschule Erlernte zum Schwarzfahren nutzen zu können. Als er endlich kontrolliert wird, tut er so, als fände er seine Geldbörse mit dem Fahrschein nicht und genießt es dann, als Namen "Phillip Maria von Homburg" anzugeben.

Und tatsächlich sah ich, wie ein klitzekleiner unterwürfiger Funke durch seine Augen blitzte. [...] "Adresse". Ich buchstabierte Nymphenburg. "Geboren?" Damit hatte ich nicht gerechnet. Das hatte ich vergessen. Aber das sollte mich jetzt nicht mehr aus der Fassung bringen. Gelassen antwortete ich. Gab irgendein Datum an. Er nickte und ging, ohne noch ein Wort zu sagen, zum nächsten Fahrgast.
Ich hatte es tatsächlich geschafft, meine Betrugsszene glaubwürdig gespielt, und war nicht einmal besonders nervös geworden.

Aber nach einer Weile kommt der Kontrolleur zurück und fragt noch einmal nach dem Geburtsdatum. Joachim erinnert sich nicht mehr an das angegebene Datum. Er wird zur Polizeiwache gebracht.

Auch beim Diebstahl eines Fotobandes in der Buchhandlung Hugendubel am Marienplatz wird er ertappt. Der Ladendetektiv verfolgt ihn durch die Straßen bis zum Dom, wirft ihn zu Boden, entreißt ihm das Buch, und als Joachim schreit, er benötige das Buch, schleudert er es ihm auf die Brust und sagt: "Dann lass dich halt nicht erwischen, du Depp du." Dann wendet er sich ab und geht zurück.

Als Einziger seines Jahrgangs bekommt Joachim Meyerhoff am Ende der Schauspielschule (1992) kein Angebot von der ZBF (Zentrale Bühnen-, Fernseh- und Filmvermittlung). Erst eine Weile später bietet man ihm per Telefon ein Engagement am Landestheater Schleswig-Holstein an, aber das lehnt er ab, denn er hat sich nicht von der Heimat abgenabelt, um sofort nach der Ausbildung wieder zurückzukehren. Später nimmt er ein Angebot aus Kassel an. Dort überredet er die Leitung des Staatstheaters, "Die Leiden des jungen Werther" in einer von ihm erarbeiteten Fassung auf eine Nebenbühne zu bringen.

Sein Vater ist zu krank für die Reise nach Kassel. Er stirbt bald darauf.

Die Großeltern werden zunehmend senil.

Mein Großvater fragte: "Wie hieß noch mal der Schauspieler, mit dem du einundfünfzig in Göttingen unter Hilpert 'Kirschgarten' gespielt hast. Na der … der!"
Meine Großmutter antwortete: "Meinst du den, ähh, na warte kurz, den Domin?"
Mein Großvater: "Ach was, der war doch nicht in Göttingen. Der war doch in Stuttgart bei, na? Mit dem hast du doch Dings gemacht."
Großmutter: "Genau, der mit dieser Frau, der Frau … äh …der hab ich doch mal einen Pelzmantel von mir geschenkt."

Großvater: "Wie geht's denn eigentlich Irmgard?"
Großmutter: "Wer ist das denn?"
Großvater: "Wie bitte?"
Großmutter übertrieben laut, als würde sie über einen See rufen: "Wer ist daaaas?"
Großvater: "Na, die mit dem schnellen Wagen. Hui."
[...] Mein Großvater nach einer Pause. "Mein Ei heute Morgen, das war wieder steinhart. So, und jetzt ruf das Irmelchen an. Wähl mal!"
Großmutter: "Wie ist denn die Nummer?"
Großvater: "055122783."
Großmutter: "Warum kannst denn du diese Nummer auswendig?"
Großvater: "Keine Ahnung."
[...] Großvater: "[...] Wie geht's denn dem Willy? Oh nein …", leiser zur Großmutter, "der Willy hat einen Tumult im Kopf."
Großmutter: "Einen Tumult? Ich kenn keinen Willy."

Schließlich isst der Großvater nichts mehr und lässt sich nur noch Rotwein mit einem Löffel einflößen. Als er nach ein paar Wochen noch immer lebt, meint die Großmutter: "Ach, Fridolin, jetzt musst du dich aber langsam mal entscheiden." Da lächelt er. Bald darauf stirbt er an Altersschwäche (19. Februar 2004). Die Witwe überlebt ihn um genau zehn Monate (19. Dezember 2004).

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Buchbesprechung:

Der Schauspieler Joachim Meyerhoff erzählt im Rahmen seines sechsteiligen Zyklus "Alle Toten fliegen hoch" im Burgtheater in Wien von sich und seiner Familie. Aufgrund des Erfolgs begann er, daraus eine Buchreihe zu machen. Bisher erschienen: "Amerika" (2011), "Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" (2013) und "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" (2015). Die ersten beiden Bände drehen sich um Joachim Meyerhoffs Aufwachsen in Schleswig und das Jahr als Austauschschüler in den USA. Obwohl die Darstellung weitgehend autobiografisch ist, werden die Bücher als Romane bezeichnet, denn Joachim Meyerhoff ergänzt die Fakten durch Fiktion.

In "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" beschäftigt er sich mit seinen Erlebnissen, während er die Otto-Falckenberg-Schule besuchte (1989 – 1992) und bei seinen Großeltern Inge Birkmann und Hermann Krings im Münchner Stadtteil Nymphenburg wohnte. Aus der Gegenüberstellung der absurd erscheinenden Übungen der Schauspielschüler und der Skurrilität der Großeltern bezieht der Roman seine Wirkung.

Joachim Meyerhoff bewegt sich zwar weitgehend chronologisch durch die drei Jahre, durchbricht die Linearität jedoch einerseits durch Erinnerungen und andererseits durch Vorgriffe zum Beispiel auf den Tod der Großeltern. "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" besteht aus einer Fülle von Miniaturen, Anekdoten und Episoden. Vieles ist gut beobachtet, und Joachim Meyerhoff sorgt auch mit Selbstironie und Tragikomik für Unterhaltung. Gewiss überspitzt er die Darstellung der Großeltern etwas, aber er führt sie nicht vor, sondern erinnert sich liebevoll an sie.

Einen ungewollten Lacher gibt es für die Beschreibung des Großvaters als "eremitierter Professor der Philosophie" (Seite 11).

Mit "Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" ist auch eines der letzten Kapitel überschrieben. Bei dem Titel handelt es sich um den Anfang einer Zeile aus dem Roman "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe: "Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke, die ich hier in meinem Busen fühle! – Ich denke oft, wenn du sie nur  e i n m a l , nur  e i n m a l  an dieses Herz drücken könntest, diese ganze Lücke würde ausgefüllt sein."

Inhaltsangabe

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2016
Textauszüge: © Verlag Kiepenheuer & Witsch

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