Garry Marshall: Pretty Woman
mit Julia Roberts, Richard Gere u.a.
      Kritik:
"Pretty Woman" ist ein heiteres Großstadtmärchen über einen Mann, der eine Frau nach seinen Vorstellungen verändern möchte und dabei unversehens etwas über Würde und Liebe lernt. Filmkritik
 

Pretty Woman

 
  Inhalt:
Als Geschäftsmann kann sich Edward Lewis ebenso wenig Sentimentalitäten leistet wie Vivian Ward, die ihren Lebensunterhalt als Prostituierte verdient. Zufällig lernen sie sich kennen ... Inhaltsangabe, Handlung



Pretty Woman - Originaltitel: Pretty Woman - Regie: Garry Marshall - Drehbuch: J. F. Lawton - Kamera: Charles Minsky - Schnitt: Priscilla Nedd - Musik: James Newton Howard - Darsteller: Julia Roberts, Richard Gere, Ralph Bellamy, Jason Alexander, Laura San Giacomo u.a. - 1990; 115 Minuten
   


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Garry Marshall: Pretty Woman

Inhaltsangabe:

Los Angeles: Edward Lewis (Richard Gere) kauft in Schwierigkeiten geratene Unternehmen auf und stößt sie dann mit großen Gewinn wieder ab. Sentimentalitäten leistet er sich dabei ebenso wenig wie Vivian Ward (Julia Roberts), die ihren Lebensunterhalt als Prostituierte verdient Bücher von Dieter Wunderlich und vor ihrem Vermieter durchs Fenster flieht, weil sie die Miete nicht bezahlen kann.

Edward und Vivian lernen sich kennen, als er sie nach dem Weg fragt (!). Nach einigem Zögern nimmt er die attraktive Frau mit in seine Hotelsuite. Schließlich bietet er ihr an, sich auf seine Kosten neu einzukleiden und für ein großzügiges Honorar eine Woche lang die Vorzeige-Frau an seiner Seite zu spielen. Um seinen Geschäftspartner Philip Stuckey zu beruhigen, verrät ihm Edward, dass Vivian eine Hure ist. Als sie das erfährt, kommt es zum Streit. Dadurch begreift Edward, dass er mit seinem Geld nicht alles kaufen kann und es außer Profit auch noch andere Werte gibt.

Filmkritik:

"Pretty Woman" von Garry Marshall ist eine moderne Variante von "Pygmalion" (George Bernard Shaw) bzw. "My Fair Lady" (Frederic Loewe): Ein Mann will eine Frau nach seinen Vorstellungen verändern und lernt dabei unversehens etwas über Würde und Liebe. In diesem heiteren Großstadtmärchen spielen Richard Gere und Julia Roberts ein liebenswertes Traumpaar. Eine fulminante Inszenierung, ästhetisch komponierte Bilder, ein elegantes Ambiente und schicke Garderoben verstärken das Vergnügen des Zuschauers.

Allerdings gilt "Pretty Woman" auch als einer der Filme mit den meisten Continuity-Fehlern. Beim Frühstück beißt Julia Roberts in ein Croissant, in der nächsten Einstellung handelt es sich jedoch um einen Pancake; ein bereits abgeräumter Eisbecher steht plötzlich wieder am Tisch; Julia Roberts zieht Richard Gere die Krawatte aus und öffnet ihm den Hemdkragen, doch in der nächsten Sekunde hat er die Krawatte wieder umgebunden; aufs Bett geworfenes Geld liegt an einer anderen Stelle, ohne dass jemand es angefasst hat; Julia Roberts richtet im Auto einen Innenspiegel, der bei der nächsten Einstellung fehlt; einige Kleidungsstücke, die Julia Roberts über den Arm geworfen hat, vertauschen von Einstellung zu Einstellung ihre Positionen usw.

Inhaltsangabe

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2002

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Garry Marshall: Die Braut, die sich nicht traut



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