Ein Mann für jede Tonart

Ein Mann für jede Tonart

Ein Mann für jede Tonart

Originaltitel: Ein Mann für jede Tonart - Regie: Peter Timm - Drehbuch: Hera Lind und Peter Timm, nach dem Roman "Ein Mann für jede Tonart" von Hera Lind - Kamera: Fritz Seemann - Schnitt: Pia Fritsche - Musik: Konstantin Wecker und Chris Walden - Darsteller: Katja Riemann, Uwe Ochsenknecht, Gudrun Landgrebe, Henry Hübchen, Maren Schumacher, Maria Happel, Tilo Prückner, Herta Däubler-Gmelin u.a. - 1992; 90 Minuten

Inhaltsangabe

Pauline Frohmuth ist wieder einmal spät dran. Um 20.00 Uhr soll sie bei einer im Rundfunk live übertragenen Aufführung von Verdis Requiem als Soloaltistin in der Philharmonie singen. Um 19.50 Uhr bleibt sie mit ihrem VW-Käfer liegen. Ein Porschefahrer hält und nimmt sie mit. Dr. Klaus Klett ist Chirurg. Mit dem Schild "Arzt im Noteinsatz" auf dem Dach rast er los ...
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Kritik

"Ein Mann für jede Tonart" ist eine turbulente, von Peter Timm inszenierte Komödie mit vielen komischen Verwicklungen.
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Pauline Frohmuth (Katja Riemann) ist wieder einmal spät dran. Um 20.00 Uhr soll sie bei einer im Rundfunk live übertragenen Aufführung von Verdis Requiem als Soloaltistin in der Philharmonie singen. Um 19.50 Uhr bleibt sie mit ihrem VW-Käfer liegen. Ein Porschefahrer hält und nimmt sie mit. Dr. Klaus Klett (Uwe Ochsenknecht) ist Chirurg. Mit dem Schild „Arzt im Noteinsatz“ auf dem Dach rast er los. Pauline zieht sich noch während der Fahrt im Auto um. Als Klaus sie vor dem Bühneneingang absetzt, vergisst sie in der Aufregung die Noten und ihr Schminktäschchen. Die Partitur gibt Klaus beim Pförtner ab, aber es ist schon zu spät, um sie noch zur Bühne zu bringen. Dort steht bereits die Ersatzsängerin. Im letzten Augenblick übernimmt Pauline ihren Part.

Nach dem Konzert wartet der Musikkritiker Georg Lalinde (Henry Hübchen) am Bühnenausgang auf sie, stellt sich vor und beglückwünscht sie zu ihrem Auftritt. Pauline ist zu einer Party eingeladen, und er bietet ihr an, sie hinzufahren.

Einige Tage später taucht Klaus in Paulines Wohnung auf und bringt ihr das Täschchen: Den Namen hat er in der Konzertkritik gelesen und die Adresse im Telefonbuch gefunden. Der selbstbewusste Schnösel hat auch eine Flasche Champagner mitgebracht und freut sich auf einen netten Abend. Pauline bittet ihn, ihren Käfer abzuschleppen. Aber danach kommt Georg Lalinde, den sie zu Essen eingeladen hat.

Als dessen Tochter Liebesbriefe ihres introvertierten Vaters findet, freut sich seine Frau (Gudrun Landgrebe), dass ihr Mann wieder ein geregeltes Sexualleben hat. Das sei wahnsinnig wichtig. Sie selbst hat auch zwei oder mehrere Liebhaber.

Klaus aber wird von seiner Frau vor die Tür gesetzt, als sie herausfindet, dass er wieder einmal einer anderen den Hof macht. Nun ist er darauf angewiesen, dass Pauline ihn aufnimmt.

Sie kann sich zwischen Georg und Klaus nicht entscheiden, obwohl es schwierig ist, die verschiedenen Termine auseinanderzuhalten. Da stellt sich auch noch heraus, dass sie schwanger ist. Sie bekommt Zwillinge. Aber wer ist der Vater?


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Auch wenn das Buch von Hera Lind und der Film von dem „Manta“-Regisseur Peter Timm stammt: „Ein Mann für jede Tonart“ ist eine turbulente Komödie mit vielen komischen Verwicklungen. Die Schauspieler sind ohnehin vom Feinsten: Katja Riemann, Uwe Ochsenknecht, Henry Hübchen, Gudrun Landgrebe, Maren Schumacher und – in einem kleinen Auftritt als Chorleiterin – Herta Däubler-Gmelin. Die Musik schrieben Konstantin Wecker (der auch im Film kurz zu sehen ist) und Chris Walden. Übrigens: Wenn Katja Rieman singt, hört man nicht die Schauspielerin, sondern Hera Lind.

Mit dem 1989 veröffentlichten Roman „Ein Mann für jede Tonart“ debütierte Hera Lind als Schriftstellerin.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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