John Updike : Wie war's wirklich

Wie war’s wirklich

John Updike

Wie war's wirklich

Originalausgabe: Licks of Love Verlag Alfred A. Knopf, New York 2000 Wie war's wirklich: Übersetzung: Maria Carlsson Rowohlt Verlag, Reinbek 2004 ISBN 3-498-06880-6, 251 Seiten Rowohlt-Taschenbuch, Reinbek 2005
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Erzählungen:

Die Frauen, die ihm entgangen sind – Mittagspause – New-York-Girl – Mein Vater am Rand der Schande – Die Katzen – Olivers Entwicklung – Naturfarbe – Banjo spielen im Kalten Krieg – Sein Œuvre – Wie war's wirklich? – Szenen aus den Fünfzigern – Metamorphose
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Kritik

Wenn es um Sex geht, werden Familienväter zu Nomaden. John Updike leuchtet in "Wie war's wirklich" hinter die Fassaden der Mittelschicht in Neuengland. Seine Sprache ist brillant, intelligent, und die ironischen Formulierungen funkeln darin.
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Die Frauen, die ihm entgangen sind

Martin erinnert sich, wie er mit seiner Frau Jeanne in Pierce Junction wohnte, einer abgelegenen Stadt in New Hampshire.

Die Sechziger hatten uns gelehrt, was für einen hohen moralischen Wert der Beischlaf hat, und nur zögernd fanden wir uns bereit, von einer Betätigung zu lassen, die so angenehm und gleichzeitig so gesund war. Indes, man konnte nicht mit jedem schlafen: wir gehörten der bürgerlichen Mittelklasse an, waren verantwortungsbewusste Leute, hatten unsere Berufe und unsere Kinder, und Affären kosteten Energie und hatten seelisch und nervlich einen gewissen Verschleiß zur Folge. Wir hatten noch nicht gelernt, Gefühl und Sex voneinander zu trennen. (Seite 9)

Einmal geben Martin und Jeanne eine Party. Winifred kommt ohne ihren Ehemann Frank, weil er angeblich geschäftlich unterwegs ist. Jeanne sorgt dafür, dass sie stets ein volles Glas hat. Weit nach Mitternacht, als alle anderen Gäste gegangen sind, fordert Jeanne ihren Mann auf, Winifred nach Hause zu begleiten, denn mit so viel Alkohol im Blut könne sie nicht mehr fahren. Martin kommt gleich wieder zurück – und trifft zu seiner Überraschung im Wohnzimmer auf Frank, der mit Jeanne ein Bier trinkt. Frank sei gerade von seiner Dienstreise zurückgekehrt und habe vorbeigeschaut, um seine Frau abzuholen, erklärt Jeanne.

Das erzählt Martin einige Zeit später Maureen. Sie lacht:

„Jeanne ist unglaublich. Überleg mal, du verabredest dich mit deinem Liebhaber um ein Uhr morgens, im Vertrauen darauf, dass dein Mann genau zu der Zeit mit der Frau deines Liebhabers schläft! […]“
„Ich kann nicht glauben“, sagte ich so abweisend, wie ich nur konnte, während ich unbekleidet, gegen mehrere Kissen gelehnt, mit einer Zigarette und einem Glas roten Vermouths in ihrem Bett saß, „dass es so kaltblütig, so, so abgekartet zugeht. […] (Seite 18)

Sobald Jeanne von Martins Affäre mit Maureen erfährt, läuft sie im Zorn zu deren Ehemann Rodney hinüber, um es ihm zu berichten. Erst nach ein paar Tagen kehrt sie zurück und gesteht Martin, mit Rodney geschlafen zu haben.

Viele Jahre später sieht Martin Winifred zufällig in einem Supermarkt. Während er sie heimlich beobachtet, bemerkt er „ein seniles Zucken der Erregung hinter [s]einem Hosenschlitz“. Aber Winifred ist nicht allein. Sie ist mit Audrey zusammen, und die beiden Frauen halten einander bei der Hand.

