Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren
(Novelle)
     
Kritik:
Jonas Lüscher hat die Novelle "Frühling der Barbaren" nach dem Vorbild einer Matrjoschka-Puppe als Erzählung in einer Erzählung gestaltet. Rezension, Buchbesprechung, Buchkritik, Kritik

 

Jonas Lüscher:
Frühling der Barbaren

 
  Inhalt:
Zwei Patienten schlendern durch den Garten einer psychiatrischen Anstalt. Der eine erzählt dem anderen, was er in einem tunesischen Luxusresort erlebt haben will. Dort feierte ein englisches Paar mit 70 Yuppie-Gästen Hochzeit. Am nächsten Morgen kam es zum Crash des britischen Finanzsystems, und sie konnten ihre Rechnung nicht mehr bezahlen. Als sie deshalb nicht mehr bedient wurden, brachen sie als Erstes einen Getränkekühlschrank auf ... Inhalt, Inhaltsangabe, Zusammenfassung, Handlung




Frühling der Barbaren
Originalausgabe:
Verlag C. H. Beck, München 2013
ISBN: 978-3-406-64694-2, 125 Seiten, 14.95 € (D)

   


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Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren

Inhaltsangabe:

Als Preising das von seinem Großvater als Drossel & Potentiometer Manufaktur gegründete und inzwischen Fernsehantennen produzierende Familienunternehmen in der Schweiz von seinem Vater erbte, war der Kabelempfang gerade dabei, den terrestrischen Empfang zu verdrängen. Der Firma mit 35 Angestellten drohte deshalb der Konkurs. Aber da erfand der junge Messtechniker Prodanovic, der Sohn eines bosnischen Buffetkellners, die Wolfram-CBC-Schaltung und rettete damit das Unternehmen, das jetzt Prixxing heißt, 1500 Angestellte beschäftigt und über Niederlassungen auf fünf Kontinenten verfügt. Preising fungiert als Vorstandsvorsitzender, aber faktisch wird die Firma von dem zum Prokuristen avancierten Messtechniker Prodanovic geleitet.

Er ist es auch, der seinen Chef nach Tunesien schickt. Dort soll er einen Zulieferbetrieb von Slim Malouch im Gewerbegebiet am Rand von Sfax unter die Lupe nehmen und sich von dem tunesischen Unternehmer zu einem Urlaubsaufenthalt einladen lassen.

Den größten Teil seines Umsatzes macht Slim Malouch mit Phosphat. Weil aber sein einziger Sohn Foued in Paris Geoökologie studiert und keine Firma übernehmen will, die mit der Herstellung von Kunstdünger zu tun hat, ist er dabei, den Schwerpunkt des Unternehmens zur Telekommunikation zu verlagern.

Slim Malouch und Saida, die älteste seiner vier Töchter, holen Preising vom Aéroport Tunis-Carthage ab und bringen ihn zunächst für eine Nacht ins L'Hôtel d'Elisha, das Slim gehört und von Saida geführt wird.

Preising verschweigt ihnen, dass er vor einem Jahr schon einmal in Tunesien war, weil ihm Malouchs schärfster Konkurrent, Moncef Daghfous, ein günstigeres Angebot für den Zusammenbau der CBC-Schaltungen unterbreiten wollte. Daghfous hatte ebenfalls mit Phosphat begonnen. Während der Verhandlung erfuhr er, dass eines seiner Phosphatwerke am Rand von Tunis in Brand geraten war. Er eilte hin, aber die Druckwelle einer Explosion riss ihm den Kopf ab.

Am nächsten Tag fährt Saida mit Preising zur Oase Tschub. Dort ist sie Geschäftsführerin des ihrem Vater gehörenden Thousand and One Night Resort.

