Rendez-vous mit dem Teufel

Rendez-vous mit dem Teufel

Rendez-vous mit dem Teufel

Originaltitel: Rendez-vous mit dem Teufel - Regie: Thomas Berger - Drehbuch: Barbara Jago - Kamera: Torsten Breuer - Schnitt: Helga Borsche und Rebecca Khanide - Musik: Dieter Schleip - Darsteller: Heinz Hoenig, Jasmin Tabatabai, Felix Eitner, Rüdiger Vogel, Johannes Silberschneider - 1999; 95 Minuten

Inhaltsangabe

Bei der Fahnung nach einem brutalen Serienmörder von Frauen gerät Alex Müller ins Visier der Polizei. Aber er hat für die Tatzeit ein Alibi. Nach dem Verhör zischt er der Kommissarin Valerie Henninger im Vorbeigehen zu: "Du bist die Nächste!" ...
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Kritik

"Rendez-vous mit dem Teufel" ist ein atemberaubender Thriller mit einer verblüffenden Auflösung, hervorragend gespielt von Jasmin Tabatabai, Heinz Hoenig und Felix Eitner.

Zur Fahndung nach einem brutalen Serienmörder von Frauen wurde eine Sonderkommission gebildet. Deren Leiter zieht schließlich noch einen Spezialisten hinzu: Jacob Vogel (Heinz Hoenig). Der nimmt die Mitglieder der Sonderkommission hart heran, besonders die Kommissarin Valerie Henninger (Jasmin Tabatabai), an deren Kaltblütigkeit er immer wieder zweifelt.

Das nächste Opfer des Serienmörders überlebt schwerverletzt und wird von der Polizei gedrängt, den Täter unter mehreren Verdächtigen zu identifizieren. Sie deutet auf Alex Müller (Felix Eitner), aber der hat für die Tatzeit ein Alibi. Als er das Polizeibüro verlässt, flüstert er Kommissarin Henninger im Vorbeigehen zu: „Du bist die Nächste!“

Wenig später begegnen sich Valerie Henninger und Alex Müller auf der Straße; er entschuldigt sich und lädt sie zum Essen ein. Valerie lehnt ab, aber er gibt nicht auf, und schließlich folgt sie einer Einladung zum Abendessen in seinem Haus, um mehr über ihn herauszufinden. Obwohl sich der Gastgeber als Nichtraucher ausgibt, entdeckt sie in seinem Haus eine Zigarettenkippe. Eine Kippe der gleichen Marke lag in der Nähe eines Tatorts! Jacob Vogel aber ist wütend über Valerie Henningers Alleingang und hält ihre Ermittlungen gegen Alex Müller für eine fixe Idee.

Eines Nachts wird Valerie Henninger in ihrer Wohnung von einem maskierten Mann überfallen und krankenhausreif geschlagen. Im letzten Augenblick gelingt es ihr, ihm eine Gabel in den Rücken zu rammen. Er flieht. Überzeugt davon, dass es sich bei dem Angreifer um Alex Müller handelte, fährt sie mit letzter

Kraft zu seinem Haus. Als er öffnet, erschießt sie ihn. Im Krankhausbett gesteht sie Vogel, dass sie Müller getötet hat, weil sie nicht zulassen wollte, dass der Massenmörder weiter frei herumlief. In diesem Augenblick werden Blumen für sie abgegeben – von Alex Müller! Vogel fährt mit ihr zu Müllers Haus, und tatsächlich öffnet dieser die Tür. Nun steht für Jacob Vogel fest, dass Valerie Henninger nervlich am Ende ist, und er suspendiert sie von dem Fall. Aber sie dringt auf eigene Faust in Müllers Haus ein. Hier entdeckt sie die Erklärung dafür, wieso sie glauben konnte, den Mann erschossen zu haben, obwohl er noch lebt. Müller überwältigt sie und bereitet alles vor, um sie langsam und qualvoll umzubringen. Entsetzt stellt sie fest, dass sie es mit einem Psychopathen zu tun hat, der sich bei seinen Mordtaten als Herr über
Leben und Tod fühlt und es als intellektuelles Spiel auffasst, wenn er die Polizei narrt …

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Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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