In the Cut

In the Cut

In the Cut

Original-Titel: In the Cut – Regie: Jane Campion – Drehbuch: Susanna Moore und Stavros Kazantzidis, nach dem Roman "In the Cut" von Susanna Moore – Kamera: Dion Beebe – Schnitt: Alexandre de Franceschi – Musik: Hilmar Örn Hilmarsson – Darsteller: Meg Ryan, Mark Ruffalo, Jennifer Jason Leigh, Nick Damici, Sharrieff Pugh, Kevin Bacon, Daniel T. Booth, Michael Nuccio, Allison Nega u.a. – 2003; 110 Minuten

Inhaltsangabe

Bei Frannie handelt es sich um eine schüchterne Englisch-Dozentin, die sich im Gegensatz zu ihrer Halbschwester Pauline unauffällig kleidet und von erotischen Begegnungen allenfalls beim Masturbieren träumt – bis sie eines Tages zufällig eine Fellatio beobachtet. Danach riskiert sie eine sexuelle Beziehung. Hin- und hergerissen zwischen Begierde, Angst und Misstrauen beendet sie diese auch nicht, als sie befürchtet, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben ...
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Kritik

Bei der Verfilmung des Romans "In the Cut" achteten Susanna Moore und Jane Campion vor allem auf die widersprüchlichen Gefühle und Motive der Protagonistin, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird.
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Frannie Avery (Meg Ryan) arbeitet in New York als Englisch-Dozentin und sammelt sexuelle Slang-Ausdrücke für ein Buch. Während ihre Halbschwester Pauline (Jennifer Jason Leigh) in engen, feuerroten Kleidern herumläuft, über einem Striptease-Lokal wohnt und von einer leidenschaftlichen Affäre in die nächste stolpert, kleidet Frannie sich unauffällig und stellt sich erotische Situationen allenfalls beim Masturbieren vor.

Eines Abends trifft sie sich mit ihrem Studenten Cornelius Webb (Sharrieff Pugh) im „Red Turtle“. Als sie zur Toilette in den düsteren Keller hinuntergeht, beobachtet sie zufällig ein Paar bei einer Fellatio. Das erregt sie.

Am nächsten Tag taucht Detective Malloy (Mark Ruffalo) bei ihr auf und fragt sie, ob sie in der Nacht etwas Verdächtiges gehört oder gesehen habe. Eine Zwanzigjährige namens Angela Sands (Heather Litteer) wurde ermordet, und einen Teil der zerstückelten Leiche fand man nahe des Hauses, in dem Frannie wohnt. An Malloys Handgelenk bemerkt Frannie wie bei dem Kerl in der Toilette ein kleines Tattoo. Gerade weil sie überzeugt ist, Malloy bei der Fellatio gesehen zu haben, lässt sie sich auf eine Beziehung mit ihm ein und bricht diese auch nicht ab, als sie erfährt, dass es sich bei der Ermordeten um die Sexualpartnerin des Kerls mit dem Tattoo handelte. Malloy behauptet zwar, in der Mordnacht nicht im „Red Turtle“ gewesen zu sein, aber Frannie glaubt ihm nicht und argwöhnt, dass er Angela Sands umgebracht haben könnte.

Malloy und sein Partner Rodriguez (Nick Damici) ermitteln gegen Cornelius Webb, können ihm aber nichts nachweisen. Verdächtig ist auch der unter Angstzuständen leidende John Graham (Kevin Bacon), mit dem Frannie vor längerer Zeit zwei- oder dreimal geschlafen hatte.

Auf der Straße wird Frannie von einem Vermummten angegriffen. Es gelingt ihr, ihm zu entkommen, aber sie rennt dabei in ein Taxi. Die Verletzungen sind glücklicherweise nicht schlimm.

Kurz darauf werden Körperteile einer ermordeten Studentin in einem Waschsalon gefunden.

Pauline ist das nächste Opfer: Frannie findet den abgetrennten Kopf ihrer Halbschwester in der Badewanne.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Bevor Frannie es wieder mit Malloy treibt, fesselt sie ihn mit seinen Handschellen an ein Rohr in der Wohnung. Danach sucht sie in seinem über einer Stuhllehne hängenden Jackett nach den Schlüsseln für die Handschellen, doch als sie in einer der Taschen einen Anhänger findet, der ihr bei dem Kampf mit dem vermummten Angreifer auf der Straße abgerissen war, befreit sie Malloy nicht, sondern rennt kopflos vor Schreck mit dem Jackett auf die Straße. Dort wartet Rodriguez mit seinem Wagen. Er beruhigt Frannie, fordert sie auf, sich ins Auto zu setzen und fährt mit ihr zu einem Leuchtturm. Als sie das kleine Tattoo an seinem Handgelenk entdeckt, begreift sie, dass nicht Malloy, sondern dessen Partner der Serienmörder ist. Mit einem Rasiermesser geht er auf sie los. Frannie erschießt ihn mit der Pistole aus Malloys Jackett.

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Für die Verfilmung ihres 1995 veröffentlichten Romans „In the Cut“ durch Jane Campion schrieb Susanna Moore (* 1947) das Drehbuch.

Erzählt wird aus der Sicht der Protagonistin Frannie Avery, einer schüchternen Englisch-Dozentin, die zwar sexuelle Slang-Ausdrücke für ein Buch sammelt, sich jedoch im Gegensatz zu ihrer Halbschwester Pauline unauffällig kleidet und erotische Begegnungen allenfalls beim Masturbieren erträumt – bis sie eines Tages während eines Bar-Besuchs zu den Toiletten im finsteren Keller hinuntergeht und zufällig eine Fellatio beobachtet. Danach riskiert sie eine sexuelle Beziehung. Hin- und hergerissen zwischen Begierde, Angst und Misstrauen beendet sie diese auch nicht, als sie befürchtet, es mit einem Serienmörder zu tun zu haben.

Susanna Moore und Jane Campion interessieren sich vor allem dafür, was in Frannie vorgeht; die Thriller-Handlung kommt dabei zu kurz. Bemerkenswert ist die schauspielerische Leistung von Meg Ryan, die hier gegen ihr Image als liebenswerte Hauptdarstellerin in harmlosen Wohlfühl-Komödien besetzt wurde.

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007

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