Ioanna Karystiani : Schattenhochzeit

Schattenhochzeit

Ioanna Karystiani

Schattenhochzeit

Originaltitel: Koustoumi sto choma Kastaniotis, Athen 2001 Schattenhochzeit Übersetzung: Michaela Prinzinger Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M 2003 392 S., ISBN 3-518-41472-0, 19.90 € Taschenbuch: Suhrkamp, Frankfurt/M 2005
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Ein auf Kreta aufgewachsener Junge, der von seinem Vater in die USA geschickt wurde, macht eine international erfolgreiche Karriere als Naturwissenschaftler. Er weiß, dass er nach den archaischen Gesetzen der Blutrache den Mord an seinem Vater rächen müsste. Einige Tage nach seinem 43. Geburtstag fliegt er nach Kreta, um sich seiner Vergangenheit zu stellen.
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Kritik

Ioanna Karystiani erzählt diese ernste Geschichte – die sich vor allem im Kopf des Protagonisten abspielt – im Rhythmus der Kreter: langsam und bedächtig, schnörkellos und ohne prätentiöse stilistische Experimente. "Schattenhochzeit" ist abschnittsweise spannend und von der ersten bis zur letzten Zeile fesselnd.
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Inhaltangabe:

Der weltberühmte Aidsforscher Kyriakos Roussias feiert am 18. Juli 1998 seinen 43. Geburtstag. Er stammt aus Pagomenou (Bezirk Sfakia bei Chania) auf Kreta, hat jedoch inzwischen die amerikanische Staatsbürgerschaft erworben. Als er 15 war, schickte ihn sein Vater Myron ohne weitere Erklärungen zu Athanassia Braou-Charleston in Lincoln, Illinois. Athanassia war die Schwester von Kryriakos Mutter Polyxeni und zugleich seine Patentante. Nach dem Gymnasium in Lincoln, begann er 1974 in New York Physik zu studieren; später promovierte er in Chicago und lehrte in Boston, Philadelphia, und Houston, Texas. Seit einiger Zeit arbeitet er in Frederick nordwestlich von Washington. In Kreta war er nie wieder. Seine Mutter sah er nach sechzehn Jahren Trennung, als er sie im Herbst 1986 für einen Winter zu sich in die USA holte. Auch 1991 und 1994 lebte sie jeweils einige Monate bei ihm. Sein Vater war am 22. Mai 1972 in Athen erschossen worden.

An Gespräche konnte er sich nicht erinnern, nur an Schweigen. Seine Eltern redeten nicht viel miteinander. Er, um ihr keinen Anlass zum Schmollen, und sie, um ihm keinen Anlass zum Schimpfen zu bieten. Sie hatten kein Vertrauen zu den Worten. Sie fürchteten, dass sie die Sprache nicht genügend gut beherrschten oder dass ein sprachlicher Missgriff das Blut in Wallung bringen könnte. Sein Blut wohlgemerkt, denn die Mutter geriet nur bei Dritten in Wut, ihrem Mann gegenüber war es, vor den Kindern zumindest, ihre Aufgabe, das Schlimmste zu verhüten.

Sechs Tage nach seinem 43. Geburtstag, am 24. Juli 1998, lässt Kyriakos Roussias alles stehen und liegen und fliegt erstmals nach achtundzwanzig Jahren wieder nach Kreta.

Sie [seine siebzigjährige Mutter] fächelte sich mit dem Kopftuch Luft zu und grübelte nach, warum der einzige Sohn so plötzlich im Dorf aufgetaucht war, ohne sie um Erlaubnis zu fragen und gegen die ausdrückliche Anweisung seines Vaters, es bis in alle Ewigkeit nie wieder zu betreten. Hatte ihn vielleicht ein Dritter angestiftet, aber wer bloß? All das lag nur in ihrem Blick, denn die einzigen Worte, die aus ihrem Mund drangen, waren: „Ich brate schnell ein paar Auberginen.“

Die drei älteren Schwestern eilen herbei, um ihren Bruder zu umarmen: Antigoni, die mit dem 57-jährigen Metzger Theofanis Melissinos verheiratet ist, die 46-jährige Keti mit ihrem Ehemann Takis Ktenioudakis – beides Angestellte der Präfektur in Chania – und Marina, die als Hotelangestellte in Rethymnon arbeitet und seit Jahren mit einem verheirateten Unternehmer liiert ist, dessen Scheidung sich immer wieder verzögert. Der Notar Belivanis wird gerufen, um Kyriakos Roussias das 1820 gebaute Elternhaus, das Haus der Großmutter und einen Acker aus dem Familienbesitz zu überschreiben.

