Danny Boyle: The Beach
mit Leonardo DiCaprio, Tilda Swinton, Virginie Ledoyen u. a.
      Kritik:
In der modernen Robinsonade "The Beach" geht es um den alten Traum von der Wiedergewinnung des Paradieses. Der Mensch scheint jedoch nicht in der Lage zu sein, herrschafts- und konfliktfrei zu leben. Diese These wird durch das Psychodrama spannend und unterhaltsam veranschaulicht. Filmkritik
 

The Beach

 
 
Inhalt:
Richard, ein 25-jähriger Rucksacktourist aus den USA, lernt in einem schäbigen Hotel in Bangkok den britischen Aussteiger Daffy Duck kennen, der ihm von einer abgelegenen Insel erzählt, die das Paradies auf Erden sein soll und in keinem Reiseführer verzeichnet ist. Bevor Daffy sich die Pulsadern aufschneidet, lässt er Richard noch eine Skizze über die Lage der unbekannten Insel zukommen ... Handlung, Inhaltsangabe



Originaltitel: The Beach - Regie: Danny Boyle - Drehbuch: John Hodge, nach dem Roman "Der Strand" von Alex Garland - Kamera: Darius Khondji - Schnitt: Masahiro Hirakubo - Musik: Angelo Badalamenti - Darsteller: Leonardo DiCaprio, Tilda Swinton, Virginie Ledoyen, Guillaume Canet, Robert Carlyle, Peterson Joseph, Lars Arentz-Hansen u.a. - 2000; 120 Minuten

   


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Danny Boyle: The Beach

Inhaltsangabe:

Richard (Leonardo DiCaprio), ein fünfundzwanzigjähriger Rucksacktourist aus den USA, lernt in einem schäbigen Hotel in der Khao San Road in Bangkok den britischen Aussteiger Daffy Duck (Robert Carlyle) kennen, der ihm von einer abgelegenen Insel erzählt, die das Paradies auf Erden sein soll und in keinem Reiseführer verzeichnet ist. Bevor Daffy sich die Pulsadern aufschneidet, lässt er Richard noch eine Skizze über die Lage der unbekannten Insel zukommen.

Richard überredet Etienne (Guillaume Canet) und Françoise (Virginie Ledoyen), ein junges Touristenpaar aus Frankreich, Bücher von Dieter Wunderlich mit ihm zusammen nach der Insel zu suchen. Nachdem sie die Insel schwimmend erreicht haben und über einen vierzig Meter hohen Katarakt hinuntergesprungen sind, stoßen sie auf einheimische Feldarbeiter, die Mohn anbauen und eine Kommune junger Aussteiger, die von einer jungen Frau namens Sal (Tilda Swinton) diktatorisch geführt wird und in völliger Abgeschiedenheit von der Zivilisation lebt. Als sie schwören, niemand sonst die Lage der Insel verraten zu haben, werden sie aufgenommen.

Die Idylle trügt. Zwischen den Mitgliedern der Gruppe gibt es Spannungen, die nur mühsam unter Kontrolle gehalten werden können. Als Sal ausgerechnet mit Richard zum Festland fährt, um Nachschub zu holen und der Verdacht entsteht, dass Sal ein Auge auf ihn geworfen hat, entpuppt sich das vermeintliche Paradies als Albtraum. Dann finden noch weitere Touristen die Insel, weil Richard das Geheimnis doch noch mit anderen geteilt hatte. Richard beginnt um sein Leben zu fürchten und will nur noch weg von der Insel ...

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Filmkritik:

In seiner Verfilmung des Bestseller "Der Strand" ("The Beach", 1996) von Alex Garland (*1970) milderte Danny Boyle die verstörende Geschichte etwas ab. In der modernen Robinsonade "The Beach" geht es um den alten Traum von der Wiedergewinnung eines paradiesischen Urzustandes. Der Mensch scheint jedoch nicht in der Lage zu sein, herrschafts- und konfliktfrei zu leben. Diese These wird durch das Psychodrama spannend und unterhaltsam veranschaulicht.

Inhaltsangabe

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2005

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