Shrek der Dritte

Shrek der Dritte

Shrek der Dritte

Shrek der Dritte – Originaltitel: Shrek 3 / Shrek the Third – Regie: Chris Miller, Raman Hui – Drehbuch: Jeffrey Price, Peter S. Seaman, J. David Stem, David N. Weiss, Jon Zack, nach dem Kinderbuch "Shrek" von William Steig – Schnitt: Michael Andrews – Musik: Harry Gregson-Williams – 2007; 90 Minuten

Inhaltsangabe

Als Harold, der Froschkönig des Reiches "Weit Weit Weg", erkrankt, müssen seine Tochter Fiona und sein Schwiegersohn Shrek Repräsentationspflichten übernehmen. Aber das ist nichts für den ungelenken Oger Shrek. Zu seinem Entsetzen vertraut ihm der sterbende König dennoch die Nachfolge an. Nach der Trauerfeier bricht Shrek auf, um Fionas Cousin Artus zu überreden, den Thron zu besteigen. Während er fort ist, erobert der eitle Prinz Charming das Königreich ...
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Kritik

"Shrek der Dritte" ist unterhaltsam, aber im Vergleich zu den ersten beiden Teilen fehlt es an originellen Einfällen, die über eine Nummernrevue hinausgehen würden. Die Computeranimation ist dagegen vom Feinsten.
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Was bisher geschah:
„Shrek. Der tollkühne Held“
„Shrek 2. Der tollkühne Held kehrt zurück“

Als Harold (Synchronsprecher: John Cleese / Thomas Danneberg), der Froschkönig des Reiches „Weit Weit Weg“, erkrankt, müssen seine Tochter Fiona (Cameron Diaz / Esther Schweins) und sein Schwiegersohn Shrek (Mike Myers / Sascha Hehn) Repräsentationspflichten übernehmen. Aber das ist nichts für den ungelenken Oger Shrek. Dementsprechend macht er alles falsch: So zerstört er ein Schiff bei der Taufe und trifft einen Jüngling, den er zum Ritter schlagen will, statt mit der flachen Seite der Schwertklinge mit der Schneide. Zu seinem Entsetzen vertraut ihm der sterbende König dennoch die Nachfolge an.

Unmittelbar nach der Trauerfeier für den König geht Shrek zusammen mit seinen treuen Freunden, dem Esel (Eddie Murphy / Dennis Schmidt-Foß) und dem gestiefelten Kater (Antonio Banderas / Benno Fürmann), an Bord eines Segelschiffes, das sie zu Fionas Cousin Artus (Justin Timberlake / Robin Kahnmeyer) bringen soll, dem Zweiten und Einzigen außer Shrek in der Thronfolge. Der gestiefelte Kater verabschiedet sich von den Katzen, und der Esel von den drei Kleinen, die er zusammen mit seiner Drachenfrau inzwischen hat. Fiona ruft Shrek von der Mole aus nach, sie sei schwanger.

Artus wurde gerade im Turnierkampf von Lancelot besiegt, als Shrek und seine Begleiter in dem schlossartigen College eintreffen, das der junge Ritter besucht. Er gilt als Versager. Seine Kommilitonen spielen ihm böse Streiche und verspotten ihn.

Freudig folgt er Shreks Aufforderung, mit ihm ins Königreich „Weit Weit Weg“ zu reisen und dort den Thron zu besteigen. Unterwegs begreift er, dass die Aufgabe kein Zuckerschlecken ist. Da will er umkehren. Das Schiff wird bei dem Gerangel von Artus und Shrek beschädigt und strandet auf einer einsamen Insel, auf der die Schiffbrüchigen den verrückt gewordenen greisen Zauberer Merlin (Eric Idle / Wolfgang Spier) vorfinden.