Kyriakos Roussias hat seinen Rückflug für den 3. August gebucht, doch auf dem Weg zum Flugplatz kehrt er wieder um. Immer wieder sieht er hinüber zu einem Rohbau, in dem sein gleichnamiger Cousin und dessen Ehefrau wohnen. Im Vergleich zu dem Aidsforscher ist der andere Kyriakos Roussias klein und wird deshalb zur Unterscheidung auch „der Kurze“ genannt. Der Kurze verbrachte dreizehn Jahre im Gefängnis, weil er den Mord an seinem Zwillingsbruder Sifis Roussias gerächt und den Vater seines Cousins erschossen hatte. 1985 wurde er aus der Haft entlassen.

In verschiedenen Gesprächen mit Einheimischen erfährt Kyriakos Roussias, was damals geschah und die Vorgeschichte dazu.

Es hatte 1949 damit begonnen, dass ein kleingewachsener Kyriakos Roussias seinem größeren gleichnamigen Cousin bei dichtem Nebel zwei Ziegen gestohlen, sie geschlachtet und das Fleisch in einer Höhle versteckt hatte. Der Bestohlene verfolgte den Dieb drei Tage lang – bis er auf einer Geröllhalle ausglitt und 170 Meter tief in eine Schlucht stürzte. So jedenfalls stellte es der Dieb dar, als er tags darauf verhaftet wurde. Kyriakos Roussias wurde wegen Viehdiebstahls und illegalem Waffenbesitz zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, von der Mordanklage allerdings freigesprochen. Sein ältester Sohn Josif („Sifis“) Roussias verdiente seinen Lebensunterhalt als Schafscherer. Am 5. Mai 1951 wurde der Zweiundzwanzigjährige auf der Hochweide erschossen. Ein gleichnamiger Sohn aus dem anderen Familienzweig, den man für den Mörder hielt, bot Zeugen auf, die behaupteten, sie hätten zur fraglichen Zeit mit ihm Schnecken gesammelt. Trotz des unglaubwürdigen Alibis sprach das Gericht ihn frei, aber das Gesetz der Blutrache verlangte das nächste Opfer. Bevor Myron Roussias den Tod seines älteren Bruders, des Schafscherers, rächen konnte, erkrankte er 1953, wenige Tage nach der Taufe seiner Zwillingssöhne, und starb bald darauf. Er hinterließ eine dreiundzwanzigjährige Witwe namens Roula und die Söhne Kyriakos und Sifis.

Kyriakos Roussias, mit dessen Viehdiebstahl es angefangen hatte, kam am 7. Oktober 1953 aus dem Gefängnis. Am 22. November verabschiedete sich Sifis Roussias, der im Mordprozess freigesprochen worden war, von seiner schwangeren Frau Galatia, denn er wollte in Athen ein Gewehr und Munition kaufen. Kyrikakos Roussias folgte ihm und erschoss ihn an Bord des Tankers „Kanaris“. Die Hafenpolizei nahm den Mörder in Piräus fest. Galatia gebar einen Sohn, den sie nach seinem getöteten Vater Sifis nannte. Im Alter von fünfzehn Jahren, am 15. März 1969, zog er erstmals einen Anzug an, ging zur Busstation in Chania und verschoss vor dem Bus nach Sfakia das ganze Magazin seiner Beretta auf den inzwischen sechzigjährigen Kyriakos Roussias, den Viehdieb von 1949, um den Mord an seinem Vater zu rächen. Dafür wurde der Jugendliche zu zwölf Jahren Besserungsanstalt verurteilt. Er starb bald darauf an Krebs.

Als man im April 1970 die verkohlte Leiche der Rethymniotin in ihrer Küche auffand, wurde deren Erzfeindin Athinoula Roussia, die verwitwete Großmutter der Zwillinge, wegen Brandstiftung und vorsätzlichen Mordes angeklagt. Aber man konnte ihr nichts nachweisen: Sie wurde freigesprochen. Gebrochen und halb erblindet kehrte sie nach Sfakia zurück. Kyriakos Roussias, einer ihrer beiden Enkel, feierte am 13. Mai 1972 Hochzeit. Sein Zwillingsbruder Sifis, inzwischen ein gefeierter Sänger, trat bei der Feier unter großem Jubel auf. Als der Neunzehnjährige anschließend die gemieteten Mikrofone und Lautsprecher aufräumte, tauchte plötzlich Myron Roussias auf, der damals über vierzigjährige Sohn der Verbrannten, schlug ihm in die Magengrube, packte ihn am Haarschopf und erstach ihn mit einem zwanzig Zentimeter langen kretischen Messer, an dessen Horngriff noch das Preisschild klebte. Eine Stunde lang wand und krümmte sich das Opfer, aber Myron gab ihm keinen Gnadenstoß, sondern stand dabei und rauchte eine Zigarette nach der anderen. Danach fürchtete Myron um das Leben seines Jüngsten und schickte ihn deshalb zu dessen Patentante nach Amerika.

