José Saramago : Kain

Kain

José Saramago

Kain

Originalausgabe: Caim Editorial Caminho, Lissabon 2009 Kain Übersetzung: Karin von Schweder-Schreiner Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2011 ISBN: 978-3-455-40295-7, 175 Seiten, 19.99 € (D)
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Nachdem Kain seinen Bruder erschlagen hat, irrt er von einem biblischen Schauplatz zum anderen und springt dabei nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich vor und zurück, bis er am Ende als Einziger die Sintflut überlebt. José Saramago beschäftigt sich in "Kain" mit der Theodizee. Unbarmherzig und nachtragend, ungerecht und willkürlich, böse und blutrünstig ist der Gott, den er hier beschreibt ...
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Kritik

Auf eine Entwicklung der Hauptfigur wartet man in dem von José Saramago aus 13 Episoden zusammengesetzten Roman "Kain" vergeblich, aber Action-Szenen, Witz und Ironie sorgen für eine unterhaltsame Lektüre.
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Adam und Eva erfreuen sich im Bett an ihren nackten Körpern. Das schöne Leben im Paradies ist jedoch nicht von Dauer: Nachdem Adam und Eva verbotenerweise einen Apfel vom Baum der Erkenntnis gegessen haben, wirft der Herr sie hinaus. Sie irren umher, bis sie eine Höhle finden, in der sie sich vor der Sonnenglut schützen können. Der Hunger treibt Eva einige Zeit später zurück. Der Cherub Asael, der mit einem Feuerschwert in der Hand am Eingang des Gartens Eden Wache hält, hat strikte Weisung, niemand einzulassen. Immerhin ist er bereit, der verführerischen Frau ein paar Früchte zu holen, und Eva zieht das Fell von ihren nackten Schultern, damit er etwas zum Tragen hat. Zum Abschied rät der Cherub ihr, sich mit Adam einer Karawane anzuschließen.

Das tun die beiden aus dem Paradies Vertriebenen. Adam erlernt die Landwirtschaft, kauft schließlich ein Stück Land und baut darauf ein Lehmhaus. Das Paar bekommt zwei Söhne: Kain und Abel. (Seth, der dritte Sohn, wird erst sehr viel später geboren.) Während Abel im Lauf der Jahre die Tierzucht übernimmt, bestellt Kain Äcker und Felder. Die beiden Brüder sind unzertrennlich. Aber als Kain dem Herrn Feldfrüchte opfert, löst sich der Rauch rasch auf. Der Qualm über dem von Abel verbrannten Fleisch steigt dagegen senkrecht zum Himmel empor. Abel verhöhnt seinen Bruder deshalb – und wird daraufhin von Kain mit einem herumliegenden Eselskiefer erschlagen.

Wegen des Brudermordes stellt Gott Kain zur Rede. Es kommt zum Disput.

Bin ich etwa der Leibwächter meines Bruders, Du hast ihn getötet, So ist es, doch die Hauptschuld hast du, ich hätte mein Leben für sein Leben gegeben, wenn du nicht das meine zerstört hättest, Ich wollte dich auf die Probe stellen, Wer bist du denn, dass du den auf die Probe stellen willst, den du selbst erschaffen hast, Ich bin der unumschränkte Herr über alle Dinge, Und über alle Lebewesen, willst du sagen, aber nicht über mich und meine Freiheit, Die Freiheit zu töten, So wie du frei warst zuzulassen, dass ich Abel töte, als es in deiner Hand lag, dies zu verhindern […] Es ist einfach, ich habe Abel getötet, weil ich dich nicht töten konnte, doch meiner Absicht nach bist du tot […]

Am Ende erkennt Gott seine Teilschuld zumindest implizit an: Obwohl er den Brudermord durch seine Allmacht hätte verhindern können, schritt er nicht ein. Er lässt Kain am Leben, markiert jedoch mit dem Zeigefinger dessen Stirn und verdammt ihn dazu, ruhelos herumzuziehen.

Im Land Nod gibt Kain sich als Abel aus und wird Lehmstampfer. Der kräftige junge Mann fällt Lilith auf, der Ehefrau des Herrschers Noah. Sie holt ihn als Türsteher in den Palast. Dort wird er als erstes von zwei Sklavinnen entkleidet und gewaschen. Die Berührung der Frauen erregt ihn. Die Mädchen kichern, als er in ihre Gesichter ejakuliert. Neu eingekleidet, beginnt Kain seinen Dienst in Liliths Vorzimmer – und im Bett der unersättlichen Frau.