Unterwegs halten sie neben einem Reisebus, der ihnen entgegenkam und in eine Kamelherde fuhr. Bis auf eines sind die Tiere tot, und das letzte erhält gerade den Gnadenschuss. Der Kameltreiber ist ruiniert. Um dem Kameltreiber Geld für den Kauf einer neuen Herde zu geben, bräuchte Preising ihm nur zu geben, was er an einem einzigen Tag verdient, aber er wagt es nicht, sich in die Sache einzumischen und womöglich Saida zu verärgern. Die Hotelchefin ist erbost, denn bei den Insassen des Busses, der übrigens einem Cousin von Slim Malouch gehört, handelt es sich um abreisende Touristen aus dem Thousand and One Night Resort, die nun ihre Flugzeuge verpassen. Und für die neuen Gäste wird Saida den angekündigten Kamelritt in die Wüste absagen müssen.

Die Hotelanlage ist komfortabel, und die Gäste schlafen in klimatisierten Zelten.

Das Pièce de Résistance aber war zweifellos die Spa-Anlage, die am nördlichen Rand der Oase, wo sich eine steile Sandsteinwand erhob, in Grotten untergebracht war, die einstmals zur Kühlung der Kamelmilch oder Ähnlichem gedient haben mochten, zu einer Zeit mit bloßen Händen gegraben, als an diesem Ort noch Menschen gelebt hatten, die nicht im Urlaub waren oder ihr Geld nicht mit jenen verdienten, die im Urlaub waren. Es kam aber der Tag, an dem sie sich vor die Wahl gestellt sahen, entweder das Bauern- und Hirtendasein zugunsten einer Anstellung in Slim Malouchs Resort aufzugeben oder sich sonstwohin zu verziehen, was in der Regel bedeutete, sich mit der ganzen Familie in einer kleinen Wohnung in den wuchernden Peripherien von Tunis, Sfax oder Gabès zusammenzupferchen und darauf zu hoffen, dass zumindest einer der Familie eine Arbeit fand, die zum Beispiel darin bestand, für europäische Firmen mit so dynamisch und exotisch klingenden Namen wie Prixxing elektronische Bauteile zusammenzulöten.

Bei den Gästen handelt es sich mehrheitlich um Engländer, denn Marc Rajani Greyling und Kelly Ibbotson wollen hier mit 70 Freunden und Verwandten Hochzeit feiern. Die jungen Leute sind nahezu alle als Investmentbanker in der Londoner City beschäftigt. Nachrichten über die prekäre Lage des britischen Finanzsystems, den Zusammenbruch der Royal Bank of Scotland und den Sturm auf Bankfilialen überall im Vereinigten Königreich hindern die Yuppies offenbar nicht daran, das Leben am Pool des Resort zu genießen. Für sie ist das alles – die Arbeit ebenso wie der Aufenthalt in Nordafrika – ein Spiel.

Letzten Endes lag es daran, dass es ihnen gelang, dieses Spiel, das sie da spielten, als Ernst zu verkaufen. Und das gelang ihnen natürlich nur, weil es so wirkmächtig war, dieses Spiel. Und die Kraft lag im Geld, in den ungeheuren Summen, mit denen sie tagtäglich hantierten, und in den obszönen Gehältern, die sie bezogen. Wie konnte etwas, das so große Auswirkung auf die Gesellschaft hatte, als Spiel abgetan werden?

Marcs Vater Sanford Greyling ist Soziologe, die Mutter Philippa ("Pippa") Lehrerin. Zwischen Marcs Verwandten und denen der Braut gibt es ein soziales Gefälle, denn Kellys Mutter Mary Ibbotson ist Hausfrau und ihr Vater vertritt die Belegschaft einer Werkzeugfabrik in Liverpool als Betriebsrat.

Pippa und Sanford Greyling heirateten vor 35 Jahren aus einer Laune heraus in einem bröckelnden Betonpavillon des Loughborough Estate, einer Sozialbausiedlung im Londoner Stadtteil Brixton, von der sich die Stadtplaner die Integration von Zuwanderern versprochen hatten, die aber rasch verwahrlost und zu einem Brennpunkt der Kriminalität verkommen war. Vor drei Jahren starb Marcs Schwester Laura. Sie hatte sich für ein Jahr als Bibliothekarin auf einem der Hurtigruten-Schiffe verpflichtet und war bei einem Brand auf dem Schiff in der Nähe des Nordkaps ums Leben gekommen.