Kyriakos Roussias, der Zwillingsbruder des zuletzt Ermordeten, verwendete das bei seiner Hochzeit gesammelte Geld, um Myron über Chania, Souda, Piräus nach Athen zu verfolgen. Dort erschoss er ihn am 22. Mai 1972 auf der Straße, zwischen einem Friseursalon und einem Möbelgeschäft. Ein Richter aus Korfu und ein Staatsanwalt aus Rhodos sorgten dafür, dass er zu neunzehn Jahren Kerker verurteilt wurde. Dreizehn davon saß er in verschiedenen Gefängnissen ab. Seine Frau, mit der er nur ein einziges Mal Sex hatte, kann seit damals nicht mehr schlafen.

Nun ist die Reihe an Aidsforscher Kyriakos Roussias, den Mord an seinem Vater zu rächen.

Seine Erziehung und sein Gewissen waren zwar mit dem Gedanken der Selbstjustiz nicht vereinbar, dennoch mochte er sich in der Rolle nicht recht wohl fühlen, das letzte lebende männliche Mitglied des einen Zweigs der Roussias und gleichzeitig der Erste zu sein, der nicht zur Waffe greifen würde.

Am 10. August 1998 gräbt er einen Stutzen, einen Karabiner, einen Revolver und die dazu gehörende Munition aus. Als seine Mutter zufällig auf die nun hinter einem Holzstapel versteckten Waffen stößt, erleidet sie einen Schwächeanfall und beschwört ihn: „Geh weg von hier, geh weg von hier.“

Mehr als ein Jahrzehnt, seit damals, als sie Witwe wurde, quälte Polyxeni Roussia in den Nächten die Frage, ob sie lieber die Mutter eines Mörders oder die eines Ermordeten sein wollte.

Von Gemeindevorsteher Tsontos erfährt Kyriakos Roussias, dass sein kleingewachsener Namensvetter nach einem Empfehlungsschreiben fragte, und der Polizist Papadoulis unterrichtet ihn darüber, dass der Kurze mehrmals nach Chania fuhr und dort Souflakibuden besichtigte.

Zwei Tage später bittet Kyriakos Roussias einen Freund, den Bauunternehmer Tsapas, sein Elternhaus in Pagomenou vor dem Winter zu renovieren, eine Heizung einzubauen, das Küchenfenster zu vergrößern und das Spülbecken zu erneuern.

Am 13. August beobachtet er, wie der Kurze auf dem Friedhof das Grab seines Zwillingsbruders öffnet und die Knochen in eine blaue Reisetasche packt. In der Nacht vom 14. auf den 15. August verfolgt er ihn, stellt ihn und zwingt ihn mit vorgehaltener Waffe auf den Beifahrersitz seines Autos. Er fährt mit ihm zu einer Kapelle am Fuß der Schlucht, in der 1949 alles begonnen hatte. „Wegen dieser Nacht bin ich zurückgekommen“, sagt er und öffnet eine mitgebrachte Rakiflasche. Zum ersten Mal sprechen die beiden gleichnamigen Vertreter zweier verfeindeter Familienzweige miteinander. Der Kurze erzählt ihm, wie er sich mit achtzehn in seine spätere Frau verliebt hatte. Während sie ihn im Gefängnis regelmäßig besuchte, musste er mit ansehen, wie sie verwelkte und verwahrloste. Jetzt beabsichtigt er, mit ihr nach Melbourne auszuwandern. Dafür brauchte er das Empfehlungsschreiben der Gemeinde. Er will in Australien Grillrestaurants eröffnen – deshalb die Erkundigungen in Souflakibuden – und die sterblichen Überreste seines Zwillingsbruders stellvertretend für die anderen Toten in der Familie bestatten. Weil er schon seit langem an Auswanderung denkt, hat er sein Haus nie verputzt.

Nachdem Kyriakos Roussias, der Aidsforscher, versehentlich seine Brille zertreten hat, lässt er sich von dem Kurzen ein Stück fahren und bleibt dann allein am Auto, bis ihn die Polizei findet. Er habe den Sonnenaufgang sehen wollen, erklärt er und bittet den Polizisten, ihn zu seiner Mutter zurückzubringen, wo Freunde und Verwandte in Sorge um ihn versammelt sind. Von seiner ersten und einzigen Begegnung mit seinem Cousin, den er nach den Gesetzen der Blutrache hätte töten müssen, erzählt er nichts.

