Roland Suso Richter: The I Inside. Im Auge des Todes
mit Ryan Phillippe u. a.
      Kritik:
"The I Inside. Im Auge des Todes" ist ein düsterer, verschachtelter Psycho- bzw. Mystery-Thriller von Roland Suso Richter. Der Plot basiert auf dem Theaterstück "Point of Death" von Michael Cooney. Filmkritik
 

The I Inside.
Im Auge des Todes

 
  Inhalt:
Simon Cable, ein reicher Immobilienerbe Ende 20, kommt im Krankenhaus zu sich. Er wurde mit Vergiftungssymptomen bewusstlos eingeliefert und erlitt einen Herzstillstand. Simon kann sich an die letzten Jahre nicht erinnern, kennt weder seine Ehefrau Anna noch Clair, die ihn zärtlich küsst. Während er versucht, seine Vergangenheit Stück für Stück zusammenzusetzen, wechselt er zwischen den Jahren 2000 und 2002 hin und her ... Handlung, Inhaltsangabe

The I Inside. Im Auge des Todes – Originaltitel: The I Inside – Regie: Roland Suso Richter – Drehbuch: Michael Cooney und Timothy Scott Bogart, nach dem Theaterstück "Point of Death" von Michael Cooney – Kamera: Martin Langer – Schnitt: Chris Blunden, Jonathan Rudd – Musik: Adam F., Nicholas Pike – Darsteller: Ryan Phillippe, Stephen Rea, Sarah Polley, Piper Perabo, Stephen Lang, Robert Sean Leonard, Peter Egan, Stephen Graham, Rakie Ayola u.a. – 2003; 85 Minuten

   


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Roland Suso Richter:
The I Inside. Im Auge des Todes

Inhaltsangabe:

Simon Cable (Ryan Phillippe), ein reicher Immobilienerbe Ende zwanzig, kommt in einem Krankenhausbett zu sich. Der Kinderarzt Dr. Newborn (Stephen Rea), der sich um ihn kümmert, weil kein anderer Arzt verfügbar ist, klärt ihn darüber auf, dass er am Vorabend bewusstlos eingeliefert worden sei und man ihm aufgrund der Diagnose – Vergiftung – den Magen ausgepumpt habe. Bei einem Herzstillstand, so Dr. Newborn, hätten die Ärzte alles unternommen, um ihn zu reanimieren.

Simon glaubt, im Jahr 2000 zu sein, erfährt jedoch zu seiner Verwunderung, dass es Juli 2002 ist. Seine Erinnerung an die letzten Jahre ist ausgelöscht. Er kennt weder Anna (Piper Perabo), die ihm Dr. Newborn als seine Ehefrau vorstellt, noch Clair (Sarah Polley), die ihn zärtlich küsst und dann ebenso unvermittelt verschwindet wie sie auftauchte.

Während Simon ein Beruhigungsmittel gespritzt wird, fühlt er sich in das Jahr 2000 zurückversetzt. Er stellt fest, dass er auch damals in diesem Krankenhaus lag, und zwar nach einem schweren Verkehrsunfall. Während er verzweifelt versucht, sich an die Vergangenheit zu erinnern, wechselt er immer wieder zwischen den Jahren 2000 und 2002 hin und her. Stück für Stück setzt er das Puzzle zusammen. Manche Erinnerungsbruchstücke tauchen in zwei sich widersprechenden Versionen auf, und er muss sich entscheiden.

Wenn Sie noch nicht erfahren möchten, wie es weitergeht,
überspringen Sie bitte vorerst den Rest der Inhaltsangabe.

Offenbar hatten er und Clair sich vor zwei Jahren verliebt. Simon sträubte sich gegen eine Affäre mit ihr, weil sie die Verlobte seines Bruders Peter (Robert Sean Leonard) war. Als dieser sie in seinem vom Vater geerbten Herrenhaus Bücher von Dieter Wunderlich belauschte und dadurch von ihren Gefühlen erfuhr, kam es zum Streit. Clair fuhr davon, und Peter zog sich auf den Dachboden zurück. Simon versuchte, mit ihm zu sprechen, aber Peter wollte von ihm weg – und stürzte dabei in die Tiefe. Statt den Notarzt zu rufen, wollte Simon seinen Bruder selbst ins Krankenhaus bringen, doch auf dem Weg prallte er im strömenden Regen mit einem entgegenkommenden Auto zusammen. In dem saß Clair, die inzwischen umgekehrt war. Sie starb auf der Stelle.

Bevor Peter im Krankenhaus verschied, sagte er zu der Krankenschwester Anna, sein Bruder habe ihn getötet. Mit diesem Wissen erpresste die Krankenschwester den Patienten Simon, der sich allmählich von seinen Verletzungen erholte: Sie zwang ihn dazu, ihr durch die Eheschließung den Zugang zu seinem Reichtum zu ermöglichen. Dabei hasste sie ihn.

Ob Simon sich bei Renovierungsarbeiten im seit zwei Jahren leer stehenden Haus seines Vaters durch Lösungsmitteldämpfe vergiftete oder von Anna vergiftet wurde, bleibt offen.

Auf jeden Fall scheiterten die Bemühungen der Ärzte, ihn zu reanimieren. Simon ist tot.

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Filmkritik:

"The I Inside. Im Auge des Todes" ist ein düsterer, verschachtelter Psycho- bzw. Mystery-Thriller. Der Plot basiert auf dem Theaterstück "Point of Death" von Michael Cooney. Roland Suso Richter (Regie), Michael Cooney und Timothy Scott Bogart (Drehbuch) schicken den Zuschauer durch ein Labyrinth möglicher Handlungsabläufe. In diesem Chaos nach dem Ariadnefaden zu suchen, macht den Reiz des Films "The I Inside. Im Auge des Todes" aus.

Inhaltsangabe

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2007

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