Überall, nur nicht hier

Überall, nur nicht hier

Überall, nur nicht hier

Überall, nur nicht hier - Originaltitel: Anywhere But Here - Regie: Wayne Wang - Drehbuch: Alvin Sargent - Kamera: Roger Deakins - Schnitt: Nicholas C. Smith - Musik: Danny Elfman - Darsteller: Susan Sarandon, Natalie Portman, Caroline Aaron, Shawn Hatosy, Hart Bochner, Bonnie Bedelia, Heather McComb, Corbin Allred u.a. - 1999; 115 Minuten

Inhaltsangabe

Adele verlässt das Provinznest Bay City in Wisconsin und macht sich mit ihrer 14-jährigen Tochter Ann auf den Weg nach Beverly Hills, denn sie träumt von einer Hollywood-Karriere Anns. Die denkt jedoch realistischer und fühlt sich durch die Träume ihrer affektierten Mutter genervt.
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Kritik

Eine Mutter trauert den unerfüllten Träumen ihrer eigenen Jugend nach und möchte ihrer Tochter eine bessere Zukunft verschaffen, übersieht dabei jedoch, dass diese ihren eigenen Weg gehen muss: "Überall, nur nicht hier".
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Adele (Susan Sarandon) trennt sich von ihrem Lebensgefährten Ted, den sie inzwischen für einen langweiligen Provinzler hält, kauft einen goldfarbenen Mercedes, verlässt Bay City in Wisconsin und macht sich mit ihrer 14-jährigen Tochter Ann (Natalie Portman) auf den Weg nach Beverly Hills.

Sie träumt von einer Hollywood-Karriere Anns. Die wäre jedoch lieber bei ihrem geliebten Stiefvater, ihrer Freundin Mary und ihrem Cousin Benny (Shawn Hatosy) geblieben. Ann fühlt sich durch die Hirngespinste und das affektierte Verhalten ihrer Mutter genervt. Das Mutter-Tochter-Verhältnis wird immer wieder auf den Kopf gestellt: Zum Beispiel versucht die Tochter die Mutter vergeblich davor zu bewahren, dass sie sich von dem Zahnarzt Josh Spritzer (Hart Bochner) verführen lässt und dabei an die große Liebe glaubt.

Am Ende bewirbt Ann sich erfolgreich bei einem College an der Ostküste, und als sie den Schock überwunden hat, verkauft Adele sogar den goldfarbenen Mercedes, um die Studiengebühren bezahlen zu können.


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In „Überall, nur nicht hier“ geht es um den Generationenkonflikt zwischen einer Mutter, die den unerfüllten Träumen ihrer eigenen Jugend nachtrauert und ihrer Tochter eine bessere Zukunft verschaffen möchte, dabei jedoch lange nicht wahrhaben will, dass diese ihren eigenen Weg gehen muss.

Die banale, klischeehafte und trotz des aus China stammenden Regisseurs Wayne Wang sehr amerikanisch wirkende Inszenierung von „Überall, nur nicht hier“ wird dem Thema allerdings nicht gerecht.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2003

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