Die Verurteilten

Die Verurteilten

Die Verurteilten

Originaltitel: The Shawshank Redemption - Regie: Frank Darabont - Drehbuch: Frank Darabont, nach Vorlagen von Stephen King - Kamera: Roger Deakins - Schnitt: Richard Francis-Bruce - Musik: Thomas Newman - Ton: Willie Burton - Darsteller: Tim Robbins, Morgan Freeman, Bon Gunton, William Sadler, Clancy Brown, Gil Bellows, Mark Tolston, James Whitmore u.a. - 1994; 140 Minuten

Inhaltsangabe

Aufgrund von Indizien wird der Bankmanager Andy Dufresne wegen eines Doppelmordes zu einer lebenslangen Zuchthausstrafe verurteilt. Als nach Jahrzehnten ein neuer Häftling auftaucht, der Andys Unschuld beweisen könnte, verhindert es der korrupte Gefängnisdirektor. Andy rächt sich auf intelligente Weise.
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Kritik

Ruhig und unspektakulär inszenierte Frank Darabont in "Die Verurteilten" literarische Vorlagen von Stephen King und achtete dabei vor allem auf die dichte Atmosphäre.
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Die Frau des Bankers Andy Dufresnes (Tim Robbins) und ihr Liebhaber wurden 1947 erschossen. Klar, dass die Polizei den betrogenen Ehemann als Doppelmörder verdächtigte. Er beteuerte zwar seine Unschuld, aber aufgrund von Indizien verurteilte ihn das Gericht zu zweimal lebenslänglicher Haft.

Der stille, sanftmütige Bankmanager leidet nicht nur darunter, eingesperrt zu sein, sondern er droht auch im Zuchthaus „Shawshank“ an der Brutalität seiner Mitgefangenen und der Gefängniswärter zu zerbrechen. Mehrmals wird er zusammengeschlagen und brutal vergewaltigt.

Nur der schwarze Strafgefangene Ellis Boyd („Red“) Redding (Morgan Freeman), der von allen geachtet wird, steht von Anfang an auf seiner Seite und befreundet sich mit ihm. Andy gibt nicht auf und schafft es, seine Umgebung zu verändern, indem er zum Beispiel eine Bücherei einrichtet. Nach zwei Jahren vertraut auch der korrupte Gefängnisdirektor Norton (Bob Gunton) dem Finanzfachmann, lässt sich von ihm Steuererklärungen bearbeiten und Abrechnungen frisieren.

Nach zwei Jahrzehnten taucht ein Häftling auf — Tommy Williams (Gil Bellows) –, der Andys Unschuld beweisen könnte und weiß, wer dessen Frau und ihren Liebhaber umgebracht hat. Aber Norton verhindert Andys Entlastung und sorgt dafür, dass der Zeuge umgebracht wird.

Daraufhin bereitet Andy seine Flucht durch einen Tunnel vor, dessen Einstieg mit einem Rita-Hayworth-Poster verhängt ist. Aber nicht nur das. Die letzten Wochen im Zuchthaus nützt er auch, um den betrügerischen Gefängnisdirektor auf intelligente Weise hereinzulegen und ihn um das illegal erworbene Vermögen zu bringen.

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„Vergiss nie“, sagt Andy einmal, „das Wichtigste ist die Hoffnung.“ Es geht in diesem Gefängnisdrama nicht um die Aufklärung eines Kriminalfalls, sondern um das Überleben in einer Welt des Horrors, um Freundschaft und Zuversicht. Ruhig und unspektakulär inszenierte Frank Darabont Stephen Kings Vorlage und achtete dabei vor allem auf die dichte Atmosphäre.

Er filmte übrigens nicht in einer Studiokulisse, sondern in einem 1896 erbauten düsteren Gefängnis in Mansfield, das bis 1990 benutzt wurde und dessen Abriss man wegen der Dreharbeiten 1994 um einige Wochen verschob.

Außer der Filmmusik von Thomas Newman sind in „Die Verurteilten“ zu hören: ein Duett aus der Oper „Die Hochzeit des Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart sowie die Songs „Put the Blame on Mame“ (Doris Fisher und Allan Roberts) und „Lovesick Blues“ (Cliff Friend und Irving Mills).

Für sieben „Oscars“ wurde „Die Verurteilten“ nominiert: für den Film als solchen, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Musik, Ton und Morgan Freeman.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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