Sie und Audrey bewegten sich mit der träumerischen gegenseitigen Ergebenheit eines alten Ehepaars. (Seite 27)

Übersicht:

  • Martin: mit Jeanne verheiratet; Verhältnis mit Maureen; heiratet nach seiner Ehescheidung noch einmal;
  • Jeanne: Ehefrau Martins; kurze Affäre mit Rodney, Verhältnis mit Frank, den sie nach der Scheidung von Martin heiratet;
  • Maureen: mit Rodney verheiratet; Verhältnis mit Martin;
  • Rodney: Ehemann von Maureen; kurze Affäre mit Jeanne; Verhältnis mit Audrey;
  • Frank: nach der Scheidung von Winifred mit Jeanne verheiratet;
  • Winifred: Ehefrau von Frank (später geschieden); Affäre mit einem Dichter aus New York; spätere Lebensgefährtin Audreys;
  • Audrey: mit Spike verheiratet; Verhältnis mit Rodney; spätere Lebensgefährtin Winifreds;
  • Spike: Audreys Ehemann;

Mittagspause

David Kern wohnt seit vierzig Jahren nicht mehr in Pennsylvania, aber er kommt alle fünf Jahre zum Treffen seines Highschool-Jahrgangs. Er erinnert sich, wie seine Eltern damals umzogen und er zum Außenseiter wurde, weil er zu weit weg von der Schule wohnte, um sich mit den Mitschülern am Wochenende treffen zu können. Das änderte sich, als er seinen Führerschein machte, das Auto seines Vaters benützen durfte, Julia Reidenhauser ein Cabrio fuhr und Doris Gerhardt einen Kombi. Sie holten sich gegenseitig ab, und er konnte endlich wieder an den „geheimnisvollen, belanglosen, unbedingt notwendigen Zusammenkünften“ der anderen teilnehmen.

New-York-Girl

Stan wohnt mit seiner Ehefrau Carole und den drei Kindern in Buffalo. Eigentlich ist der Dreißigjährige Ingenieur, aber er verdient sein Geld als Reisender für Aluminiumlegierungen und andere stranggepresste Nichteisenmetalle. Dabei lernt er in New York die etwa gleichaltrige Galeristin Jane kennen und beginnt eine Affäre mit ihr. Aus Rücksicht auf ihren neunjährigen Sohn Jeffrey verschwindet er zumeist vor dem Morgengrauen aus ihrer Wohnung und fährt in sein Hotel. Nach und nach verläuft sich die Beziehung im Sand; seine Geschäfte erfordern kaum noch Fahrten nach New York und er hört auf, Reisegründe zu erfinden.

Fünfzehn Jahre nach seiner Hochzeit mit Althea trifft er Jane zufällig in Rochester wieder und erfährt, dass sie seit zehn Jahren mit einem Chemiker namens Ken verheiratet ist, einen zweiten Sohn hat, Tommy, und auf einer Farm in Irondequoit lebt. Stan wundert sich darüber, wie sie es aushält, aus Manhattan fort zu sein, aber sie entgegnet:

„Ich habe New York gehasst, ich habe mich verzweifelt danach gesehnt, rauszukommen. Du wusstest das, Stan. Deshalb warst du so auf der Hut.“ (Seite 66)

Banjo spielen im Kalten Krieg

Im Rahmen eines Kulturaustauschprogramms zwischen den USA und der Sowjetunion soll Eddie Chester aus dem provinziellen westlichen Virginia sein Land 1964 vertreten. Der nur mäßig begabte Banjospieler ist zunächst stolz, dass er dafür ausgewählt wurde, „den Planeten für die Demokratie zu sichern“ (Seite 154). Seine naive Begeisterung während seiner Konzerte und den anschließenden Gesprächen mit indoktrinierten Studenten weicht bald der Erkenntnis, dass sowohl auf russischer als auch auf amerikanischer Seite rivalisierende und sich gegenseitig bespitzelnde Institutionen gegenüberstehen. Nicht umsonst hat man wohl einen Musiker für diese Aufgabe ausgesucht, bei der Sprache keine ausschlaggebende Rolle spielt.