Kains Potenz scheint zwar unerschöpflich zu sein, aber nach einiger Zeit macht Lilith sich wegen seines schlechten Aussehens Sorgen und rät ihm zu Spaziergängen. Dem Sklaven, der Kain begleitet, befiehlt Noah, seinen Nebenbuhler in einen Hinterhalt zu locken, wo ihm zwei Killer auflauern. Als jedoch der eine von ihnen glaubt, sein Schwert habe sich in eine Schlange verwandelt, flüchten die beiden Angreifer und der verräterische Sklave. Zurück im Palast, erzählt Kain Lilith von dem Anschlag. Sie besteht darauf, dass Noah die drei Männer öffentlich erhängen lässt.

Zu diesem Zeitpunkt ist Lilith bereits schwanger. Kain erbittet sich von ihr einen Esel und zieht weiter.

In einem fruchtbaren Land beobachtet Kain zufällig, wie Abraham mit seinem Sohn Isaak einen Altar errichtet. Als der Greis das Messer zückt, um den Knaben einer Anordnung des Herrn gemäß zu opfern, fällt Kain ihm in den Arm und rettet Isaak des Leben. Der Engel, der Abraham davon abhalten soll, seinen Sohn zu töten, verspätet sich. Er habe ein Problem mit seinem rechten Flügel gehabt, entschuldigt er sich.

Kain kommt an einer riesigen Baustelle vorbei. Offenbar sollte ein Turm errichtet werden, aber die Arbeiten wurden vorzeitig eingestellt. Ein Mann, der Hebräisch spricht, erklärt Kain, der Turm hätte bis zum Himmel reichen sollen. Der Herr sei zur Besichtigung vorbeigekommen und habe eine Sprachverwirrung herbeigeführt, um den Weiterbau des Turms zu verhindern, der ihm nicht gefiel. Während früher alle Menschen nur eine einzige Sprache benutzten, sprechen sie jetzt Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Euskara, Latein, Griechisch, Hebräisch und Portugiesisch. Und weil es weder Dolmetscher noch Wörterbücher gibt, können sie sich nicht mehr verständigen.

Einige Zeit später kommt Kain zu Abrahams Behausung. Als er sich nach Isaak erkundigt, erklärt ihm Abraham, er habe nur einen einzigen Sohn gezeugt, und zwar mit seiner Sklavin Hagar, nicht mit seiner Ehefrau Sara. Der heiße nicht Isaak, sondern Ismael. Daraus schließt Kain, dass er in der Zeit zurückgereist ist und Isaak noch nicht geboren wurde. Bei Abraham trifft Kain auf drei weitere Gäste. Es handelt sich um den Herrn und zwei männliche Engel. Abraham schlachtet ein Kalb, um sie zu bewirten, und Sara muss Brot backen. Obwohl Abraham und Sara bereits alt sind, prophezeit ihnen der Herr, sie würden noch einen Sohn bekommen.

Was der Herr und die beiden Engel in der Gegend vorhaben? Sie wollen die Städte Sodom und Gomorrha zerstören, weil die männlichen Bewohner schwul sind.

Am nächsten Tag begleitet Kain den Gastgeber nach Sodom. Abraham will dort seinen Neffen Lot besuchen. Vor dessen Haus lärmt eine Gruppe von Männern, die es mit Lots Gästen, den beiden männlichen Engeln, treiben wollen. Vergeblich versucht Lot, die Meute zu beruhigen, indem er den Männern Sex mit seinen beiden Töchtern anbietet. Die Engel raten Lot, die Stadt unverzüglich mit seiner Frau, den Töchtern und Schwiegersöhnen zu verlassen. Weil die jungen Männer den Rat missachten, bricht Lot mit den drei Frauen auf. Da regnet es Feuer und Schwefel vom Himmel. Die Stadt wird zerstört. Nicht einmal die unschuldigen Frauen und Kinder werden verschont. Obwohl die Engel gesagt haben, niemand dürfe zurückschauen, dreht Lots Frau sich um – und erstarrt zur Salzsäule.

Bis zum heutigen Tag kann niemand verstehen, wofür sie so gestraft wurde, wo es doch ganz natürlich ist, wissen zu wollen, was in unserem Rücken geschieht.

Lot sucht zunächst mit seinen Töchtern Schutz in der nahen Stadt Zoar, wagt es jedoch nicht, lange dort zu bleiben und zieht eine abgelegene Berghöhle als Zufluchtsort vor. Die jungen Frauen befürchten, dass er bald sterben wird. Vorher wollen sie sich noch von ihm schwängern lassen, denn andere Männer sind nicht in ihrer Reichweite. Sie machen den Vater betrunken und lassen sich in zwei aufeinanderfolgenden Nächten von ihm befruchten [Inzest], ohne dass er davon etwas mitbekommt. (Der Erzähler bezweifelt die Wahrheit dieser Geschichte: Im betrunkenen Zustand sei kein Mann zu einer Erektion fähig, und ohne Erektion könne keine Penetration stattgefunden haben.)