Während Shrek fort ist, überfällt der eitle Prinz Charming (Rupert Everett / Thomas Vogt), aus dem nur ein schlechter Theaterschauspieler geworden ist, das Königreich „Weit Weit Weg“ mit einer Hexenarmee und reißt die Herrschaft an sich. Fiona, ihre Mutter Lillian (Julie Andrews / Marie-Luise Marjan), ihre Stiefschwester Doris (Larry King / Manfred Lehmann) und die Freundinnen Schneewittchen, Dornröschen, Aschenputtel und Rapunzel fliehen zunächst durch einen unterirdischen Gang. Dann kehren sie ins Schloss zurück, um den Usurpator zu vertreiben. Aber sie werden von Rapunzel verraten, der Prinz Charming versprochen hat, sie an seiner Seite zur Königin zu machen. Der Machthaber lässt Fiona und ihre Begleiterinnen in einen Kerker sperren.

Käpt’n Hook (Ian McShane / Friedemann Benner) reist Shrek im Auftrag des Prinzen mit einer Spezialeinheit entgegen und überfällt ihn und seine Freunde auf der Insel, auf der sie gestrandet sind. Die Angreifer werden allerdings in die Flucht geschlagen und kehren erfolglos nach „Weit Weit Weg“ zurück.

Auf ihren Wunsch hin zaubert Merlin die vier Schiffbrüchigen ins Königreich. Allerdings vertauscht er dabei versehentlich die Gestalten des Esels und des Gestiefelten Katers.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Bei ihrer Ankunft erfahren Shrek und seine Freunde von Pinocchio, was vorgefallen ist. Prinz Charming und seine Soldaten bringen die Ankömmlinge in ihre Gewalt. Shrek erklärt dem Prinzen, er habe nie vorgehabt, Artus den Thron zu überlassen, denn der Trottel sei nicht in der Lage, das Reich zu regieren. Wie von Shrek beabsichtigt, lässt Prinz Charming den jungen Mann daraufhin frei, aber Artus durchschaut die Lüge nicht und verlässt das Schloss gekränkt. Statt seiner wird Shrek in Ketten gelegt.

Der Esel und der Gestiefelte Kater holen Artus ein und klären ihn über Shreks Taktik auf.

Lilian sprengt die Mauer des Kerkers. Die Frauen brechen aus.

Prinz Charming beabsichtigt, Shrek während der Aufführung eines eigens für diesen Zweck geschriebenen Theaterstücks auf der Bühne zu töten. Bevor er mit seiner Lanze zum tödlichen Stoß ansetzt, stürmen die Frauen herein. Gegen die Soldaten des Prinzen haben sie jedoch keine Chance. Als alles verloren zu sein scheint, taucht Artus auf, redet den Männern ins Gewissen und wendet alles zum Guten. Mit Hilfe der Drachenfrau wird Prinz Charming überwältigt.

Shrek überlässt Artus die Entscheidung, wer von ihnen den Thron besteigen soll. Wie erhofft, nimmt Artus die angebotene Krone an und wird vom Volk gefeiert.

Unerwartet taucht auch der Zauberer Merlin auf und behebt seinen Irrtum mit dem Esel und den Gestiefelten Kater.

Shrek und Fiona kehren glücklich in den Sumpf zurück und bekommen eine ganze Schar Kinder.

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Dem dritten Film über den Oger Shrek fehlt der Reiz der Neuheit. Eine Handlung gibt es in „Shrek der Dritte“ kaum noch. Stattdessen bieten Chris Miller und Raman Hui eine Art Nummernrevue. Das ist noch immer unterhaltsam, aber es fehlt an wirklichen guten, originellen Einfällen, die über eine Aneinanderreihung von Slapstick-Szenen hinausgehen würden. Technisch gibt es an „Shrek der Dritte“ allerdings nichts zu bemängeln: Die Computeranimation setzt Maßstäbe.

Die Kavalkade der verblüffenden, schreiend komischen Verdrehungen und erzählerischen Kopfstände, die den ersten Teil ausmachten, ist einer angenehmen Beschaulichkeit gewichen, die Oger-Saga ist zur Soap geworden. (Fritz Göttler, Süddeutsche zeitung, 21. Juni 2007)

Mit einem vierten Teil wurde die Filmreihe über Shrek abgeschlossen:
„Für immer Shrek“.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2010

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