Am Vormittag vor der Hochzeit will Sanford noch Mehrkammerbauten suchen, und er lädt Preising dazu ein. Saida rät davon ab und warnt vor dem Risiko einer Entführung durch Lösegelderpresser. Als Sanford sich von seinem Vorhaben nicht abbringen lässt, besteht sie darauf, dass der Bademeister Rachid mitkommt. Widerwillig stimmt Sanford zu, weil Saida ihm sonst nicht den hoteleigenen Pick-up zur Verfügung stellen würde. Aber dann lässt er Rachid stehen und fährt ohne ihn los.

Nach einiger Zeit fällt Sanford und Preising auf, dass sie von einem dunklen Geländewagen verfolgt werden. Offenbar hat Saida ihre Beziehungen zur Staatssicherheit genutzt und lässt sie überwachen.

Sie entdecken einen Mehrkammerbau, aber die Zugänge sind verschlossen.

Bei der Hochzeitsfeier, zu der nun auch Preising eingeladen wurde, rezitiert Pippa das auswendig gelernte Gedicht "The Axe Handle" von Gary Snyder. Sie beginnt souverän, büßt dann jedoch plötzlich ihre Selbstsicherheit ein. Die Zuhörer spüren es, und Pippa entgeht wiederum nicht, dass ihr das Publikum entgleitet. Nur mit Mühe hält sie bis zum Ende durch.

Am Morgen danach wird der Handel an der Londoner Börse um 9.05 Uhr eingestellt. Innerhalb von wenigen Minuten haben die Computer durch Rückkoppelungen Milliarden vernichtet. Das Pfund Sterling stürzt ab.

Marc und Kelly, bei denen es bereits fünf nach zehn war, schliefen in ihrem Beduinenzelt. Zu diesem Zeitpunkt überstieg die Rechnung für die Hochzeit, die sie in Tunesischen Dinar zu bezahlen hatten, gerade den Wert ihres Londoner Reihenhauses in Pfund Sterling, das noch zu achtzig Prozent der Bank gehörte, einer Bank, deren Anwälte gerade Insolvenz anmeldeten und eine E-Mail an die Mitarbeiter aufsetzten, in der sie ihnen vorschlugen, doch heute zur Arbeit einen Pappkarton mitzubringen.

Als Saida die Nachricht vom Staatsbankrott des Vereinigten Königreichs erhält, beeilt sie sich, die aufgelaufenen Rechnungsbeträge von den Kreditkarten der Gäste abzubuchen, aber die von britischen Banken ausgegebenen Kreditkarten wurden offenbar bereits gesperrt. Daraufhin wendet sie sich an den Vater des Bräutigams und fragt ihn, ob er in der Lage sei, die Rechnung von einem nicht betroffenen Auslandskonto zu bezahlen. Andernfalls müsse die Hochzeitsgesellschaft das Resort bis 14 Uhr verlassen. Statt des üppigen Frühstücksbüffets gibt es nur noch Kaffee, Fladenbrot und Kichererbsenpaste.

Saida versucht, einen Bus zu chartern, der die Engländer zum Flughafen bringt, bevor sie erfahren, dass British Airways und die anderen britischen Fluggesellschaften in Tunis-Carthage bereits gegroundet sind.

Die letzten Nachrichten, die auf den Handys der Yuppies eintreffen, sind Kündigungen ihrer Arbeitsverhältnisse. Dann stellen die tunesischen Netzbetreiber das Roaming für Kunden britischer Telefongesellschaften ein.