Die mit der Bevölkerung inszenierten persönlichen Begegnungen, zum Beispiel mit Hirten oder Mönchen, sollen Authentizität des russischen Lebens demonstrieren.

Bei den Hirten wird Wein aus einer Ziegenfellflasche herumgereicht, …

… aber dieses Zeug war so ruppig, dass immerfort Fliegen in unseren Bechern verendeten und ein kräftiger Schluck einem den Gaumen wund scheuerte. (Seite 165)

Über einem Lagerfeuer werden in großen Kesseln „knochige Brocken einer Kreatur“ geköchtelt, „die vor kurzem noch so lebendig gewesen war wie wir“ (Seite 164). Die Kreatur war ein …

… Lamm, das ruhig etwas länger hätte garen können, […] und war mit einem Grünzeug vermischt, das wie Fingergras aussah, inklusive Wurzeln und Stängeln, und mit kleinen grünen Kapern, die jede einen Knallfrosch in sich hatten, aber wie sich herausstellte, wurde nur den Nevins [begleitender Kulturattasché mit Gattin] schlecht. (Seite 165)

In dem Kloster irritiert Eddie ein Mönch mit seidig langem Haar, bei dem er sich fragte, warum jener „in diese gespenstische Bruderschaft eingetreten war.“ (Seite 163):

Dement oder bei der Regierung angestellt, entschied ich. (Seite 163)

Bei den Beobachtungen auf der Straße, wo Eddie zum Beispiel alte Frauen mit Besen, die nur aus einem Stock mit unten ein wenig Reisig drangebunden, das Pflaster fegen sieht, wird er sich den harten Lebensbedingungen des russischen Alltags bewusst.

Man nahm das, was er hier gab. Die Leute besaßen so wenig materielle Güter, dass sie ihr Vergnügen schlicht darin finden mussten, am Leben zu sein. (Seite 159)

Desillusioniert gesteht sich Eddie Chester ein, dass er wahrscheinlich wenig oder gar nichts zum gegenseitigen Verstehen hat beitragen können.

Es wäre wohl kein John Updike, wenn nicht mindestens eine Frauengeschichte in der Erzählung vorkäme: Eddie – fünfzehn Jahre verheiratet, vier Kinder – hat sich vor seiner Abreise in die Sowjetunion.auf eine Affäre mit einer musikbegeisterten und ihn anhimmelnden Schwarzhaarigen, Imogene Frye, eingelassen. („Sir, Sie sind mein Gott.“) Er macht ihr keinerlei Hoffnung auf eine Fortführung ihrer Beziehung, aber sie will das nicht wahrhaben. Im Gegenteil, sie schreibt ihm nach Russland die aufdringlichsten Liebesbriefe mit Plänen für die Zukunft.

Sie rief mir einige sexuelle Details in Erinnerung, die meiner Ansicht nach nicht unbedingt hätten zu Papier gebracht werden müssen, und gelobte mir immer währende Liebe.
(Seite 157)

Dass der Geheimdienst seine Post liest, wird Eddie erst später klar, und auch, dass seine Frau davon erfahren wird.

„Wir haben vor zwei Tagen veranlasst, dass deine Post zu dir nach Hause umgeleitet wird. Damit nach deiner Abreise keine Briefe mehr hier eintrudeln.“ (Seite 171)

Beim Wiedersehen am Flughafen berichtet ihm Eddies Frau gleich, dass mehrere Briefe für ihn gekommen seien, alle von derselben Person, so wie es aussieht. Und als er sie fragt, ob sie sie aufgemacht habe, meint sie:

„Nur einen, […] das hat mir gereicht, Eddie. Du meine Güte.“ (Seite 172)

„Es war nichts“, begann ich, aber das entsprach nicht der vollen Wahrheit. (Seite 172)

Und er kommt zu dem Schluss:

Du kannst auf die dunkle Seite des Mondes reisen und wieder zurück und erlebst doch nichts, das wunderbarer und staunenswerter wäre als die Art, in der Männern und Frauen gelingt, zueinander zu kommen. (Seite 172ff)

Wie war’s wirklich?

