Zuckerschnute

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Zuckerschnute

Zuckerschnute - Regie: Cinzia T. H. Torrini - Drehbuch: Cinzia T. H. Torrini - Kamera: Alessio Gelsini - Schnitt: Anna Napoli - Darsteller: Stefanie Sandrelli, Roberto Citrau, Gea Martire, Pino Ammendola - 1996; 30 Minuten

Inhaltsangabe

Anna ist nicht mehr ganz jung, ein bisschen füllig, aber immer noch recht attraktiv. Doch ihr Ehemann Filippo schaut nur noch Sportübertragungen im Fernsehen an, wenn er abgespannt vom Büro nach Hause kommt. Zunächst tröstet Anna sich mit Bonbons über das fehlende Sexualleben hinweg, aber dann sucht sie die Wunderheilerin Olga Montez auf ...
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Kritik

"Zuckerschnute" ist eine witzige, schwungvoll erzählte, gut inszenierte und unterhaltsame kleine Erotikkomödie.

Anna (Stefanie Sandrelli) ist nicht mehr ganz jung, ein bisschen füllig, aber immer noch recht attraktiv. Doch ihr Ehemann Filippo (Roberto Citrau) schaut nur noch Sportübertragungen im Fernsehen an, wenn er abgespannt vom Büro nach Hause kommt.

Zunächst tröstet Anna sich mit Bonbons über das fehlende Sexualleben hinweg, aber dann sucht sie die Wunderheilerin Olga Montez (Gea Martire) auf, die ihr zwei Aphrodisiaka mitgibt:

eine Crème und eine Tablette. Die Crème soll Anna sich auf die Hände auftragen und damit ihren Mann anfassen. Dummerweise kommt in dem Augenblick, in dem sie das tun will, der Briefträger mit einem Einschreiben, und als der Kugelschreiber zu Boden fällt, berührt sie seine Hand. Danach kann sie sich seiner kaum noch erwehren. Die Tablette versteckt sie in einem Pudding. Den frisst der Hund, der daraufhin plötzlich Gefallen an der Katze findet.

Verzweifelt geht Anna noch einmal zu Olga Montez. Diesmal bekommt sie ein besonders wirkungsvolles Mittel: Eine Schachtel Bonbons, die sie jünger machen. Ausdrücklich warnt die Wunderheilerin Anna, auf keinen Fall mehr als zwei auf einmal zu essen.

Filippo ist hingerissen, als er seine strahlend aussehende Frau lasziv in Reizwäsche auf dem Bett liegen sieht. Er treibt es die ganze Nacht mit ihr, und zwischendurch isst Anna immer wieder eines der köstlich schmeckenden Zauberbonbons.

Am anderen Morgen, nachdem Filippo das Haus verlassen hat, kommt der Hausmeister (Pino Ammendola), um einen tropfenden Wasserhahn in der Küche zu reparieren. Am Boden findet er eines der Bonbons und steckt es sich hinters Ohr.

Kurz darauf sieht der Hausmeister, wie ein ihm unbekanntes junges Mädchen in viel zu großen Stöckelschuhen über die Treppe herunterkommt. Er drängt dem schönen Kind das Bonbon auf – und plötzlich stehen nur noch die Schuhe da.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2006

Andrea Maria Schenkel - Täuscher
"Täuscher" ist ein düsterer, knapp erzählter Kriminalroman. Andrea Maria Schenkel entwickelt die Geschichte nicht linear, sondern montiert sie aus Episoden. Nebenbei vermittelt sie Eindrücke vom Leben in Landshut Anfang der 20er-Jahre.

Täuscher

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