102 Dalmatiner

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102 Dalmatiner

102 Dalmatiner - Originaltitel: 102 Dalmatians - Regie: Kevin Lima - Drehbuch: Kristen Buckley, Brian Regan, Bob Tzudiker und Noni White, nach dem Roman "The One Hundred and One Dalmatians" von Dodie Smith - Kamera: Adrian Biddle - Schnitt: Gregory Perler - Musik: David Newman - Darsteller: Glenn Close, Gérard Depardieu, Alice Evans, Ioan Gruffudd, Tim McInnerny, Ben Crompton, Carol MacReady, David Horovitch u.a. - 2000; 100 Minuten

Inhaltsangabe

Als Cruella de Vil durch einen Verhaltenstherapeuten von ihrer Gier nach einem Mantel aus dem Fell von Dalmatinerwelpen geheilt zu sein scheint, wird sie vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Tatsächlich kümmert sie sich rührend um ein Tierheim in London – bis der Glockenschlag des Big Ben sie verstört ...
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Kritik

Auch das Sequel "102 Dalmatiner" ist eine turbulente Slapstick-Komödie, ein Klamauk, der an Zeichentrick-Filme erinnert. Die spaßige Handlung dreht sich um einen Papagei, der sich für einen Rottweiler hält, am Computer spielende Hunde und ein Rudel putziger Dalmatinerwelpen.
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Wegen versuchter Tierquälerei war die auf Pelze von Dalmatinerwelpen versessene Modemacherin Cruella de Vil (Glenn Close) zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Nach drei Jahren kommt sie aufgrund der erfolgreichen Behandlung ihrer Verhaltensstörung durch Dr. Pavlov (David Horovitch) vorzeitig aus dem Gefängnis, allerdings mit der Auflage, dass sie bei einem Rückfall alles, was von ihrem Millionen-Vermögen nach der Bezahlung der Verteidiger-Rechnung noch übrig bleibt, den Tierheimen in ihrem Londoner Stadtbezirk überweisen muss.

Ausgerechnet die Bewährungshelferin Chloe Simon (Alice Evans), deren Dalmatinerpärchen damals auch unter Cruella de Vil zu leiden hatte, soll sich um sie kümmern. Cruella ist jedoch wie ausgewechselt: In ihrem Schloss hat sie alle ihre Pelze von ihrem Diener Alonso (Tim McInnerny) wegschließen lassen. Und gerade als ein rücksichtsloser Hausbesitzer wegen überfälliger Mietzahlungen die Räumung des Tierheims „Die zweite Chance“ veranlassen will, kauft sie das marode Gebäude. Fortan hilft sie Kevin Shepherd (Ioan Gruffudd) und Ewan (Ben Crompton), die Räume zu renovieren und die Tiere zu pflegen. Darunter ist auch ein Papagei mit dem Namen Pegasus, der sich für einen Rottweiler hält und deshalb überzeugt ist, nicht fliegen zu können.

Chloe sieht sich im Rahmen ihrer Betreuung Cruellas in dem Tierheim um – und Kevin erobert ihr Herz.

Obwohl Dr. Pavlov weiß, dass der Glockenschlag des Big Ben seine Therapieerfolge gefährdet, warnt er weder Cruella noch deren Bewährungshelferin, weil er von der Aufdeckung dieser Störanfälligkeit negative Folgen für sein Geschäft befürchtet. Chloes Büro befindet sich in unmittelbarer Nähe des Glockenturms, und so bleibt es nicht aus, dass Cruella dort den Big Ben schlagen hört. Völlig verstört verlässt sie das Gebäude. Auf der Straße sieht sie alles weiß mit schwarzen Punkten. Unverzüglich befiehlt sie ihrem Diener, im Schloss wieder ihre Pelze hervorzuholen, und sie besinnt sich auf ihren alten Traum: Ein Mantel aus dem Fell von Dalmatinerwelpen. Inzwischen will sie auch eine Kapuze an dem Mantel, und deshalb benötigt sie dafür einen Dalmatiner mehr als bei ihrem ersten Entwurf: 102 Dalmatiner müssen es sein.

Während Cruella – die nach außen hin weiterhin eine Hundeliebhaberin spielt – den französischen Kürschner Jean Pierre Le Pelt (Gérard Depardieu) zur Zusammenarbeit überredet, beginnt Alonso in ihrem Auftrag Dalmatinerwelpen zu stehlen. Cruella richtet es so ein, dass man Kevin und Ewan für die heimlichen Hundefänger halten muss und erscheint dann mit der Polizei in dem Tierasyl „Die zweite Chance“. Kevin beteuert vergeblich seine Unschuld: Er und Ewan werden verhaftet. Chloe ist tief enttäuscht und nimmt Cruellas Einladung zu einer Party auf ihrem Schloss an, um auf andere Gedanken zu kommen.

Sie ahnt nicht, dass es Cruella nur darauf ankommt, sie aus ihrer Wohnung fernzuhalten, während Jean Pierre dort einbricht und die noch fehlenden drei Dalmatinerwelpen raubt.

Durch Zufall entdeckt Chloe im Schloss den Raum mit den Pelzen – und wird darin von Cruella eingesperrt. Da begreift Chloe, dass Cruella sich nicht geändert hat und Kevin hereingelegt worden ist. Es gelingt ihr, auszubrechen. Zur gleichen Zeit schlüpft der Papagei Pegasus, der mit Kevin eingesperrt ist, durch das Gitter der Zelle, singt den Wachmann in den Schlaf, nimmt ihm den Schlüssel und bringt ihn Kevin.

Chloe und Kevin, die sich gleich wieder versöhnt haben, finden heraus, dass Cruella mit Jean Pierre Le Pelt und den in Kisten eingesperrten Welpen mit dem Orient Express nach Paris fahren. Sie folgen mit dem nächsten Zug. In Paris entdecken sie das Versteck mit den 102 Dalmatinern, werden zwar von Cruella überrascht und selbst eingesperrt, können sich aber kurze Zeit später zusammen mit allen Hunden befreien. Bei der Verfolgung der flüchtigen Welpen gerät Cruella in die Teigmaschinen einer Patisserie, wird in einen Kuchen gebacken und am Ende so verhaftet.

Weil „Die zweite Chance“ das einzige Tierheim in dem Londoner Stadtbezirk ist, erhält Kevin Cruellas gesamtes Vermögen: acht Millionen Pfund.

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Auch das Sequel „102 Dalmatiner“ ist eine turbulente Slapstick-Komödie, ein Klamauk, der an Zeichentrick-Filme erinnert. Die spaßige Handlung dreht sich um einen sprechenden Papagei, am Computer spielende Hunde und ein Rudel putziger Dalmatinerwelpen.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2004

Hunter Davies - The John Lennon Letters
Hunter Davies ermöglicht uns in "The John Lennon Letters" einen facettenreichen Blick auf den widersprüchlichen Charakter John Lennons. Der Pazifist konnte durchaus zornig werden; geistreich riss er philosophische Themen an, gab sich aber auch albern.

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