Nach zweiundzwanzig Jahren ließ Don Fairbairn sich von seiner Frau Alissa scheiden. Inzwischen ist er bereits seit zweiundzwanzig Jahren mit Vanessa verheiratet. Die vier Kinder von ihm und Alissa gehen auf die vierzig zu, sind längst verheiratet und haben je zwei Kinder, …

[…] deren Ernährung und Beaufsichtigung den täglichen Schichtdienst zweier farbiger Frauen erforderte: spezialisierte Betreuerinnen, eine, die beim Anziehen half und für das Frühstück und den sicheren Weg zum Kindergarten sorgte, und eine zweite, die für Abendbrot, Bad und Zubettgeh-Video zuständig war. (Seite 205f)

Dons Söhne und Töchter können sich gar nicht vorstellen, wie ihre Eltern vier Kinder großgezogen haben, noch dazu ohne die Hilfe anderer. Don erinnert sich jedoch nicht, dass es irgendwie anstrengend war. Er überlegt, aber es fällt ihm nichts Besonderes dazu ein.

Alissa musste all das erledigt haben, irgendwie, während er den Sportteil las. Die Kinder zur Welt zu bringen, jetzt eine so demonstrative Feier New-Age-mäßigen Miteinanders und ungenierter Körperanbetung, war auch etwas, das sie allein erledigt hatte, in der Klinik, ohne Komplikationen und ohne größere Beschwerden hinterher. Das Baby war irgendwann einfach da, lag neben ihrem Bett in einem Korbwägelchen oder an ihrer Brust, und wenige Tage später fuhr er die beiden nach Hause […] (Seite 208)

Szenen aus den Fünfzigern

Als Howard – ein Antiquitätenhändler in Boston – vom Tod des Schriftstellers Harold („Doc“) Humes erfährt, den er flüchtig gekannt hatte, erinnert er daran, wie er Harold 1959 beim Schachspiel mit Marcel Duchamp sah. Howard war damals noch keine sechsundzwanzig.

[…] meine Frau und ich, die wir uns auf der Kunsthochschule kennen gelernt hatten, standen kurz vor unserem Durchbruch, jedenfalls glaubten wir das seit drei Jahren. Es war, als gäben wir eine Party, und niemand kam. Wir hatten den Loft, die Hingabe und Askese, die Farben, Pinsel, Leinwände und die Schweißbrenner (ich malte, sie machte Skulpturen) – kurz, wir hatten alles, nur keine Förderer, kein Publikum, kein Einkommen. Bei einem der wenigen Male, da es sexuell zwischen uns klappte, hatten wir dem Packen, an dem wir trugen, eine kleine Tochter hinzugefügt […] (Seite 220f)

1959 versäumte er einmal den Zug von Haverhill nach Boston. Deshalb rief er vom Bahnhof aus seine Frau an, aber die konnte ihn nicht mit dem Auto holen, weil die kleine Annie Fieber hatte. Stattdessen fragte sie Malcolm, einen mit der Familie befreundeten Nachbarn, und der versprach, in vierzig Minuten da zu sein.

Während Howard in der leeren Bahnhofshalle wartete, lungerte ein Typ in einer ungebügelten Baumwollhose herum. Um nicht mit ihm reden zu müssen, tat Howard so, als läse er in einem Buch. Plötzlich fragte ihn der Fremde: „Hey, hat dir schon ma‘ einer einen geblasen?“ Entsetzt floh Howard aus dem Bahnhof.

Endlich kam Malcolm mit seinem marineblauen MG-Cabrio. Howard erzählte ihm von dem Vorfall, aber der Freund meinte, dieser Mann sei keine Bedrohung für ihn gewesen. Malcolm zitierte Statistiken, denen zufolge die Verbrechensrate von Homosexuellen gering war. Schließlich kam Howard sich töricht vor, weil er Angst vor dem Mann verspürt hatte.

Jahre vergingen; Malcolm blieb ein Freund der Familie.