In der Wüste Sinai kommt Kain zu einer Menschenansammlung am Fuß eines Berges. Seit vierzig Tagen warten die Leute auf ihren Anführer Moses, der zum Gipfel ging, um dort den Herrn zu treffen. Als Moses endlich wieder zurückkommt und sieht, dass die Menschen ein goldenes Kalb umtanzen, ordnet er im Namen des Herrn ein Massaker an. Nachdem die Beauftragten dreitausend Männer umgebracht haben, befiehlt Moses ihnen, noch einmal loszuziehen und auch Frauen und Kinder zu töten.

Der Erzähler hält es für möglich, dass auf den Gesetzestafeln, die Moses von seiner Bergbesteigung mitbrachte, nur zwei Gebote standen:

Du dienst uns, ihr dient mir.

In Jericho fängt Kain als Gehilfe eines Hufschmieds aus Josuas Armee, der es auf seinen Esel abgesehen hat, zu arbeiten an. Er wird Zeuge, wie die Israeliten die Trompeten blasen und dadurch die Stadtmauern zum Einsturz bringen. Die Angreifer zerstören die Häuser und töten nicht nur alle Bewohner, sondern auch die Tiere. Dass einer von ihnen, Achan, einen erbeuteten Mantel, Silber und Gold vergräbt, statt die Dinge zu vernichten, bringt den Herrn so in Rage, dass er den Israeliten seine Unterstützung entziehen will. Erst als Josua den Dieb steinigen lässt, versöhnt der Herr sich wieder mit seinem Volk.

Auch die Städte Makkeda, Libna, Eglon, Hebron und Debir werden von den Israeliten erobert. Aber bevor der Herr das erwählte Volk ins Gelobte Land Kanaa lässt, muss Josua noch die fünf Amoriterkönige besiegen.

Kain kehrt zu Lilith zurück. Inzwischen hat sie einen neun oder zehn Jahre alten Sohn, der Henoch heißt. Noah starb vor drei Jahren eines natürlichen Todes. Als Lilith sich entkleidet, sieht Kain, wie schön sie nach wie vor ist.

Nach der Kopulation gerät er mit ihr in einen Streit über den Herrn:

[…] etwas habe ich gelernt, Und was, Dass unser Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, komplett verrückt ist, Wie kannst du es wagen zu sagen, der Herrgott sei verrückt, Weil nur ein Verrückter, der sich seines Handelns nicht bewusst ist, zugeben würde, für den Tod von Hunderttausenden von Menschen direkt verantwortlich zu sein, und sich anschließend so verhält, als wäre nichts geschehen, es sei denn es dreht sich hier nicht um Verrücktheit, unfreiwillige, echte Verrücktheit, sondern schlicht und einfach um reine Bösartigkeit

Nach zwei Wochen verlässt Kain die Geliebte wieder.

In Uz findet er Arbeit beim Großgrundbesitzer Hiob.

Die beiden männlichen Engel, denen Kain schon einmal begegnete, vertrauen ihm an, Gott habe mit Satan gewettet, dass Hiob durch nichts von seinem Glauben abzubringen sei. Satan dürfe alles versuchen, nur Hiob nicht töten. Innerhalb von kurzer Zeit verbrennen Hiobs Schafherden, die Knechte kommen im Kampf mit Viehdieben ums Leben, das Vieh wird geraubt, die zehn Söhne und Töchter sterben, als ein Wirbelsturm das Haus zerstört, und Hiobs Körper wird mit Schwären überzogen. Trotz allem fällt Hiob nicht von Gott ab. Kain kann es nicht fassen, dass der tugendsame Hiob alles verlor, nur weil Gott eine Wette gewinnen wollte.

Er gelangt in ein Tal, in dem vier Männer und vier Frauen ein riesiges Schiff bauen, obwohl es weit und breit weder einen Fluss noch einen See gibt. Dem Fremden wollen sie nicht sagen, warum sie das tun. Aber als der Herr vorbeikommt, erfährt Kain, dass Gott längst bereut, die Menschheit erschaffen zu haben. Wegen ihrer Verdorbenheit will er sie mit einer Sintflut vernichten. Noah hat er als Stammvater einer neuen Menschheit auserkoren. Deshalb baut Noah mit seiner Frau, den drei Söhnen und den Schwiegertöchtern eine Arche für sich und ein Pärchen von jeder Tierart. Auf Geheiß des Herrn nehmen sie auch Kain mit an Bord.