Seinem Freund Chatsiantoniou sagt er am Telefon:

„Ich bin durch die Gärten und Felder gewandert, und die ganze Zeit musste ich daran denken, dass irgendwo eine vergessene tödliche Erinnerung hochgehen könnte. Diese Landschaft ist ein Minenfeld verhängnisvoller Momente.“

Am 16. August – zwei Tage vor seiner Abreise aus Kreta – sieht er die verhärmte Frau des Kurzen erstmals aus der Nähe. Erst jetzt erkennt er sie: Es ist Maro, eine geborene Kavi. Mit dreizehn war er in die zwei Jahre Ältere verliebt; und trotz einiger weniger Affären in Amerika hat er das Mädchen von damals nie vergessen.

Zurück in den USA, erfährt er, dass der Kurze und dessen halb blinde Großmutter Anthinoula verschwunden seien. Kyriakos Roussias ruft die australische Einwanderungsbehörde an und gibt sich als sein Namensvetter aus: Kyriakos Roussias, Sohn von Josif Roussias und Argyro Roussia, geboren am 8. August 1953 in Pagomenou, Provinz Sfakia, Präfektur Chania. Da erfährt er, dass man die Einreise seines Namensvetters und dessen Frau abgelehnt hatte. Hatte der Kurze daraufhin sich selbst das Leben genommen?

Metaxia, die dreizehnjährige Nichte des Aidsforschers, hinterlässt ihm auf dem Anrufbeantworter die Nachricht, man habe die alte Anthinoula irgendwo am Flussufer gefunden, mit gebrochener Hüfte, Rippenfrakturen und Fieber. Kyriakos Roussias ruft im Krankenhaus in Chania an: Die 87-Jährige ist ihren Verletzungen erlegen.

Im belgischen Fernsehen sieht Kyriakos Roussias seinen Namensvetter wieder: Der war am 3. September aus Sfakia verschwunden, mit der Autofähre nach Athen gereist, dann mit der Bahn nach Brüssel. Dort traf er am 12. September mit den sterblichen Überreste seines Bruders in der blauen Reisetasche ein. Aber die Behörden schickten ihn nach Kreta zurück.

Kyriakos Roussias sagt zu einem Freund:

„Wenn ich damals [als Fünfzehnjähriger] geblieben wäre, hätte ich auch jemanden töten können. Gegen meinen Willen. Das ist auch anderen so ergangen.“

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Ein auf Kreta aufgewachsener Junge, der von seinem Vater in die USA geschickt wurde, macht eine international erfolgreiche Karriere als Naturwissenschaftler. Achtundzwanzig Jahre lang konzentriert er sich auf seine Arbeit, um die Vergangenheit zu verdrängen. Er weiß, dass er nach den archaischen Gesetzen der Blutrache den Mord an seinem Vater – der selbst Täter und Opfer in diesem Teufelskreis war – rächen müsste. Am Tag vor seinem 43. Geburtstag verliert er sein Taufkettchen, und einige Tage später fliegt er nach achtundzwanzig Jahren erstmals nach Kreta, um sich seiner Vergangenheit zu stellen.

Ihm genügte die Tatsache, dass er begriffen hatte, was es hieß, wenn eine Last einen zu erdrücken beginnt. Als er anfing, die Fehler und die Blutschuld der Familie abzuwägen, die Erinnerung nicht mehr zu verdrängen, Trauer und Schuld zuzulassen und zu teilen, da begann er eigentlich erst, seine Familienangehörigen zu lieben. Erinnerung ist Freiheit, und Freiheit ist Nachsicht und Liebe, dachte er.

Ioanna Karystiani erzählt die ernste Geschichte „Schattenhochzeit“ – die sich vor allem im Kopf des Protagonisten abspielt – im Rhythmus der Kreter: langsam und bedächtig, schnörkellos und ohne prätentiöse stilistische Experimente. Das ist abschnittsweise spannend und von der ersten bis zur letzten Zeile fesselnd. (Die deutsche Übersetzung ist allerdings nicht von logischen Fehlern und stilistischen Schwächen frei.)

Die Kreterin Ioanna Karystiani (*1952) machte sich nach dem Jurastudium einen Namen als Cartoonistin und Drehbuchautorin. Für ihren ersten Roman – „Die Frauen von Andros“ –, dessen deutschsprachige Ausgabe ebenfalls im Suhrkamp Verlag erschien, wurde sie 1998 mit dem griechischen Staatspreis für Literatur ausgezeichnet.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2003
Textauszüge: © Suhrkamp Verlag

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