Nichts geschieht über Nacht. Als es so weit war, dass er und ich zusammen nach Boston zogen und das Geschäft an der Charles Street aufmachten, waren die Sechziger schon weit fortgeschritten. (Seite 234)

Metamorphose

Anderson erkrankt an Hautkrebs, und sein Augenarzt schickt ihn wegen einer Verhornung neben dem Tränenkanal zu einer plastischen Gesichtschirurgin. Dr. Kim ist jung, schwanger und stammt aus Korea. Nach einer ersten Untersuchung vereinbart sie einen Operationstermin mit dem Patienten, und sieben Tage nach dem Eingriff zieht sie die Fäden. Weil sie wegen des Babys einige Monate nicht arbeitet, sucht Anderson sie erst ein knappes Jahr später wieder auf und zeigt ihr eine kleine Falte neben der Nase. In einer zweiten Operation entfernt Dr. Kim den Makel. Um die Koreanerin auch weiterhin sehen zu können, bittet Anderson sie bei der Nachuntersuchung ein halbes Jahr später, ihm die Lider und das Kinn zu straffen. Sechs Stunden lang schneidet und näht sie an seinem Gesicht herum. Die Narben und die Hämatome schmerzen, aber Anderson nimmt das gern auf sich und hält die zunächst wöchentlichen, dann monatlichen Termine für die Nachuntersuchungen ausnahmslos ein. Sein Gesicht ist straff gespannt, und seine blauen Augen wirken wie die eines Asiaten. Schließlich bemerkt Anderson, dass Dr. Kim erneut schwanger ist. Auf ihrem Schreibtisch entdeckt er ein Familienfoto: zwei Kinder und einen alten Mann.

Nicht eigentlich alt, wahrscheinlich nicht älter als Anderson, aber warzig, weiß, grienend, großnasig, monströs zerkrumpelt und zerknittert. (Seite 251)

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Auch in „Wie war’s wirklich“ ist John Updike seinem Generalthema treu geblieben: Nicht mehr ganz junge, verheiratete Männer aus der Mittelschicht an der Ostküste – die meisten von ihnen mit vier Kindern – lernen auf einer der zahllosen Partys oder bei einer anderen Gelegenheit eine Frau kennen und beginnen eine Affäre mit ihr. Nach einiger Zeit verläuft die neue Beziehung allmählich im Sand, und der Mann begegnet einer anderen Frau. Wenn es um Sex geht, werden Familienväter zu Nomaden. Was aus den betrogenen Ehefrauen wird – die natürlich die Geliebten wieder anderer Männer sind –, scheint John Updike ebenso wenig zu interessieren wie das Schicksal der Kinder, aber er führt uns hinter die gutbürgerlichen Fassaden und weist auf den Verfall der für Neuengland früher einmal charakteristischen protestantisch-puritanischen Ethik hin.

Obwohl der Ich-Erzähler wechselt, weisen die Parallelitäten zwischen den Geschichten und ihre nostalgische Stimmung auf autobiografische Züge hin.

John Updike versteht es, das scheinbar Triviale genau zu beobachten und anschaulich wiederzugeben. Seine Sprache ist brillant, intelligent, und die ironischen Formulierungen funkeln darin.

John Updike wurde am 18. März 1932 in Shillington, Pennsylvania, geboren und war das einzige Kind des Lehrers Wesley Russel Updike und der Schriftstellerin Linda Grace Hoyer. 1950 begann er, in Harvard Anglistik zu studieren. Drei Jahre später heiratete er die Kunststudentin Mary Entwistle Pennington. Nach dem Abschluss seines Studiums besuchten sie 1954 ein Jahr lang gemeinsam die Ruskin School of Drawing and Fine Art in Oxford. Eigentlich wollte John Updike Cartoonist werden, aber dann nahm er das Angebot an, Kolumnen und Rezensionen für „The New Yorker“ zu schreiben. Gleich zweimal wurde er mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. John Updike starb am 27. Januar 2009.

Die Übersetzerin Maria Carlsson erhielt 2003 den Helmut M. Braem Preis.

 

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004 / 2009
Textauszüge: © Rowohlt Verlag

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