Der Herr kam nicht zum Stapellauf. Er war damit beschäftigt, das hydraulische System des Planeten zu überprüfen, er kontrollierte den Zustand der Ventile, zog hier und da eine Schraube fest, an der es tropfte, aber nicht tropfen sollte, probierte die verschiedenen örtlichen Verteilernetze aus, überwachte den Druck der Manometer und hatte noch eine Unmenge anderer großer und kleiner Arbeiten zu erledigen, eine wichtiger als die andere.

Wie ein Luftschiff von Ferdinand Graf von Zeppelin schwebt die von Engeln getragene Arche zunächst zur Küste. Dann schwimmt sie auf dem Wasser, mit dem der Herr die Erde flutet und die Menschheit vernichtet. Die vier Frauen haben alle Hände voll zu tun, jeden Tag Tonnen von Kot zu beseitigen. Chams Frau rutscht auf den Exkrementen aus, gerät unter den Fuß eines Elefanten und wird zertreten. Noah lässt die Leiche ins Wasser werfen. Kurz darauf stößt Kain den Witwer in die Fluten, ohne dass die anderen es mitbekommen. Sie glauben, Cham sei durch einen Unfall über Bord gegangen und ertrunken.

Die beiden anderen Schwiegertöchter des Patriarchen beschläft er. Es dauert nicht lang, bis die Ehefrauen von Sem und Jafet schwanger werden. Mit Noahs Segen holt Kain auch dessen Ehefrau ins Bett. Nach dem Orgasmus führt er sie zum Bullauge, greift ihr zwischen die noch von der Lust bebenden Schenkel und wirft sie hinaus.

Erst als Noah mit Kain und den Tieren allein an Bord der Arche ist, begreift er, dass seine Angehörigen vom Gast ermordet wurden. Die Aufgabe, Stammvater einer neuen Menschheit zu werden, kann er nicht mehr erfüllen. Verzweifelt stürzt Noah sich ins Wasser.

Kain bleibt allein zurück. Den Plan des Herrn, eine neue Menschheit ins Leben zu rufen, hat er vereitelt.

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In „Kain“, seinem letzten Roman, beschäftigt sich José Saramago (1922 – 2010) mit der Theodizee. Dabei argumentiert er nicht mit der Grausamkeit in der Tierwelt, Naturkatastrophen oder Kriegsverbrechen, sondern mit Episoden aus dem Alten Testament, die er allerdings ein wenig anders erzählt, als er es in der Bibel gelesen hat. Unbarmherzig und nachtragend, ungerecht und willkürlich, böse und blutrünstig ist der christliche Gott in „Kain“.

Luzifer wusste genau, was er tat, als er gegen Gott aufbegehrte, manche behaupten, er habe es aus Neid getan, doch das stimmt nicht, er tat es, weil er die bösartige Natur des Kerls kannte.

Die Geschichte der Menschheit ist die Geschichte ihrer Uneinigkeiten mit Gott, weder versteht er uns, noch verstehen wir ihn.

Der Brudermörder Kain – Protagonist des Romans und Sprachrohr des Autors José Saramago – irrt von einem biblischen Schauplatz zum anderen und springt dabei nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich vor und zurück. Hin und wieder kommentiert ein Erzähler das Geschehen. Anfangs gibt es außer Adam und Eva bereits andere Menschen, zum Beispiel eine am Paradies vorbeiziehende Karawane. Am Ende überlebt Kain als einziger Mensch die Sintflut. Deshalb kann es eigentlich gar keine Leser geben. Das ist paradox.

Auf eine Entwicklung der Hauptfigur wartet man vergeblich. Die Episoden sind zwar farbig und voller action, dienen jedoch alle nur dazu, die gegen Gott gerichtete Polemik des Autors zu veranschaulichen. Das ist durchaus unterhaltsam, zumal mitunter Witz und Ironie aufblitzen, aber José Saramago variiert immer nur das eine Thema. Er hat Bedeutenderes als „Kain“ geschrieben.

Gewöhnungsbedürftig sind die Dialoge. Dass die üblichen Anführungszeichen fehlen, kennen wir aus anderen Romanen, aber in „Kain“ geht José Saramago einen Schritt weiter und reiht die Äußerungen der Gesprächspartner aneinander, nur durch Kommata und große Anfangsbuchstaben getrennt. Wer da nicht konzentriert liest, verliert rasch den Überblick.

Den Roman „Kain“ von José Saramago gibt es auch als Hörbuch, gelesen von Helmut Krauss (Hamburg 2011, 4 CDs, ISBN 978-3-455-30718-4).

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2011
Textauszüge: © Hoffmann und Campe Verlag

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