Kellys Bruder Willy verlangt nach Bier, aber Saida hat bereits den größten Teil des Personals entlassen. Kurzerhand zertrümmert er deshalb mit einem Tennisschläger die Frontscheibe des abgeschlossenen Getränkekühlschranks an der Poolbar und gibt Bier aus.

Sanford übernimmt wie selbstverständlich die Führung. Das beeindruckt Jenny, die beste Freundin und Trauzeugin der Braut, eine junge Porschefahrerin. Sie verführt den Soziologen, der ihr Vater sein könnte, und Sanford erklärt seiner Frau, er werde sie wegen Jenny verlassen.

Die Experten übertrumpften sich gegenseitig mit der Alternativlosigkeit und Unausweichlichkeit der Maßnahmen, die sie zu ergreifen vorschlugen. Die Auguren verkündeten abwechselnd den totalen Weltenbrand oder nur die große Katharsis. Die Politiker erklärten je nach Couleur den Kapitalismus, den Neoliberalismus, den Ordoliberalismus, die Marktwirtschaft an sich, nur den Finanzmarkt, den Sozialstaat oder wahlweise auch gleich die Demokratie als gescheitert.

Eine Allianz aus abtrünnigen Muslimbrüdern und der marxistisch-leninistischen Front des 14. Januar will die Erschütterung der Finanzmärkte nutzen, um den arabischen Frühling in Tunesien zu Ende zu führen. Sie reißt die Macht an sich. Slim Malouch gehört zu den ersten Unternehmern, die festgenommen werden. Saida befürchtet, dass die Kommunisten auch bereits unterwegs sind, um sie einzusperren, aber mit dem letzten Auto hat sich der Koch aus dem Staub gemacht.

Weil der Koch auch die Schlüssel für die Speise- und Kühlkammern mitnahm, gibt es nichts mehr zu essen. Vergeblich versuchen die Engländer, die Metalltüren aufzubrechen. Sie bewaffnen sich daraufhin mit Küchenmessern und suchen nach einem erlegbaren Tier.

Das Kamel, auf dem die Braut zur Trauung ritt, ist noch da. Sanford erzählte an einem der Tage zuvor von einem Hochzeitsmahl der Berber, bei dem es Kamelfleisch mit Couscous gegeben habe. Das am Stück gegrillte Kamel sei wie Bücher von Dieter Wunderlich eine Matrjoschka-Puppe mit einem Hammel, einer Ziege, einer Trappe, einer Wachtel, Berberitzen und Datteln gefüllt gewesen, behauptete er. Hier gibt es jedoch nur ein Kamel. In diesem Augenblick taucht Rachid mit einer Hündin und vier Welpen auf. Der britische Bankmanager Quicky, der Sanfords Geschichte für wahr hält, weil er zwar "mit einer erstaunlichen Auffassungsgabe, aber schlechten Literaturkenntnissen gesegnet" ist, ruft halb im Scherz, da habe man die Füllung. Rachid glaubt, die Tiere verteidigen zu müssen, aber einer der Engländer schleicht sich von hinten an ihn heran und schlägt ihn mit einem Tennisschläger nieder. Rachid kippt mit dem Gesicht nach vorne bewusstlos in den Pool und ertrinkt. Dann schneidet Quicky sowohl der Hündin als auch den Welpen die Kehle durch und sticht das Kamel ab. Bevor die Engländer das mit den ausgenommenen Hunden gefüllte Kamel zu dem inzwischen entfachten Feuer zerren können, fangen die Palmen Feuer. Innerhalb von kurzer Zeit steht das gesamte Resort in Flammen.

In den Rauchschwaden sieht Preising ein Auto auftauchen. Saida sitzt neben dem Fahrer, und sie nehmen den Schweizer mit nach Tunis.

Dort stellt Preising in einer mit Neonröhren beleuchteten Halle fest, dass die Wolfram-CBC-Schaltungen von Kindern zusammengesetzt werden. Malouch verlangte jedoch von Prixxing den Preis für ausgebildete und volljährige Arbeiter.

