Bruno Gebhardt : Handbuch der deutschen Geschichte

Handbuch der deutschen Geschichte

Bruno Gebhardt

Handbuch der deutschen Geschichte

Ernst Klett Verlag 1970 - 1976 (4 Bände) Taschenbuchausgabe in 22 Bänden: dtv 1973 - 1980 Neubearbeitung in 24 Bänden (Hg.: Alfred Haverkamp, Wolfgang Reinhard, Jürgen Kocka, Wolfgang Benz): Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2001ff
Buchbesprechung

Inhaltsangabe

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der Herausgeber der 8. und 9. Auflage, Herbert Grundmann, das Geschichtswerk vollständig überarbeiten und neu strukturieren. Seit 2001 erscheint bei Klett-Cotta die neu bearbeitete 10. Auflage in 24 Bänden: "Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte".

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Kritik

Der Gymnasiallehrer Bruno Gebhardt gab 1891/92 ein zweibändiges Handbuch der deutschen Geschichte heraus, mit dem er sich besonders an seine Kollegen wandte.

Der Gymnasiallehrer Bruno Gebhardt gab 1891/92 ein zweibändiges Handbuch der deutschen Geschichte heraus, mit dem er sich besonders an seine Kollegen wandte. Wie es damals üblich war, beschäftigte Bruno Gebhardt sich vor allem mit der politischen Ereignisgeschichte. Von der erweiterten 6. Auflage in den Jahren 1922/23 an gewannen die Herausgeber des „Gebhardt“ Universitätsprofessoren als Autoren und erweiterten die Darstellung um sozialgeschichtliche Aspekte. – Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der Herausgeber der 8. und 9. Auflage, Herbert Grundmann, das Geschichtswerk vollständig überarbeiten und neu strukturieren.

Da es sich bei dem Handbuch um eine kompakte wissenschaftliche Darstellung der deutschen Geschichte handelt, die auch für den Laien gut lesbar und verständlich ist, war es sinnvoll, dass der „dtv“ das Werk in den Siebzigerjahren einem breiten Publikum mit einer Taschenbuchausgabe in 22 Bänden zugänglich machte.

Seit 2001 erscheint bei Klett-Cotta die neu bearbeitete 10. Auflage in 24 Bänden: „Gebhardt. Handbuch der deutschen Geschichte“. Bisher sind folgende Bände geplant bzw. verfügbar.

  • (01) Alfred Haverkamp: Perspektiven des Mittelalters; Friedrich Prinz: Europäische Grundlagen deutscher Geschichte, 4. – 8. Jahrhundert; 648 Seiten
  • (02) Rudolf Schieffer: Die Zeit der Karolinger, 714 – 887; 189 Seiten
  • (03) Gert Althoff und Hagen Keller: Späte Karolinger und Ottonen. Krisen und Konsolidierungen, 888 – 1024; 478 Seiten
  • (04) Hanna Vollrath: Die Zeit der Salier, 1024 – 1125; in Vorbereitung
  • (05) Alfred Haverkamp: 12. Jahrhundert, 1125 – 1198; 270 Seiten
  • (06) Wolfgang Stürmer: 13. Jahrhundert, 1198 – 1273; 342 Seiten
  • (07) Michael Menzel: Rudolf I. bis Ludwig IV., 1273 – 1346 / Christian Hesse, Peter Moraw: Die Zeit der Luxemburger Könige bis zur Wahl Sigismunds, 1346 – 1410; in Vorbereitung
  • (08) Hartmut Boockmann und Heinrich Dormeier: Konzilien, Kirchen- und Reichsreform, 1410 – 1495, 266 Seiten
  • (09) Wolfgang Reinhard: Probleme deutscher Geschichte 1495 – 1806; Reichsreform und Reformation 1495 – 1555; 414 Seiten
  • (10) Maximilian Lanzinner: Konfessionelles Zeitalter, 1555 – 1618;
    Gerhard Schormann: Dreißigjähriger Krieg, 1618 – 1648; 320 Seiten
  • (11) Johannes Burkhardt: Vollendung und Neuorientierung des frühmodernen Reiches, 1648 – 1763, 510 Seiten
  • (12) Walter Demel: Reich, Reformen und sozialer Wandel, 1763 – 1806; 398 Seiten
  • (13) Jürgen Kocka: Das lange 19. Jahrhundert; 187 Seiten
  • (14) Hans Werner Hahn, Helmut Berding: Reformen, Restauration und Transformation, 1806 – 1848/49; 755 Seiten
  • (15) Friedrich Lenger: Industrielle Revolution und Nationalstaatsgründung, 1849 – 1870/71; 408 Seiten
  • (16) Volker Berghahn: Das Kaiserreich 1871 – 1914; 445 Seiten
  • (17) Wolfgang Mommsen: Die Urkatastrophe Deutschlands. Der Erste Weltkrieg, 1914 – 1918; 188 Seiten
  • (18) Wolfgang Benz: Deutschland im 20. Jahrhundert / Ursula Büttner: Die Weimarer Republik, 1919 – 1933; 840 Seiten
  • (19) Michael Grüttner: Das Dritte Reich, 1933 – 1945; in Vorbereitung
  • (20) Bernward Dörner: Judenverfolgung und Holocaust, 1933 – 1945; in Vorbereitung
  • (21) Rolf-Dieter Müller: Der Zweite Weltkrieg, 1939 – 1945; 461 Seiten
  • (22) Wolfgang Benz, Michael F. Scholz: Deutschland unter alliierter Besatzung, 1945 – 1949 / Die DDR, 1949 – 1990; 686 Seiten
  • (23) Edgar Wolfrum: Die Bundesrepublik Deutschland, 1949 – 1990, 652 Seiten
  • (24) Peter Bender: Deutschland seit 1990; in Vorbereitung
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Bernhard Kellermann - Der Tunnel
In dem expressionistischen Roman stellt Bernhard Kellermann nicht nur die gigantische Materialschlacht des Tunnelbaus anschaulich dar, sondern auch die Verflechtung von Börse, Industrie und Medien sowie den Konflikt zwischen Arbeitern und Unternehmern.
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