Nachdem ein Angestellter der Polizei telefonisch einen Tipp gegeben hat, werden Saida und Preising verhaftet. Saida wird wie ihr Vater eingesperrt, Preising zur Schweizer Botschaft gebracht und dann in einen überfüllten Touristenflieger gesetzt.

All dies erzählt er einem anderen Mann, mit dem er im Garten einer psychiatrischen Anstalt herumschlendert. Der Gesprächspartner, dessen Namen wir nicht erfahren, wird wegen einer "ordinären" Depression behandelt. Bei Preising tut sich Frau Dr. Betschart mit der Diagnose schwer.

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Buchbesprechung:

In seinem Debüt "Frühling der Barbaren", das in naher Zukunft spielt, zeigt der Schweizer Jonas Lüscher wie dünn die Fassade der Zivilisation ist. Sobald die gewohnten Kulissen umstürzen, fallen Hemmungen und moralische Bedenken. Da erweisen sich Yuppies rasch als Barbaren.

Jonas Lüscher hat die Novelle nach dem Vorbild einer Matrjoschka-Puppe als Erzählung in einer Erzählung gestaltet. In der Rahmenhandlung schildert ein Ich-Erzähler, wie er mit dem Protagonisten Preising im Garten einer psychiatrischen Anstalt herumwandert. Preising erzählt ihm dann ebenfalls in der Ich-Form von seinen Erlebnissen während eines Aufenthalts in Tunesien. Zwischendurch stehen Passagen in der dritten Person, und wir folgen einem nicht greifbaren Erzähler, von dem wir Einzelheiten erfahren, die Preising entgingen.

Hauptfigur in "Frühling der Barbaren" ist ein Schweizer, der ein Familienunternehmen erbte, das er faktisch von einem seiner Angestellten führen lässt. Preising greift niemals ein; er tut im Grunde nichts, sondern lässt sich treiben und folgt den Vorschlägen anderer. Ob es sich bei der Geschichte, die der Psychiatrie-Patient unaufgeregt erzählt, um Wahnvorstellungen oder die Erinnerung an tatsächliche Erlebnisse handelt, bleibt ebenso ungewiss wie der Grund, warum er sie seinem Mitinsassen aufdrängt.

"Nein", sagte Preising, "du stellst die falschen Fragen".

Mit diesem Satz beginnt die Novelle "Frühling der Barbaren". Und sie endet mit dem folgenden:

"Was hast du damit bewiesen?", fragte ich ihn unerbittlich. Ein verborgenes Wissen und Kümmernis über ebendieses schien in seiner Antwort zu liegen. "Du stellst schon wieder die falsche Frage", sagte Preising.

Das für eine Novelle unverzichtbare außergewöhnliche Ereignis ist der Staatsbankrott Großbritanniens. "Frühling der Barbaren" ist aber auch eine Farce. Der Plot wirkt konstruiert, und an manchen Stellen würde man sich einfallsreichere Szenarien wünschen. Auch die sprachliche Politur hätte sorgfältiger sein können.

"Doch gerade als Sanford losfahren wollte", fuhr er in seiner Erzählung fort.

Sanford nahm ihr ihr helles Lachen übel.

Nach einer Ausbildung zum Grundschullehrer in Bern arbeitete Jonas Lüscher (* 1976) einige Jahre lang von München aus in der deutschen Filmindustrie. Dann war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität und Ethiklehrer an der Staatlichen Wirtschaftsschule in München. Seit Februar 2011 ist Jonas Lüscher Doktorand an der Professur für Philosophie der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Seine Novelle "Frühling der Barbaren" machte er auch zum Bestandteil seiner Doktorarbeit über die Bedeutung von Narrationen für die Beschreibung sozialer Komplexität vor dem Hintergrund von Richard Rortys Neo-Pragmatismus.

Inhaltsangabe

Inhaltsangabe und Rezension: © Dieter Wunderlich 2013
Textauszüge: © Verlag C. H. Beck

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